DE445837C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und SprechwegenInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. JUNI 1927
22. JUNI 1927
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a3 GRUPPE
S 60021 VHI/sra3
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 2. Juni
Zusatz zum Patent 445 244.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1922 ab. Das Hauptpatent hat angefangen am 22. Juni 1921.
Das Hauptpatent betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit getrennten
Einstell- und Sprechwegen, bei welcher Kreuz- und Doppelverbindungen bei gleichzeitiger Vollendung
mehrerer. Einstellwege dadurch vermieden sind, daß sich die Durchschalteinrichtungen
der Einstellwege gegenseitig derart beeinflussen, daß die Durchschaltung nur an einem
einzigen Einstell weg erfolgen kann. Da die Einstellwege nur in einer sehr geringen Zahl vorhanden
sind, ist vorgeschlagen worden, die Wähler der Einstellwege zwangsweise freizugeben,
wenn für einen belegten Einstellweg nicht innerhalb einer bestimmten Zeit ein Sprechweg hergestellt
wird. Es kann nun hierbei der Fall eintreten, daß die Wähler eines Einstellweges von
einem anrufenden Teilnehmer ordnungsmäßig eingestellt werden, die Durchschaltung zur belegten
Leitung und damit der Anreiz zur Herstellung eines Sprechweges aber durch eine Störung an den sich gegenseitig beeinflussenden
Durchschalteinrichtungen nicht erfolgen kann. Der Einstellweg wird alsdann über die zulässige
Zeit belegt, die Schalteinrichtung zur Freigabe der Einstellwähler tritt in Tätigkeit, löst den
Einstellweg aus und veranlaßt die Einschaltung des Besetztzeichens für den anrufenden Teilnehmer.
Trotz ordnungsmäßiger Einleitung der Verbindung und Freisein der gewählten Teilnehmerleitung kann der anrufende Teilnehmer
seine Verbindung nicht erhalten.
Die Erfindung bezweckt nun, diesen Übelstand zu beseitigen und bei Auftreten von Fehlern
an den sich gegenseitig beeinflussenden Durchschalteinrichtungen die Herstellung der
endgültigen Sprechverbindung zu sichern. Erreicht wird dies dadurch, daß bei Störung der
sich gegenseitig beeinflussenden Durchschalteinrichtungen Hilfsschalteinrichtungen zur Wirkung
kommen, welche die zwangsweise Auslösung eines nicht innerhalb einer bestimmten Zeit freigegebenen Einstellweges verhindern.
Die die Auslösung herbeiführende Zeitschalteinrichtung kann dann nicht wirksam werden.
Außerdem wird nach der Erfindung ein Alarmsignal eingeschaltet, wodurch dem Über-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ernst Horn in Berlin.
wachungspersonal die Fehlerstelle angezeigt wird.
In der Zeichnung ist die neue Schaltungsanordnung in einem Ausführüngsbeispiel dargestellt.
In Abb. ι ist eine Sammelstelle SS veranschaulicht, die von einem Teilnehmer beispielsweise
über erste und zweite Vorwähler sowie über erste und zweite Gruppenwähler belegt
werden kann. Diese vorgeordneten Verbindungseinrichtungen sind nicht dargestellt, da die
Schaltung derartiger Wähler an sich bekannt und für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung
ist.
Beim Belegen der Sammelstelle SS wird ein Stromkreis geschlossen, welcher über die Wicklung
I des Relais C und den Steuerschaltkontakt ι (Stellung i) zur Batterie fließt. Das
Relais C spricht an, schließt seine Kontakte 2, 3,4,5 und 6c und öffnet seine Kontakte 7 und 8c.
Durch Schließen des Kontaktes 2c wird für das Relais C ein Haltestromkreis vorbereitet, der
unabhängig vom Steuerschalterkontakt 1 ist und über die Wicklungen I und II von C zustande
kommt, wenn der Steuerschalter seine Ruhestellung verlassen hat. Am Kontakt 3 c wird das Relais F erregt: Erde, Kontakt 3 c,
Steuerschalterkontakt 9 (Stellung 1), Kontakt 10 i, Relais F, Wicklung I, Batterie, Erde. Das
Relais F schaltet an seinem Kontakt ii/" den
Drehmagneten DSt des Steuerschalters St ein, welcher den Steuerschalter von der Stellung 1
in die Stellung 2 bringt und am Kontakt 12 dst
das Relais/ erregt, das seinerseits am Kontakt 10 i den Stromkreis des Relais F unterbricht.
Wenn der Steuerschalter die Stellung 2 erreicht, wird der der Sammelstelle SS zugeordnete, einen
freien Einstellweg anschaltende Wähler FW angelassen, und zwar wird der Stromkreis des
Antriebsmagneten D wie folgt geschlossen: Erde, Kontakte 5 c, 13 p, Steuerschalterkontakt 14
(Stellung 2), Drehmagnet D, Unterbrecher 15, Batterie, Erde. Findet der Wähler FW einen
freien ersten Nummernstromstoßempfänger· (III. GW) eines Einstellweges (Abb. 2), so
kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Kontakt 6 c, Steuerschaltkontakt (16 Stellung 2),
Wicklungen I und II des Relais P, Schaltarm 17, Kontakt 18, Ader 19 (Abb. i- und 2), Kontakte
20 X1, 21 %2· Wicklung I des Relais C3, Kopfkontakt
22 k, Wicklung I des Relais B1, Widerstand
23, Batterie, Erde. Die Relais P, C2 und B1 sprechen an. Das Relais P unterbricht am
Kontakt 13 p den Stromkreis des Antriebsmagneten D, sperrt am Kontakt 24 p den ge-
fundenen ersten Nummernstromstoßempfänger des Einstellweges durch Kurzschluß der hochohmigen
Wicklung I und schließt ferner seine Kontakte 25 und 26 p und öffnet die Kontakte
27 und 28 p.
Im dritten Gruppenwähler (III. GW) schließt das Relais C2 seine Kontakte 29, 30 und 82 c2
und öffnet seinen Kontakt 31 C3. Das Relais B1
bereitet am Kontakt 32 O1 den Stromkreis des
Hubmagneten R vor und schaltet am Kontakt 33 bx seine eigene Wicklung II an die Steuerader
46 und am Kontakt 38 O1 die Wicklung I des Stromstoßempfangsrelais A1 an die Stromstoßader
51 an.
In der Sammelstelle SS ist in den Stellungen 2 bis 7 des Steuerschalters Si die vom vorgeordneten
Nummernstromstoßempfänger kommende Ader 34 über den Steuerschalterkontakt 35 mit
dem Stromstoßempfangsrelais A1 im dritten Gruppenwähler verbunden, während über den
Steuerschalterkontakt 36 ebenfalls in der Stellung 2-7 das Relais B an die Ader 37 angeschaltet
ist. Werden von der anrufenden Stelle Stromstöße zur Einschaltung des ersten Nummernstromstoßempfängers
(III. GW) des Einstellweges ausgesandt, so wird das Relais B der
Sammelstelle SS erregt: Ader 37, Steuerschalterkontakt 36, Wicklung I des Relais B, Erde.
