DE529977C - Schaltungsanordnung fuer Telegraphenanlagen mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Telegraphenanlagen mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates

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Publication number
DE529977C
DE529977C DE1930529977D DE529977DD DE529977C DE 529977 C DE529977 C DE 529977C DE 1930529977 D DE1930529977 D DE 1930529977D DE 529977D D DE529977D D DE 529977DD DE 529977 C DE529977 C DE 529977C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
subscriber
contact
winding
circuit arrangement
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930529977D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Von Beckerath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE529977C publication Critical patent/DE529977C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/12Arrangements for remote connection or disconnection of substations or of equipment thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02DCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES [ICT], I.E. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES AIMING AT THE REDUCTION OF THEIR OWN ENERGY USE
    • Y02D30/00Reducing energy consumption in communication networks
    • Y02D30/50Reducing energy consumption in communication networks in wire-line communication networks, e.g. low power modes or reduced link rate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 20.JULI1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 ai- GRUPPE
2i a1 S 51.30 Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: g. Juli
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlm-Siemensstadt*)
des Teilnehmer-Apparates
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1930 ab
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Teilnehmerschaltung im Telegraphenverkehr.
Gegenüber den bisher bekannten Anordnungen wird die selbsttätige Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates gemäß der Erfindung in besonders einfacher und sicherer Weise erzielt, dadurch, daß bei den Teilnehmerstellen zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates normale Gleichstromrelais angeordnet sind, in deren Stromkreise Gleichrichter so eingeschaltet sind, daß sie nur bei Strom bestimmter Richtung zur Wirkung kommen.
Die beiliegende Abbildung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
In der gezeigten Anordnung sind die beiden Teilnehmerstellen Tst1 und Tst2 über die Teilnehmerleitungen a1, b1 bzw. α2, b2 mit den Ämtern A bzw. B verbunden. Die beiden Ämter A und B sind über die Amtsleitungen AD- und AL2 miteinander verbunden. Im Ruhezustand stehen die Teilnehmerstellen unter Ruhestrom vom Amte aus: Positiver Pol der Batterie B1, Leitung b1, Gleichrichter Gl2, Einschaltetaste ET1, Wicklung des Relais TP, Kontakt 2z/1, Leitung a1, Wicklung I des polarisierten Relais T1, Kontakt 3/1, Kontakt 4s1, ; negativer Pol der Batterie B1. Außerdem steht über die Leitungsnachbildung Nt die Wicklung II des polarisierten Relais T1 ständig unter Strom. Die Wicklung I des pola-■ risierten Relais T1 besitzt eine höhere AW-Zahl als die Wicklung II. Der Anker dieses Relais steht im Ruhezustand unter dem überwiegenden Einfluß der Wicklung I und bleibt demzufolge in der gezeichneten Lage stehen. Das Relais U1 ist durch den vorstehend beschriebenen Stromkreis im Ruhezustand" gleichfalls erregt; es verhindert durch Öffnen seiner Kontakte 8m1 und gu1 die Anschaltung des Antriebsmotors des Fernschreibers. Entsprechende Ruhestromkreise bestehen bei der Teilnehmerstelle TSt2. -
Wünscht der Teilnehmer Tst1 eine Verbindung mit dem Teilnehmer Tst2, so unterbricht er durch Drücken der Einschalttaste ET1 den Stromkreis für das Relais U1 und die Wicklung I des Relais T1. Die Kontakte 8m1 und gu1 fallen ab und legen den Antriebsmotor des Fernschreibers an die Netzleitung an. Außerdem schließt sich der Kontakt 71t1 und bereitet einen Stromkreis für den Druckmagneten M1 des Fernschreibers vor, der jedoch zunächst beim Gleichrichter Gl1 noch unterbrochen ist.
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hans von Beckerath in Berlin - Wilmersdorf.
Das Relais T1 im Amte A steht nach Unterbrechung "des ' IStfofillifeises für die Wicklung I durch öffnen der Einschaltetaste nur mehr unter-denrEinfluß der Wicklung II. Es legt deshalb seinen Kontakt 6t1 an den anderen Pol der Batterie B3, wodurch das polarisierte Relais L2 im Amte B in bekannter Weise zum Ansprechen gebracht wird. Der Kontakt 23P legt sich an den anderen Pol der Batterie Bs. Dadurch wird zunächst das Relais S2 erregt: Positiver Pol der Batterie B5, Wicklung des Relais S2, Kontakt 23P, Wicklung II des Relais T2, Leitungsnachbildung Nt1 negativer Pol der Batterie B5. Das Relais S2 spricht an und trennt die Batterie Ba von dem Anker des Stromstoßempfangsrelais L2 ab. Ferner wird durch Umlegen des Kontaktes 23P der über die Wicklung I des polarisierten Relais T2 und die Wicklung des Relais U2 verlaufende Ruhestrom infolge der Gleichrichterwirkung des Gleichrichters Gls beim Teilnehmer Tst2 unterbrochen. Das Relais U2 fällt ab und