DE454868C - Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen

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DE454868C
DE454868C DES62920D DES0062920D DE454868C DE 454868 C DE454868 C DE 454868C DE S62920 D DES62920 D DE S62920D DE S0062920 D DES0062920 D DE S0062920D DE 454868 C DE454868 C DE 454868C
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DE
Germany
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relay
contact
circuit
earth
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Expired
Application number
DES62920D
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English (en)
Inventor
Josef Kuchley
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernsprechanlagen, bei welchen der Zähler während der Dauer einer Sprechverbindung unter dem Einfluß einer Zeitschalteinrichtung steht. Durch die Erfindung wird bezweckt, daß der Anrufende außer der Zeitgebühr noch mit einer besonderen Gebühr, durch welche z. B. die Kosten, die durch die Herstellung einer Verbindung durch nicht zustande gekommene Verbindungen usw. entstehen, belastet wird. Erreicht wird dies dadurch, daß Schalteinrichtungen in den Verbindungseinrichtungen beim Melden des verlangten Teilnehmers das Zurwirkungkommen der Zeitschalteinrichtung verzögern, um den Zähler zuvor um eine Grundgebühr fortzuschalten.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsao beispiele der Erfindung dargestellt. Die Abb. 1 zeigt eine Fernsprechanlage mit einer Vermittlung für Handbetrieb, während die Abb. 2 eine Selbstanschlußfernsprechanlage für Wählerbetrieb darstellt.
Die Wirkungsweise ist die folgende:
Bei Anruf des Teilnehmers Tl 1 (Abb. 1) spricht sein Anrufrelais A 1 über die Teilnehmerleitung an und schließt an seinem Kontakt iß 1 den Stromkreis für die Anruflampe AL. Die Beamtin führt hierauf den Abfragestöpsel AS in die Abfrageklinke AK.
ein, wodurch folgender Stromkreis hergestellt wird: Erde, Batterie, SchlußzeichenlampeSZ. 1, Kontakt isi, Stöpselkontakt 3, Klinkenbuchse 4, Relais T, Erde. Das Relais T spricht an und schaltet durch Unterbrechung der Kontakte 5 und 6t das Anruf relais A 1 sowie Erde von der Teilnehmerleitung ab. Der rufende Teilnehmer erhält jetzt seinen Mikrophonspeisestrom über das in Brücke zu den Sprechädern des Schnurstromkreises liegende Speisebrückenrelais 51, welches gleichzeitig mit dem Relais T anspricht und durch Öffnen des Kontaktes is ι einen Kurzschluß um den Widerstand 7 aufhebt. Durch die Einschal- 4-5 rung dieses Widerstandes 7 und der dadurch bedingten Schwächung des über die Schlußlampe SL ι und das Relais T fließenden Stromes kann die Schlußzeichenlampe SL 1 nicht leuchten.
Die Beamtin fragt in bekannter Weise ab, prüft die gewünschte Teilnehmerleitung auf Frei- oder Besetztsein und führt bei freier Teilnehmerleitung den Verbindungsstöpsel VS in die Verbindungsklinke VK ein. Hierdurch wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Relais B, Kontakte 8 ti und gr, Stöpselkontakt 10, Klinkenbuchse 11, Relais Ti, Erde. Das Relais Ti trennt das Anrufrelais^42 der verlangten Teilnehmerleitung durch Öffnen der Kontakte 12 und 13^2 ab. Das Relais B schließt seine Kontakte 14, 15 und
*) Von dem* Patentsucher'ist als der Erfinder angegeben worden:
Josef Kuchley in Berlin-Stralau.
