DE721906C - Schaltungsanordnung zur Ausnutzung von Teilnehmerleitungen einer Fernsprechanlage fuer die UEbermittlung von Meldungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Ausnutzung von Teilnehmerleitungen einer Fernsprechanlage fuer die UEbermittlung von Meldungen

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DE721906C
DE721906C DES106707D DES0106707D DE721906C DE 721906 C DE721906 C DE 721906C DE S106707 D DES106707 D DE S106707D DE S0106707 D DES0106707 D DE S0106707D DE 721906 C DE721906 C DE 721906C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/04Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with alarm systems, e.g. fire, police or burglar alarm systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Ausnutzung von Teilnehmerleitungen einer Fernsprechanlage für die Übermittlung von Meldungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Ausnutzung von Teilnehmerleitungen einer Fernsprechanlage für die Übermittlung von Meldungen.
  • Bei einer bekanntenderartigen Anlage sind .in die von Ruhestrom durchflossenen Teilnehmerleitungen Melder eingeschaltet; und verschiedenartige Änderungen dieses Ruhestromes leiten entwelder einen Fernsprechanrud oder eine Meldung ein.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, derartige Anlagen den gegebenen Betriebsverhältnissen der Fernsprechnetze besser anzupassen und die Betriebssicherheit zu erhöhen. Die Erfindung besteht darin, daß im Ruhezustand sowohl die an sich ungeänderte Fernsprechverbindungsleitung als auch die Meldeleitung von der Teilnehmerleitunggalvanisch getrennt sind, daß zur Übermittlung des von der Fernsprechvermittlungsstelle zur Teilnehmerstelle eine kapazitive Kopplung von Teilnehmerleitung und Fernsprechverbindungsleitung besteht und daß die Teilnehm:erleitung- an einer überwachenden ruhestromgespeisten Relaisschaltung liegt, die unter gleichzeitiger Selbstabschaltung bei Auftreten -eines Meldekriteriums, auf die Meld.everihindungsleitung und bei Auftreten eines vom Teilnehmer ausgehenden Anrufkriteriums auf die Fernsprechverbindungsleitung unter Überbrückung der Kapazitäten derart umschaltet, @daß im Fernsprechkreis ein niederohmi:ges Überwachungsrelais liegt, das sofort die Umschaltung auf die Meldeempfangslßitung unter Unterbrechung des Gesprächs veranlaßt, wenn während eines Gespräches eine Meldung abgegeben wird.
  • Während .bei der bekannten Einrichtung Relais vorgesehen sind, die die Meldeimpulse auf .den Meldeempfangsstromkreis übertragen und ,,die dauernd, also auch beim Fernsprechen, in der Teilnehmerleitung liegen, ist bei der vorliegenden Schaltung für die Meldungsübermittlung -eine galvanische Durchschaltung der Teilnehmerleitung zur Meldeempfangsstelle möglich, ohne,daß Zwischenrelais erforderlich sind. Über diese galvanische Verbindung kann auch von der Melde- bzw. Fernsprechteilnehmerstelle zur Meldeempfangsstelle ein Gespräch geführt werden, was bei :der bekannten Schaltung wegen der übertragerrelai:s nicht möglich ist.
  • Bei Durchschaltung der Teilnehmerleitung zur Fernsprechvermittlungsstelle liegt zwar bei der vorliegenden Schaltung ein Überwachungsrelais im Fernsprechkreis. Dieses Relais kann jedoch niederohmig bemessen werden, weil es während eines Gespräches nur erregt gehalten und bei Einleitung einer Meldung nur zum Abfall gebracht werden muß. Bei der bekannten Schaltung dagegen müssen die Mertragerrelais auch während eines Gespräches entsprechend dem Rhythmus der Meldiungsimpulse anziehen und abfallen und dementsprechend bennessen sein. Sie bilden daher naturgemäß große Dämpfungen im Fernsprechkreis.
