DE671623C - Schaltungsanordnung zur Einleitung von Schaltvorgaengen in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Einleitung von Schaltvorgaengen in Fernsprechanlagen

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Publication number
DE671623C
DE671623C DES108991D DES0108991D DE671623C DE 671623 C DE671623 C DE 671623C DE S108991 D DES108991 D DE S108991D DE S0108991 D DES0108991 D DE S0108991D DE 671623 C DE671623 C DE 671623C
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DE
Germany
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circuit
circuit arrangement
transformer
arrangement according
relay
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Expired
Application number
DES108991D
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English (en)
Inventor
Walter Kroll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE671623C publication Critical patent/DE671623C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/32Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Einleitung von Schaltvorgängen in Fernsprechanlagen Das Patent 669:218 trifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Einleitung von Schaltvorgängen, in denen zur Steuerung von Schaltvorgängen über Leitungen Relais in Reihe mit einer Glimmlampe geschaltet sind, bei welcher zwecks Vermeidung besonderer Stromquellen für die zur Zündung der Glimmlampen erforderliche höhere Spannung an der Steuerstelle am abgehenden Ende der Leitung vorhandene, den Steuerstrom für das Relais am ankommenden Ende der Leitung liefernde Betriebsbatterie über die Sekundärwicklung eines Transforinators als Vorspannung für die Glimmlampe an die Leitung angelegt ist und zur Zündung der Glimmlampe ein über die Primärwicklung des Transformators und dieselbe Batterie verlaufender Stromkreis unterbrochen wird, wodurch in der Sekundärwicklung ein die Zündung über die Leitung bewirkender Induktionsstoß hervorgerufen wird.
  • Die Erfindung ist eineWeiterbildung dieser Anordnung und behandelt eine Einrichtung zur Änderung der Magnetisierungsrichtung des Kerns des Transformators (Feldänderung), womit der Zweck verfolgt wird, die Wirkung des vom Transformator erzeugten Stromstoßes zu erhöhen.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß der Kern des am abgehenden Ende der Verbindungsleitung vorgesehenen, die zusätzlichen Stromstöße durch Öffnen oder Schließen seines Primärstromkreises erzeugenden Transfor-1-nators vor Einschalten des Primärstromkreises in entgegengesetzter Richtung wie beim nachfolgenden Einschalten des Primärkreises magnetisiert wird.
  • Die Erfindung besitzt den Vorteil, daß man auf eine äußerst einfache Weise die Stromstoßgabe über die Leitungen der Länge bzw. dem Widerstand der letzteren besser angleichen kann, was eine erhebliche Steigerung der Sicherheit des Betriebes bewirkt. Bei den wechselnden Eigenschaften der Leitungen kann es nämlich vorkommen, daß, wenn die Stromstöße auf bisherige Weise übertragen werden, der Induktionsstoß bei längeren Leitungen, d. h. Leitungen mit höherem Widerstand, in seiner Stärke bzw. Spannung nicht mehr ausreicht, die Einrichtungen am ankommenden Ende der Leitung noch sicher zu betätigen. Diese Gefahr wird durch die Erfindung be- seitigt; sie stellt demnach für die in Betracht kommenden Anlagen einen wesentlichen technischen Fortschritt dar.
  • Die Erfindung ist nachstehend an dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näherbeschrlehen. Dargestelltundbeschrieben sind nur die zur Erläuterung des Erfindungsgedankens erforderlichen Teile und Operationen.
  • Es wird angenommen, daß zwischen dem an das Amt A angeschlossenen Teilnehmer T, und dem an das Amt B angeschlossenen Teilnehmer T, eine Gesprächsverbindung besteht, deren Auslösung nach Beendigung des Gespräches mit Hilfe des am ankommenden Ende an einer Ader der zwischen den beiden Ämtern A und B verlaufenden Leitung F angeordneten Relais R in Reihe mit der Glimmlampe Gl eingeleitet werden soll. Relais R und Glimmlampe Gl sind an die b-Ader dei Leitung F angeschlossen und kommen nur zum Ansprechen., wenn der über die LeitungF ausgesandte Stromstoß die erforderliche Energie bzw. Spannung zur Zündung der Glimmlampe Gl besitzt. Am abgehenden Ende der Leitung F im Amt A, und zwar gleichfalls an der b-Ader der Leitung, liegt die Einrichtung zur Aussendung der Stromstöße, bestehend aus dem Transformator Tr und den Relais H und S.
  • Sobald nach Schluß des Gespräches z. B. der Teilnehmer T, seinen: Hörer auflegt, kommt auf an sich bekannte, Ilier-nicht interessizerende Weise ein nicht abgebildetes Re-Iais zum Ansprechen, welches über seinen Kontakt i" den Stromkreis der Relais B und S schließt. Das Relais H ist als Verzögerungsrelais ausgebildet, während das Relais S ein schnell ansprechendes Relais ist. Infolgedessen schließt Relais S zuerst seinen Kontakt --" so daß über die Sekundärwicklung Se des Transformators Tr ein Stromstoß verläuft über- Erde am Kontakt 3h, Kontakt 2., Sekundärwicklung Se des Transformators Tr, Batterie, Erde. Durch diesen Stromstoß wird in dem Transformator Tr ein magnetisches Feld erzeugt.
  • Inzwischen hat auch das Verzögerungsrelais H angesprochen; es öffnet zuerst seinen Kontakt 31, und schließt darauf seine Kontakte 4h und 5h. Durch öffnen des Kontaktes 3h wird der vorbeschriebene Stromkreis über die Sekundärwicklung des Transformators geöffnet, während über den Kontakt 4h der Stromkreis über die Primärwicklunz des Transformators Tr .-eschlossen wird. bie Primär- und Sekundärwicklung des Transformators sind gegensi-rinig geschaltet, und beide liegen gemeinsam an der vorhandenen Betriebsbatterie. Der in der Primärwicklung erzeugte Stromstoß erzeugt wieder ein magnetisches Feld, welches jedoch dem vorher durch den Stromstoß über die Sekundärwicklung erzeugtenFeld entgegengerichtet ist. Infolgedessen fällt durch die stärkere Feldänderung der erzeugte primäre Stromstoß weit kräftiger aus und damit auch der in der Sekundärwicklung induzierte, über die Leitung ausgesandte Stromstoß. Letzterer verläuft von der Sekundärwick-Jung Se über Kontakt 2." den inzwischen auch geschlossenen Kontakt5", die b-Ader, die Glimmlampe Gl und das mit letzterer in Reihe liegende RelaisR. Die Glimmlampe kommt zum Ansprechen, das RelaisR wird erregt und leitet in an sich bekannter, hier nicht interessierender Weise die Auslösung der Verbindung ein. Mit der erfolgten Auslösung sind auch die Relais H und S aberregt und deren Kontakte in die Ruhelage zurückgekehrt.

