DE573201C - Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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- DE573201C DE573201C DES92853D DES0092853D DE573201C DE 573201 C DE573201 C DE 573201C DE S92853 D DES92853 D DE S92853D DE S0092853 D DES0092853 D DE S0092853D DE 573201 C DE573201 C DE 573201C
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Description
DEUTSCHES REICH
29. MÄRZ 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 573201 KLASSE 21 a8 GRUPPE 51
S 92853 VIIIa/'21 α3
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: p. Mars
Siemens &HaIske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1929 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit mehreren Abzweigstellen (Gruppenstelle, Gesellschaftsleitung·)
versehene Verbindungsleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
Es sind nun bereits Anordnungen bekanntgeworden, in denen Schalteinrichtungen einer
mit mehreren Abzweigstellen versehenen Verbindungsleitung eine Anschaltung weiterer
Abzweigstellen an die bereits belegte Verbindungsleitung verhindern, um einen Geheimverkehr
zu ermöglichen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine Verbindungsherstellung zwischen zwei
Abzweigstellen derselben Verbindungsleitung unter Wahrung des Geheimverkehrs und er-1
eicht dies dadurch, daß Schalteinrichtungen, welche in einem bestimmten Arbeitszustand
eine Anschaltung einer Abzweigstelle an die bereits belegte Verbindungsleitung verhindern,
durch eine Schaltmaßnahme einer anrufenden Abzweigstelle in einen solchen Arbeitszustand übergeführt werden, daß die
Herstellung einer von dieser Abzweigstelle abgehenden Verbindung zu einer Abzweigstelle
derselben Verbindungsleitung ermöglicht wird, ohne die Sperrung der Verbindungsleitung
für die anderen Abzweigstellen aufzuheben.
Durch diese erfindungsgemäße Anordnung werden die zur Sperrung der Verbindungsleitung sowohl gegen abgehende als auch
gegen ankommende Verbindungen dienenden Schalteinrichtungen durch eine einfache Schaltmaßnahme für eine Sperrung der Verbindungsleitung
auch für den Fall nutzbar gemacht, in welchem nur der die Verbindungsleitung belegenden Abzweigstelle die
Herstellung einer Verbindung zu einer Abzweigstelle derselben Verbindungsleitung ermöglicht
wird, während die weiteren Abzweigstellen gesperrt bleiben.
In der Abbildung ist eine Verbindungsleitung a2, b2 mit mehreren Abzweigstellen
dargestellt, über welche Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtungen hergestellt
werden können, und zwar einmal von irgendeiner Vermittlungsstelle (über a3, b3) zu einer
Abzweigstelle dieser Verbindungsleitung ankommende Verbindungen, ferner von Abzweigsteilen
dieser Leitung zu Teilnehmern anderer Vermittlungsstellen abgehende Verbindungen
und weiterhin Rückrufverbindungen, d. h. Verbindungen -zwischen zwei Abzweigstellen
derselben Leitung.
Ankommende Verbindung
Wird eine an der Verbindungsleitung (Adern a2 und b2) liegende Abzweigstelle,
z. B, die Abzweigstelle Tn2, gewünscht, so
kann dieselbe vom anrufenden Teilnehmer über nicht dargestellte Verbindungseinrich-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Maximilian Mathias in Berlin-Charlottenburg.
tungen und den dieser nachgeordneten Leitungswähler LW erreicht werden.
Wird der Leitungswähler LW von einem vorgeordneten Wähler belegt, so kommt über
ein an die Ader C6 im vorgeordneten Wähler angelegtes Potential ein Erregerkreis für das
Kelais CO zustande. Dieser verläuft über: Erde, Kopf kontakt 104 k2 des Leitungs Wählers
LW, Relais CO, Widerstand Wi, Ader c„,
Potential im nicht dargestellten vorgeordneten Wähler. Gleichzeitig erfolgt über die
Adern a6, be eine Erregung des Relais A2
über: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais A2, Ader a6, Teilnehmerschleife, Ader 66,
Drosselspule Dr1, Erde.
Sendet der anrufende Teilnehmer zur Einstellung des Leitungswählers LW Stromstöße
aus, d. h. unterbricht er stoßweise die Leitungsschleife
über die Adern a6, &6, so wird
das Relais A2 stoßweise aberregt. Beim ersten
Abfallen des Relais A2 erfolgt eine Erregung
des Relais V über: Erde, Batterie, Widerstand Wi1 Kontakt 94 a2, Relais V1 Kontakt
93 C0, Erde. Das Relais V bleibt als Verzögerungsrelais
bis zum Ablauf der Stromstoßreihe angezogen. Den Stromstößen entsprechend wird der Hubmagnet H2 des Leitungswählers
LW stoßweise erregt über: Erde, Kontakte 126 plt 134.U2, 133C0, iigu,
Wellenkontakt 118 W2 des Leitungswählers
LW1 Hubmagnet H2, Batterie, Erde.
