DE454868C - Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in FernsprechanlagenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen
in Fernsprechanlagen, bei welchen der Zähler während der Dauer einer Sprechverbindung
unter dem Einfluß einer Zeitschalteinrichtung steht. Durch die Erfindung
wird bezweckt, daß der Anrufende außer der Zeitgebühr noch mit einer besonderen Gebühr,
durch welche z. B. die Kosten, die durch die Herstellung einer Verbindung durch nicht
zustande gekommene Verbindungen usw. entstehen, belastet wird. Erreicht wird dies dadurch,
daß Schalteinrichtungen in den Verbindungseinrichtungen beim Melden des verlangten
Teilnehmers das Zurwirkungkommen der Zeitschalteinrichtung verzögern, um den Zähler zuvor um eine Grundgebühr fortzuschalten.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsao beispiele der Erfindung dargestellt. Die Abb. 1
zeigt eine Fernsprechanlage mit einer Vermittlung für Handbetrieb, während die Abb. 2
eine Selbstanschlußfernsprechanlage für Wählerbetrieb darstellt.
Die Wirkungsweise ist die folgende:
Die Wirkungsweise ist die folgende:
Bei Anruf des Teilnehmers Tl 1 (Abb. 1)
spricht sein Anrufrelais A 1 über die Teilnehmerleitung an und schließt an seinem
Kontakt iß 1 den Stromkreis für die Anruflampe AL. Die Beamtin führt hierauf den
Abfragestöpsel AS in die Abfrageklinke AK.
ein, wodurch folgender Stromkreis hergestellt wird: Erde, Batterie, SchlußzeichenlampeSZ. 1,
Kontakt isi, Stöpselkontakt 3, Klinkenbuchse 4,
Relais T, Erde. Das Relais T spricht an und schaltet durch Unterbrechung der Kontakte 5
und 6t das Anruf relais A 1 sowie Erde von der Teilnehmerleitung ab. Der rufende Teilnehmer
erhält jetzt seinen Mikrophonspeisestrom über das in Brücke zu den Sprechädern
des Schnurstromkreises liegende Speisebrückenrelais 51, welches gleichzeitig mit
dem Relais T anspricht und durch Öffnen des Kontaktes is ι einen Kurzschluß um den
Widerstand 7 aufhebt. Durch die Einschal- 4-5 rung dieses Widerstandes 7 und der dadurch
bedingten Schwächung des über die Schlußlampe SL ι und das Relais T fließenden Stromes
kann die Schlußzeichenlampe SL 1 nicht leuchten.
Die Beamtin fragt in bekannter Weise ab, prüft die gewünschte Teilnehmerleitung auf
Frei- oder Besetztsein und führt bei freier Teilnehmerleitung den Verbindungsstöpsel VS
in die Verbindungsklinke VK ein. Hierdurch wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde,
Batterie, Relais B, Kontakte 8 ti und gr, Stöpselkontakt
10, Klinkenbuchse 11, Relais Ti,
Erde. Das Relais Ti trennt das Anrufrelais^42
der verlangten Teilnehmerleitung durch Öffnen der Kontakte 12 und 13^2 ab. Das
Relais B schließt seine Kontakte 14, 15 und
*) Von dem* Patentsucher'ist als der Erfinder angegeben worden:
Josef Kuchley in Berlin-Stralau.