Das Relais B .-spricht an, öffnet seine Kontakte
39 und 40 b und schließt seine Kontakte 41 und 42 b. Durch Öffnen des Kontaktes 39 b wird
Erde von der Steuerader 43 abgeschaltet, während über Kontakt 41 b Batterie an diese
Steuerader angelegt wird. Hierdurch kommt folgender Stromfluß zustande: Erde, Batterie,
Widerstand 44, Kontakte 41 b, 26 p, Ader 43,
Schaltarm 45, Kontakt 345, Ader 46, Kontakt 33 O1 (Abb. 2), Wicklung II des Relais B1, Erde.
Das ReIaIsS1 spricht an, schließt seinen Kontakt
32 O1 und öffnet seine Kontakte 58 O1 und
78 S1. Die Stromstöße erregen das Relais A1 im
dritten Gruppenwähler (III. GW) unmittelbar auf folgendem Wege: Ader 34, Steuerschalterkontakt
35 (Stellung 2), Kontakte 47 α, 48«,
2Sp, Schaltarm 49, Kontakt 50, Ader 51, Kontakte
52·λ-2. 53 Pu 38 &i (Abb. 2), Wicklung I
des ReIaIS^t1, Batterie, Erde. Bei jeder Erregung
des Stromstoßempfangsrelais A1 wird der Hubmagnet H erregt: Erde, Kontakte 32 J1,
54 O1, Hubmagnet H, Batterie, Erde. Beim
ersten Hubschritt des Wählers wird der Kontakt 22 k geöffnet, und es werden die Kontakte
55, 56 und 57 k geschlossen. Das Relais B1 wird
auch nach der durch Öffnen des Kontaktes 22 k erfolgenden Unterbrechung des Stromkreises
über seine Wicklung I während der Dauer der Stromstoßreihe über seine Wicklung II erregt
gehalten. Der Sperr- und Haltestromkreis über die Ader 19 bleibt nunmehr über beide Wicklungen
I und II des Relais C2 sowie den Kontakt 29 C2 geschlossen. Nach Beendigung der
Stromstoßreihe fallen die Relais B und B1 ab.
Kontakt 41 5 wird geöffnet und Kontakt 39 b geschlossen. Im dritten Gruppenwähler wird
durch Schließung des Kontaktes 58 bx der Stromkreis des DrehmagnetenD1 geschlossen:
Erde, Kontakte 58 O1, 55 k, 59 pv 30 C2, 60 (I1,
Magnet D1, Batterie, Erde.
Am Steuerschalter Si der Sammelstelle sind
nun besondere Stellungen vorgesehen, durch welche die Verbindungsleitung (Sammelstelle SS)
wahlweise an eine der Gruppen von Sprechweg-Wählern angeschlossen werden kann. In dem
angenommenen Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung derart getroffen, daß fünf Gruppen von
Anschlußleitungen und demnach fünf Gruppen von Sprechwegwählern vorhanden sind. Wird
ίο der Steuerschalter in später zu erläuternder
Weise in die Stellung 3 gebracht, so ist die Verbindungsleitung und damit die Sammelstelle SS
über den Steuerschalterkontakt 61 in der ersten Gruppe der Sprechwegwähler wählbar. In der
Stellung 4 des Steuerschalters ist die Sammelstelle über den Kontakt 62 an die zweite Gruppe
angeschaltet, über Kontakt 63 (Stellung 5) an die dritte Gruppe, Kontakt 64 an die vierte
Gruppe und Kontakt 65 an die fünfte Gruppe.
Die Einstellung des Steuerschalters ist nun abhängig von der Zahl der Wahlstromstöße, die der
■anrufende Teilnehmer zur Einstellung des dritten Gruppenwählers, d. h. des ersten Nummernstromstoßempfängers
im Einstellwege ausgesandt hat. Die Wahlstromstöße schalten aber den Steuerschalter nicht unmittelbar fort, sondern
der Steuerschalter wird von dem Nummernstromstoßempfänger des Einstellweges je nach
dessen Einstellung gesteuert. Angenommen sind dekadische Wähler, d. h. Wähler mit 10 Kontaktreihen.
Da aber in dem angenommenen Ausführungsbeispiel die Anschlußleitungen nur in fünf Gruppen unterteilt worden sind, umfaßt
die Gruppe 1 der Anschlußleitungen die Kontaktreihen 1 und 2 des dritten Gruppenwählers,
die Gruppe 2 der Anschlußleitungen die Kontaktgruppen 3 und 4, die Gruppe 3 der Anschlußleitungen die Kontaktgruppen 5
und 6, die Gruppe 4 der Anschlußleitungen die Kontaktgruppen 7 und 8 und die Gruppe 5 der Anschlußleitungen die Kontaktgruppen
9 und 10 des dritten Gruppenwählers. Die Anordnung kann selbstverständlich auch
derart getroffen werden, daß zehn Gruppen von Anschlußleitungen vorgesehen sind und
demnach jede Anschlußleitungsgruppe einer Kontaktgrupp'e der dritten Gruppenwähler entspricht.
Der Zahl der Anschlußleitungsgruppen entspricht nun die Zahl der Kontakt-Stellungen
am Steuerschalter St der Verbindungsleitung.
Es sei angenommen, daß eine Verbindung mit einem Teilnehmer in der vierten Gruppe der Anschlußleitungenherzustellen
ist, derbeispielsweise über die siebente Kontaktgruppe der dritten Gruppenwähler zu erreichen ist. Das Kontaktfeld
der dritten Gruppenwähler ist nun, wie aus Abb. 4 ersichtlich ist, derart unterteilt, daß
über die ersten Kontakte in jeder Kontaktgruppe Steuerstromstöße zum Steuerschalter
der Verbindungsleitung zurückgesandt werden.
Die Anordnung ist derart getroffen, daß der dritte Gruppenwähler nicht sämtliche Steuerstromstöße
aussendet, sondern daß ein Steuerstromstoß selbsttätig nach Einstellung des letzten
Nummernstromstoßempfängers des Einstellweges gegeben wird. Bei Einstellung auf die
erste und zweite Kontaktgruppe wird infolgedessen kein Steuerstromstoß rückwärts ausgesandt,
da dieser vom Leitungswähler ausgegeben wird. Bei Einstellung auf die siebente
Kontaktgruppe werden in dem dargestellten Ausführungsbeispiel drei Steuerstromstöße rückwärts
gegeben und der vierte vom Leitungswähler.
