DE1122585B - Schaltungsanordnung zur Abschaltung des Rufstromes beim Melden einer Teilnehmerstelle in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Abschaltung des Rufstromes beim Melden einer Teilnehmerstelle in Fernsprechanlagen

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DE1122585B
DE1122585B DEST16703A DEST016703A DE1122585B DE 1122585 B DE1122585 B DE 1122585B DE ST16703 A DEST16703 A DE ST16703A DE ST016703 A DEST016703 A DE ST016703A DE 1122585 B DE1122585 B DE 1122585B
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DE
Germany
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ringing
circuit arrangement
voltage
reporting
switching
Prior art date
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Pending
Application number
DEST16703A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Steinmetz
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Priority to CH839461A priority patent/CH387107A/de
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Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/026Arrangements for interrupting the ringing current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
St
ANMELDETAG: 21. JULI 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 25. J A N U A R 1962
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Abschaltung des Rufstromes beim Melden einer Teilnehmerstelle in Fernsprechanlagen, bei der die Rufspannung in Reihe mit der Versorgungsspannung der Anlage über das Abschaltemittel an eine Ader der Teilnehmeranschlußleitung gelegt und die andere Ader geerdet wird.
Damit das Rufsignal nicht mehr auf den Fernhörer der Station gelangen kann, wenn der angerufene Teilnehmer den Handapparat bereits in der für das Ge- sprach vorgesehenen Endstellung hält, ist es erforderlich, die Rufspannung bzw. das Rufsignal nach der Teiinehmermeldung schnell abzuschalten. Dies ist be sonders dann wichtig, wenn der Teilnehmer sich gerade zu Beginn des etwa 1 Sekunde andauernden Rufsignals meldet. Aus diesem Grunde ist in den Rufstromkreis ein Abschaltmittel eingefügt, das beim Melden des Teilnehmers während eines Rufsignals die Abschaltung einleitet.
Im Ruhezustand der Station ist nur der Rufstrom- kreis über die Stationsschaltung geschlossen. Hat der Teilnehmer seinen Handapparat abgehoben, dann ist auch ein Gleichstromweg über die Station geschlossen. Bei einer bekannten Schaltungsanordnung werden diese beiden Betriebszustände während des Rufsignals überwacht und dementsprechend zur Aussendung bzw. Abschaltung der Rufspannung verwendet. Der der Versorgungsspannung der Anlage überlagerte Rufstromkreis ist über ein Relais mit Dämpfungswicklung und die Teilnehmerleitung geschlossen. Da im Ruhezustand der Station kein Gleichstromweg besteht, kann sich beim Aussenden des Rufsignals an diesem Relais nur ein Rufspannungsabfall ausbilden. Durch die Dämpfungswicklung ist das Relais so anzugverzögert, daß es in einer Halbwelle der Rufspannung nicht ansprechen kann. In der darauffolgenden Halbwelle erfolgt die Erregung gegensinnig, so daß das Relais weiterhin abgefallen bleibt. Bei der Teilnehmermeldung (Gleichstromweg geschlossen) ändern sich die Spannungs-Verhältnisse an dem Relais derart, daß die Erregung in einer Stromrichtung sehr stark überwiegt und das Relais daher ansprechen kann. Diese Schaltungsanordnung hat den Nachteil, daß, wenn die Ansprechverzögerung nicht genügend groß gewählt wird, das Relais im Ruhezustand der Station bei jedem Rufsignal abwechselnd erregt wird und somit unter Umständen zu einem fälschlichen Meldezeichen führen kann. Diese ist jedoch, wie bereits erwähnt, nicht erwünscht. Es ist Aufgabe der Erfindung, diesen Nachteil zu beseitigen und eine Schaltungsanordnung zur Rufstromabschaltung bei Teilnehmermeldung an-Schaltungsanordnung
zur Abschaltung des Rufstromes
beim Melden einer Teilnehmerstelle
in Fernsprechanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft, Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Dipl.-Ing. Otto Steinmetz, Ludwigsburg (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
zugeben, bei der das Abschaltemittel während eines Rufsignals nicht erregt wird, solange die angerufene Station sich im Ruhezustand befindet und beim Melden der Teilnehmerstelle das Abschaltemittel unverzögert ansprechen kann. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung erreicht dies dadurch, daß das Abschaltemittel mit zwei gegeneinandergerichteten Gleichrichtern in Reihe geschaltet ist und diese Reihenschaltung zu der in der Rufleitung liegenden Parallelschaltung eines Kondensators und eines Widerstandes parallel geschaltet ist und daß die beiden Gleichrichter mit ihren Kathoden miteinander verbunden sind und dieser Verbindungspunkt über einen weiteren Widerstand an die Versorgungsspannung der Anlage gelegt ist. Damit während des Rufsignals das Abschaltemittel im Ruhezustand der Station sicher stromlos bleibt, ist die Dimensionierung der in der Rufleitung liegenden Parallelschaltung aus einem Kondensator und einem Widerstand so gewählt, daß das Potential an dem der Rufspannung abgekehrten Punkt der Parallelschaltung sich annähernd gleichphasig mit dem Potential am Rufspannungsausgang ändert.
Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Im Rufzustand, d. h. während der Rufphasen und der Pausen zwischen den Rufphasen ist ein nicht dargestelltes Relais Rh dauernd betätigt.
109 787/111
Zur Übertragung der Rufsignale wird ein nicht dargestelltes Relais R z. B. im 5-Sekunden-Takt betätigt. Ist der Kontakt dieses Relais geschlossen, dann ist der Rufstromkreis wirksam. Er verläuft über Erde - Versorgungsspannung U - Rufspannung /•-Kontakt - Abschalteeinrichtung - r/i-Kontakt Teilnehmerleitung - Station mit Trennkondensator und Wecker - Teilnehmerleitung - Wi-Kontakt wieder nach Erde. Bei der Signalgabe sind die Potentialverhältnisse an der Abschalteeinrichtung wie folgt: In der Halbwelle der Rufspannung, in der die wirksame Spannung kleiner ist als die Versorgungsspannung U der Anlage, ist der Gleichrichter Gr 2 leitend, so daß das Potential der Punkte A und B etwa gleich wird. Im Punkt C hingegen ist das Potential um den Spannungsabfall, der an der Parallelschaltung von Kondensator C1 und Widerstand R1 abfällt, negativer, so daß der Gleichrichter GrI gesperrt ist. Es fließt über das Abschaltemittel Y also kein Strom. In der Halbwelle mit erhöhter wirksamer Spannung im Ruf- ao Stromkreis wird der Gleichrichter Gr 2 gesperrt. Der Punkt B liegt daher auf dem Minuspotential der Versorgungsspannung U. Der Punkt A der Abschalteeinrichtung ist stets negativer, und auch der Punkt C bleibt negativer als der Punkt B, er ist jedoch durch den Spannungsabfall an der Abschalteeinrichtung positiver als der Punkte. Der GleichrichterGr 1 bleibt daher auch in dieser Halbwelle gesperrt. Das Abschaltemittel Y ist im Ruhezustand der Station während der gesamten Signaldauer stromlos, wie gefordert.
Wird während des Rufsignals die Gleichstromschleife geschlossen, dann verschieben sich die Potentialverhältnisse, da die Station jetzt einen wesentlich kleineren Widerstandswert angenommen hat. Der Spannungsabfall an der Abschalteeinrichtung erhöht sich. In der Halbwelle, in der die wirksame Spannung im Rufstromkreis verkleinert wird, ist der Gleichrichter Gr 2 leitend, und der Punkt C hegt zu Beginn der Halbperiode nahe bei Erdpotential, so daß über das Abschaltemittel Y ein Strom fließen kann. Dieser Strom kann während der gesamten Halbperiode nur noch etwas kleiner werden, da der Rufspannungsabfall an der Teilnehmerleitung die wirksame Spannung in diesem Kreis erniedrigt. In der anderen Halbwelle wird der Gleichrichter Gr 2 gesperrt. Der Gleichstromweg über das Abschaltemittel Y, den Gleichrichter Gr 1 und den Widerstand R2 bleibt aufrechterhalten. Der Spannungsabfall an der Teilnehmerleitung wird durch den zusätzlichen Rufstrom für den Stromkreis des Abschaltemittels Y erhöht und kann je nach Auslegung der Schaltungsanordnung sogar so weit ansteigen, daß im Abschaltestromkreis kurzzeitig Stromunterbrechung eintritt. Es ist jedoch sichergestellt, daß die Einleitung des Abschaltevorganges innerhalb einer Periode der Rufwechselspannung erfolgt.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung zur Abschaltung des Rufstromes beim Melden einer Teilnehmerstelle in Fernsprechanlagen, bei der die Rufspannung in Reihe mit der Versorgungsspannung der Anlage über das Abschaltemittel an eine Ader der Anschlußleitung gelegt und die andere Ader geerdet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschaltemittel (Y) mit zwei gegeneinandergerichteten Gleichrichtern (GrI, Gr 2) in Reihe geschaltet ist und diese Reihenschaltung zu der in der Rufleitung liegenden Parallelschaltung eines Kondensators (C1) und eines Widerstandes (R1) parallel geschaltet ist und daß die beiden Gleichrichter mit ihren Kathoden miteinander verbunden sind und dieser Verbindungspunkt (B) über einen weiteren Widerstand (R2) an die Versorgungsspannung (-U) der Anlage gelegt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelschaltung aus Kondensator (C1) und Widerstand (R1) so abgestimmt ist, daß das Potential an dem der Rufspannung abgekehrten Punkt (C) der Parallelschaltung sich annähernd gleichphasig mit dem Potential am Ruf Spannungsausgang (Punkt A) ändert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 787/111 1.62
DEST16703A 1960-07-21 1960-07-21 Schaltungsanordnung zur Abschaltung des Rufstromes beim Melden einer Teilnehmerstelle in Fernsprechanlagen Pending DE1122585B (de)

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