schaltet mittels seiner Kontakte 2&H2 und 2gu2 den Antriebsmotor Mi2 seines Empfangsapparates an die Netzleitung N an. Außerdem wird durch den Kontakt 1ZJiI2 folgender Stromkreis für den Druckmagneten M2 des angerufenen Teilnehmers Tst2 geschlossen: Positiver Pol der Batterie B5, Wicklung des Relais S2, Kontakt 23P, Wicklung I des polarisierten Relais T2, Verbindungsleitung a2, Ruhekontakt 2ju2, Sendekontakt sk2, Wicklung des Druckmagneten Mz, Wicklung des Relais V2, Ausschaltetaste AT2, Gleichrichter GP1 Verbindungsleitung b2, negativer Pol der Batterie Bs. Das Relais V2, we'lches sich als Verzögerungsrelais während der Dauer der Zeichenübertragung hält, schaltet aus Sicherheitsgründen durch seinen Kontakt 22w2 das Relais U2 von jeder Stromquelle ab. Damit ist der Empfangsapparat des Teilnehmers Tst2 zur Aufnahme von Telegraphierzeichen bereitgemacht. Das polarisierte Relais T2 im Amte B1 welches dem Relais T1 im Amte A entspricht, legt, nachdem es nur mehr unter dem Einfluß seiner Wicklung I steht, den Kontakt 26t2 an den anderen Pol der Batterie J?*t Das polarisierte Relais L1 im Amte A spricht daraufhin an, sein Anker 3Z1 legt sich an den positiven Pol der Batterie B2 und schließt einen Stromkreis für das Relais S1. Dieser Stromkreis verläuft infolge Umpolung der Leitung durch den Kontakt 3/1 einerseits über die Wicklung II des polarisierten Relais T1 und die Leitungsnachbildung Nt und andererseits über die Wicklung I des Relais T1, Verbindungsleitung a1, Ruhekontakt jn1, Sendekontakt sk1, Druckmagnet M1, Wicklung des Relais V1, Ausschaltetaste AT1, Gleichrichter G/1, Verbindungsleitung b1, negativer Pol der Batterie B2. Das Relais S1 spricht an und trennt durch öffnen seines Kontaktes 4s1 die Batterie B1 von dem Kontakt 3/1 des Stromstoßempfangsrelais ab.
Damit sind die normalen Telegraphierstromkreise hergestellt. Der Teilnehmer Tst1 kann mittels seines Sendekontaktes sk1 die Telegraphierstromkreise zum Teilnehmer Tst2 senden. Durch das abwechselnde Öffnen und Schließen der Teilnehmerschleife wird das polarisierte Relais T1 abwechselnd unter den Einfluß seiner Wicklung I oder II gebracht. Sein Anker 6t1 gibt, wie bereits beschrieben, die Impulse über das polarisierte Relais L2 im Amte B zum Teilnehmer Tst2 weiter. Diese ' Doppelstromstöße werden über den Kontakt 23P als Einfachstromstöße zum Druckmagneten M2 des Empfangsapparates des Teilnehmers Tst2 gegeben. In derselben Weise kann der Teilnehmer Tst2 mit dem Teilnehmer Tst1 verkehren.
Die Auslösung erfolgt durch längeres Drücken der Ausschalttaste ^4T1 seitens des rufenden Teilnehmers. Der Stromkreis für das Relais V1 und S1 wird dadurch geöffnet. Über den Kontakt 2V1, das Relais U1 und den Gleichrichter Gl2 wird nunmehr ein Stromkreis für die Wicklung I des polarisierten Relais T1 geschlossen. Das Relais U1 spricht go in diesem Stromkreis an und schaltet den Antriebsmotor Mi1 von der Netzleitung ab. Der Kontakt 6t1 geht in die gezeichnete Lage. Daraufhin legt das polarisierte Relais L2 im Amte B seinen Kontakt 23P in die gezeichnete Lage, Der Stromkreis für das Relais S2 im Amte B und das Relais V2 beim Teilnehmer Tst2 wird dadurch unterbrochen. Über den Kontakt 24s2 wird die Batterie Bs an den Kontakt 23J2 geschaltet. Das polarisierte Relais T2, für dessen Wicklungen I und II nun auch die Ruhestromkreise in entsprechender Weise wie für das Relais T1 hergestellt sind, legt seinen Kontakt 26t2 ebenfalls in die gezeichnete Lage um. In dem für die Wicklung I des Relais T1 hergestellten Ruhestromkreis spricht an der Teilnehmerstelle Tst2 auch das Relais U2 an. Nachdem es mittels seiner Kontakte 28u2 und 2gu2 den Antriebsmotor Mi2 des Teilnehmer-Apparates von der Netzleitung N abgeschaltet hat, ist der Ruhezustand wieder vollständig hergestellt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Schaltungsanordnung für Telegraphenanlagen mit selbsttätiger Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Teilnehmerstellen zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates normale Gleichstromrelais angeordnet
    sind, in deren Stromkreise Gleichrichter se eingeschaltet sind, daß die Relais nur bei Strom bestimmter Richtung zur Wirkung kommen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schaltmittel (C/1 bzw. U2) für die Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates im Ruhezustand über den einen Gleichrichter (G/2 bzw. G/3) durch einen Strom bestimmter Richtung zur Wirkung kommt, welcher bei Herstellung einer Verbindung unterbrochen wird, worauf der zweite Gleichrichter (G/1 bzw. Gl1) durch einen Strom bestimmter Richtung das andere Schaltmittel (V1 bzw. V2) zur Wirkung bringt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das über den einen Gleichrichter (G/1 bzw. G/4) zur Wirkung gebrachte Schaltmittel (F1 bzw. V2) während einer Verbindung den Stromkreis für das andere Schaltmittel (U1 bzw. U2) unterbricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ■J
DE1930529977D 1930-02-08 1930-02-08 Schaltungsanordnung fuer Telegraphenanlagen mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates Expired DE529977C (de)