Werden durch Erregung des DrehmagnetenDi in der beschriebenen Weise die Schaltarme des
dritten Gruppenwählers auf den ersten Kontakt gebracht, so wird, wenn der Schaltarm 62'
auf den Kontakt 63' kommt, ein Steuerstromstoß gegeben. Dieser kommt dadurch zustande,
daß der Drehmagnet D1 über seinen Kontakt 64 das Relais J1 erregt: Erde, Kontakte 64 dv
65 M1, Relais J1, Batterie, Erde. Das Relais J1
schließt seinen Kontakt 66 iv wodurch das
Relais F in der Sammelstelle SS erregt wird: Erde, Batterie, Widerstand 67, Kontakt 66 iv
Schaltarm 62', Kontakt 63', Adern 68 und 46, Kontakt 345 (Abb. 1), Schaltarm 45, Ader 43,
Kontakte 26 p, 69 i, Relais F, Wicklung II, Kontakt 39 b, Erde. Das Relais F spricht an
und erregt über seinen Kontakt 11 f den Drehmagneten DSt des Steuerschalters St, der seinerseits
über Kontakt 12 dsi das Relais / über seine Wicklung I einschaltet. Der Steuerschalter
St wird daher in die Stellung 3 gebracht. Das Relais / öffnet seine Kontakte 48 und 69 i und
schließt die Kontakte 70 und 71 i. Hierdurch wird über den Kontakt 71 i an Stelle des Relais
F die Wicklung II des Relais / eingeschaltet, das dadurch in einen Haltestromkreis gelegt,
während über den Kontakt 70 i das Relais HR an den Schaltarm 49 des Wählers FW angeschaltet
wird. Nunmehr kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Relais iiff,
Kontakte 70 i, 25 p, Schaltarm 49, Kontakt 50, Ader 51, Kontakte 52 x2, 5Sp1, 72 O1 (Abb. 2),
Wicklung II des Relais ^1, Batterie, Erde. In
diesem Stromkreis kann nur das Relais A1 ansprechen,
aber nicht das Relais HR. Das Relais A1 unterbricht am Kontakt 60 ax den Stromkreis
des Drehmagneten D1, welcher abfällt und durch öffnen des Kontaktes 64 äx, das Relais/ x
ausschaltet. ReIaJsJ1 öffnet seinen Kontakt 6 6 Z1,
wodurch der Haltestromkreis für das Relais J (Abb. 1) unterbrochen wird. Relais / öffnet
seine Kontakte 70 und 71, schaltet dadurch das Relais F wieder an und unterbricht den Stromkreis
für die Relais HR und A1. Das Relais A1
fällt ab und schließt seinen Kontakt 60 av Nunmehr
ist der Stromkreis des Drehmagneten D1 von neuem geschlossen, und der Schaltarm 62
des dritten Gruppenwählers wird auf den .Kontakt 73 weitergeschaltet, worauf dieselben
Schaltvorgänge eintreten wie beim Auftreffen des Schaltarmes 62' auf den Kontakt 63'. D
selbe ist der Fall, wenn der Schaltarm 62' auf den Kontakt 74 kommt. Durch das Überfahren
der drei Kontakte 63', 73 und 74 werden demnach drei Steuerschritte zum Steuerschalter St
der Verbindungsleitung rückwärts ausgesandt. Der Steuerschalter St ist demnach in die fünfte
Stellung gebracht worden, welches aber noch nicht die Stellung ist, über welche die Anschaltung
derVerbindungsleitung an die vierte Gruppe der Sprechwegwähler (II. VW^ erfolgt, da für
diese Verbindung der Steuerschalter in die sechste Stellung gebracht werden muß.
Gelangt der Schaltarm 62' auf den Kontakt75,
so wird das Relais U1 erregt: Erde, Batterie, Widerstand 67, Kontakt 66 I1, Schaltarm 62',
Kontakt 75, Wicklung I des Relais U1, Erde.
Das Relais U1 schließt seine Kontakte 76 und 77 U1, schaltet sich dadurch über seine Wicklung
II in einen Haltestromkreis ein und bereitet einen Stromkreis über die Wicklung I des
Relais A1 vor, welches für die weitere Bewegung des Gruppenwählers zwecks Aufsuchens eines
freien nachgeordneten Nummernstromstoßempf ängers als Impulsrelais für den Drehmagneten D1
dient. Der Haltestromkreis über die Wicklung II des Relais U1 verläuft wie folgt: Erde, Kontakte
78 O1, 56 k, 79 P1, 76 U1, Wicklung II des
Relais U1, Auslösemagnet M, parallel dazu
Widerstand, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis kann infolge des hohen Widerstandes der
Wicklung II des Relais U1 der Auslösemagnet M
nicht ansprechen. Der Antriebsmagnet A1 wird
durch den bereits geschilderten Stromkreis von neuem erregt und schließt an seinem Kontakt
80 A1 einen Stromkreis über die Wicklung I des
ReIaIS^1: Erde, Kontakte 80 dv 77 U1, Wicklung
I des Relais A1, Batterie, Erde. Das Relais^
unterbricht den Stromkreis des Drehmagneten D1 am Kontakt 60 Ci1. Der Drehmagnet
D1 fällt ab, öffnet am Kontakt 80 dx den
Stromkreis für das Relais A1, das seinerseits den
Stromkreis für den Drehmagneten D1 wieder schließt. Dieses Spiel wiederholt sich so lange,
bis der Prüf arm 81 des dritten Gruppenwählers auf einen freien Leitungswähler, beispielsweise
den Leitungswähler LW1, gelangt. Alsdann kommt folgender Stromkreis zustande: Erde,
Wicklungen I und II des Relais P1, Kontakt 82 c2, Schaltarm 81, Kontakte 83, 84 k, Relais
B2, Wicklung I, Relais C3, Wicklung I, Batterie,
Erde. In diesem Stromkreis sprechen die ReMsP1, B2 und C3. an. Das ReIaIsP1 unterbricht
am Kontakt 59 P1 den Stromkreis des
Antriebsmagneten D1 und am Kontakt 79 P1
den Stromkreis des Relais U1, sperrt durch Schließen des Kontaktes 85 P1 den gefundenen
Leitungswähler gegen Belegung durch einen anderen Gruppenwähler, da die Wicklung I des
Relais P1 über die Kontakte 86 bv 57 k und
85 P1I kurzgeschlossen ist. Durch Öffnen des
Kontaktes 53 P1 wird das Relais A1 von der Ader
51 abgeschaltet, und die Stromstoß- sowie die Steuerader werden durch Schließen der Kontakte
87 und 88 P1 zum Leitungswähler LW^
durchgeschaltet. Im Leitungswähler LWi schaltet
das. Relais B2 an seinem Kontakt 89 b2 seine
eigene Wicklung II an die Steuerader an, während das Relais C3 an seinem Kontakt 9Oc3
einen Haltestromkreis über seine beiden Wicklungen I und II vorbereitet und dadurch den
Sperr- und Haltestromkreis auch nach Öffnen des Kontaktes 84 k geschlossen hält.