23 δ. Am Kontakt 23 δ wird der Stromkreis
für die Schlußzeichenlampe SZ. 2 des gewünschten Teilnehmers geschlossen: Erde,
Kontakte 23O3 24s 2, Schlußlampe SZ. 2, Batterie,
Erde. Durch Schließen der Kontakte 146 und 15Ö wird der selbsttätige Anruf des
verlangten Teilnehmers eingeleitet. Über einen Rufschalter 16 liegt an dem Relais R entweder
Batterie oder die Rufstromquelle RU. Der Rufstrom nimmt folgenden Weg: Erde, Rufstromquelle
RU, Rufschalter i6, Relais R, Kontakte 15&, 17 s 1, 18 u, 19, 20, Teilnehmerstelle,
Kontakte 21, 22, 14Ö, Wicklung II des Relais S 2, Kontakt 36«, Erde. In diesem
Stromkreis sprechen die Relais R und S 2 nicht an. In den Rufpausen ist über den Rufschalter
16 Batterie an das Relais R angeschaltet. Meldet sich in einer Rufpause der
verlangte Teilnehmer, so spricht über den in der Sprechstelle des Teilnehmers geschlossenen
Gleichstromweg nur das Relais R an, welches durch Öffnen des Kontaktes gr den
Kurzschluß um das Relais U aufhebt. Das Relais U spricht an, öffnet seine Kontakte 8,
18 und 36a und schließt seine Kontakte 25, 26 und 32a. Über den Kontakt 26« erhält
der Zähler des anrufenden Teilnehmers einen Stromstoß auf folgendem Wege: Erde, Kontakte
26«, 27h,. 28, 29, Zähler Z, Batterie, Erde. Nach Schließung des Kontaktes 25«
und Öffnen des Kurzschlusses um die Wicklung III am Kontakt 36K spricht das Speisebrückenrelais
S 2 des verlangten Teilnehmers über seine Wicklungen I, II und III an. Es öffnet am Kontakt 24s 2 den Stromkreis für
die Schlußlampe SL 2, welche erlischt, und schaltet über seinen Kontakt 30s 2 das Hilfsrelais//
ein. Dieses Hilfsrelais schaltet sich über seinen Kontakt 31 h in einen nur vom
Kontakt 32a abhängigen Haltestromkreis ein. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes 27 h
und ,Schließen des Kontaktes 33 h der Gesprächszähler
des anrufenden Teilnehmers unter den Einfluß der Zeitschalteinrichtung ZS
gebracht. Durch die Zeitschalteinrichtung wird der Stromkreis für den Zähler Z in bestimmten
Zwischenräumen geschlossen: Erde, ZeitschalteinrichtungZS, Kontakte34s 2, 351s 1,
33A, 28, 29, ZählerZ, Erde. Bei Beendigung des Gesprächs wird der
Zählstromkreis durch das Speisebrückenrelais des zuerst anhängenden Teilnehmers sofort
unterbrochen, indem durch Abfallen des Relais Si oder des Relais S 2. der Kontakt 34s 2
oder der Kontakt 35s 1 geöffnet wird.
Wenn beide Teilnehmer angehängt haben, sind die Schlußzeichenlampen Sl 1 und Sl 2
eingeschaltet. Diese leuchten auf, und die Beamtin trennt jetzt die Verbindung durch
Ziehen der Stöpsel AS und VSl aus den Klinken
AK und VK- Hierdurch werden im Schnurstromkreis die Relais U und B stromlos.
Das Relais U unterbricht am Kontakt 32« den Haltestromkreis für das Relais//. Die
Verbindungseinrichtung ist jetzt wieder in die Ruhestellung gebracht worden.
In der Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Wähleranlage dargestellt. Bei Anruf
des Teilnehmers wird das Relais R 1 des Vorwählers VW ι über seine beiden Wicklungen
und die Leitungsschleife erregt. Es schließt seine Kontakte \r 1 und zr 1. Am Kontakt
it ι wird der Stromkreis für den Drehmagneten D 1 wie folgt geschlossen:
Erde, Kontakt in, Drehmagnet D 1, Kontakt
zr 1, Unterbrecher 3, Batterie, Erde. Findet der Vorwähler einen freien ersten
Gruppenwähler /. GW, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt ~zr 1,
Wicklungen I und II des Relais Γι, Schaltarm 3, Kontakt 4, Wicklung I des Relais C 1,
Kopfkontakt 204Ä, Batterie, Erde. Parallel zur Wicklung I des Relais C 1 fließt ein Strom
über den Kontakt $m 1 und den Widerstand 6
zur Batterie und Erde. Die Relais T 1 und C ι sprechen an. Das Relais Ti unterbricht
am Kontakt 2 t 1 den Stromkreis für den Antriebsmagneten
D 1, sperrt durch Schließen des Kontaktes 7 t 1, an welchen über den Kopfkontakt
Sk Erde angelegt ist, den gefundenen ersten Gruppenwähler durch Kurzschluß
der Wicklung I des Relais Γι und schältet an den Kontakten 9 und 10έ 1 unter
gleichzeitiger. Abschaltung des Anrufrelais R 1 durch Öffnen der Kontakte 11 und 12^1 die
Sprechadern auf das Brückenrelais A1 des ersten Gruppenwählers durch.
