DE698536C - Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen mit Fernschreibbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen mit Fernschreibbetrieb

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DE698536C
DE698536C DE1933L0082933 DEL0082933D DE698536C DE 698536 C DE698536 C DE 698536C DE 1933L0082933 DE1933L0082933 DE 1933L0082933 DE L0082933 D DEL0082933 D DE L0082933D DE 698536 C DE698536 C DE 698536C
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circuit arrangement
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line
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DE1933L0082933
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C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/28Data switching networks characterised by path configuration, e.g. LAN [Local Area Networks] or WAN [Wide Area Networks]
    • H04L12/40Bus networks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungen mit Fernschreibbetrieb Gesellschaftsleitungen sind in verschiedenen Arten von Fernmeldeanlagen bekannt, beispielsweise in Fernsprechanlagen, Fernschreibanlagen und Telegraphenanlagen. Diese Gesellschaftsleitungen können mit und ohne Geheimverkehr ausgerüstet sein. Beim Geheimverkehr werden, nachdem zwei Stellen miteinander in Verbindung getreten sind, alle übrigen Stellen abgetrennt. Ein Nachteil dieser Schaltung besteht darin, daß die Leitung schlecht ausgenutzt ist. Treten beispielsweise zwei nahe desselben Endes der Leitung liegende Stationen miteinander in Verkehr, so liegt der größte Teil der Leitung tot.
  • In bekannten Anlagen für Fernsprechbetrieb, bei denen Fernsprechstellen an einer gemeinschaftlichen Fernsprechleitung liegen, kommt eine Verbindung dadurch zustande, daß -der anrufende Teilnehmer verabredete Signale aussendet, worauf der Teilnehmer, Jür den der Anruf bestimmt ist, seine Anlage einschaltet und die Leitung zu den anderem Teilnehmerstellen abschaltet, ohne daß hierdurch die Unterhaltung zweier rechts oder zweier links von den in Verbindung tretenden Stellen gelegener Sprechstellen unmöglich gemacht wird. In anderen bekannten Anlagen geschieht der Anruf mittels Stromstöße, wobei auf zwei Leitungsadern voneinander nach Zahl und -Verlauf verschiedene Stromstöße gesendet werden, -_ Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungen mit Fernschreibbetrieb, in der die angeschlossenen Stationen sich durch StrömstoB-reihen anrufen und bei der beim Eintreffen eines Anrufes von beliebiger Seite der Fernschreibapparat nur an. diejenige Seite der Leitung angeschlossen- wird, von der der Anruf ausging, so daß innerhalb der jeweils abgetrennten Leitungsseite beliebige neue Verbindungen aufgenommen werden können. Erfindungsgemäß werden die Stromstoßreihen nach- dem Kombinationssystem gebildet, und durch die Kombination ist sowohl der gewünschte als auch der rufende Teilnehmer gekennzeichnet.-. Hierbei tritt der Vorteil auf, daß auf den Teilnehmerstationen keine zusätzlichen Mittel für den Verbindungsaufbau aufgewendet zu werden brauchen. Das Aussenden der hierzu dienenden Kombinationszeichen erfolgt mit den bereits vorhandenen Mitteln zur Aussendung der Nachricht. Ein weiterer Vorteil besteht in der vollkommenen selbsttätigen Herstellung der Verbindung. Die Beschränkung auf den notwendigen Leitungsabschnitt und die Freischaltung der nicht benötigten Leitungsteile kommt ohne jegliches Zutun- der angerufenen Teilnehmerstelle zustande. -Die Anrufzeichen werden -auf den -einzelnen Stationen in verschiedener Weise wirksam. Je nach Lage der Station kann ein und dasselbe Zeichen vier verschiedene Wirkungen ausüben, und zwar- kann entweder die Leitung gegen Fernmeldezeichen links von der Station oder rechts von der Station abgetrennt werden, oder es kann der Empfangsapparat von der Leitung abgeschaltet werden, oder es kann schließlich der Apparat zwecks Entgegennahme weiterer Anrufzeichen eingeschaltet bleiben. Damit jede Stelle über den Zustand der Anlage unterrichtet ist, können Anzeigeeinrichtungen angeordnet werden, die entsprechend den Anrufzeichen eingestellt werden.