Bei Aussendung der Stromstoßreihe zur Einstellung des Leitungswählers auf eine Kontaktgruppe
wird das Steuerrelais B2 wieder erregt, indem an der Sammelstelle Batterie über den
Widerstand 44 und den Kontakt 41 δ an die Steuerader 46 angeschaltet wird. Der Stromkreis
verläuft im Leitungswähler über den Kontakt 89 b2, den Widerstand 91 und die Wick- lung
II des Relais B2. Die Einstellstromstöße nehmen ihren Weg über die Ader 92,"die Wicklung
II des Relais A2, den Kontakt 93 p2 und
die Wicklung I des Relais A2 zur Batterie und Erde. Bei jedem Ansprechen des Stromstoßrelais
A2 wird der Hubmagnet H1 eingeschaltet:
Erde, Kontakte 94 a2, 95 U2, 96 S2, Magnet H1,
Batterie, Erde. Nach Beendigung der Stromstoßreihe fällt das Relais B2 ab und schaltet am
Kontakt 99 b2 das Relais U2 über seine Wicklung
I ein: Erde, Kontakte 97 k, 98 a2, 99 b2,
100 C3, Wicklung I des Relais U2, Kontakt 10120,
Widerstand 102, Batterie, Erde. Das Relais U2
spricht an, öffnet seine Kontakte 95 und 104 und schließt seine Kontakte 105 und 106. Über den
Kontakt 105 wird die Wicklung II des Relais U2
an die Steuerader "angeschaltet. Werden von der anrufenden Stelle Stromstöße zur Einstellung
des Leitungswählers auf den Kontakt der gewünschten Anschlußleitung ausgesandt, so wird
das Relais U2 über seine Wicklung II in demselben
Stromkreis erregt gehalten, über welchen von neuem das Relais B2 erregt wird. Die
Stromstöße erregen wieder in der bereits geschilderten Weise das Relais A2, welches über seinen
Kontakt 94 a2 den am Kontakt 106 U2 an- no
geschalteten Drehmagneten. D2 erregt. Beim ersten Drehschritt des Wählers wird der Kontakt
101 geöffnet, das Relais U2 bleibt aber über
seine Wicklung II während der Dauer der Strom-,toßreihe erregt.
Nach Beendigung der Stromstoßreihe werden die Relais B2 und U2 strömlos, da durch Öffnen
des Kontaktes 41 δ in der Sammelstelle SS (Abb. 1) Batterie abgeschaltet wird. Es erfolgt
nunmehr das Prüfen der verlangten Leitung.
Es sei nun zunächst angenommen, daß die verlangte Teilnehmerleitung besetzt ist. Als-
445
dann kann das Relais P2 nicht ansprechen. Das
Relais [T2 ist mit verzögertem Ankerabfall ausgestattet
und hält infolgedessen seinen Anker länger angezogen' als das Relais B2. Das letztgenannte
Relais bewirkte die Anschaltung des Prüfrelais an den Prüfarm 107. Erst wenn der
Besetztzustand der gewünschten Leitung festgestellt ist, fällt auch das Relais U2 ab und
schließt seinen Kontakt 104. Nunmehr kommt bei besetzter Teilnehmerleitung folgender Stromkreis
zustande: Erde, Batterie, Unterbrecher 108, Widerstand 109, Kontakte 110 w, in p2,
104 u2, 112, Schaltarm 62', Kontakt 88 P1, Ader
46, Kontakt 345, Schaltarm 45, Ader 43, Kontakte 26 p,. 69 i, Relais F, Wicklung II, Kontakt
39 b, Erde. Das Relais F schließt seinen Kontakt 11 f und schaltet dadurch den Drehmagneten
DSt des Steuerschaltermagneten DSt ein, der seinerseits wieder das Relais / einschaltet,
welches sich selbst über seine Wicklung II in einen Haltestromkreis einschaltet, der bei
Unterbrechung des Stromflusses am Unterbrecher 108 unterbrochen wird. Das Relais F
wird beim nächsten Stromschluß am Unterbrecher 108 von neuem erregt, und dieses Spiel
wiederholt sich so lange, bis der Steuerschalter seine Stellung 8 erreicht, in welcher das Relais /
erregt gehalten wird: Erde, Batterie, Widerstand 44, Steuerschalterkoritakt 113 (Stellung 8),
Kontakt 71 i, Wicklung II des Relais /, Kontakt 39 b, Erde. In der Stellung 8 des Steuerschalters
erfolgt die Auslösung des Einstellweges. Diese Auslösung wird durch Schließung des Steuerschalterkontaktes 114 herbeigeführt,
der die Wicklung II des Relais P kurzschließt. Das Relais P fällt ab und öffnet seine Kontakte
24, 25 und 26 p.
Durch öffnen des Kontaktes 24/» wird der beim
Belegen eines ersten Nummernstromstoßempfängers des Einstellweges geschlossene Sperr-
und Haltestromkreis unterbrochen, so daß das Relais C2 im dritten Gruppenwähler abfallen
kann. Dieses öffnet seine Kontakte 29 und 82 C2. Der letzte Kontakt unterbricht den Sperr- und
Haltestromkreis über die ReIaIsP1 (III. GW)
und C3 (LW). Beide Relais werden stromlos. Das Relais P1 schließt am Kontakt 79 P1 den
am Kontakt 31 c2 beim Stromloswerden des
Relais C2 vorbereiteten Stromkreis für den Auslösemagneten
M: Erde, Kontakte 78 O1, 56 k,
79 Pv 31 C2>
Auslösemagnet M, Batterie, Erde. Der dritte Gruppenwähler wird in die Ruhelage
zurückgebracht. Im Leitungswähler trennt das stromloswerdende Relais C3 am Kontakt 100 c3
das Prüfrelais P2 vom Prüfarm 107 ab und schließt am Kontakt 118 C3 den Stromkreis für
den Auslösemagneten M1: Erde, Kontakte 115 k, 116 a2, 117 b2, 118 c%, Auslösemagnet Af1,
Batterie, Erde. Der Leitungswähler geht ebenfalls in die Ruhelage zurück, so daß nunmehr
alle Nummernstromstoßempfänger des Einstellweges für andere Verbindungen freigegeben
sind.
An der Sammelstelle SS wurde der Steuerschalter durch das stromloswerdende Relais P
in seine neunte Stellung weitergeschaltet, da am Kontakt 28 p der Stromkreis für das Einschalterelais
F wie folgt geschlossen wurde: Erde, Kontakte 4 c, 28 p, Steuerschalterkontakt 119 (Stellung
8), Kontakt 10 ?', Relais F, Wicklung I,
Batterie, Erde. In der neunten Stellung ist über den Steuerschalterkontakt 120 ein Besetztsummer
an die Wicklungen II der Relais A und B angelegt, so daß nunmehr der anrufende
Teilnehmer von dem Besetztsein der verlangten Leitung unterrichtet wird. Hängt der anrufende
Teilnehmer seinen Hörer an, so wird der Stromkreis über das Relais C unterbrochen, dieses
fällt ab und schließt am Kontakt 8 c den Stromkreis für das Relais F: Erde, Kontakt 8 c,
Steuerschalterkontakt 121 (Stellung 9), Kontakt 10 i, Relais .F, Batterie, Erde. Das Relais F
veranlaßt durch Einschalten des Drehmagneten DSt die Weiterschaltung des Steuerschalters in
die Stellung 10, in welcher das Relais F von neuem über den Unterbrecher 122 und den
Steuerschalterkontakt 123 erregt wird. Die Weiterschaltung des Steuerschalters in die Stellung
12 erfolgt durch Erregung des Relais F über die Kontakte 8 c und 121. Auf demselben
Wege wird nach Erreichen der zwölften Stellung der Steuerschalter in die dreizehnte Stellung
weitergebracht. In dieser Stellung wird das Relais F über die parallel liegenden Kontakte
40 b und 124 α sowie den Steuerschalterkontakt
125 erregt. Der Steuerschalter geht in die Stellung 14, in welcher das Relais F über die Kontakte
8 c und 121 erregt wird. In der Stellung 15
erfolgt die Erregung des Relais F über 124 a bzw. 40 b und 125. Von der Stellung 16 wird der
Steuerschalter in die Ruhelage durch einen über die Kontakte 7 c, 231 r und den Steuerschalterkontakt
126 geschlossenen Stromkreis für das Relais F weitergeschaltet. Erreicht der Steuerschalter
seine Ruhelage, so ist die Sammelstelle SS in den Ruhezustand gebracht worden. Sie
kann nunmehr für eine neue Verbindung durch einen vorgeordneten Wähler belegt werden.