  • Bei der bekannten Schaltung sind zwar die Übertra:gerrelais .durch Kondensatoren überbrückt, um dadurch bessere Wechselstro:mübertragungsfhed:ingungen zu schaffen. Bei der Schaltung nach der Erfindung wird jedoch durch Kondensatoren lediglich eine kapazitive Kopplung zwischen Teilnehmerleitung und: Fernsprechverbindungsleitung zur Übertragung des Wechselstronmrufes notwendig, während die Sprache unbeeinflußt durch zwischengeschaltete Schaltmittel übertragen wird, weil die Kondensatoren kurzgeschlossen und das Überwachungsrelais, wie schon ausgeführt, niederohm.ig ist.
  • Infolge :dieser besonderen Ausbildung :der Teilnehmeranschlußleitung ist es bei der bekannten Schaltung erforderlich, die ,'£mtseinrichtungen des Fernsprechnetzes den mit ivieldern ausgerüsteten Teilnehmerleitungen elektrisch besonders anzupassen. Diese Notwend.igkeit fällt bei Anwendung der Erfindung fort, und es läßt sich jeder Fernsprechteilnehmeranschluß ohne weiteres für die Übermittlung von Meldungen einrichten.
  • In den Figuren ist zur Erläuterung des Erfindungsgedankens unter Weglassung aller ihn nicht unmittelbar berührender Einzelheiten schaubildlich eine Alarmanlage ,dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die für die Verkörperung ides Erfindungsgedankens wesentlichen Schaltmittel in schaubildlicher Darstellung, während Fig.2 die Kontaktmittel ,des die Alarmmeldung abgebenden Kontaktlaufwerkes wiedergibt, wobei die Kontaktscheiben abgewickelt dargestellt sind.
  • Die -bauliche Gestaltung des die Alarmmeldung abgebenden Melderlaufwerkes ist nicht näher beschrieben. Für die vorliegende , Erfindung :ist nur von Bedeutung, daß durch ,die beiden in der Abwicklung gezeigten Steuerscheiben S I, S II zwei Kontakte gesteuert -werden, von denen der erste aus den drei Kontaktfedern cr, b, c und der zweite aus den Federn e, d besteht. In der Ruhestellung i des Kontaktscheiibensatzes s i, S I I besteht nur eine elektrische Verbindung zwischen den beiden Kontaktfeidern a, b.
  • Wird das Melderlaufwerk von Hand oder selbsttätig ausgelöst, so öffnet sich bei 2 der Kontakt zwischen den Blattfedern a, b, während sich bei 3 sämtliche der drei Kontaktblattfedern a, b, c berühren, so daß der von ihnen gebildete Doppelarbeitskontakt vollständig geschlossen ist. Etwas später wird durch die Kontaktscheibe S II bei .1 auch der aus den beiden Kontaktfedern e, d bestehende einfache Arbeitskontakt geschlossen, der bei wieder aufgetrennt wird. Zur gleichen Zeit, also auch bei 5, wird durch die Kontaktscheibe S I der durch .die Blattfedern b, c gebildete Kontakt aufgetrennt, so daß von sämtlichen Kontakten nur der von den Blattfedern a, b gebildete Kontakt bestehen bleibt. Nachdem die vorerwähnten Schaltvorgänge und damit der sogenannte Vorlauf des Melderlaufwerkes erfolgt sind, verharrt das Laufwerk in der Stellung 6, und zwar so lange, bis (die Verbindung zur Alarmempfangsstelle sicher durchgeschaltet «-orden ist und von der Alarmempfangsstelle ein Rückmeldeschaltvorgang dem Melderlaufwerk übermittelt wird, das nunmehr die Aussendung,der eigentlichen, die Alarmmeldung kennzeichnenden Stromstöße veranl:aßt. Diese Stromstöße werden idurch Teile 7 der Kontaktscheibe S I hervorgerufen, durch deren Zahnlücken der ziv ischen den Blattfedern u, b bestehende Kontaktmehrfach kurzzeitig aufgetrennt wird.
  • Fign i ist durch gestrichelte Linien in mehrere Felder eingeteilt, von denen Feld I die dem Teilnehmer für den Fernsprechbetrieb 7ugeordnet°n Mittel enthält. Sie besteht im wesentlichen aus der Teilnehmerstation Fe. In Feld II sind die denn Teilneh ner für Alarmzwecke zugeordneten Schalt- und Steuermittel dargestellt. Als solche kommen im wesentlichen das vorerwähnte Melderlaufwerk und ein Halterelais Rli ,in Betracht.