Im ersten Gruppenwähler bereitet das Relais
C ι an seinem Kontakt 13 c 1 einen Haltestromkreis
über seine Wicklung II vor, weleher bei Erregung des Relais A 1 durch Öffnen
des Kontaktes 14a 1 zur Wirkung kommt. Der Haltestromkreis für das Relais Ci, in welchem
auch ein Verzögerungsauslöserelais V 1 liegt, verläuft wie folgt: Erde, Kontakt 13c τ,
Wicklung II des Relais C 1, Kontakt 1501,
Relais V 1, Batterie, Erde. Das Relais V 1 bereitet am Kontakt i6vi den Stromkreis für
den Hubmagneten// 1 vor. Sendet der anrufende
Teilnehmer Stromstöße zur Einstellung des ersten Gruppenwählers aus, so erfolgt
bei jeder Unterbrechung der Leitungsschleife und dem dadurch bedingten Abfall des Brückenrelais A 1 eine Einschaltung des
Hubmagneten H 1: Erde, Kontakte 17 Ci,
x6v i, i8ä i, Hubmagnet H 1, Kontakt igw,
der beim ersten Drehschritt des Wählers geöffnet wird, Battei'ie, Erde. Beim ersten AbfaE
des Relais Ax erfolgt durch Öffnen des Kontaktes ιζα ι eine Einschaltung des Relais
V 2, welches anspricht und durch Öffnen des Kontaktes 20V 2 eine vorzeitige Einschal-
tung des Drehmagneten D 2 verhindert. Das Relais V 2 bleibt während der Stromstoßreihe
erregt und kann zwischen den einzelnen Stromstößen nicht abfallen, da es infolge
Kurzschlusses seiner Wicklung am Kontakt ιζα ι als Verzögerungsrelais arbeitet. Sind
alle Stromstöße zur Wirkung gekommen, so bleibt der Kontakt 15« 1 längere Zeit geschlossen.
Das Relais V 2 fällt ab und schließt den Stromkreis des Drehmagneten D 2: Erde,
Kontakte \20d2 (Selbstunterbrecherkontakt
des Drehmagneten), 21c i, 20V2, 22p 1,
Drehmagnet/) 2, Kopfkontakt 23k, Batterie,
Erde. Findet der Gruppenwähler einen freien Leitungswähler, so kommt folgender Prüfstromkreis
zustande: Erde, Wicklungen I und II des Relais P 1, Kontakt 24c 1, Schaltarm
25, Kontakt 26, Steuerschalterkontakt 27, Stellung ι, Relais C 2, Batterie, Erde. Die
Relais P1 und C 2 sprechen an. Das Relais P 1
unterbricht am Kontakt 22/71 den Stromkreis des Drehmagneten D 2, sperrt am Kontakt
28/91 durch Kurzschluß seiner hochohmigen
Wicklung I den gefundenen Leitungswähler gegen Belegung durch einen anderen ersten
Gruppenwähler und schaltet an den Kontakten 29 und 30/71 die Sprechadern durch.
