DE400454C - Zylinderschloss mit Stiftzuhaltungen - Google Patents

Zylinderschloss mit Stiftzuhaltungen

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DE400454C
DE400454C DEA33833D DEA0033833D DE400454C DE 400454 C DE400454 C DE 400454C DE A33833 D DEA33833 D DE A33833D DE A0033833 D DEA0033833 D DE A0033833D DE 400454 C DE400454 C DE 400454C
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Germany
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Zylinderschloß mit entgegengesetzt zueinander verschiebbaren Stiftzuhaltungen und drehbaren Zylindern.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Zuhaltungsstifte mit gegeneinandergebogenen Haken versehen sind, die diametral einander gegenüberliegen, und in den freien Raum des Schlüsselloches hineinragen, so daß sie von einem entsprechend geformten Schlüssel, welcher zwischen die Haken faßt, zurückgedrückt werden.
Es sind zwar bereits Sicherheitsschlösser bekannt, bei denen die Zuhaltungsstifte entgegengesetzt zueinander verschiebbar sind. Dieselben sind aber S-förmig gebogen und lassen zwischen ihren inneren Schenkeln einen • Raum zur Einführung des Schlüssels frei. Der letztere besteht aus einem einfachen flachen Blechstück mit wellenförmigen Seitenkanten. Ein solcher Schlüssel kann von feinem Unbefugten leicht nachgemacht werden, so daß das Schloß nur eine geringe Sicherheit bietet. Dadurch, daß beim Erfindungsgegenstand die Zuhaltungsstifte Haken aufweisen, die in den freien Raum des Schlüsselloches hineinragen und welche durch den besonders geformten Schlüssel gefaßt und zurückgedrückt werden, wird eine größere ,Sicherheit erzielt. Ein Unbefugter kann ein solches Schloß nur mit einem Nachschlüssel öffnen, wenn dieser genau die Form des richtigen Schüsseis besitzt und aus zwei parallelen
Leisten mit dazwischenliegendem wellenför- j migen Stück besteht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Kunstschlosses wiedergegeben, und zwar zeigt: !
Abb. ι einen Querschnitt des Zylinder- ] schlosses nach Linie A-A der Abb. 2;
Abb. 2 gibt einen Längsschnitt durch das Schloß wieder, wobei sich die Stifte sämtlich in Verschlußstellung befinden;
Abb. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die Yerschlußorgane bei eingesetztem Schlüssel und eingeordneten Stiften;
Abb. 4 zeigt den zugehörigen Querschnitt; Abb. 5 zeigt den Schlüssel in Seitenansicht und l
Abb. 6 einen Querschnitt durch den ' Schlüssel; ;
Abb. 7 zeigt das Schloßgehäuse von außen | nach Entfernung der Schutzhülle;
Abb. 8 zeigt eine zweite Ausführungsform im Ouerschnitt und
Abb. 9 eine Draufsicht auf einen Teil von Abb. 8.
Das Schloßgehäuse α ist mit einer Schutzhülle b versehen und nimmt den Schließzylinder c sowie die Zuhaltungsstifte d auf. Die letzteren liegen in zwei Reihen parallel zn dem Einführungsschlitz des Schlüssels im Schloßzylinder. Ein jeder Stift steht unter der Wirkung einer Feder e, welche bestrebt ist, den Stift in das Bohrloch / des Gehäuses hineinzudrücken. Die in zwei gegenüberliegenden Gruppen angeordneten Zuhaltungsstifte bewegen sich in entgegengesetzter Richtung. Die Feder ist schraubenförmig um einen Ansatz g· gewickelt, welcher sich in gerader Fortsetzung des Sperrstiftes befindet. Letzterer liegt gegenüber dem Bohrloche m des Gehäuses a.