Nach Ablauf der Stromstoßreihe fällt das Relais V infolge Unterbrechung seines Stromkreises
am Kontakt 94 as ab. Demzufolge kommt eine Erregung des Relais U zustande
über: Erde, Kontakte 114P1, 115 V1 Kopfkontaktii6&2
des Leitungswählers LJ1F, Kontakt
117 C0, Wicklung I des Relais U, Wellenkontakt
118 W2 · des Leitungswählers LW,
Hubmagnet H2, Batterie, Erde. Der Hubmagnet spricht in diesem Stromkreis infolge
der hochohmigen Wicklung I des Relais U nicht an. Sendet der Teilnehmer die nächste
Stromstoßreihe aus, so wird, nachdem das Relais V in dem schon beschriebenen Stromkreise
erregt wurde, der Drehmagnet D2 des Leitungswählers LW stoßweise erregt über:
Erde, Kontakte 126 pt, 134O2, 133 Cp1.
120 u, 121 u, Drehmagnet D2 des Leitungswählers
LW, Batterie, Erde. Das Relais U bleibt während der Stromstoßreihe
' als Verzögerungsrelais in dem Stromkreis: Erde, Kontakte 130 C0, 129 u,
128 v, Wicklung II des Relais U1 Batterie,
Erde erregt. Nach Ablauf der Stromstoßreihe fällt infolge Unterbrechung des Stromkreises
am Kontakt 94 a2 das Relais V ab. Nach der Aberregung des Relais V wird für
das Relais G ein Erregerstromkreis geschlossen über: Erde, Batterie, WicklungI des Relais
G1 Wellenkontakt 112 W2 des Leitungswählers LW1 Kopf kontakt 113 k2 des Leitungswählers
LW1 Kontakte 115V1 114 P1,
Erde. Der Haltestromkreis dieses Relais verläuft später über: Erde, Kontakte 131C0,
132 g, Wicklung II des Relais G1 Batterie,
Erde.
Ist die Verbindungsleitung a2, b2 frei, so
kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte 87 C0, 86 U1 85 V1 Wicklungen II
und I des Relais P1, c5-Arm des Leitungswählers LW, c3-Ader, Relais S, Kontakt
77 i, C1-ArIn des Vorwählers VW, Wicklungen
I und II des Relais T1 (I1-Arm des Vorwählers
VW1 Batterie, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais P1, S und T
an. Da infolge Öffnens des Wellenkontaktes 118 W2. beim ersten Drehschritt des Leitungswählers LW kein neuer Erregerkreis für das
Relais U zustande kommt und auch der Kontakt 128 ν geöffnet ist, so fällt dieses ab. Der
eben beschriebene Stromkreis für die Relais P1, S und T verläuft dann über die Kontakte
84 C0 und 83 P1.
Ist die Verbindungsleitung besetzt, so kommt keine Erregung des Relais P1 zustande,
so daß das Thermorelais Th von Strom durchflossen wird über: Erde, Kontakte
90 P1, 89 g, 88 v, Thermorelais Th, Batterie,
Erde. Nach einiger Zeit wird der Kon- go takt 91 th geschlossen, so daß über die Wicklung
II des Relais A2 ein Besetztzeichen zum anrufenden Teilnehmer gesandt wird.
Betrachten wir die Schaltvorgänge bei freier Verbindungsleitung, so erfolgt nach
Erregung der Relais P1, S und T eine Erregung
des Relais C und A über: Erde, Batterie, Widerstand Wi, Kontakte 90 a2, 95 g,
982 bzw. 99^, 106 P1, 6g-Arm des Leitungswählers LW1 Kontakt 54 S1 Wicklungen II
der Relais C und A1 Erde. Relais C schließt
für sich einen Haltekreis, über: Erde, Kontakte 65 a, 69 c, Widerstand Wi1 Wicklung I
des Relais C1 Batterie, Erde.
Sendet nun der anrufende Teilnehmer die letzte Stromstoßreihe zur Anschaltung der
gewünschten Abzweigstelle Tns aus, so wird
am Kontakt 90 O2 der oben beschriebene Erregerkreis
für das Relais A stoßweise aberregt. Beim ersten Abfall des Relais A
— das Relais C bleibt als Verzögerungsrelais während der Stromstoßreihe erregt — kommt
folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte 64 a, 63 C1 61 q, 62 i, 66 S1 Relais P,
Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais P an, welches als Verzögerungsrelais
ausgebildet ist und daher bis zur Beendigung der Stromstoßreihe betätigt bleibt.