Im Leitungswähler spricht das Relais C 2 an und schließt am Kontakt 31^2 einen
Haltestromkreis, der zur Wirkung kommt, wenn der Steuerschalter seine Stellung 1 verläßt
und dadurch der Kontakt 27 geöffnet wird. Sendet der anrufende Teilnehmer Stromstöße
zur Einstellung des Leitungswählers aus, so erfolgt beim ersten Abfall des Relais A 1
wieder die Einschaltung des Relais V 2, welches seinen Kontakt 32V 2 öffnet und den
Kontakt 33 V 2 schließt. Hierdurch wird das
Relais B 1 des Leitungswählers während der Dauer der Stromstoßreihe erregt: Erde, Batterie, Kontakte 331? 2, 30/71, Schaltarm 34,
Kontakt 35, Steuerschalterkontakt 36 (Stellung
i, auch in Stellung 2 geschlossen J, Relais B i, Erde. Stromstöße werden zum Leitungswähler
beim jedesmaligen Abfallen des Brückenrelais A1 auf folgendem Wege zum
Relais A 2 des Leitungswählers übertragen: Erde, Kontakte 37« 1, 38c 1, 29/71, Schaltann
39, Kontakt 40, Steuerschalterkontakt 41 (Stellung 1, auch in Stellung 2 geschlossen),
Relais A 2, Batterie, Erde. Bei jeder Erregung des Relais A2 erhält der Hubmagnet //2 einen
Stromstoß: Erde, Kontakt 4202, Steuerschalterkontakt 43, Stellung 1, Hubmagnet H 2,
Batterie, Erde. Nach Beendigung der Strom- ; stoßreihe fällt infolge dauernder Schließung
des Kontaktes 15« ι das Relais!/ 2 ab, wodurch
auch infolge Öffiiens des Kontaktes 33 V 2 das Relais Si abfällt. Es schließt folgenden
Stromkreis: Erde, Kontakte 446 1, 45 k (der beim ersten Hubschritt des Leitungswählers
geschlossen wurde), Steuerschalterkontakt 46, Stellung 1, Relais F, Widerstand
47, Batterie, Erde. Das Relais F schaltet über seinen Kontakt 48/ den Steuerschaltermagneten
Si ein, welcher den Steuerschalter in Stellung 2 bringt und am -Kontakt Sost
das Relais F kurzschließt. In der Stellung 2 ist über den Steuerschalterkontakt 51 der
Drehmagnet D 3 an Stelle des Hubmagneten// 2 in Verbindung mit dem Stromstoßkontakt
42 a 2 gebracht. Die Stromstöße kommen in derselben Weise wie für den Hubmagneten
zur Wirkung. Das Relais B 1 bleibt wieder während der Stromstoßreihe erregt, fällt erst
nach Beendigung derselben ab und schließt über den beim, ersten Drehschritt des Wählers
sich schließenden Wellenkontakt 52W einen Stromkreis für das Relais F: Erde, Kontakte
44ο 1, 52H>, Steuerschalterkontakt 53,
Stellung 2, Relais F1 Widerstand 47, Batterie, Erde. Das Relais F schaltet wieder den Steuerschaltermagneten
St ein, welcher den Steuerschalter in die Stellung 3 bringt und am Kontakt
50s;! das Relais F kurzschließt. In der
Stellung 3 erfolgt die Prüfung der gewählten Leitung auf Frei- oder Besetztsein. Bei freier
Leitung kommt folgender Stromkreis zur Wirkung: Erde, Batterie, Steuerschalterkontakt
54 (Stellung 3), Wicklungen I und II des Relais,P2,
Schaltarm SS, Kontakt 56, Relais 7"2
der gewählten Leitung, Kopfkontakt 57 des dieser Leitung zugeordneten Vorwählers, Erde.
Die Relais T 2 und P 2 sprechen an. Das Relais T 2 trennt in derselben Weise wie bei der
anrufenden Leitung das Anrufrelais des Vorwählers von der Leitung ab, während das1
Relais P 2 durch Schließen des Kontaktes 58/72 seine hochohmige Wicklung I kurzschließt
und hierdurch die gewählte Leitung sperrt.
