DE705602C - Sicherheitsschloss mit am Riegel gelagerten, in gerader Richtung verschiebbaren Zuhaltungen - Google Patents

Sicherheitsschloss mit am Riegel gelagerten, in gerader Richtung verschiebbaren Zuhaltungen

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Publication number
DE705602C
DE705602C DEB177033D DEB0177033D DE705602C DE 705602 C DE705602 C DE 705602C DE B177033 D DEB177033 D DE B177033D DE B0177033 D DEB0177033 D DE B0177033D DE 705602 C DE705602 C DE 705602C
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DE
Germany
Prior art keywords
tumblers
bolt
lock
safety lock
moved
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Expired
Application number
DEB177033D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAUBESCHLAGFABRIK GmbH
Original Assignee
BAUBESCHLAGFABRIK GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE705602C publication Critical patent/DE705602C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B23/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers follow the movement of the bolt

Landscapes

  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Sicherheitsschloß mit am Riegel gelagerten, in gerader Richtung verschiebbaren Zuhaltungen Die Erfindung betrifft .ein Sicherheitsschloß mit am Riegel angebrachten, in geradliniger Richtung verschiebbaren Zuhaltungen. Solche Schlösser sind an sich bekannt, z. B. in der Form, daß nur eine Zuhaltung stiftartig ausgebildet ist, oder in der Form, daß mehrere Zuhaltungen als Satz in einer Aussparung des Riegels gelagert sind.
  • Es ist auch weiter bekannt, mehrere Zuhaltumgen vorzusehen, die in geradliniger Richtung sich verschieben lassen; jedoch handelt es sich bei dieser Ausführungsform um ein eintouriges Schloß, so daß bei dieser Ausbildung keine besonderen Schwierigkeiten besteben, mit Rücksicht auf eine vorgesehene Mindestbreite des gesamten Schloßteils auch den Riegelteil, soweit er bei herausgestoßenem Riegel innerhalb des Schloßteils verbleibt, genügend stark und breit zu halten.
  • Solche Schwierigkeiten entstehen auch nicht bei den bekannten Schlössern mit Bundbartschlü.ssel, wie sie beispielsweise durch die Patentschrift '3a 599 bekanntgeworden sind. Erst wenn man zwei oder mehr Sätze oder Gruppen von Zuhaltungen ,anordnen will, die zwecks Erhöhung der Sicherheit und Zuverlässigkeit verschieden schließen, entstehen f ür die praktischen Anforderungen an Einfachheit und Sicherheit des Schlosses besondere Aufgaben, welche die Erfindung dadurch löst, daß mindestens zwei verschieden schließende Sätze von Zuhaltungen derart angeordnet sind, daß die gleich langen Zuhaltungen der verschiedenen Sätze in gleichen Ebenen, die verschieden langen Zuhaltungen der beiden Sätze in je einer besonderen Ebene liegen und mit den ihnen entsprechenden Bartstufen zusammenwirken.
  • In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung besteht jede Zuhaltung aus zwei voneinander getrennten Teilen, und schließlich ist noch ein weiteres Merkmal Gegenstand der Erfindung, welches nur im Zusammenhang mit denn Gegenstand des Anspruchs r unter Schutz gestellt werden soll, daß bei völlig herausgeschlossenem Riegel innerhalb des Schlosses ein durch Zuhaltungen nicht geschwächter Riegelteil verbleibt, dessen Breite, bis zum Stulp des Schlosses gerechnet, mindestens etwa der Breite des fiter= ausgeschlossenen Riegelteils entspricht.
  • In einer beispielsweisen Ausführungsform,' ist die Erfindung in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Riegels mit zwei Sätzen von Zuhaltungen, Abb. a einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i.