Sein Erregerkreis verläuft bei den weiteren Stromunterbrechungen des Relais A unabhängig
vom Kontakt61 q über: Erde, Kontakte
64 a, 63 c, 60 p, Relais P, Batterie,
578 äOl
Erde. Am Kontakt 70 p wird eine Erregung des Relais Q über seine Wicklung I vorbereitet.
Das Relais Q spricht nach Wiedererregung des Relais^ an über: Erde, Kontakte
65 a, 70 p, Wicklung I des Relais Q1
Wicklung I des Relais C1 Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 44 q wird die
Wicklung II des Relais Q an die Ader b2 angeschaltet,
während am Kontakt 55 g die Wicklung II des Relais C kurzgeschlossen
wird. Gleichzeitig wird folgender Strom-· kreis geschlossen: Erde, Batterie, Widerstand
Wi, Kontakte 43 p, 41 a, 40 c, O2-Ader
(an der Abzweigstelle Tn1), Relais C1, Kontakt
36 C1, Relais X1, Kontakt 39 der Rückruftaste
RRT1, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais C1 und X1 an. Das Relais
C1 ist ein Verzögerungsrelais, welches während der stoßweisen Stromunterbrechung
seinen Anker angezogen hält, während das Relais X1 bei der ersten Unterbrechung seines
eben beschriebenen Erregerkreises am Kontakt 41 α bei der zweiten Aberregung des
Relais A sofort seinen Anker in die Ruhelage bringt, so daß der Kontakt 31 X1 geöffnet
wird, wodurch ebenso wie durch öffnen des Kontaktes 24 C1 der vor der gewünschten
Abzweigstelle Tn2 liegenden Abzweigstelle Tn1 die Möglichkeit einer Anschaltung an
die Verbindungsleitung genommen ist. Bei der nun folgenden zweiten und letzten Erregung
des Relais wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Widerstand Wi1
Kontakte 43 p, 41 a, 40 c, &2-Ader, Relais C1,
Kontakte 35 C1, 34.X1 (Abzweigstelle Tn2),
Relais C2, Kontakt 16 C2, Relais X2, Kontakte
19 der Rückruftaste RRT2, Erde. In diesem
Stromkreis wird die Erregung des Relais C1
aufrechterhalten und außerdem die Erregung der Relais C2 und X2 herbeigeführt. Das Relais
X2 legt sich über seinen Kontakt 17 x2
in einen Haltekreis.
Durch Schließen der Kontakte Iu2 und
13 X2 wird die gewünschte Abzweigstelle Tm2
an die Verbindungsleitung angeschaltet. Die Anschaltung einer hinter der gewünschten
Abzweigstelle liegenden Abzweigstelle, beispielsweise
der nicht dargestellten Abzweigstelle Tm8, ist durch Öffnen des Kontaktes
10 X2 unmöglich gemacht.
Da jetzt keine weitere Stromunterbrechung erfolgt, wird nach einiger Zeit das Relais P
abfallen. Der oben beschriebene Erregerkreis für die Relais C1, C2 und X2 verläuft nach
Öffnen des Kontaktes 43 p über Kontakt 44 q und die Wicklung II des Relais Q. Da nach
Ablauf der Stromstoßreihe das Relais A2 ununterbrochen erregt bleibt, so wird über
den Kontakt 110 a2 der Rufstromkreis geschlossen.
Erreicht der beispielsweise bei Belegung des Leitungswählers LW angelassene
5-Selc-Schalter den Kontakt 1, so wird
Rufstrom angeschaltet über: Erde, Batterie, Rufstrommaschine RM1 Kontakt 1 des 5-Sek.-Schalters,
Schaltarm desselben, Wicklung I des Relais Z1 Kontakte hi V1 noß2, 109^1,
a5-Arm des Leitungswählers LW, a3-Ader,
ö2-Ader, Kontakt 30 X1, Relais V1, Kontakte
26 U1 bzw. Kondensator und Kontakte 25 C1,
ιιλ·2, 136 V2, Iu2, Kontakt 18 der Rückruftaste
RRT2, Abzweigstelle Tm2, Erde. In diesem
Stromkreis spricht keines der genannten Relais an. Sobald sich die Abzweigstelle Tn2,
wenn beispielsweise der 5-Sek.-Schalter auf dem Kontaktstück ο steht, meldet, so werden
in dem schon erwähnten Stromkreise die Relais V1 und Z erregt. Das Relais Z schließt
seine Kontakte 92 ζ und 97 ζ und 108 Z1 wodurch
die Sprechverbindung zwischen dem anrufenden Teilnehmer und der gewünschten %0
Abzweigstelle vollendet wird. Diese verläuft über; Ader a6, Kontakte 108 S1 107 P1, a5-Arm
des Leitungswählers LW1 Ader as, Ader a2,
Kontakt 30 X1, Relais V1, Kontakte 26 U1
bzw. Kondensator und Kontakt 25 C1, Ader av g5
Kontakte 11 X2, 136^2, 1 U2, Kontakt 18RRT2,
Sprechstelle Tm2, Kondensator, Kontakt 14 X2,
Kondensator, Ader Jb1, Kondensator, Ader b2,
Kondensator, Ader bBl f>5-Arm des Leitungswählers LW1 Kontakt 106 P1, 97 z, Ader fc6. go
Durch Schließen des Kontaktes 92 ζ erfolgt eine Erregung des Relais V über: Erde, Kontakt 93 co>
Relais V1 Kontakt 92 z, Wicklung
II des Relais Z1 Batterie, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 111 ν wird der Rufstrom'
abgeschaltet. Da auch der Kontakt 99 ν geöffnet ist, erfolgt die dauernde Erregung
des Relais A über: Erde, Batterie, Drosselspule Dr3, Kontakte 97 z, 106 P1, bs-Arm
des Leitungswähler LW1 Kontakte' 54 S1
55 i, Wicklung II des Relais A1 Erde.