  • Die Endstellen der Anlage brauchen keine Schaltmittel zur Abtrennung der Leitung zu enthalten. Die Nachbarstelle der Endstelle braucht nur den von der Endstelle abgewendeten Teil der Leitung- abtrennen: zu können. Hat eine Gesellschaftsleitung nur vier Teilnehmer, so sind also nur die beiden Zwischenstellen mit Abtrenneinrichtungen zü versehen, und zwar weist jede Zwischenstelle deren eine auf.
  • In den Abb. i bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar für eine Gesellschaftsleitung mit nur vier Stellen.
  • Die Abb. i zeigt eine Zusammenstellung der zum Anruf einer vier Teilnehmer enthaltenden Gesellschaftsleitung notwendigen Kombinationszeichen, die Abb. 2 die Schaltmittel der Endstelle und die Abb, 3 die Schaltmittel einer Zwischenstelle.
  • Wie aus der Abb. i hervorgeht, sind als Anrufzeichen zehn Kombinationen erforderlich. Die . Endstellen werden bei jeder Kombination entweder eingeschaltet oder zwecks Wahrung des' Gesprächsgeheimnisses ausgeschaltet. Die Zwischenstellen werden entweder ein- oder aus-oder auf Trennen geschaltet. Da es sich um eine Anlage mit nur vier Stationen handelt, gibt es für jede Zwischenstelle nur eine Trennstellung, wie oben erwähnt. Weitere Zwischenstellen müßten eine zweite Trennstellung erhalten.
  • .. Die Schaltvorgänge zur Verbindungsherstellung werden durch verschiedenartige, auf den Teilnehmerstellen angeordnete Schaltmittel bewirkt, und zwar sind auf der Endstelle folgende Schaltmittel zu unterscheiden (vgl. Abb.2). Zum Anruf dient die Taste A T, zum Anlassen des Motors der Magnet AM; zur Überwachung des Betriebszustandes das Zeitrelais Z, welches beispielsweise nach einer Pause von 30 Sekunden seinem Kontakt öffnet,, zum Ausschalten der Zughebelkontakt »Aus« -und zum Festhalten der durch das Anrufzeichen. bewirkten -Schaltvorgänge- die Relais A, -R. Das Relais Z legt in bekannter Weise einen Kontakt z3;' nur dann um, wenn -es innerhalb einer bestimmten Zeit (30 Sekunden) keinen Impuls über die Leitung erhält. Der Anker des Magneten AM steht nach dem -Abfallen in bekannter Weise unter dem Einfluß des Fernschreibers, Er wird: dann mechanisch angedrückt, wenn der Fernschreiber eine bestimmte Zeit lang gelaufen ist, ohne Zeichen abzudrucken. Die Relais A, R werden in einem Ortsstromkreis, der vom Lichtnetz gespeist wird, erregt. Zur Steuerung der Schaltvorgänge werden weiter ein auf dem Druck-Nebel angeordneter Kontakt d und ein auf dem . Buchstabenhebel angeordneter Kontakt b benutzt. Der Fernschreiber wird durch einen Motor angetrieben,.der ebenfalls aus der Wechselstromquelle gespeist wird. Die Steuerung des Fernschreibers erfolgt durch den Empfangsmagneten EM. Zur Sendung dient der Kontakt SK.
  • Die Zwischenstelle (Abb.3) enthält außer den erwähnten Schaltmitteln einen ebenfalls durch die zum Anruf dienende Kombination gesteuerten Kontakt »Trennen« und ein diesem Kontakt zugeordnetes Relais U.
  • Im Ausführungsbeispiel wird angenommen, daß zwischen den einzelnen Stellen Ämter mit Impulsübertragern liegen. Beispielsweise ist die in der Abb. 2 dargestellte Endstelle an das Amt I angeschlossen. Die vom Amt i abgehende Telegraphenleitung führt zur Zwischenstelle II (Abb. 3). Die von der Endstelle im Amt I ankommenden Zeichen werden vom Empfangsrelais ER, aufgenommen und am Kontakt er, zur Stelle II weitergegeben. Entsprechend nimmt das Relais ER, (Abb. 3) die Zeichen der Stelle II auf und überträgt sie am Kontakt er, (Abb. 2) zur Endstelle.