  • in dem auf seiner ganzen Länge gleichmäßig dicken Riegelft sind zwei Aussparungen b und c angebracht, in denen jeweils ein Satz von vier Zuhaltungen angeordnet ist. Diese Zuhaltungen bestehen aus den beiden Teilen d und e bzw. f und ä, von denen die unteren Teile e und g Langlöcher besitzen, in die Festlialtestifte 1a und i eingreifen. Statt dieser Zuhaltungen mit rechteckigem Querschnitt können selbstverständlich auch andere Formen, z. B. quadratische oder runde Zuhaltungen, benutzt werden, wobei die unteren Teile z. B. durch einen erbreiterten Kopf in ihren Führungen gehalten werden. Auf die oberen Teile fl und f wirken die doppelt wirkenden Federn k ein. Durch einen Schlitz l im Riegel greift der am Schloßboden b befestigte Sperrstift in hindurch, der im Schloßdeckel nochmals gehalten sein kann.
  • Beim ersten Schließen des Schlosses werden durch die Bartzacken des Schlüssels die Zuhaltungsteile e und d so weit angehoben, daß die Oberkante der Teile e mit der Unterkante des Schlitzes Z abschließt. Wird nunmehr durch den Schlüsselbart der Riegela verschoben, so werden die oberen Teile d der Zuhaltungen an ihrer Abschrägung durch den Sperrstift in angehoben, und der Riegel springt um die erste Schließstellung vor. Der Sperrstift m befindet sich nunmehr zwischen den beiden Zuhaltungen. Beim zweiten Schließen werden in gleicher Weise die Zuhaltungsteileä und f, deren Länge und Ausbildung ganz oder teilweise verschieden von der der Teile d und e ist, von den entsprechenden Bartstufen angehoben. Der Sperrstift nt liegt dann in Abb. i links neben der zweiten Zuhaltung. Beim Öffnen des Schlosses wiederholt sich das Spiel der Zuhaltungen - in umgekehrter Reihenfolge.
  • Statt zwei können auch drei oder noch mehr Sätze von voneinander verschiedenen Zuhaltungen angeordnet werden, so daß sich eine Unzahl von Schließmöglichkeiten ergibt. Da die Zuhaltungen unabhängig von der sonstigen Ausbildung des Schlosses nur im Riegel eingebaut werden, so können vorhandene Schlösser mit Riegeln oder Schieber in einfachster Weise umgebaut werden. Auch kann ein Riegel mit eingebauten Zuhaltungen noch mit ortsfesten Zuhaltungen zusammengesetzt werden, uni die Vorteile der neuen Zuhaltungen teilweise auszunutzen. Ebenso kann das neue Schloß auch noch mit einem Zylinderschloß als Schlüsselsicherung versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsschloß mit am Riegel gelagerten, in geradliniger Richtung verschiebbaren Zuhaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei verschieden schließende. Sätze von Zuhaltungen derart angeordnet sind, daß gleich lange Ztihaltungen der verschiedenen Sätze in gleichen Ebenen, verschieden lange Zuhaltungen der beiden Sätze in je einer besonderen Ebene liegen. z. Sicherheitsschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zuhaltung aus zwei voneinander getrennten Teilen (gi, f bzw. d, e) besteht. 3. Sicherheitsschloß nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß bei völlig herausgeschlossenem Riegel innerhalb des Schlosses ein durch Zuhaltungen nicht geschwächter Riegelteil verbleibt, dessen Breite, bis zum Stulp des Schlosses gerechnet, mindestens etwa der Breite des herausgescltlossenen Riegelteils entspricht.
DEB177033D 1937-01-20 1937-01-20 Sicherheitsschloss mit am Riegel gelagerten, in gerader Richtung verschiebbaren Zuhaltungen Expired DE705602C (de)

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DE (1) DE705602C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025755B (de) * 1954-11-19 1958-03-06 Zeiss Ikon Ag Riegelschloss
DE1088387B (de) * 1956-07-13 1960-09-01 Rudolf Weikert Einsteckschloss

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025755B (de) * 1954-11-19 1958-03-06 Zeiss Ikon Ag Riegelschloss
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