Legt nach Gesprächsschluß der Anrufende seinen Hörer auf, so fällt zunächst infolge
Unterbrechung der Leitungsschleife das Relais^ ab. Demzufolge fällt das Relais CO
infolge Kurzschlusses über den Kontakt 102 a2 ab. Durch Öffnen des Kontaktes 105 cQ
wird die dem Leitungswähler LW vorgeordnete Verbindungseinrichtung freigegeben und
ausgelöst. Nach Öffnen des Kontaktes 93C0 no
fallen die Relais V und Z ab, und nach Öffnen des Kontaktes 84 c0 werden die Relais P1,
S und T stromlos, so daß der Drehmagnet D2 des Leitungswählers LW erregt wird über:
Erde, Kontakt 126 plt 125 v, Kopfkontakt
124 k2, Kontakte 123 c0, 122 u, Drehmagnet
D2 des Leitungswählers LW1 Batterie, Erde.
Durch Schließen des Kontaktes 127 d2 erfolgt
eine Erregung des Relais U über: Erde, Kontakt 127 d2, Wicklung II des Relais U1 Batterie,
Erde. Das Relais U öffnet seinen Kontakt 122 u, so da'ß der Drehmagnet D2 ab-
erregt wird. Nach dieser Aberregung des Drehmagneten D2 erfolgt eine Aberregung
des Relais U infolge öffnens des Kontaktes 127 d%. Durch Schließen des Kontaktes 122 u
erfolgt eine erneute Erregung des Drehmagneten D2, so daß derselbe wiederum um
einen Schritt fortgeschaltet wird. Dieses wechselseitige Spiel zwischen dem Drehmagneten
D2 und demRelais U findet so lange
statt, bis der Leitungswähler LW seine Ruhelage erreicht hat und durch Öffnen des Kopfkontaktes
124 k2 eine weitere Erregung des
Drehmagneten D2 verhindert wird. Durch öffnen .des Wellenkontaktes 112W2 erfolgt
eine Aberregung des Relais G1 so daß sämtliche dem Leitungswähler zugeordneten Einrichtungen
wieder ihre Ruhelage einnehmen. Außerdem werden, nachdem auch das Relais
vS" bei Auftrennung seines über die Ader c3
ao verlaufenden Erregerkreises aberregt wurde, die Relais A1 C1 Q1 C1, C2 und X2 stromlos,
so daß auch die Einrichtungen der an der gemeinsamen Leitung liegenden Teilnehmer
ihre Ruhelage einnehmen.
Abgehende Verbindung
Wünscht beispielsweise der Teilnehmer Tw2
eine Verbindung herzustellen, so kommt bei Abheben des Hörers folgender Stromkreis zustände:
Erde, Abzweigstelle Tm2, Kontakt 18
der Rückruftaste RRT2, Kontakte 1 U2, 20 U2,
3 v2, 4 C2, 6 U2, 7 c2, Sv2, 10 X2, Ader av Kontakte
26 U1, 27 C1, 28 V1, 30 X1, Ader a2, Kontakt
47 S1 Wicklung I des Relais A1 Batterie,
Erde. In diesem Stromkreise spricht das Relais^ an. Durch Schließen des Kontaktes
65 a wird über: Erde, Kontakte 65 α, 68 c, 67 s, Relais P, Batterie, Erde ein Stromkreis
für das Relais P geschlossen, welches seine Kontakte betätigt. Durch Öffnen des Kontaktes
51 £ wird ein vorzeitiges Anlassen des Vorwählers VW verhindert. Durch Schließen
des Kontaktes 60 p wird ein Haltestromkreis für das Relais P vorbereitet, während
durch Schließen des Kontaktes 70 p folgender Stromkreis geschlossen wird: Erde, Kontakte
65 a, 70 p, Wicklung I des Relais Q1 Wicklung
I des Relais C1 Batterie, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais Q und C
an. Über den Kontakt 69 c verläuft ein Haltekreis für das Relais C.
