DE505189C - Chubbschloss mit Einzelschluessel und Hauptschluessel - Google Patents

Chubbschloss mit Einzelschluessel und Hauptschluessel

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DE505189C
DE505189C DEST44032D DEST044032D DE505189C DE 505189 C DE505189 C DE 505189C DE ST44032 D DEST44032 D DE ST44032D DE ST044032 D DEST044032 D DE ST044032D DE 505189 C DE505189 C DE 505189C
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DEST44032D
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Steinbach and Vollmann GmbH and Co KG
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Steinbach and Vollmann GmbH and Co KG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/10Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys with master and pass keys

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Chubbschloß, welches sowohl durch einen Einzelschlüssel wie durch einen Hauptschlüssel geschlossen werden kann, und bezweckt, das Einordnen der Zuhaltungen mittels der verschiedenen Schlüssel, des Einzelschlüssels und des Hauptschlüssels, zu erleichtern. Dies wird dadurch erreicht, daß der Hauptschlüssel, dessen Bart andere gestaltet ist als derjenige des Einzelschlüssels, nicht nur die Zuhaltungen einordnet, sondern auch den Tourenstift verschiebt, so daß dieser in gesonderte Schlitze der Zuhaltungen eintreten kann.
In vielen Fällen, beispielsweise in Gasthäusern, ist es erwünscht, daß der Inhaber des Hauptschlüssel im allgemeinen wohl das Schloß aufschließen kann, daß ihm dies aber dann unmöglich ist, wenn der Zimmermieter dies nicht wünscht.
Ein solches unerwünschtes Aufschließen wird nach der Erfindung dadurch verhindert, daß der Mieter seinen Schlüssel im Schloß von der Innenseite stecken läßt. In diesem Falle wird nämlich der durch den Flurschlüssel anzuhebende und zum Verschieben des Tourenstiftes dienende Hebel auf den eingesteckten Einzelschlüssel stoßen, ehe er den Tourenstift genügend gehoben hat. Da mithin der Tourenstift noch nicht gegenüber den zugehörigen Ausschnitten der Zuhaltungen liegt, kann das Schloß nicht geöffnet werden. Nur wenn der Einzelschlüssel herausgezogen ist, kann der Hebel noch weiter bewegt werden, wodurch der Tourenstift genügend weit verschoben wird.
Nun kann es auch erforderlich sein, gegen den Willen des Mieters das Schloß aufzuschließen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß ein zweiter Hauptschlüssel, der Besitzerschlüssel, vorgesehen ist, der gleichfalls die Zuhaltungen einordnen und das Schloß aufschließen kann. Dieser zweite Hauptschlüssel ist jedoch so eingerichtet, daß er den zum Verstellen des Tourenstiftes dienenden Hebel weniger weit verschieben muß als der erste Hauptschlüssel (Flurschlüssel), so daß der Hebel in dieser Endstellung noch nicht auf den etwa eingesteckten Einzelschlüssel trifft. Entsprechend dieser zweiten Einstellung des Hebels und des Tourenstiftes sind die Zuhaltungen mit weiteren (dritten) Einschnitten versehen, die dieser Zwischenstellung des Tourenstiftes entsprechen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Abb. ι ist eine Innenansicht des Schlosses bei abgehobener Schloß decke und zurückgeschlossenem Schloßriegel; Abb. ia ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie A-B der
Abb. ι; Abb. 2 ist eine ähnliche Ansicht des Schlosses bei vorgeschlossenem Riegel Abb. 3 ist eine Ansicht und ein Grundriß de: Tourenstiftes, Abb. 4 eine Ansicht und ein Grundriß des zum Verstellen des Tourenstiftes dienenden Hebels, Abb. 5 eine Ansicht und ein Grundriß des Schloßriegels, Abb. 6 eine Ansicht und eine Seitenansicht einer Zuhaltung, und Abb. 7 bis 10 sind Ansichten eines Einzelschlüssels, des ersten und zweiten Hauptschlüssel und eines Sperrschlüssels.