Es sei jetzt der Fall betrachtet, daß die verlangte Teilnehmerleitung frei ist. Wenn nach
Beendigung der letzten Stromstoßreihe für den Leitungswähler das Relais B2 abfällt, kommt
folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte 97 k, 98 a2, 99 b2, 100 C3, Wicklungen I
und II des RelaisP2, Schaltarm 107, Kontakt 127,
Ader 128, Widerstand 149, Kontakt 150, Schaltarm 137, Wicklungen II und I des Relais T14,
Kopfkontakt 151, Batterie, Erde.
Es sei angenommen, daß in der Anschlußleitungsgruppe kein weiterer Einstellweg durchschaltbereit
ist. Alsdann wird nach Schließung des Kontaktes 132 p2 folgender Stromkreis über
die Wicklung I des Relais S6 geschlossen: Erde,
Batterie, Unterbrecher 153, Kontakte 153 w,
132 p2, Wicklung I des Relais S6, Kontakt 154
des gemeinsamen Relais j?4, Alarmrelais A^
Erde. Das Relais S0 spricht an, öffnet seinen Kontakt 155 und schließt seinen Kontakt 156 s6.
Hierdurch wird ein Haltestromkreis über die Wicklung II des Relais S6 geschlossen, in welchem
auch das gemeinsame Relais R1 eingeschaltet ist: Erde, Batterie, Wicklung II des
Relais S8, Kontakte 157 c3, 156 S6, Relais R1,
Erde. Das Relais R1 öffnet seinen Kontakt 154^4
und verhindert hierdurch ein Ansprechen des Relais Al^ Durch Öffnen des Kontaktes 155 s6
und Erregung des Relais A4 wird verhindert,
daß während der Herstellung des Sprechweges von einem anderen Einstellweg aus der Anreiz
zur Schließung eines weiteren Sprechweges gegeben wird, denn der Erregerstromkreis für die
Relais S6 ist am Kontakt 154 r4 für alle Leitungswähler
der Gruppe unterbrochen, während, falls etwa zwei Einstellwege gleichzeitig durchschaltbereit
sein sollten, durch Öffnen des Kontaktes 155 S6 das Relais S6 an einem hinterliegenden
Leitungswähler, z. B. LWit nicht erregt bleiben kann.
Die Erregung des Relais S6 bereitet durch
Schließen der Kontakte 158 und 159 s6 die Anschaltung
des Anreizpotentials zur Einstellung der Wähler des Sprechweges vor. Durch Schließen
des Kontaktes 160 S6 erfolgt die Weiterschaltung
des Steuerschalters St (Abb. 1) der Verbindungsleitung um einen weiteren Schritt,
so daß dann der Steuerschalter sich in der Stellung 6, d. h. in derjenigen Stellung befindet,
in welcher die Verbindungsleitung an Sprechwegwähler der Gruppe des gewählten Teilnehmers
angeschaltet ist. Die vorher erwähnte Weiterschaltung des Steuerschalters Si in die
Stellung 6 erfolgt durch die Schließung des folgenden Stromkreises: Erde, Batterie, Wicklung
I des Relais A 2, Kontakte 160 se, 104-M2,
112, Schaltarm 62', Kontakt 88 px, Ader 46,
Kontakt 345 (Abb. 1), Schaltarm 45, Ader 43, Kontakte 26 ^, 69 z, Relais F, Wicklung II,
Kontakt 39 b, Erde. Das Relais F veranlaßt in der bereits geschilderten Weise die Erregung
des Drehmagneten DSt. Der Steuerschalter wird daher in die sechste Stellung weitergeschaltet.
Der Drehmagnet DSt schaltet wieder das Relais/ ein, welches sich über seinen Kontakt
71 i in einen Haltestromkreis einschaltet und am Kontakt 70 i einen Stromkreis für das Relais
HR vollendet, der wie folgt zustande kommt: Erde, Batterie, Relais HR, Kontakte 70 i, 25 p,
Schaltarm 49, Kontakt 50, Ader 51, Kontakte 52,T2, 87^1 (Abb. 2), Schaltarm 161, Kontakt
162, Ader 92, Relais A2, Wicklung II, Kontakt
131 p2, Wicklung III des Relais P2, Kontakt
362 a2, Erde. Das Relais HR kann infolge der
niedrigohmigen Wicklung III des Relais P2 in diesem Stromkreis ansprechen und schaltet sich
über seinen parallel zum Kontakt 70 i liegenden Kontakt 163 hr in einen Haltestromkreis ein.
Es schließt- ferner seine Kontakte 164 hr und
165 hr. Über den Kontakt 164 hr werden die
Relais 4 und B erregt. Das Relais.4 schaltet
über seinen Kontakt 365 α das Freipotential an die Ader 166 an, so daß ein Sprechwegwähler, an
welchem diese Ader angeschlossen ist, die Verbindungsleitung (Sammelstelle) belegen kann.
Das Relais.jB schließt seinen Kontakt 42 b und bereitet dadurch die Weiterschaltung des Steuerschalters
nach Einstellung des Sprechwegwählers vor und unterbricht am Kontakt 39 b den
Haltestromkreis über die Wicklung. 11 des Relais /.
Im Leitungswähler wurde durch Ansprechen des Relais A2 am Kontakt 98 a2 der Sperr- und
Haltestromkreis über die Relais P2 und Tu
unterbrochen, während durch Schließen des Kontaktes 167 a2 ein Anreizstromkreis zur Einstellung
des der gewählten Teilnehmerleitung zugeordneten ersten Vorwählers (J. VW^) zur
Wirkung kommt. Die Relais der über den Leitungswähler LW^ anzureizenden, verschiedenartigen
Leitungen (z. B. Einzelleitungs-Teilnehmern und Hauptstellenleitungen) zugeordneten
Vorwähler, sind verschieden gestaltet. Die Erregerwicklung dieser Relais liegt bei der einen
Leitungsgattung an Erde und bei der anderen an Batterie. Um nun in beiden Fällen eine Erregung
des jeweilig zu beeinflussenden Relais herbeizuführen, ist an dem Sehaltarm 169 sowohl
Erde über den Widerstand 223 als auch Batterie über den Widerstand 168 angeschaltet.