Nachdem nun die Kontakte 43 p, 41 α und
c geschlossen sind, entsteht folgender Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand Wi1
Kontakte 43 p, 41 a, 40 c, Ader b2, Wicklung
des Relais C1, Kontakt 36 C1, Relais X1, Kontakt
39 der Rückruftaste RRT1, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais C1 und
X1 an. Durch Schließen des Kontaktes 31 X1
wird der oben beschriebene Erregerkreis für die Wicklung I des Relais A unterbrochen.
Dadurch wird am Kontakt 41 α auch der Erregerkreis
für die Relais C1 und X1 aufgetrennt.
Das ReIaIsX1 fällt sofort ab, während
das Relais C1 als Verzögerungsrelais erregt bleibt. Über den sich nun wieder
schließenden Kontakt 30 X1 wird wiederum das Relais A erregt, und zwar in dem Stromkreis:
Erde, Batterie, Wicklung I des Relais A1 Kontakt 47 S1 Ader d2, Kontakt 30 X1,
Relais V1, Kontakte 26 U1 bzw. 24 eu Ader au
"Kontakte 10 x2, 8 V2, 7 c2, 6 U2, 4.C2, 3 V2,
20 U2, ι U2, Kontakt 18 der Rückruf taste
RRT2, -Abzweigstelle Tw2, Erde. In diesem
Stromkreis spricht auch das Relais V1 an. Durch erneutes Schließen des Kontaktes 41 a
kommt jetzt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand Wi, Kontakte
43 p, 41 α-, 40 c, Ader b2, Relais C1, Kontakte
35 ci> 34 xi>
Ader bv Relais C2, Kontakte
16 c2) Relais X2, Kontakt 19 der Rückruf taste
RRT2, Erde. In diesem Stromkreis sprechen außer dem schon erregten Relais C1 die der
anrufenden Abzweigstelle Tm2 zugeordneten
Relais C2 und X2 an. Der eben beschriebene
Stromkreis verläuft nach Öffnen des Kontaktes 16 c2 über den inzwischen geschlossenen
Kontakt 17 X2.
An den Kontakten 14 X2 und 11 X2 erfolgt
nun die Anschaltung der die Verbindungen wünschenden Abzweigstelle Tm2 an die Verbindungsleitung
Ci2, b2. Nach einiger Zeit
fällt infolge längerer Erregung des Relais ,/4
das Relais P ab, worauf der Stromkreis für die Relais C1, C2 und X2 über den Kontakt
44 q und die Wicklung II des Relais Q verläuft. Bei diesem Zustande der Verbindungseinrichtungen ist eine Anschaltung von Seiten
anderer Abzweigstellen der Verbindungsleitung nicht möglich. Eine hinter der an-
rufenden Abzweigstelle liegende Abzweig-• stelle, beispielsweise die nicht gezeigte Abzweigstelle
Tw3, wird durch Öffnen des Kontaktes 10 x2 von der α-Ader abgetrennt. Die
vor der anrufenden Abzweigstelle liegende Abzweigstelle Tw1 ist durch Öffnen des Kontaktes
24 C1 abgeschaltet.
Nach Abfall des Relais P wird über den Kontakt 51p der Vorwähler VW angelassen,
in dem das Relais R1 erregt wird über: Erde,
Relais 2^1, Kontakte 5p t, 53 s, ζ2Ϊ, ζτ P1
α, Wicklung II des Relais B, Kontakte b, 57 t, Widerstand Wi, Batterie, Erde.
Durch Schließen des Kontaktes 82 T1 wird der
Drehmagnet D1 des Vorwählers VW erregt über: Erde, Relaisunterbrecher RU1, Drehmagnet
D1 des Vorwählers VW, Kontakte
791, 82 Y1, Batterie, Erde. Der Vorwähler
schaltet um einen Schritt fort. Ist die erreichte Verbindungsleitung belegt, so erfolgt
eine abermalige Erregung des Drehmagneten D1 in dem schon erwähnten Stromkreis.