  • Für die Alarmübermittlung ist der Aufbau des im Feld IV wiedergegebenen Vermittlungsamtes von untergeordneter Bedeutung, so daß e s nur kurz angedeutet ist. Die Teilnehsnerverbindungsleitung endigt nicht in den Schaltmitteln dieses Vermittlungsamtes, sondern in denjenigen einer Zusatzschaltanordnung, die für den eigentlichen Alarmbetrieb bestimmt und im Feld III schaubildlich angedeutet ist. Zur Übermittlung der Alarmmeldung wird ein Verbindungsweg zwischen Feld III und der im FeldVI wiedergegebenen Alarmempfangsstelle hergestellt, und zwar mit Hilfe ,eines im Feld V angedeuteten Anrufsuchers.
  • Die Wirkungsweise der in den Figuren dargestellten Schalt- und Steuermittel bei Abgabe einer Alarmmeldung ist folgende: Durch Drücken einer Taste oder Erregung eines Elektromagneten wird das in Fig.2 schaubildlich wiedergegebene @Ielderlanfwerk ausgelöst, .so daß der aus den Scheiben S I, S 1I bestehende K ontaktscheibensatz seine Ruhestellung i verläßt. Bei 2 wird der bisher als einziger geschlossene Kontakt a, b und damit der 'bislang ffießen(de Ruhestrom in -der Teilnehmerverbinidungsdoppelleitung (Fig. i) aufgetrennt. Durch die Unterbrechung des R.uhestrom:es werden auch die im Feld. III :dargestellten Relais A, B, in welchen die Verbindüngsleitung endigt, stromlos. Diese Relais sind so bemessen, daß bei dem vorher herrschenden Ruhezustand. der Anlage nur das Relais B sich in der Anzugsstellung befand. Zum Betätigen des Relais A reichte der Ruhestrom nicht aus.
  • Durch die Auftrennung der Teilnehmerverb:indungsleitung mit Hilfe des Kontaktes a, b wird also nur der Schaltzustand des Relais B geändert, und zwar legt @dieses Relais seine bislang in der Arbeitssteltung befindlichen Kontakte in die Ruhestellung um. (Sämtliche Kontakte sind in Fig. i in der der Ruhestellung ihrer Relais entsprechenden Schaltlage dargestellt.) Durch die Aberregung des B-Relais wird das Relais D eingeschaltet (-, D, a1, bi, +). Gleichzeitig erhalten das Kontrollrelais KR und die Signallampe SL Strom (-, KR, SL, g1, b1, -1--), wo(dürch angezeigt wird., daß von dem dem Teilnehmer Fe zugeordneten Melderlau.fwerk eine Alarmmeldung der in Feld VI dargestellten und räumlich entfernt von der Schaltungsanordnung in Feld III angeordneten Alarmempfangsstelle übermittelt wird.
  • Einige Zeit später wird durch (die in Fi:g. 2 dargestellte Kontaktscheibe S I bei 3 ein Kontakt zwischen allen drei Kontaktb lattfedern a, b, c hergestellt und diamit, wie aus Feld II in Fig. r hervorgeht, ein Kurzschluß der aus Teilnehmerstation Fe uni, Drossel Dy bestehenden Schaltungsanordnung hervorgerufen. über die Teilnehmerverbindungsleitung fließt infolgedessen, ein Gl@e:ichstronl, der eine größere Stromstärke besitzt als der während des Rubezustand!es .(der Anlage fließende Ruhestrom, so -daß nunmehr außer Relais B auch das Relais A anspricht. Infolgedessen wird der Umschaltekontakt a1 um-gelegt, was aber keine Schaltwirkung in b:ezug auf das Relais D hat, @da dieses Relais sich über seinen eigenen Kontakt dl hält. Auch die Schließung des Kontaktes a2 bei umgelegtem Umschaltekontakt b1 des Relais B hat keine Schaltwirkung, da der Ruhekontakt d2 aufgetrennt ist. Statt dessen wird über die Kontakte d3 und b2 der aus den Relais U und R bestehende Relaisunterbr:echer eingeschaltet, welcher dem Fortischaltemagnet W des im Feld. V dargestellten Anrufsuchers mehrfach kurzzeitige Fortschaltstromstöße übermittelt: Zunächst -wird das. Relais U erregt (-, r1, U, p, g2, b2, d3, -f-). Das U-Relais schaltet über seinen Arbeitskontakt u das R-Relais ein (-, R, 14 p, 921 b2, d3, -[-). Das Relais R schließt über seinen Arbeitskontakt r2 den Stromkreis für den Fortschaltemagnet w ,des Anrufsuchers und unterbricht- über seinen Ruhekontakt r, den Stromkreis für Relais U des Reläisunterbrechers. U trennt dann über seinen Arbeitskontakt 2v den Stromkreis für das Relais R auf, .dessen Ruhekontakt r1 dann wiederum den Stromkreis für das Relais U herstellt usw.