Der Schlüssel besteht aus einem Handgriff und zwei parallelen Seitenplatten oder Leistchen, welche durch einen schlangenförmig^ Steg miteinander verbunden sind. Dieser Steg ist an einem Ende verjüngt und auf der anderen Seite erweitert, um einen sanften Anschlag für den Schlüssel beim Einführen in das Schloß zu gewinnen. Die Zuhaltungsstifte besitzen Haken /, welche in die Schlüsselbahn hineinragen, und zwar sind die Haken nach derjenigen Richtung abgebogen, in der die Stifte durch ihre Feder bewegt werden. Nachdem der Schlüssel eingesetzt ist, bewirkt der schlangenförmige Steg Ii ein Zurückziehen der Zuhaltungsstifte, da der Steg zwischen die Haken j greift und sämtliche Zuhaltungsstifte zurückzieht, so daß sie, nachdem der Schlüssel so weit vorgeschoben ist, daß er sämtliche Stifte eingestellt hat, bündig mit der Außenseite des Zylinders c liegen. In dieser Lage sind die Zuhaltungsstifte außer Eingriff mit dem Gehäuse. Eine jede übermäßige Bewegung des Schlüssels über diese Stellung hinaus bewirkt, daß die Stifte wieder in die Bohrungen m des Gehäuses α einspringen. Da in dieser Lage der Schloßzylinder c vom Schloßgehäuse befreit ist, kann er gedreht und mithin das eigentliche Schloß geöffnet werden.
Ein einziger Schlüssel kann dazu .dienen, um zwei derartige Schlösser zu öffnen, welche sonst gleich sind, nur daß bei einem derselben ein Zuhaltungsstift fehlt, so daß beispielsweise nur zwei oder drei Zuhaltungsstifte nahe der Einführungsöffnung des Schlüssels sich befinden. In diesem Falle wird der für das größere Schloß bestimmte Schlüssel wohl imstande sein, das kleinere Schloß zu öffnen, nicht aber umgekehrt.
Der Schlitz zum Einführen des Schlüssels kann sehr klein gehalten werden, da er nur den Ouerschnitt des Schlüssels durchzulassen hat. ~
Die Ausführungsform nach Abb. 8 und 9 unterscheidet sich nur dadurch von der beschriebenen, daß die Zuhaltungsstifte durch lamellenartige Platten £ ersetzt sind, welche durch Federn q abgedrückt werden und sich gegen Ansätze stützen, die von den Stückenr des Zylinders gebildet werden, welche in die im Zylinder vorgesehenen Nuten eingreifen.
Die Wirkungsweise ist bei dieser Anordnung derjenigen der obenbeschriebenen Schloßeinrichtung ähnlich.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Zylinderschloß mit entgegengesetzt zueinander verschiebbaren Stiftzuhaltungen und drehbaren Zylindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungsstifte mit gegeneinandergebogenen Haken versehen sind, die diametral einander gegenüberliegen, und in den freien Raum des Schlüsselloches hineinragen, so daß sie von einem entsprechend geformten Schlüssel, welcher zwischen die Haken faßt, zurückgedrückt werden.
2. Zylinderschloß nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Schlüssel mit zwei parallelen geraden Leisten und einem dazwischenliegenden, wellenförmig verlaufenden Stege, welcher zwischen die Haken der Zuhaltungen eindringt und letztere einordnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA33833D 1919-07-28 1920-07-23 Zylinderschloss mit Stiftzuhaltungen Expired DE400454C (de)

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GB400454X 1919-07-28

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DE400454C true DE400454C (de) 1924-08-20

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DEA33833D Expired DE400454C (de) 1919-07-28 1920-07-23 Zylinderschloss mit Stiftzuhaltungen

Country Status (1)

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DE (1) DE400454C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4612787A (en) * 1983-02-04 1986-09-23 EVVA-Werk Spezialerzeugung Von Zylinder- und Sicherheitsschlossern m.b.H. & Co., Kommanditgesellschaft Arrangement for cylinder locks

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4612787A (en) * 1983-02-04 1986-09-23 EVVA-Werk Spezialerzeugung Von Zylinder- und Sicherheitsschlossern m.b.H. & Co., Kommanditgesellschaft Arrangement for cylinder locks

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