Ist die erreichte Verbindungsleitung dagegen frei, so spricht das Relais T an über: Erde,
Batterie, Kontakt 81 T1, Wicklungen II und I
des Relais T, Arm C1 des Vorwählers VW, Ader C7 und' Erdpotential im nicht dargestellten
nachfolgenden Wähler. Das Relais T setzt durch Auftrennung des Erregerkreises des Drehmagneten D1 am Kontakt 79 t den
Vorwähler still. Durch Schließen des Konto taktes 78 t wird die hochohmige Wicklung II
des Relais T kurzgeschlossen, so daß der dem Vorwähler FW nachgeordnete Wähler gegen,
jede weitere Belegung gesperrt ist. Der Haltekreis des Relais T verläuft jetzt über:
Erde, Batterie, Arm dt des Vorwählers VW1
Kontakt 781, Wicklung I des Relais T1
Arm C1 des Vorwahlers VW, Ader C7 und
Erdpotential im nicht dargestellten Wähler. Die anrufende Abzweigstelle Tw2 sendet nun
Nummernstromstöße aus, d. h. sie unterbricht in der Abzweigstelle impulsweise den Erregerkreis
des Relais A, Durch die mittels des Kontaktes 50 α auf die Leitungsschleife
übertragenen Stromstöße werden die dem Vorwähler nachgeordneten Wahlorgane eingestellt,
so daß die Abzweigstelle Tn2 die gewünschte Abzweigstelle erreichen kann. Beim
Melden der verlangten Abzweigstelle spricht das in der Leitungsschleife liegende Relais B
an, das durch Schließen seines Kontaktes 48 b die Sprechverbindung zwischen beiden Abzweigstellen
vollendet.
Legt nach Gesprächsschluß die Abzweigstelle Tm2 ihren Hörer auf, so erfolgt zunächst
eine Aberregung des Relais A. Dieses Relais öffnet seinen Kontakt 50 a, so daß die
dem Vorwähler VW nachgeordneten Wähler in bekannter Weise ausgelöst werden. Durch
die Auslösung der nachgeordneten Wähler wird auf irgendeine Weise von der Ader C7
das Erdpotential abgeschaltet, so daß das Relais T stromlos wird und eine Erregung
des Drehmagneten D1 des. Vorwählers VW zustande kommt über: Erde, Batterie, Arm dt
des Vorwählers VW, Kontakt 79t, Drehmagnet D1 Relaisunterbrecher RU1, Erde. Der
Vorwähler schaltet bis in die Ruhelage fort und wird dann durch öffnen des Erregerkreises
des Drehmagneten D1 an Arm ^1 stillgesetzt.
Nach Aberregung des Relais^ wird am Kontakt 41 α der Stromkreis für die
Relais Q, C1, C2 und Z2 aufgetrennt. Die genannten
Relais fallen ab, und nachdem durch Öffnen des Kontaktes 65 α auch das Relais C
abgefallen ist, befinden sich die Verbindungseinrichtungen wieder in ihrer Ruhelage.
Rückrufverbindung
Will beispielsweise die Abzweigstelle Tm1
mit der Abzweigstelle Tw2 in Verbindung treten, so wird bei Abheben des Hörers
seitens der Abzweigstelle Tn1 die Verbindungsleitung
in derselben Weise zu der anrufenden Abzweigstelle Tw1 durchgeschaltet,
wie dies oben bei abgehenden Verbindungen beschrieben wurde. Dabei sind nach der Anschaltung
folgende Strömläufe zustande gekommen:
1. Erde, Batterie, Widerstand Wi, Wicklung II des Relais Q, Kontakte 44 q, 41 a,
40 c, Ader b2, Relais C1, Kontakt 37 X1, Relais
Z1, Rückruftaste 39 RRT1, Erde.
2. Erde, Abzweigstelle Tn1, Rückruf taste
38RRT1, Kontakte 2Ia1, 135 v1; 31V1,
Ader a2, Kontakt 47 s, Wicklung I des Relais^i,
Batterie, Erde.
3. Erde, Kontakte 65 a, 69 c, Widerstand
Wi, Wicklung I des Relais C, Batterie, Erde.
Um nun die Abzweigstelle Tm2 der Verbindungsleitung
zu erreichen, hat die anrufende Abzweigstelle Tm1 ihre Rückruftaste zu betätigen
und darauf die die gewünschte Abzweigstelle kennzeichnende Nummer zu wählen. Durch Betätigung der Rückruftaste wird
am Kontakt 38 RRT1 der bis dahin bestehende Kurzschluß für das Relais U1 aufgehoben,
so daß es in dem Stromkreise: Erde, Abzweigstelle Tm1, Relais U1, Kontakte
13 S Vv 31 ■%>
Adera2, Kontakt 47 s, Wicklung
I des Relais A, Batterie, Erde anspricht. Durch den Kontakt 32% erfolgt die Anschaltung
der Abzweigstelle Tm1 an die Ader b2 und durch den Kontakt 22 M1 die Anschaltung
an die Ader a2 der Verbindungsleitung, da die vorher bewirkte Anschaltung
durch Öffnen des Kontaktes 39 RRT1 und die dadurch herbeigeführte Aberregung der Relais
Q, C1 und X1 aufgehoben wird. Das Relais
C bleibt jedoch weiterhin in dem Stromkreise: Erde, Kontakte 65 a, 69 c, Widerstand
Wi, Wicklung I des Relais C, Batterie, Erde erregt.