  • Der Fortachaltamagnet W erhält infolgedessen über r2 mehrfach kurzzeitige Stromstöße, wodurch in bekannter Weise die Kontaktarme wa, wb, wc -des im Feld V dargestellten Anrufsuchers schrittweise über die ihnen zulgeondneten Kontaktbänke, und zwar so lange fortgeschaltet werden, bis der dritte Kontaktarm wc auf den letzten Einzelkontakt der ihm zugeordneten Kontaktbank aufgelaufen ist, wodurch folgender Prüfstromkreis geschlossen wird (+, P, handbetätigte Auslösetaste ATl, wc, b3, d4, T, G, -). Das hat die Erregungder in diesem Stromkreis gelegenen Relais P, T, G zur Folge. Durch :das Prüfrelais P wird über seinen Kontakt p der aus den Relais R, U bestehende Relaisunterbrecher abgeschaltet und damit der Anrufsucher :stillgesetzt. Das Relais 7' bildet über seinen Arbeitskontakt t1 einen Haltestromkreis für die aus den Relais P, T, G bestehende Schaltungsanordnung. Außerdem wird durch :das T-Relais über die Umschaltekontakte t2, t3 die Teilnehmerverbindungsleitung von -der aus, den Relais El, B bestehenden SchaUungsanordnung ab- und an ,den in Fe:l.dV ,dargestellten Anrufsucher angeschaltet. Das Relais B wird in (der Zwischenzeit Über den Kontakt g, und den Widerstand Wi gehalten.
  • Noch vor der Erregung des T-Relais wird durch die in Fig. 2 dargestellte Kontaktscheibe S II bei d. der aus -d-en Blattfedern d, c bestehende Arbeitskontakt geschlossen und dadurch :das im Feld II von Fig. i dargestellte Hilfsrelais Rh erregt. Durch das Umlegen seines Kontaktes rh wird einmal ein Haltestromkreis für dieses Relais unabhängig von dem Laufwerkskontakt d, e hergestellt und außerdem der Kurzschluß für die aus Auslösemagnet S, Mikrophon lITi und Telephon Tel bestehende Schaltungsanordnung aufgetrennt. Der dann durch diese Schaltungsanordnung fließende Strom reiht jedoch nicht aus, um über die Auslösespule S das in Fig. 2 angedeutete Laufwerk aus seiner Sperrstellung 6 freizugeben.
  • Erst wenn in der vorerwähnten Weise durch Erregung :des T-Relais sie Teilnehmerverbindungsleitung über die Umschaftekontakte 4, t3 mit den Kontaktarmen Wa, Wb des Anrufsuchers und über diese Kontaktmittel mit der im Feld VI dargestellten Alarmempfangsstelle in Verbindung gebracht worden sind, ließt durch die Auslösespule S ein Gleichstrom von solcher Stromstärke, daß das Melderlaufwerk aus seiner Sperrstellung freigegeben wird. Zu diesem Zweck ist der Kontaktarm Wh über einen nur eine geringe Ohinzahlbesitzenden Widerstand YI' an den Minuspol der Stromquelle angeschlossen.