Durch die hierdurch erzielte Spannungsteilung wird jedes Relais eines Vorwählers, gleichgültig,
ob es an Batterie oder Erde hegt, über den Leitungswähler erregt. Bei der vorliegenden
Verbindung wird das an Batterie liegende Relais R 14 des gewählten Teilnehmers auf folgendem
Wege erregt: Erde, Batterie, Widerstand 168, Kontakte 159 se, 167 a2, Schaltarm 169,
Kontakt 170, Ader 171, Kontakt 129 i14 (Abb.3),
Relais i?14, Erde. Das Relais R11 spricht an und
schließt an seinem Kontakt 133 r14 den Stromkreis
für den Antriebsmagneten Du des ersten Vorwählers (I.. VW^ : Erde, Kontakte 133 r14,
134 i14, Magnet D11, Unterbrecher 135, Batterie,
Erde. Beim ersten Schritt des Vorwählers verläßt der Schaltarm 137 den Kontakt 150, so daß
nunmehr der Vorwähler trotz Unterbrechung des Sperr- und Haltestromkreises nicht mehr
belegt werden kann. Ferner wird der Kontakt 151 geöffnet, und es werden die Kontakte 143
und 172 geschlossen. Beim Auffinden eines freien nachgeordneten Wählers, beispielsweise des
zweitenVorwählers (II. VW^ ,wird ein Stromkreis
über die Relais T14 und R3 geschlossen.
Die zweiten Vorwähler haben zwei verschiedene Ausgänge. Über die eine Gruppe von Aus-
gangen werden erste Gruppenwähler erreicht, und es werden in bekannter Weise zweite Vorwähler
gesperrt, wenn alle in ihrem Kontaktfeld angeschlossenen ersten Gruppenwähler belegt
sind. Dies geschieht beispielsweise dadurch, daß ein Relais G1 über parallel liegende Kopfkontakte
173, 174, 175 usw. der ersten Gruppenwähler
erregt gehalten wird. Sind alle ersten Gruppenwähler belegt, so sind auch sämtliche
parallel liegenden Kopf kontakte geöffnet, das Relais G1 verliert seine Erregung und öffnet
seinen Kontakt 141, so daß ein prüfender erster Vorwähler kein Freipotential (Erde) findet.
Über die zweite Gruppe von Ausgängen belegen die zweiten Vorwähler Verbindungsleitungen
(Sammelstellen) und schließen hierdurch Sprechwege, welche die von der anrufenden Stelle aus
hergestellten Einstellwege ersetzen. Zur Herstellung von Sprechwegen können aber auch
Vorwähler benutzt werden, in deren Kontaktfeld keine freien ersten Gruppenwähler angeschlossen
sind. Es ist daher erforderlich, das Freipotential (Erde) an die zweiten Vorwähler
anzuschalten, wenn ein Sprechweg herzustellen ist. Zu diesem Zwecke sind den Verbindungsleitungen Gruppenrelais S1 bis S5 (Abb. 1) zugeordnet.
Entsprechend der Einstellung des Steuerschalters St der Verbindungsleitung wird das
der Gruppe des gewählten Teilnehmers entsprechende Gruppenrelais erregt und schaltet
das Freipotential an. In dem angenommenen Ausführungsbeispiel wurde eine Verbindung in
die vierte 200er-Gruppe hergestellt, so daß der Steuerschalter in der sechsten Stellung steht.
In dieser Stellung ist das Relais S4 wie folgt
eingeschaltet: Erde, Kontakte 176 r, 165 hr,
Steuerschalterkontakt 177 (Stellung 6),RelaisS4,
Erde. Das Relais S4 schließt seinen parallel zum Kontakt 141 gx liegenden Kontakt 178 s4
(Abb. 3). Ein prüfender erster Vorwähler findet demnach entweder über den Kontakt 141 ^1
und den Kontakt 178 S4 oder über den letztgenannten
das Freipotential.
Der Prüfstromkreis verläuft wie folgt: Erde, Batterie, Kontakt 136 ru, Wicklung I und II
des Relais Tu, Schaltarm 137, Kontakt 138,
Wicklung I des Relais R3, Kontakt 139 t2, Wicklung
II des Relais R3, Kontakte 140 a3, 141 ^1,
Erde oder Kontakt 178 S4, Erde. Die Relais Tu
und R3 sprechen an. Das Relais T14 unterbricht
am Kontakt 134 tu den Stromkreis für den Magneten
D14, sperrt durch Kurzschluß der hochohmigen Wicklung I am Kontakt 142 tu den
belegten zweiten Vorwähler gegen andere erste Vorwähler, schaltet Batterie bzw. Erde von den
Sprechadern durch Öffnen der Kontakte 129 und 144 tu ab und verbindet die Teilnehmerleitung
über die Kontakte 145 und 146 tu mit
den Schaltarmen 147 und 148.
Nach Durchschaltung am ersten Vorwähler wird im belegten zweiten Vorwähler das Relais/I3
wie folgt erregt: Erde, Batterie, Widerstand 168 (Abb. 2), Kontakte 159 se, 167 a2, Schaltarmi69,
Kontakt 170, Ader 171, Kontakt 146 i14(Abb.3),
Schaltarm 148, Kontakte 178 und 180 is, Relais
A3, Wicklung I, Erde. Das Relais A3 öffnet
seine Kontakte 140 und 181 a3 und schließt
seinen Kontakt 182 as. Hierdurch wird das
Prüfrelais T2 vom Prüfarm 183, über welchen
erste Gruppenwähler erreicht werden, auf den Prüfarm 184 umgeschaltet, an welche die Prüfleitungen
zu Sammelstellen SS angeschlossen sind. Das Relais Zi3 hat bei seiner Erregung den
Stromkreis - für den Antriebsmagneten Z)4 geschlossen : Erde, Kontakte 185 t2, 186 rz, Magnet
D4, Unterbrecher 187, Batterie, Erde.
Findet der zweite Vorwähler die wählbar gemachte Sammelstelle SS, so kommt folgender
Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Kontakte 143 k, 142 £14, Wicklung II des Relais T14,
Schaltarm 137, Kontakt 138, Wicklung I des Relais R3, Kontakt 188 r3, Wicklungen I und II
des Relais T2, Kontakt 182 a3, Wicklung II des
Relais/^, Schaltarm 184, Kontakt 189, Ader 166,
Steuerschalterkontakt 64 (Stellung 6, Abb. 1), Kontakt 365 a, Wicklung I des Relais C1, Kontakt
190 r, 191 C1, Erde. In diesem Stromkreis
sprechen die Relais T2 und C1 an.
Das Relais T2 unterbricht am Kontakt 185
den Stromkreis des Magneten D4, schließt am Kontakt 192 t2 die hochohmige Wicklun g I
kurz, trennt am Kontakt 180 t2 die Wicklung I
des Relais As ab und schaltet an den Kontakten 193 und 194 t2 die Sprechadern durch. Die gewählte
Teilnehmerleitung ist somit an die Sammelstelle SS angeschaltet.