In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind vor dem .Schloßriegel 1 fünf Zuhaltungen 2 auf einem Zapfen 3 drehbar angeordnet. Zum normalen Schließen des Schloßriegels und zum Einordnen der Zuhaltungen dient ein Schlüssel, der durch zwei übereinanderliegende Schlüssellöcher eingesteckt werden kann, und zwar durch das obere Schlüsselloch 4 von innen und durch das untere, dessen Lage durch einen Zapfen 5 angegeben ist, von außen. Entsprechend diesen beiden Schlüssellöchern ist der Schloßriegel mit einem oberen und einem unteren Angriff 6 bzw. 7 und die Zuhaltungen mit oberen und unteren Schweifungen 8 und 9 versehen. Die Form und Lage der oberen und unteren Schweifungen 8 und 9 gegenüber den beiden Schlüssellöchern ist die gleiche.
Hinter dem Schloßriegel i, also unmittelbar -auf dem Schloßblech, liegt die den Tourenstift 11 tragende Fußplatte 10, die in waagerechter und in senkrechter Richtung verschiebbar ist. Der Tourenstift ii greift nämlich in einen senkrecht verlaufenden Ausschnitt 12 des Schloßriegels, vermöge dessen er gegenüber dem Schloßriegel senkrecht verschoben werden kann; in der waagerechten Richtung hat er gegenüber dem Riegel kein Spiel, dadurch macht er die Verschiebung des Schloßriegels mit.
Unter der Fußplatte 10 des Tourenstiftes ist ein Hebel 13 auf einem Zapfen 14 drehbar gelagert, auf den sich die Unterkante der Fußplatte stützt. Eine auf die Oberkante der Fußplatte wirkende Feder 15 sucht diese nach unten auf den Hebel 13 zu drücken. Die Zuhaltungen besitzen drei Einschnitte 16, in die der Tourenstift je nach seiner Einstellung treten kann. Im allgemeinen, d. h. wenn die Fußplatte 10 nicht verschoben ist, kann der Tourenstift nach Einordnung der Zuhaltungen in den untersten Einschnitt treten. Ist aber die Fußplatte durch einen der anderen Schlüssel um eine oder zwei Stufen gehoben, so tritt der Tourenstift nach Einordnung der Zuhaltungen in den mittleren oder obersten Schlitz.
Am Hebel 13 sitzt eine Nase 17, die bei vollkommen gehobenem Hebel bis vor das obere Schlüsselloch bzw. an einen in dieses eingesteckten Schlüssel reicht.
Zum Schließen des Schlosses dienen vier in Abb. 7 bis 10 gezeichnete Schlüssel, und zwar der in Abb. 7 gezeichnete Einzel- oder Mieterschlüssel, mittels dessen das Schloß von innen und außen geöffnet und geschlossen und der jederzeit abgezogen werden kann, sodann der in Abb. 8 gezeichnete Flurschlüssel, mittels dessen das Schloß nur von außen und nur dann geöffnet werden kann, wenn der Einzelschlüssel nicht steckt, der zweite Hauptschlüssel oder Besitzerschlüssel nach Abb. 9, mittels dessen das Schloß von außen geöftnet und wieder geschlossen werden kann, auch wenn der Einzelschlüssel steckt, und der Sperrschlüssel nach Abb. 10, mittels dessen das Schloß nur von außen geschlossen werden kann.
Der Einzel- oder Mieterschlüssel nach Abb. 7 kann entweder von außen durch das untere oder von innen durch das obere Schlüsselloch eingesteckt werden. Wie sich aus Abb. 7 ergibt, ist der symmetrisch gestaltete Bart des Einzelschlüssels an seiner oberen und unteren Stufe so tief ausgeschnitten, daß er nicht auf den Hebel 13 wirkt. Der Tourenstift 11 wird also durch den Einzelschlüssel nicht gehoben. Er gelangt in der aus Abb. 1 ersichtlichen Weise beim Aufschließen des Schlosses in die unteren Einschnitte 16 der Zuhaltungen.
Der in Abb. 8 gezeichnete Flursehlüssel dient zum Aufschließen des Schlosses von außen. Er wird durch das untere Schlüsselloch eingesteckt. Die untere Stufe seines Bartes ist nicht ausgeschnitten. Sie wirkt daher auf den Hebel 13 und hebt durch diesen den Tourenstift so weit, daß dieser nach Ein-Ordnung der Zuhaltungen gegenüber dem oberen Einschnitt 16 liegt. Von innen kann der Flursehlüssel nicht benutzt werden, da sein Bart unsymmetrisch eingeschnitten ist.
Wenn der Einzelschlüssel von innen eingesteckt ist, kann das Schloß mittels des Flurschlüssels nach Abb. 8 nicht geöffnet werden, da die Nase 17 des Hebels 13 auf den Schaft des steckenden Einzelschlüssels trifft, ehe der Touremstift genügend angehoben ist. no