In der Stellung 3 des Steuerschalters ist über den Steuerschalterkontakt 59 ein Unterbrecher
60 an das Relais F angeschaltet, so daß der Steuerschalter nur vorübergehend
in der Stellung 3 stehenbleiben kann und sofort in die Stellung 4 weitergeht. Da das
Relais P 2 angesprochen hat und demnach der Kontakt 61/72 geschlossen wurde, wird
das Relais/7 über diesen und den Steuerschalterkontakt 62 eingeschaltet. Der Steuerschalter
gelangt in die Stellung 5, in welcher der erste Anruf der gewählten Leitung erfolgt:
Rufstromquelle, Steuerschalterkontakt 63 (Stellung 5), Schaltarm 64, Kontakt 65,
Teilnehmerleitung und Wecker an der Sprechstelle, Kontakt 66, Schaltarm 67, Steuerschalterkontakt
68 (Stellung 5), Erde. Der Steuerschalter bleibt nur kurze Zeit in der Stellung
S, da über den Steuerschalterkontakt 69 ein UnteArecher 70 an das Relais F angeschaltet
ist. In der Stellung 6 ist der Strom-
kreis für ein Relais L vorbereitet, welches durch einen Rufschalter Ru in bestimmten
Zeitabschnitten geschlossen wird: Erde, Kontakt 71a, Steuerschalterkontakt 72 (Stellung
6), Relais L, Rufschalter Ru, Batterie, Erde. Bei jeder Erregung des Relais L öffnet
dieses seinen Kontakt 73/ und schließt seinen Kontakt 74, wodurch Rufstrom über den
Steuerschalterkontakt 75 an die Teilnehmerleitung angeschaltet ist. In den Rufpausen ist
über den Kontakt 731 ein Relais U angeschaltet.
Meldet sich der verlangte Teilnehmer in einer Rufpause, so wird, über den an der
Sprechstelle geschlossenen Gleichstromweg das Relais U erregt, welches durch Öffnen des
Kontaktes 7 itt den Stromkreis des Relais L
unterbricht, seine Kontakte 76«, jja und 78«
schließt und außerdem denKontakt 79a öffnet. Über den Kontakt 76a erfolgt eine Erregung
des Zählübertragungsrelais ZR am ersten Gruppenwähler: Erde, Widerstand 80, Kontakte
76a, 40, Schaltarm 39, Kontakte 29p 1, 38c i, 8 iß i, Relais ZR (Wicklung I), Batterie,
Erde. Das Relais Zi? spricht an und schließt an seinem Kontakt Szzr den Stromkreis
für den Zähler Z. Dieser Stromkreis verläuft wie folgt: Erde, Batterie, Unterbrecher.
83, Widerstand 84, Kontakte 850, 82 z/" 4, Schaltarm 3, Zähler Z sowie die parallel
hierzu liegende Wicklung II des Relais Γι, Kontakte 7^ I, 8 k, Erde. Gleichzeitig
mit der Erregung des Relais ZR wurde der Steuerschalter in die Stellung 7 gebracht, da
das Relais/7 über den Kontakt 78a und den
Steuerschalterkontakt 86 (Stellung 6) erregt wird. Das Relais U ist mit verzögertem Ankerabfall
ausgestattet und bleibt auch nach Erreichung der Stellung 7 noch kurze Zeit erregt,
so daß folgender Stromkreis zustande kommen kann: Erde, Batterie, Kontakt 77α,
Steuerschalterkontakt 87 (Stellung 7), Kontakt 35, Schaltarm 34, Kontakte 30p 1, 32V 2,
Relais HR (Wicklung I), Kontakte 88z/·, 1130,
Erde. Das Relais HR schaltet sich über seinen Kontakt Sghr und seine Wicklung II in folgenden
Haltestromkreis ein, in welchem auch ein MagnetO liegt: Erde, Kontakt 89kr,
Wicldung II des Relais HR, Magnet O1 Kontakte
91z/·, 90c i, Batterie, Erde. Es sei hierbei
noch erwähnt, daß sich auch das Relais ZR bei seiner Erregung über seinen Kontakt
gizr und seine Wicklung II in einen vom
Kontakt 90 c 1 abhängigen Haltestromkreis eingeschaltet hat.