Die Erregung des Relais C1 bewirkt die Schließung der Kontakte 195, 196, 197, 198
und 199C1. Hierdurch wird parallel zur Wicklung I
des Relais C1 die Wicklung II dieses Relais und das Relais R an die Ader 166 angeschaltet. Das
Relais R spricht an, außerdem ist aber auch das durch Kurzschluß der hochohmigen Wicklung I
des Relais T2 im II. VW4 erzeugte Sperrpotential
über die Kontakte 195 bis 197 an die zu den Prüfkontakten der Sprechwegwähler in den
übrigen Gruppen führenden Leitungen 199, 200, 201 und 202 angeschaltet.
Die Erregung des Relais R bewirkt die Weiterschaltung des Steuerschalters von der Stellung 6
über die Stellung 7 in die Stellung 8 durch Schließung des Kontaktes 203 r. Von der Stellung
8 wird der Steuerschalter durch Erregung des Relais F (Wicklung I) über die Kontakte 4 c,
28 j> und Steuerschalterkontakt 119 in die 1x5
Stellung 9 weitergeschaltet, in welcher das Relais F über seine Wicklung I den Kontakt 204 r
und den Steuerschalterkontakt 205 von neuem erregt wird. In der Stellung 10 wird sofort Rufstrom
über die Steuerschalterkontakte 206 und 207 angelegt. Durch den Unterbrecher 122 gelangt
der Steuerschalter in die Stellung 11, in
welcher über den Steuerschalterkontakt 208 und den Unterbrecher 209 abwechselnd Batterie
oder Wechselstrom an die Ader 210 angelegt ist Der Rufstrom nimmt folgenden Weg: Wechselstromquelle,
Kontaktsegment 211, Relais U, Steuerschalterkontakt 208 (Stellung 11), Ader
210, Kontakt 212 (Abb. 3), Schaltarm 213, Kontakte
193 t2, 214, Schaltarm 147, Kontakt 145 £
Ader 215 der Teilnehmerleitung, Teilnehmerstelle Tn5, Ader 216 der Teilnehmerleitung, Kontakt
146 tL4, Schaltarm 148, Kontakte 178 und
194t2, Schaltarm 217, Kontakt 218, Ader 219,
Steuerschalterkontakt 207 (Stellung 11, Abb. 1),
Erde. Wenn sich der Teilnehmer in einer Rufpause meldet, d. h. wenn Batterie über das Kontaktsegment
220 am Relais U liegt, spricht dieses an. Es schließt seinen Kontakt 221 u
und erregt dadurch das Relais F über dessen Wicklung I: Erde, Kontakt 221 u, Steuerschalterkontakt
222 (Stellung 11), Kontakt ιοί,
Wicklung I des Relais F, Batterie, Erde. Das Relais F veranlaßt wieder in der bereits beschriebenen
Weise durch Erregung des Drehmagneten DSt über seinen Kontakt 11 f die
Weiterschaltung des Steuerschalters in die Stellung 12. In dieser Stellung sind die Steuerschalterkontakte
223 und 224 geschlossen und demnach die Brückenrelais A und B unter den
Einfluß der gewählten Teilnehmerleitung gebracht. Es sei noch bemerkt, daß in den Stellungen
10 und 11 des Steuerschalters auch über die Steuerschalterkontakte 225 und 226 ein
Summer an die Wicklungen II der Relais A und B angeschaltet worden ist und demnach der
rufende Teilnehmer das Freizeichen erhält.
Wenn die Relais A und B ansprechen, so erfolgt
die Weiterschaltung des Steuerschalters von der Stellung 12 in die Stellung 13, indem das
Relais F über den Kontakt 227 α und den Steuerschalterkontakt 228 erregt wird. Der
Sprechverkehr kann nunmehr stattfinden.
Es sei noch erwähnt, daß die Auslösung des
Einstellweges in derselben Weise erfolgte wie bei besetzter Teilnehmerleitung, wenn der
4-5 Steuerschalter die Stellung 8 unter dem Einfluß
des Relais R erreicht hat.
Die Auslösung des eingestellten Sprechweges ist von beiden Teilnehmern abhängig. Wenn der
Angerufene seinen Hörer anhängt, wird der Steuerschalter in die Stellung 14 weitergeschaltet.,
indem das Relais F über die Kontakte 40 b bzw. 124 α und den Steuerschalterkontakt 125
erregt wird. Hängt auch der Anrufende seinen Hörer an, so verliert das Relais C seine Erregung
und schließt seinen Kontakt 8c. Der Steuerschalter wird demnach in die Stellung 15 und
von hier über die Kontakte 124 α bzw. 40 b in
die Stellung 16 gebracht. In dieser Stellung ist am Steuerschalterkontakt 230 die Wicklung II
des Relais C1 kurzgeschlossen. Das ReIaIsC1 verliert
seine Erregung und öffnet seinen Kontakt
198. Hierdurch ist der Sperr- und Haltestromkreis über die Relais R, C1 (Sammelstelle SS),
A?, T2, A3 (TI. VW1 und T14 (J. FFT4) geöffnet.
Sämtliche Relais fallen ab, der zweite Vorwähler bleibt in der eingenommenen Stellung
stehen, während der erste Vorwähler in*J die Ruhelage weiterläuft, indem über die Kontakte
134 tu und 172 k der Drehmagnet D14 eingeschaltet
wird. Dieser Stromkreis wird unterbrachen, sobald der erste Vorwähler seine Ruhelage
erreicht.
In der Sammelstelle SS schließt das abfallende Relais R seinen Kontakt 231 r und erregt dadurch
das Relais F über dessen Wicklung 1: Erde, Kontakte je, 231 r, Steuerschalterkontakt
126 (Stellung 16), Kontakt 10 i, Relais F, Batterie,
Erde. Der Steuerschalter geht in seine Ruhestellung weiter. Nunmehr kann auch die
Sammelstelle SS durch einen vorgeordneten Wähler für eine neue Verbindung belegt werden.
Im Leitungswähler LWi ist über die Kontakte
167 a2, 158 S6 und 159 S6 Batterie über den
Widerstand 168 bzw. Erde über den Widerstand 232 an den Schaltarm 169 angeschaltet.
Die Anschaltung dieser beiden Potentiale hat den Zweck, verschiedenartig geschaltete Vorwähler
anreizen zu können. Der Teilnehmer Tn5 ist beispielsweise ein Einzelleitungsteilnehmer,
bei welchem an der Anreizader Erde über'das Relais A14 liegt. Die Teilnehmerleitung Tn25,
welche am Leitungswähler über die Kontakte 233 und 234 erreicht werden kann, führt aber
beispielsweise zu einer Nebenstellenanlage. Zur Speisung der Nebenstellen ist bei diesen Vor-Wählern
Batterie über die Wicklungen des Relais R21 an beide Adern 235 und 236 angelegt.
Wird der Leitungswähler LW1 auf die Kontakte 233 und 234 eingestellt, so kommt.in einem
solchen Falle an Stelle des Batteriepotentiales das über den Widerstand 232 angeschaltete Erdpotential
zur Wirkung: Erde, Widerstand 232, Kontakte 158 S6, 167 «2, Schaltarm 169, Kontakt
233, Ader 237, Kontakt 238 i24 (Abb. 3),
Wicklung I des Relais R2i, Batterie, Erde. Das
Relais i?24 veranlaßt in der bezüglich des ersten
Vorwählers I. VW\ beschriebenen Weise die Einstellung des der Teilnehmerleitung Tn25 zugeordneten
Vorwählers I. VW11.