Claims (1)

  1. PATENTANsppücHr,: i. Schaltungsanordnung zur Einleitung von Schaltvorgängen in Fernsprechanlagen nach Patent 669 -->i8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des am abgehenden Ende der Verbindungsleitung vorgesehenen, die zusätzlichen Stromstöße erzeugenden Transformators Jr) vor Einschalten des Primärstromkreises in entgegengesetzter Richtung wie beim nachfolgenden Einschalten'des Primärkreises magnetisiert wird. :2. SchaltungsanordnungnachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Vormagnetisierung des Transformatorkerns dienende Stromkreis über die den nachfolgenden Induktionsstoß aussendende Sekundärwicklung (Se) des Transformators (Tr) verläuft. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Vorniagnetisierung des Transformatorkerns dienende Stromkreis über eine Hilfswicklung des Transformators (Tr) verläuft. 4. Schaltungsanordnungnach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der zur Vormagnetisierung dienenden Stromkreise durch Schaltmittel erfolgt, von denen das eine (H) als Verzöger,ungsrelais, das andere (S) als schnell ansprechendes Relais ausgebildet ist. 5. S chaltungsanordnung nach Anspruch,4, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (H, S) bei Einleitung des Schaltvorganges selbsttätig zur Wirkung kommen. 6. S chaltungsanordnung nach Anspruch 5, d;#uclurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis zur Vormagnetisierung über einen Ruhekontakt des Verzögerungsrelais (H) und einen Arbeitskontakt des schnell ansprechenden Relais (S) geschlossen wird, während der Stromkreis für die Primärwicklung (11r) durch einen Arbeitskontakt des Verzögertingsrelais (H) geschlossen wird.
DES108991D 1933-04-09 1933-04-09 Schaltungsanordnung zur Einleitung von Schaltvorgaengen in Fernsprechanlagen Expired DE671623C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878373C (de) * 1940-11-20 1953-06-01 Siemens Ag Empfangsanordnung fuer mehrere Arten von mit verschiedenen Amplituden uebertragenen Signalen
DE919478C (de) * 1951-12-22 1954-10-25 Physikalisch Tech Werkstaetten Optische Signaleinrichtung fuer Vermittlungseinrichtungen

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DE878373C (de) * 1940-11-20 1953-06-01 Siemens Ag Empfangsanordnung fuer mehrere Arten von mit verschiedenen Amplituden uebertragenen Signalen
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