DE397306C - Mit zwei Zylinderschloessern vereinigtes Tuerschloss - Google Patents

Mit zwei Zylinderschloessern vereinigtes Tuerschloss

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DE397306C
DE397306C DER55648D DER0055648D DE397306C DE 397306 C DE397306 C DE 397306C DE R55648 D DER55648 D DE R55648D DE R0055648 D DER0055648 D DE R0055648D DE 397306 C DE397306 C DE 397306C
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DE
Germany
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nut
door lock
bolt
latch
cylinder locks
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Expired
Application number
DER55648D
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RHEINISCHE TUERSCHLIESSER FABR
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RHEINISCHE TUERSCHLIESSER FABR
Publication date
Priority to DER55648D priority Critical patent/DE397306C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE397306C publication Critical patent/DE397306C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein mit zwei Zylinderschlössern vereinigtes Türschloß mit Riegel und Falle, bei dem die im Türschloß angeordnete, wahlweise mit dem einen oder anderen Zylinderschloß kuppelbare Nuß für die Riegelbewegung gleichzeitig zum Zurückziehen der Falle benutzt werden kann. Bei den bisher bekannten Türschlössern dieser Art ist am Riegelschaft ein Winkelhebel gelagert, dessen einer Arm mit der Falle gekuppelt ist, während mit dem anderen Arm einer der Stiftzähne der Nuß zusammenzuwirken vermag, sobald der Riegel seine innere Endstellung erreicht hat. Die Lagerung des Winkelhebels am Riegelschaft bedingt eine wesentliche \*erlängerung des letzteren und damit eine erhebliche Verbreiterung des ganzen Türschlosses, was besonders bei Einsteckschlössern sehr ins Gewicht fällt.
Beim Erfindungsgegenstand ist mit der Nuß für die Riegelbewegung ein mit der Falle zusammenwirkendes, schlüsselbartähnliches Glied derart mit Leerlauf gekuppelt, daß die Nuß nach vollendetem Zurückschließen des Riegels bei weiterer Drehung das schlüsselbartäbnliche Glied mitnimmt und dadurch die Falle in das Schloß zurückzieht. Der das Zurückziehen der Falle vermittelnde Hebel kann dabei am Schloßgehäuse um einen Festpunkt drehbar gelagert sein. Der Winkelhel >el am Riegelschaft fällt also fort, wodurch die Länge des letzteren und damit die Breite des Türschlosses wesentlich verringert werden.
Um ungeachtet der Anordnung des schlüsselbar täbnlichen Gliedes auf der Nuß die Dicke des Schloßgehäuses möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, das an sich bekannte federnde Glied zum Festhalten der von den Zylinderschlössern entkuppelten Nuß so anzuordnen und auszubilden, daß dasselbe keine achsiale Verlängerung der Nuß bedingt. Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Festhalteglied aus einer Blatt- oder ähnlichen Feder besteht, die mit ihrem in der Ebene des Riegelschaftes liegenden freien Schenkel in der Ruhelage der Nuß an zwei Mitnehmerzähnen der letzteren anliegt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Ansicht des Schlosses bei abgenommener Decke,
Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. 1,
Abb. 3 einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie B-B der Abb. 2.
Dem Ausführungsbeispiel ist ein mit zwei von entgegengesetzten Türseiten aus schließbaren Zylinderschlössern \*ereinigtes Einsteckschloß mit Riegel α und davon unabhängiger Falle b zugrunde gelegt. Die Bewegung lies Riegels α erfolgt, wie bekannt, durch eine im Gehäuse c des Einsteckschlosses gelagerte Nuß d, die mit ihren Stiftzähnen u, 11 in eine durch Ouerschlitze gebildete Verzahnung des Riegelschaftes a1 eingreift. Diese Nuß kann wahlweise durch das eine oder andere der beiden Zylinder Schlösser f, f gedreht werden, die am Einsteckschloß mittels zweier durch das Gehäuse c des letzteren hindurchgezogener Schrauben g, g befestigt und dabei mittels zweier ebenfalls durch das Schloßgehäuse hindurchtretender Abscherstifte h, h gesichert sind. Die Kupplung der Nuß d mit dem einen oder anderen Zylinderschloß /*, / kann dabei in ebenfalls bekannter Weise unmittelbar durch den in das bezügliche Zylinderschloß eingeführten Stechschlüssel bewirkt werden. Zur Sicherung der von den Zylinderschlössern /, / entkuppelten Nuß d gegen \'erdrehung ist unterhalb des Riegelschaftes a1 eine
in dessen Ebene liegende Blattfeder ί angeordnet, deren freier Schenkel in der Ruhelage der Nuß d an beiden Stiftzähnen u, u der letzteren anliegt.