Mit dem Magneten O ist eine Verzögerungseinrichtung
irgendeiner bekannten Art angedeutet, welche eine Anzahl Kontakte nach Ablauf verschiedener Zeiten umlegt. Die Verzögerungseinrichtung
kann als eine mechanische Verzögerungseinrichtung ausgebildet sein oder aber auch als ein Relais, welches
den einen Kontakt sofort, einen anderen aber erst nach einer gewissen Zeit umlegt.
In vorliegendem Falle veranlaßt der Magnet O bei seiner Erregung die sofortige Öffnung
des Kontaktes 1130, während die Öffnung des Kontaktes 850 und Schließung des
Kontaktes 920 erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit erfolgt. Die Zeit, nach deren
Ablauf die Umlegung der letztgenannten Kontakte erfolgen muß, ist abhängig von der Zahl
der Zählstromstöße., durch welche der Zähler um die Grundgebühr fortgeschaltet wird,
anderseits aber auch von der Schnelligkeit, mit welcher die Stromstöße vom Unterbrecher
83 gesandt werden.
Entspricht beispielsweise die Grundgebühr der dreimaligen Fortschaltung des Zählers Z,
so ist die Verzögerungs- oder Zeitschalteinrichtung O derart ausgebildet, daß sie zur
Wirkung kommt, wenn der Unterbrecher 83 drei Stromstöße ausgesandt hat. Kommt O
zur Wirkung, so wird der Zähler Z über Kontakt 920, Widerstand 9.3 und Unterbrecher 94
in bestimmten Zeitabschnitten betätigt. Im Leitungswähler sind in der Stellung 7 des
Steuerschalters die Kontakte 95 und 96 geschlossen, so daß die Relais A 2 und B 1 über
die Teilnehmerschleife ansprechen können. Das Relais A 2 öffnet seinen Kontakt 97/z 2
und verhindert dadurch die Erregung des Relais F nach Abfall des Relais U.
Hängt der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird das Relais A 1 stromlos,
schließt am Kontakt 1401 die Wicklung II
des Relais C 1 kurz, welches nach einiger Zeit abfällt und am Kontakt 90c 1 die Haltestromkreise
für die Relais ZR und HR sowie den Magneten O unterbricht. Ferner wird am
Kontakt 24c 1 der Stromkreis über die Relais P ι und C 2 unterbrochen, das Relais P 1
fällt ab und schließt, da inzwischen auch das Relais V 1 infolge Öffnens des Kontaktes 13c 1
abgefallen ist, den Stromkreis für den Auslösemagneten Mi: Erde, Kontakte 98c!,
99V i, loop i, Magnet M1, Kopfkontakt 101&,
Batterie, Erde. Der Magnet M 1 führt den Gruppenwähler in die Ruhelage zurück und
unterbricht durch Öffnen des Kontaktes ζ/η ι
den Stromkreis über das Relais T ι des Vor-Wählers VW i, welches abfällt und am Kontakt
2ί ι den Stromkreis für den Drehmagneten
D ι schließt, der beim Erreichen der Ruhelage des Vorwählers durch Öffnen
des Kontaktes 102A unterbrochen wird.
Im Leitungswähler ist bei Öffnen des Kontaktes 24c ι das Relais C 2 abgefallen. Es
schließt seine Kontakte 103c 2 und 104c 2,
über welche aber Schaltvorgänge erst nach Anhängen des Hörers beim angerufenen Teilnehmer
zur Wirkung kommen. Hängt auch dieser an, so erfolgt eine Erregung des Re-
lais F über die Kontakte 97a 2, 79α und
den Steuerschalterkontakt 105 (Stellung 7). Der Steuerschalter geht in die Stellung 8, in
welcher durch den Kontakt 158 die Wicklung II des Relais P 2 kurzgeschlossen ist und
der Auslösemagnet M 2 über den Steuerschalterkontakt 106 (Stellung 8) und den Kontakt
103c 2 eingeschaltet ist. Der Leitungswähler wird ausgelöst, worauf infolge Schließung
des Kontaktes 107 k das Relais F wie folgt eingeschaltet wird: Erde, Kontakt 107ε,
ΐο8α 2, IO4C 2, Steuerschalterkontakt 109
(Stellung 8), Relais F1 Widerstand 47, Batterie,
Erde. Der Steuerschalter geht in die
X5 Stellung 1, in welcher durch Schließung des
Steuerschalterkontaktes 27 (,Stellung 1) der
Leitungswähler für Belegung durch einen Gruppenwähler bereitgemacht wird.