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DE529977T 1930-02-08

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DE1930529977D Expired DE529977C (de) 1930-02-08 1930-02-08 Schaltungsanordnung fuer Telegraphenanlagen mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung des Teilnehmer-Apparates
DE1930533604D Expired DE533604C (de) 1930-02-08 1930-03-23 Schaltungsanordnung zur Ferneinschaltung der Stationen in Fernschreibanlagen, die zwei parallele Stromzweige mit entgegengesetzt geschalteten Ventilen zur Ein- und Ausschaltung des in einem der Zweige liegenden Einschaltrelais durch Stromumkehr in der Telegraphierschleife enthalten

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DE1930533604D Expired DE533604C (de) 1930-02-08 1930-03-23 Schaltungsanordnung zur Ferneinschaltung der Stationen in Fernschreibanlagen, die zwei parallele Stromzweige mit entgegengesetzt geschalteten Ventilen zur Ein- und Ausschaltung des in einem der Zweige liegenden Einschaltrelais durch Stromumkehr in der Telegraphierschleife enthalten

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DE (2) DE529977C (de)
FR (1) FR711493A (de)
GB (1) GB370551A (de)
NL (1) NL34180C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910910C (de) * 1951-11-03 1954-05-06 Felten & Guilleaume Carlswerk Einrichtung zur Umschaltung von Betriebsroehren auf Reserveroehren in Verstaerkern oder aehnlichen Einrichtungen
DE947089C (de) * 1953-05-30 1956-08-09 Felten & Guilleaume Carlswerk Anordnung in einer Verstaerkerstation zur Umschaltung der Roehrenheizfaeden des Betriebsverstaerkers auf die eines Ersatzverstaerkers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763086C (de) * 1937-05-16 1953-11-09 Lorenz C Ag Schaltungsanordnung fuer Telegraphenanlagen

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NL34180C (de)
FR711493A (fr) 1931-09-10
DE533604C (de) 1931-09-18
GB370551A (en) 1932-04-14

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