  • Be-i dem nun folgenden Ablauf des in Fi.g. z dargestellten Melderlaufwerks werden durch Teil 7 der Kontaktscheibe S I die zur Kennzeichnung der Alarmmeldung dienenden Kontaktunterbrechungen zwischen den Blattfedern o, b hervorgerufen, :durch die der Stromkreis für das in der Alarmempfangsstelle VI angeordnete Impulsrelais I in einer die Alarmmeldung kennzeichnenden Folge hergestellt und aufgetrennt wird. Die Stromstoßreihen werden durch das Impulsrelais in bekannter Weise auf eine beliebige Meldungsanzeigeeinrichtung, beispielsweise durch den Kontakt i. auf den Locher Lo, übertragen, durch den die Meldung in einen Lochstreifen eingestanzt wird.
  • Nach beendigter Meldungsübermittlung wird die Auslösetaste mit den beiden Ruhekontakten ATl, AT2 von Hand betätigt, wodurch einmal über ATl die aus den Relais P, T, G bestehende Schaltungsanordnung und außerdem über AT., der Haltestromkreis für as Hilfsrelais IZIa aufgetrennt wird. Sämtliche Schaltmittel nehmen dann die vor der Meldungsübermittlung bestehende Schaltstellung e-in.
  • Bei dem Ausführungsbe:ispiel nach Fig. i ist nur ein Anrufsucher vorgesehen, welcher die Verbindung zwischen den mehreren Teilnehmerleitungen und der in Feld VI dargestellten 2.Jelderempfangseinrichtung darstellt. Die durch .das Vorsehen nur eines Anrufsuchers an sich schon gegebene Vereinfachung der Alarmanlage wird noch dadurch weitergetrieben, daß die für mehrere Anrufsucher notwendige Sperrschaltung in Wegfall kommt, die verhindert, daß mehrere Anrufsucher auf die gleiche Teilnehrnervenbindungsleitung aufprüfen. Bei der vorliegenden Scbaltungs:anordnung muß die zweite, über eine weitere Teilnehmerverbindungsleitung zu übermittelnde Alarmmeldung warten, bis die erste Meldung übermittelt worden ist, was durch Vorsehen der zweiten Ruhe- oder Sperrstellung im Melderlaufwerk für beliebig lange Wartezeiten möglich gemacht ist. Bei einem derartigen Betriebsfall bereitet -die zweite heldung im Feld III eine Schaltstellung der einzelnen Relais vor, die das Ansprechen des Relaisunterbrechers U, R ermöglicht, sobald das Prüfrel:.ais P"d:as durch die erste Meldung erregt worden ist, nach deren Übermittlung abfällt und seinen Kontakt p schließt. Unmittelbar an :die Übermittlung der ersten Meldung schließt sich daher selbsttätig die Übertragung der zweiten Meldung an.
  • `'Will -der Teilnehmer Fe mit Hilfe des im Feld IV angedeuteten Teilnehmerverbinr1ungsamtes eine Sprechverbindung herstellen, so betätigt er, wie üblich, seinen Sprechumschalter, wodurch in nicht dargestellter Weise die Drossel Dr im Feld I1 der Fig. i kurzgeschlossen wird. Das hat wiederum eine Verstärkung des :bis dahin fließenden Ruhestromes zur Folge, wodurch außer Relais B, das bislang sich bereits in der Arbeitsstellung befand, auch das Relais A zum Ansprechen gebracht wird. Das hat die Erregung des Relais G zur Folge (-, G, d2, a2, b1, +-). Durch Umlegen seiner Kontakte g4, g.5 trennt das G-Relais die Teilnehmerv erbindungsleitung von den Schaltmitteln A, B der für die Alarmübermittlung vorgesehenen Zusatzschaltungsanordnung im Feld III ab und verbindet die Teilnehmerleitung mit den Schaltmitteln des im Feld IV dargestellten Teilnehmervermitt-Iungsamtes, die dann in bekannter Weise die gewünschte Teilnehmerverbindung veranlassen.