  • Um die Wirkungsweise der Anlage zu erläutern, sei angenommen, daß die in Abb.2 dargestellte Endstelle die Stelle II anrufe. Zu diesem Zweck wird zunächst auf der Endstelle die Anruftaste AT gedrückt. Hierdurch entsteht eine Unterbrechung der Telegraphenleitung, die auf sämtlichen Teilnehmerstellen der Gesellschaftsleitung das Abfallen des bisher durch Ruhestrom erregten Empfangsmagneten EiYl und Motoranlaßrelais AM zur Folge hat, Am Kontakt am, wird der Motorstromkreis geschlossen, am Kontakt am?, die i Taste AT kurzgeschlossen und damit der Anlaßimpuls beendet. Der Kontakt am, schließt das Anlaßrelais AM kurz. Die Endstelle gibt darauf das die Stelle II kennzeichnende Kombinationszeichen durch Drücken der entsprechenden Fernschreibertäste; Auf allen Stellen wird dieses Kombinationszeichen aufgenommen. Es. ,hat aber auf jeder Stelle eine besondere Wirkung. Die Stellen III und IV -bleiben weiter anrufbexeit. Die Stellen II und III (vgl. Abb.i) werden zur Abtrennung der Leitung veranl'aßt. Die Stelle I bleibt eingeschaltet. Es sei zunächst beschrieben, wie das Trennen auf der Stelle II zustande kommt: Beim kurzen Anlaßimpuls wurde= wie bereits oben, erwähnt, lediglich der Motor - angelassen,- Weitere Schaltvorgänge:, können sich nicht abspielen, denn die-kurze Unterbrechung. bedeutet für. den -Fernschreib-.apparat »Umschalten auf -Buchstabencc. Beim Anlaufen des Motors wird also der Buchstabenhebel und darauf der Druckhebel betätigt. Der Buchstabenhebel - öffnet vorübergehend den Kontakt b. Dieser Kontakt ist also geöffnet, wenn der Druckhebel den Kontakt d vorübergehend schließt. Das Relais R hat also noch keinen Strom bekommen. Die erwähnte, zum Anruf: der Stelle II dienende Stromstoßkombination betätigt auf der genannten Stelle über den entsprechenden Zugstab den Kontakt »Trennen«. Dabei wird das Relais U erregt. Auch der Druckhebel wird nach der Speicherung des Kombinationszeichens betätigt, so daß nach dem Schließen des Kontaktes »Trennen« auch der Kontakt d umgelegt wird. Das Relais R spricht also an und hält sich über den Kontakt r1. Das Relais U hält sich weiter über seinen Kontakt u1. Durch das Relais U wird der Empfangsmagnet EM und der Auslösemagnet AM in den zur anrufenden Stelle führenden Leitungsteil eingeschaltet: La, am" SK, a1, EM, AM, um" u2, Lb. In den zur Stelle III führenden Leitungszweig wird das Zeitschaltwerk Z in Reihe mit einem Druckhebelkontakt dl eingeschaltet: La" u3, dl, Z, a2, Lbl. Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß, falls die Stelle II nicht gewünscht ist und eine Verbindung zwischen den Stellen III und IV besteht, nur das Relais R über d und b erregt wurde, so daß am Kontakt r2 das Zeitschaltrelais Z in den Linienstromkreis eingeschaltet wird.
  • Während des Fernschreibbetriebes zwischen den Stellen I und II werden die Empfangsmagnete der beiden Stellen durch die entsandten Kombinationen gesteuert. In den zur Stelle III führenden Linienstromkreis ist, wie oben bemerkt, der Kontakt d; des Druckhebels eingeschaltet, so daß die Zeitschalteinrichtung der Stellen II und III während des Betriebes absatzweise betätigt werden. Die Motoren der Stellen III und IV bleiben stehen, da die Anker der Relais AM dort durch die keine Zeichen empfangenden Fernschreiber in bekannter Weise angedrückt werden. Das Relais R der Stelle III bleibt erregt, da das Zeitrelais Z in der beschriebenen Weise Impulse über den Kontakt dl der Stelle II erhält.