Hängt der angerufene Teilnehmer vor dem
ao Anrufenden auf, so geht infolge Abfallens des
Relais A 2 der Steuerschalter sofort in die Stellung 8, in welcher er aber stehenbleibt,
bis der Anrufende aufgehängt hat. Um sofort die Zählung beim Anhängen des angerufenen
a5 Teilnehmers zu unterbrechen, wird in der
Stellung 8 folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Kontakt hoc 2, Steuerschalterkontakt
in (Stellung 8), Kontakt 35, Schaltarm 34, Kontakte 30/? 1, 32V 2, Wicklung III des
Relais ZR, Kontakt 1120, Batterie, Erde. Die Wicklung III ist der Haltewicklung II des Relais
ZR entgegengeschaltet und hebt deren Wirkung auf. Es erfolgt daher der Abfall des
Relais ZR und damit auch die Unterbrechung
des Haltestromkreises für das Relais///? und
den Magneten O durch Öffnen des Kontaktes 91ΖΛ Die die Anschaltung des Zählstromkreises
an die Unterbrecher 83 und 94 bewirkenden Relais sind dadurch in den Ruhestand zurückgeführt worden, so daß eine
weitere Erregung des Zählers Z nicht mehr erfolgen kann.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernsprechanlagen, +5
bei welcher der Zähler während der Dauer einer Sprechverbindung unter dem Einfluß
einer Zeitschalteinrichtung steht, dadurch gekennzeichnet, daß Schalteinrichtungen
(Uund//, Abb. 1) in den Verbindungseinrichtungen
(Schnurstromkreis, Abb. 1) beim Melden des verlangten Teilnehmers das
Zurwirkungkommen der Zeitschalteinrichtung (ZS) verzögern, um den Zähler zuvor
um eine Grundgebühr fortzuschalten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abschaltung
der Rufstromeinrichtung herbeiführenden Schaltglieder (Relais U) die Fortschaltung des Zählers um einen der
Grundgebühr entsprechenden Betrag herbeiführen, während die Umschaltung des
Zählstromkreises auf die Zeitschalteinrichtung (ZS) durch eine von dem die Speisebrücke
bildenden Überwachungsrelais (S 2) des verlangten Teilnehmers abhängige Schalteinrichtung (H) erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abschaltung
der Rufstromeinrichtung herbeiführende Schalteinrichtung (U) sowohl die Fortschaltung des Zählers um einen
der Grundgebühr entsprechenden Betrag als auch die Umschaltung des Zählstromkreises
auf die Zeitschalteinrichtung herbeiführt (Abb. 2).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verzögerungseinrichtung
(O) die Umschaltung des Zählstromkreises auf die Zeits ehalt einrieb,-tung
(94) erst nach Fortschaltung des Zählers um einen der Grundgebühr entsprechenden
Betrag (z. B. dreimalige Betätigung des Zählers) herbeiführt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62920D DE454868C (de) | 1923-05-18 | 1923-05-18 | Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62920D DE454868C (de) | 1923-05-18 | 1923-05-18 | Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE454868C true DE454868C (de) | 1928-01-16 |
Family
ID=7495981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES62920D Expired DE454868C (de) | 1923-05-18 | 1923-05-18 | Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE454868C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE856166C (de) * | 1950-08-30 | 1952-11-20 | Mix & Genest Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen zur Gebuehrenerfassung waehrend einer bestehenden Verbindung Zaehlstromstoesse uebertragen werden |
-
1923
- 1923-05-18 DE DES62920D patent/DE454868C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE856166C (de) * | 1950-08-30 | 1952-11-20 | Mix & Genest Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen zur Gebuehrenerfassung waehrend einer bestehenden Verbindung Zaehlstromstoesse uebertragen werden |
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