Der in Abb. 9 gezeichnete Besitzerschlüssel kann ebenso wie der Flursehlüssel nach Abb. 8 zum öffnen des Schlosses von außen benutzt werden. Indessen sind die äußeren Stufen des Schlüsselbartes weiter ausgeschnitten als bei .dem Schlüssel nach Abb. 8, ο daß der Hebel 13 weniger hochgehoben wird, und zwar nur so hoch, daß er auch den steckenden Einzelschlüssel des Mieters nicht trifft. Man kann daher mittels des Besitzer-Schlüssels nach Abb. 9 das Schloß auch dann aufschließen, wenn der Mieterschlüssel steckt.
Entsprechend der geringeren Verschiebung des Tourenstiftes sind in den Zuhaltungen die mittleren Einschnitte i6 vorgesehen.
Die Barte der Schlüssel nach Abb. 8 und 9 sind derart geschnitten, daß sie sämtliche Schlösser des Flure bzw. des Hauseis aufschließen können.
Der in Abb. 10 gezeichnete Sperrschlüssel kann nur zum Schließen des etwa versehent-Hch nicht verschlossenen Schlosses von der Außenseite der Tür benutzt werden. Sein Bart besitzt nur zwei Zungen, von denen die eine in die untere Riegelkerbe eingreift, während die andere die einzige Zuhaltung auslöst, die den Riegel bei herausgezogenem Schlüssel in der Offenlage festhält, die den Schlüsseln 6 und 7 des Schloßriegele entsprechen. Da aber die Einschnitte für die Zuhaltungen fehlen, kann dieser Schlüssel
ao nicht zum Aufschließen des Schlosses benutzt werden.
Bei bekannten Schlössern wird die Benutzung eines Einzelschlüssels ,und eines Hauptschlüssels dadurch ermöglicht, daß in
den Zuhaltungen mehrere den beiden Schlüsseln entsprechende Einschnitte für den Tourenstift vorgesehen sind. Die Zuhaltungen müssen dementsprechend durch die Abstufungen der Schlüsselbärte verschieden hochgehoben werden. Dadurch, daß bei der neuen Anordnung der Tourenstift gehoben wird, brauchen die Zuhaltungen nicht mehr so hochgehoben zu werden. Die Schlüsselbärte können mithin entsprechend kleiner gehalten werden. Von besonderer Bedeutung ist dieser Vorteil dann, wenn eine größere Anzahl verschiedener Schlüssel zum öffnen und Schließen des Schlosses vorgesehen ist. Bei der bekannten Anordnung müßte der dritte Schlüssel einen besonders großen Bart erhalten, und es wäre erforderlich, die Zuhaltungen sehr hoch anzuheben. Das Verschieben des Tourenstiftes ist leicht möglich, da seine Verschiebung infolge der Übersetzung des Hebels 13 groß ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Chubbschloß mit Einzelschlüssel und Hauptschlüssel, dadurch gekennzeichnet, daß der Tourenstift quer zum Schloßriegel durch den Hauptschlüssel verschoben werden kann, so daß er vor Sonderschlitzen der durch den Hauptschlüssel eingeordneten Zuhaltungen eingestellt wird.
2. Chubbschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tourenstift durch einen durch den Hauptschlüssel verstellbaren Hebel (13) verschoben wird.
3. Chubbschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (13) bei steckendem Einzelschlüssel auf dessen Schaft trifft, so daß ein Verschieben des Tourenstiftes bis in die Endstellung durch den Hauptschlüssel nicht möglich ist.
4. Chubbschloß nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen zweiten Hauptschlüssel, der derart ausgeschnitten ist, daß er den Hebel und den Tourenstift nur in eine Zwischenstellung verschiebt, in der er einer dritten Gruppe von Einschnitten der Zuhaltungen gegenübersteht, jedoch den steckenden Einzelschlüssel nicht trifft.
5. Chubbschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einer Fußplatte angeordnete Tourenstift durch einen Schlitz des vor seiner Fußplatte liegenden Schloßriegels ragt, in dem er quer zu dem letzteren verschiebbar ist, und durch den er bei der Längsverschiebung des Schloßriegels mitgenommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST44032D 1927-05-06 1928-03-24 Chubbschloss mit Einzelschluessel und Hauptschluessel Expired DE505189C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
HU505189X 1927-05-06

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DE505189C true DE505189C (de) 1930-08-15

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