  • Nach Schluß des Telegraphiervorganges sprechen auf den Stellen I bis III die Zeitschalter Z an, so daß die Ortsstromkreise für die Relais am Kontakr z3ö ' geöffnet werden. Ferner wird auf den Stellen I und II durch Andrücken des Ankers von AM der Motor stillgesetzt.
  • Wird beispielsweise nicht die Stelle II, sondern die Stelle III verlangt, so wird durch das dann gegebene Anrufzeichen statt des Kontaktes »Trennen« der Kontakt »Aus« auf der Stelle II betätigt. Dadurch wird das Relais=A auf .der Stelle II eingeschaltet, welches sich über seinen Kontakt a3 hält. Über den - Kontakt a4 wird das Relais U eingeschaltet. Es sind also sämtliche Kontakte a und ü umgelegt. An den Kontakten a1 und u2 ist der Empfangsmagnet EM der Stelle II zwischen die Leitung Lb und Lbl geschaltet, so daß-er dauernd erregt ist. Die Leitung La ist vom Amt T zum Amt II an den Kontakten a2 und u3 durchgeschaltet. In diesem Stromkreis wird auch das Zeitschaltrelais Z gesteuert.
  • Wird auf der Leitung eine Verbindung hergestellt, an welcher die Endstelle der Abb.2 nicht beteiligt ist, so wird dort der Kontakt »Aus« betätigt und dadurch das Relais A eingeschaltet. Das Zeitschaltrelais Z der Endstelle wird dann über La, am., Z, a1, Widerstand, Leitung Lb gesteuert. Der EmpfangsmagnetEM wird über den Kontakt a2 erregt gehalten: Erde, Widerstand, a2, EM, am" Lb, -Widerstand, Batterie.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungen mit Fernschreibbetrieb, in der die angeschlossenen Stationen sich durch Stromstoßreihen anrufen und bei der beim Ein-' treffen eines Anrufes von beliebiger Seite der Fernschreibapparat nur an diejenige Seite der Leitung angeschlossen wird, von der der Anruf ausging, so daß innerhalb der jeweils abgetrennten Leitungsseite beliebige neue 'Verbindungen aufgenommen werden können, dadurch gekennzeichnet,- daß die Stromstoßreihen nach dem Kombinationssystem gebildet werden und daß durch die Kombinationen sowohl der gewünschte als auch der rufende Teilnehmer gekennzeichnet ist. .
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilnehmerstelle Schaltmittel (Relais A und U) zugeordnet sind, die auf das Anrufzeichen hin die Leitung nach rechts oder nach links gegen Fernmeldezeichen trennen oder den Apparat ausschalten oder den Apparat zwecks Entgegennahme weiterer Anrufe eingeschaltet lassen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anrufzeichen auch auf die rufende Stelle wirksam wird. q..
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Anruf herbeigeführte Zustand in Abhängigkeit einer durch den Fernmeldebetrieb gesteuerten Zeichenschalteinrichtung (z) aufrechterhalten wird. g.
  5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch- .gekennzeichnet, daß der Anruf durch Zugstabkontakte, Druckhebelkontakte und Buchstabenhebelkontakte gesteuert wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däB auf der auf den belegten Abschnitt folgenden Stelle der durch den Anruf herbeigeführte Trennzustand durch ein Zeitrelais (Z) aufrechterhalten wird, welches während des Verkehrs Impulse (am Kontakt dl) über die Leitung (la) erhält.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den ausgeschalteten Stellender Empfangsmagnet (EM) in der einen Ader (Lb) gehalten wird, während die Telegraphierimpulse über die andere Ader (La) gegeben werden. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsmagnet (EM) der ausgeschalteten Endstelle (i oder- q:) über Erde und eine Ader (Lb) gehalten wird.
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