Die Sperrung der Verbindungsleitung nach Drücken der Rückruftaste erfolgt in der
Weise, daß alle vor der anrufenden Abzweigstelle liegenden Abzweigstellen' durch Erregung
der'ihnen zugeordneten F-Relais und die nach der anrufenden Abzweigstelle durch
Erregung des dieser zugeordneten [/-Relais abgeschaltet sind.
Sendet nun die Abzweigstelle Tm1 nach Loslassen
der Rückruf taste Stromstöße aus, so wird bei Aussendung derselben das Relais A stoßweise
aberregt; beim ersten Abfall wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakte
64a, 63 c, Oi q, 621, Wicklung I des
Relais R, Relais P, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais R und P an.
Der Haltestromkreis für das Relais R verläuft über: Erde, Kontakte 74 c, 72?-, Wicklung
II des Relais R, Relais /, Batterie, Erde.
In diesem Stromkreis spricht auch das Relais / an und schließt über seinen Kontakt
75 i für sich einen Haltestromkreis unabhängig vom Kontakt 72 r. Durch öffnen des
Kontaktes 52 i wird das Relais R1 im Vorwähler
VW stromlos und der eingestellte Vorwähler, wie bei abgehender Verbindung
beschrieben, in die Ruhelage gebracht. Durch Öffnen des Kontaktes "jji wird eine Belegung
ίο der Verbindungsleitung vom Leitungswähler
LW aus unmöglich gemacht. Bei der nun auf die Aberregung des Relais ./ä folgenden
Erregung sprechen in dem Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand ^ Kontakte. 43 p, 41a,
40 c, Ader b2, Relais C1, Kontakt 36 C11 Relais
X1, Rückruftaste 29RRT1, Erde die Relais
C1 und X1 an. Durch Öffnen des Kontaktes
27 C1 wird der Kurzschluß für das Relais V1 aufgehoben. Bei wiedereingetretener
Aberregung des Relais A wird infolge Öffnens
des Kontaktes 41 α der eben erwähnte Stromkreis unterbrochen. Das Relais X1 fällt
ab, während das Verzögerungsrelais C1 über seinen Kontakt 35 C1 den letzten Stromstoß
as bei der Wiedererregung des Relais A zu der
Abzweigstelle Tn2 überträgt. Es entsteht dann folgender Stromkreis: Erde, Batterie,
Widerstand Wi, Kontakte 43 p, 41a, 40 c,
Ader &2, Relais C1, Kontakte 35C1, 34^1,
Ader b2, Relais C2, Kontakt 16 c2, Relais X2,
Rückruf taste 19 RRT2, Erde; dieser Stromkreis
wird nach Erregung des Relais C2 über den Kontakt 17^2 und nach Abfall des Relais
P über den Kontakt 44 q und die Halte- -wicklung II des Relais Q aufrechterhalten.
Durch Öffnen des Kontaktes 10 x2 wird weiteren
Abzweigstellen der Verbindungsleitung die Möglichkeit einer Anschaltung genommen.
Durch den Kontakt Hx2 wird die gewünschte
Abzweigstelle Tti% an die Ä-Ader
angeschaltet, während die Anschaltung an die &-Ader am Kontakt 13 X2 erfolgt.
In dem Augenblick, in dem das Relais P nach Ablauf des Stromkreises abfällt, wird
über den Kontakt 46 p Rufstrom ausgesandt. Dieser verläuft über: Wechselstromquelle,
Kontakte 45 r, 46 p, Kondensator, Ader a2,
Kontakt 29 V1, Relais V1, Kondensator, Kontakte
24C1, HX2, 136U2, Im2, Rückruf taste
18 RRT2, Abzweigstelle Tn2, Erde. Durch
Schließen des Kontaktes 71p wird für das Thermorelais Th ein Stromkreis geschlossen,
der über Erde, Kontakte 74c, 72 r,7ip, Wicklung
des Thermorelais Th, Widerstand Wi1 Batterie, Erde verläuft. Durch das nach
einiger Zeit erfolgte Schließen des Kontaktes 76 lh wird die zweite Wicklung des Relais
R kurzgeschlossen und dadurch dasselbe zum Abfall gebracht.' Am Kontakt 45 r wird
hierdurch der Rufstrom abgeschaltet. Meldet sich die gewünschte Abzweigstelle, so verläuft
die Sprechverbindung wie folgt: Abzweigstelle Tn2, Rückruftaste 18 RRT2, Kontakte
ι U2, 11 x2,25 C1, Kondensator, Relais V1,
Kontakte 29W1, 22%, Relais U1, Abzweigstelle
Tn1, Kondensator, Kontakte 32% bzw. Ader, Kondensator, Kontakt 13 X2, Kondensator,
Abzweigstelle Tw2.