  • Durch das Umlegen der Kontakte g4, g; wird -das A-Relafs stromlos, während B sich über Kontakt g3 hält. Das G-Relais selbst hält sich trotz der Au,ftrennung des Kontaktes a. über seine Wicklung G II, und zwar durch den Mikrophonspeisestrom. Sobald während eines bestehenden Gespräches das Melderlaufwerk ausgelöst wird, das über die gleiche Teilnehmerverbindungsleitung seine Alarmmeldung zu übermitteln hat, wird in der vorerwähnten Weise durch @uftrennuii" des Kontaktes a, b der Ruhestrom in der Teilnehmerverbindungsleitung unterbrochen, wodurch auch die Wicklung G 1I .des Relais G stromlos wird; so daßdieses -Relais abfällt. Damit ist dersich bereits aus dem Vorstehenden ergebene Schaltzustand der Alarmanlage bei Meldungsbeginn erreicht. Die übrigen Schaltvorgänge spielen sich in der vorerwähnten Weise ab. Auch bei einem bestehenden Gespräch ist daher eine Meldungsübermittlung möglich.
  • Wird der Teilnehmer Fe vom Amt angerufen, so wird an die beiden Adern der von Feld IV ausgehenden Verbindungsdoppelleitungeine Rufwechselspan.nunggelegt, die über die Kondensatoren Cl, C. dem Teilnehmer Fe übermittelt wird, wenn nicht gerade die über- i mittlung einer Alarmmeldung über die diesem Teilnehmer zugeordnete Verbindungsleitung sich abspielt. Da der Rufwechselstrom bei der in Fig. i dargestellten Schaltungsanordnung auch über die Wicklungen der Relais A, B i fließen kann, sind diese Relais genügend unempfindlich gemacht worden, so daß bei der Wechselstromübermittlung weder Relais A anzusprechen noch Relais B abzufallen vermag. Das kann in bekannter Weise dadurch erreicht werden, daß die Masse der Relaisanker vergrößert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Sc altüngsanordnüng zur Ausnutzung von Teilnehmerleitungen einer FernsprechanIage für däe Übermittlung von Meldungen, bei der in die von Ruhestrom .durchflossenen Teilnehmerleitungen Melder @eingeschaltet sind und bei der verschiedenartige -Ändenungen des Ruhestromes entweder einen Fernsprechanruf oder eine Meldung einleiten, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhezustand sowohl die an sich ungeänderte Fernsprechverbindungs eitung als auch die Meldeleitung von der Teilnehmerleitung galvanisch getrennt sind, @daß zur Übermittlung des Wechselstromrufes von der Fernsprechvermittlungsstelle zur Teilnehmerstelle eine kapazitive Kopplung (Cl, C2) von Teilnehmerleitung und- Fern.sprechverbindungsleitung besteht und daß die Teilnehmerleitung an einer überwachenden ruhestromgespeistenRel,aisschaltung (A,B) liegt, :die unter gleichzeitiger Selbstabschaltung bei Auftreten eines Meldekriteriums auf die Meldeverhin:dungsdeitung und bei Auftreten eines vom Teilnehmer ausgehenden Anrufkriteriums auf ,die Fernsprechverbindungsleitung unter Überbrückung der Kapazitäten :derart umschaltet, @daß im Fernsprechkreis ein niederohmiges Überwachungsrelais (G) liegt, das sofort die Umschaltung auf die Meldeempfangsleitung unter Unterbrechung ides Gespräches veranlaßt, wenn während eines Gespräches eine Meldung abgegeben. wird. z. Schaltungsianordnung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung der den Anschlußleitungen zugeordneten Schaltmittel (A, B), idaß sie ihren Schaltzustand, der durch den oder :die in ihrem Stromkreis fließend°n Gleichströme bedingt ist, auch bei Aussendung der Wechselstromsignale vom Vermittlungsamt..zum Teilnehmer beibehalten.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947626C (de) * 1954-05-29 1956-08-23 Deutsche Telephonwerk Kabel Vorrichtung zur Alarmgabe ueber die Teilnehmerleitung in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE1018934B (de) * 1954-04-07 1957-11-07 Teletransmission Automatique S Alarmeinrichtung unter Verwendung einer selbsttaetigen Fernsprechvermittlungsanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1018934B (de) * 1954-04-07 1957-11-07 Teletransmission Automatique S Alarmeinrichtung unter Verwendung einer selbsttaetigen Fernsprechvermittlungsanlage
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