Für das Zurückziehen der oberhalb des Riegels α angeordneten, unter Wirkung einer Feder i vorgeschobenen Falle b dient die bekannte Drückernuß k. Um die Falle aber auch mit Hilfe der Zylinderschlösser f, f zurückziehen zu können, ist am Schloßgehäuse c um einen ortsfesten Zapfen m ein doppelarmiger Hebel η drehbar gelagert, dessen oberer Arm sich gegen einen Anschlag ο der Falle legt, während auf seinen unteren Arm ein schlüsselbartähnliches Glied p einwirkt, das mit der Nuß d mit geeignetem Leerlauf gekuppelt ist. Dieses mit Rücksicht auf die durch das Schloßgehäuse c hindurchgezogenen Schrauben g, g nach abwärts gerichtete Glied p
ao ist auf der Nuß mittels eines Ringes p1 frei drehbar gelagert, wobei jedoch seine Drehbewegungen durch die Abscherstifte h, h begrenzt sind. Die Nuß d trägt einen radialen Mitriehmerzapfen q, der bei zurückgeschlossenem Riegel α an einem Anschlag r des schlüsselbartähnlichen Gliedes p anliegt, und zwar auf dessen dem Hebel η abgekehrten Seite. Beim· Vorschließen des Riegels α dreht die Nuß sich im Lagerring p1 des Gliedes p, sie nimmt dieses nur am Ende ihrer Umdrehung um einen kleinen Winkel mit, was aber wirkungslos bleibt, da das Glied sich bei dieser in Abb. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung vom Hebel η entfernt.
Beim Zurückschließen des Riegels läuft die Nuß mit Bezug auf das schlüsselbartähnliche Glied ebenfalls leer, bis der Mitnehmer q an den Anschlag r stößt und dadurch das Glied p wieder in seine Ausgangsstellung zurückdreht. Wird nach vollendetem Zurückschließen des Riegels α die Nuß noch um einen gewissen Winkelbetrag weiter gedreht, was durch die Bogenform des letzten Querschlitzes .? des Riegelschaftes a1 ermöglicht ist, so nimmt sie das schlüsselbartähnliiche Glied im Uhrzeigersinn (Abb. 1) mit, wodurch das Glied ρ auf den Hebel η drückt und dadurch unter dessen Vermittlung die Falle b in das Schloß zurückzieht. Bei Freigabe der Nuß kehrt diese unter Wirkung der auf ihre beiden Stiftzähne u, u einwirkenden Feder t in die Ausgangsstellung zurück, in welcher sie in bekannter Weise den Riegel α gegen Verschiebung sichert.
Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, z, B. könnte die Nuß für die Bewegung des Riegels statt mit zwei Stiftzäbnen auch, wie an sich bekannt, mit einer anderen Verzahnung oder mit einem Schlüsselbart versehen sein. Statt unter Vermittlung eines Hebels könnte das mit der Nuß mit Leerlauf gekuppelte, schlüsselbartähnliche Glied p auch unmittelbar auf den Schaft der in diesem Falle in nächster Nähe des Riegels α anzuordnenden Falle b einwirken. Dann muß entweder das schlüsselbartähnliche Glied entsprechend verlängert und die Falle unterhalb des Riegels angeordnet oder aber das Glied nach oben gerichtet sein.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Mit zwei Zylinderschlössern vereinigtes Türschloß mit Riegel und Falle, bei dem die im Türschloß angeordnete, wahlweise mit dem einen oder anderen Zylinderschloß kuppelbare Nuß für die Riegelbewegung gleichzeitig zum Zurückziehen der Falle benutzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Nuß (ei) ein mit der Falle (b) zusammenwirkendes, schlüsselbartähnliches Glied (p) derart mit Leerlauf gekuppelt ist, daß die Nuß (d) nach vollendetem Zurückschließen des Riegels (α·) bei weiterer Drehung das schlüsselbartähnliche Glied (p) mitnimmt und dadurch die Falle (b) in das Schloß zurückzieht.
2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuß (d) mit einem Mitnehmer (q) versehen ist, welcher bei zurückgeschlossenem Riegel (a) an einem Anschlag (r) des auf der Nuß frei drehbaren, schlüsselbartähnlichen Gliedes (p) anliegt.
3. Türschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegungen des schlüsselbartähnlichen Gliedes (P) durch die bekannten, zur Sicherung der Zylinderschlösser (f, f) dienenden, durch das Türschloß (c) hindurch oder darin eintretenden Abscherstifte (h, h) begrenzt sind.
4. Türschloß nach Anspruch 1 mit einem federnden Glied zum Festhalten der von den Zylinderschlössern entkuppelten Nuß, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhaltevorrichtung aus einer Blattoder ähnlichen Feder (ί) besteht, die mit ihrem in der Ebene des Riegelschaftes (α1) liegenden Schenkel in der Ruhelage der Nuß (d) an zwei Mitnehmerzähnen (iij u) der letzteren anliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER55648D Mit zwei Zylinderschloessern vereinigtes Tuerschloss Expired DE397306C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2804650A (en) * 1954-02-01 1957-09-03 Us Rubber Co Means for and method of making elastic cushion articles

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