Den dritten Gruppenwählern der Einstellwege ist ein Hilfsschalter HS zugeordnet, welcher
ine dauernde Belegung eines dritten Gruppenwählers durch Nichtwählen eines Teilnehmers
oder durch eine an die Sammelstelle SS angeschaltete fehlerhafte Verbindungsleitung ver--ii5
hindert.
Gelangt nach Belegung eines dritten Gruppenwählers der Schaltarm 240 des HilfsschaltersifS
auf den dem belegten Gruppenwähler zugeordneten Kontakt 241, so wird ein Relais X1 über
seine Wicklung I wie folgt erregt: Erde, Schaltann 240, Kontakte 241 - 242«/-,, 243«^ usw.,
Wicklung des Relais X1, Batterie, Erde. Das
Relais X1 spricht an, öffnet seinen Kontakt 20 X1
und schaltet dadurch in den über die Ader 19 bestehenden Haltestromkreis seine Wicklung II
ein. Die Zeit, in welcher der Hilfsschalter HS einen Umlauf macht, ist nun derart gewählt, daß
in derselben die Herstellung des Einstellweges und die Schließung eines Sprechweges erfolgen
kann, auch wenn bei gleichzeitiger Herstellung ίο mehrerer Einstellwege die Schließung des Sprechweges
kurze Zeit verzögert werden sollte. Ist aber nach Ausführung eines Umlaufes der Einstellweg
noch nicht freigegeben, so wird über einen zweiten, dem belegten Gruppenwähler zugeordneten
Kontakt 244 ein zweites Hilfsrelais X2 wie folgt eingeschaltet: Erde, Schaltarm
240, Kontakte 244 und 245 X1, Relais X2,
Wicklung I, Batterie, Erde. Das Relais X2 spricht an und schaltet durch Öffnen seines
Kontaktes 21X2 seine zweite Wicklung II in
den über die Ader 19 bestehenden Haltestromkreis ein. Es schließt ferner seinen Kontakt
246 X2. Über den letztgenannten Kontakt wird an die Ader 46 der Unterbrecher 247 angeschala5
tet, welcher durch Erregung des Relais F über dessen Wicklung II die Weiterschaltung des
Steuerschalters in die Stellung 8 bewirkt. Die Weiterschaltung des Steuerschalters erfolgt in
derselben Weise wie durch den am Leitungswähler beim Besetztsein der gewählten Teilnehmerleitung
angeschalteten Unterbrecher 108. Die Öffnung des Kontaktes 52 x% dient zur
Unterbrechung des Stromkreises für das Relais HR an der Sammelstelle SS, wenn der
Leitungswähler bereits frei geprüft hat, die Schließung des Sprechweges aber aus irgendwelchen
Gründen nicht erfolgen konnte.
Von der Stellung 8 wird der Steuerschalter in der bereits geschilderten Weise in die Stellung 9,
in welcher der Besetztsummer angeschaltet wird, weitergeschaltet und von hier nach Einhängen
des Hörers beim anrufenden Teilnehmer in die Ruhelage.
Der Hilfsschalter HS dient also, wie aus Vorstehendem zu ersehen ist, als Zeitschalter und
löst einen Einstellweg aus, wenn dieser nicht innerhalb einer bestimmten Zeit freigegeben
wird. Die Verzögerung der Freigabe eines Einstellweges kann nun auch ihren Grund in einer
Störung der Durchschalteinrichtung der Einstellwege haben. Es kann z. B. einer der Ruhekontakte
155 s6, 250 S6, 251 S6", usw. gestört,
z. B. verschmutzt sein. Ist beispielsweise ein Einstellweg, welchem der Leitungswähler LWl
zugeordnet ist, durchschaltbereit, der Kontakt 155 S6 am vorgeordneten Leitungswähler LWt
aber gestört, so kann das Relais S6' über seine Wicklung II nicht erregt gehalten werden.
Trotzdem der anrufende Teilnehmer die Einstellung der Nummernstromstoßempfänger ordnungsmäßig
bewerkstelligte, die gewählte Teilnehmerleitung auch frei ist, kann über den dem
Kontakt 159 s6 entsprechenden Kontakt des
Relais S6' am Leitungswähler LW 4' kein Anreiz
zur Schließung des Sprechweges erfolgen.
In diesem Falle wird das Zurwirkungkornmen des Zeitschalters HS am dritten Gruppenwähler
verhindert. Da der Kontakt 155 S6 gestört ist,
erfolgt auch keine Erregung des Relais i?4. Demnach kann das Relais Al^ ansprechen und über
seinen Kontakt 252 al^ die Alarmlampe KL^
einschalten. Außerdem unterbricht das Relais AL1 den Kontakt 243 «Z4. Das ReIaIsX1 wird
nicht erregt. Durch das Aufleuchten der Lampe A'L4 wird das Überwachungspersonal des Amtes
sofort auf die gestörte Durchschalteinrichtung aufmerksam gemacht, die Kontakte können sofort
nachgesehen werden, und mit geringer Verzögerung, gegebenenfalls durch Überbrückung
des fehlerhaften Kontaktes, wird die Herstellung des Sprechweges in der bereits beschriebenen
Weise eingeleitet.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden die Steuerstromstöße zur Einstellung der
Schalteinrichtung der Verbindungsleitung von beiden Nummernstromstoßempfängern des Einstellweges
ausgesandt. Die Anordnung kann jedoch auch derart getroffen werden, daß der dritte Gruppenwähler sämtliche Steuerstromstöße
aussendet, d. h. bei einer Verbindung in die vierte 2Ooer-Gruppe werden nicht drei, wie
in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel, sondern vierSteuerstromstöße rückwärts abgegeben.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprech- '
wegen nach Patent 445 244, gekennzeichnet durch Hilfsschalteinrichtungen (z. B. Relais
AL^, welche bei einer Störung der sich
gegenseitig beeinflussenden Durchschalteinrichtungen (Se) der Einstellwege das Zurwirkungkommen
von Schalteinrichtungen (Relais X1 und X2, Hilfsschaltwerk HS) verhindern,
die die Auslösung eines Einstellweges herbeiführen, wenn dessen Freigabe nicht innerhalb einer bestimmten Zeit erfolgt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschalteinrichtung
(z. B. Al4) den Erregerstromkreis des die Auslösung eines Einstellweges vorbereitenden
Relais (X1) unterbricht und ein Alarmsignal (JvZ4) einschaltet, durch welches
dem Überwachungspersonal die Fehlerstelle angezeigt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60021D DE445837C (de) | 1922-06-04 | 1922-06-04 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60021D DE445837C (de) | 1922-06-04 | 1922-06-04 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445837C true DE445837C (de) | 1927-06-22 |
Family
ID=7493782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES60021D Expired DE445837C (de) | 1922-06-04 | 1922-06-04 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445837C (de) |
-
1922
- 1922-06-04 DE DES60021D patent/DE445837C/de not_active Expired
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