Legen die Abzweigstellen nach Gesprächsschluß ihre Hörer auf, so wird infolge Unter-
brechung der Teilnehmers chleife das Relais A zum Abfallen gebracht. Gleichzeitig wird
das Relais U1 stromlos. Durch öffnen des
Kontaktes 41 α wird der Stromkreis für die
Relais Q, C1, C2 und X2 aufgetrennt, während
am Kontakt 65 α der Stromkreis für das Relais C aufgetrennt wird. Durch Öffnen des
Kontaktes 74 c wird auch das Relais / stromlos, so daß sämtliche Schalteinrichtungen der
Verbindungsleitung in ihre Ruhelage gebracht sind.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung für eine mit mehreren Abzweigstellen versehene Verbindungsleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß Schalteinrichtungen (Relaisgruppen C1, V1, X1, C2, V21 X2), welche in einem bestimmten Arbeitszustand in an sich bekannter Weise eine Anschaltung einer Abzweigstelle an die bereits belegte Verbindungsleitung verhindern, durch eine Schaltmaßnahme einer, anrufenden Abzweigstelle in einen solchen Arbeitszustand übergeführt werden, daß die Herstellung einer von dieser Abzweigstelle abgehenden Verbindung zu einer Abzweigstelle derselben Verbindungsleitung ermöglicht wird, ohne die Sperrung der Verbindungsleitung für die anderen Abzweigstellen aufzuheben. -
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltmaßnahme der anrufenden Ab-Zweigstelle von den über zwei Adern der Verbindungsleitung wirksam werdenden Schalteinrichtungen (V1, C1, X1 usw.) nur die an der einen Ader der Verbindungsleitung liegenden (C1, X1) außer Wirkung gesetzt werden.
- 3.SchaltungsanordnungnachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schalteinrichtungen durch Unterbrechung des über diese Ader verlaufenden Stromkreises außer Wirkung gesetzt werden.
- 4. Schaltungsanordnungnach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schalteinrichtungen zum Aufbau der mit einer Abzweigstelle derselben Verbindungsleirung herzustellenden Verbindung dienen.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i,dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltmaßnahmen der anrufenden Abzweigstelle eine weitere Schalteinrichtung (U1, U2) beeinflußt wird, welche die anrufende Abzweigstelle an die Verbindungsleitung angeschaltet hält.
- 6. Schaltungsanordnungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die die Herstellung einer Verbindung mit einer Abzweigstelle derselben Verbindungsleitung ermöglichende Schaltmaßnahme der anrufenden Abzweigstelle Schalteinrichtungen in einer der Verbindungsleitung zugänglichen Vermittlungsstelle beeinflußt werden, welche die von der anrufenden Abzweigstelle zur Anschaltung der gewünschten Abzweigstelle aixsgesandten Stromstöße in die Verbindungsleitung zurücksenden.
- 7. Schaltungsanordnungnach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussendung der Nummernstromstöße über die eine Ader der Verbindungsleitung und die Rücksendung derselben über die andere Ader erfolgt.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltmaßnahme der anrufenden Abzweigstelle die Freigabe der für die Herstellung einer über die Vermittlungsstelle verlaufenden Verbindung bereits eingestellten Wähler vorbereitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES92853D DE573201C (de) | 1929-07-17 | 1929-07-17 | Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| AT127692D AT127692B (de) | 1929-07-17 | 1930-05-21 | Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES92853D DE573201C (de) | 1929-07-17 | 1929-07-17 | Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE573201C true DE573201C (de) | 1933-03-29 |
Family
ID=7517512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES92853D Expired DE573201C (de) | 1929-07-17 | 1929-07-17 | Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT127692B (de) |
| DE (1) | DE573201C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2574608A1 (fr) * | 1984-12-06 | 1986-06-13 | Arribe Jean Igor | Appareillage multiplieur de lignes telecommunications |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744550C (de) * | 1941-04-22 | 1944-11-30 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen |
-
1929
- 1929-07-17 DE DES92853D patent/DE573201C/de not_active Expired
-
1930
- 1930-05-21 AT AT127692D patent/AT127692B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2574608A1 (fr) * | 1984-12-06 | 1986-06-13 | Arribe Jean Igor | Appareillage multiplieur de lignes telecommunications |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT127692B (de) | 1932-04-11 |
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