23 δ. Am Kontakt 23 δ wird der Stromkreis für die Schlußzeichenlampe SZ. 2 des gewünschten Teilnehmers geschlossen: Erde, Kontakte 23O3 24s 2, Schlußlampe SZ. 2, Batterie, Erde. Durch Schließen der Kontakte 146 und 15Ö wird der selbsttätige Anruf des verlangten Teilnehmers eingeleitet. Über einen Rufschalter 16 liegt an dem Relais R entweder Batterie oder die Rufstromquelle RU. Der Rufstrom nimmt folgenden Weg: Erde, Rufstromquelle RU, Rufschalter i6, Relais R, Kontakte 15&, 17 s 1, 18 u, 19, 20, Teilnehmerstelle, Kontakte 21, 22, 14Ö, Wicklung II des Relais S 2, Kontakt 36«, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais R und S 2 nicht an. In den Rufpausen ist über den Rufschalter 16 Batterie an das Relais R angeschaltet. Meldet sich in einer Rufpause der verlangte Teilnehmer, so spricht über den in der Sprechstelle des Teilnehmers geschlossenen Gleichstromweg nur das Relais R an, welches durch Öffnen des Kontaktes gr den Kurzschluß um das Relais U aufhebt. Das Relais U spricht an, öffnet seine Kontakte 8, 18 und 36a und schließt seine Kontakte 25, 26 und 32a. Über den Kontakt 26« erhält der Zähler des anrufenden Teilnehmers einen Stromstoß auf folgendem Wege: Erde, Kontakte 26«, 27h,. 28, 29, Zähler Z, Batterie, Erde. Nach Schließung des Kontaktes 25« und Öffnen des Kurzschlusses um die Wicklung III am Kontakt 36K spricht das Speisebrückenrelais S 2 des verlangten Teilnehmers über seine Wicklungen I, II und III an. Es öffnet am Kontakt 24s 2 den Stromkreis für die Schlußlampe SL 2, welche erlischt, und schaltet über seinen Kontakt 30s 2 das Hilfsrelais// ein. Dieses Hilfsrelais schaltet sich über seinen Kontakt 31 h in einen nur vom Kontakt 32a abhängigen Haltestromkreis ein. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes 27 h und ,Schließen des Kontaktes 33 h der Gesprächszähler des anrufenden Teilnehmers unter den Einfluß der Zeitschalteinrichtung ZS gebracht. Durch die Zeitschalteinrichtung wird der Stromkreis für den Zähler Z in bestimmten Zwischenräumen geschlossen: Erde, ZeitschalteinrichtungZS, Kontakte34s 2, 351s 1, 33A, 28, 29, ZählerZ, Erde. Bei Beendigung des Gesprächs wird der Zählstromkreis durch das Speisebrückenrelais des zuerst anhängenden Teilnehmers sofort unterbrochen, indem durch Abfallen des Relais Si oder des Relais S 2. der Kontakt 34s 2 oder der Kontakt 35s 1 geöffnet wird.
Wenn beide Teilnehmer angehängt haben, sind die Schlußzeichenlampen Sl 1 und Sl 2 eingeschaltet. Diese leuchten auf, und die Beamtin trennt jetzt die Verbindung durch Ziehen der Stöpsel AS und VSl aus den Klinken AK und VK- Hierdurch werden im Schnurstromkreis die Relais U und B stromlos. Das Relais U unterbricht am Kontakt 32« den Haltestromkreis für das Relais//. Die Verbindungseinrichtung ist jetzt wieder in die Ruhestellung gebracht worden.
In der Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Wähleranlage dargestellt. Bei Anruf des Teilnehmers wird das Relais R 1 des Vorwählers VW ι über seine beiden Wicklungen und die Leitungsschleife erregt. Es schließt seine Kontakte \r 1 und zr 1. Am Kontakt it ι wird der Stromkreis für den Drehmagneten D 1 wie folgt geschlossen: Erde, Kontakt in, Drehmagnet D 1, Kontakt zr 1, Unterbrecher 3, Batterie, Erde. Findet der Vorwähler einen freien ersten Gruppenwähler /. GW, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt ~zr 1, Wicklungen I und II des Relais Γι, Schaltarm 3, Kontakt 4, Wicklung I des Relais C 1, Kopfkontakt 204Ä, Batterie, Erde. Parallel zur Wicklung I des Relais C 1 fließt ein Strom über den Kontakt $m 1 und den Widerstand 6 zur Batterie und Erde. Die Relais T 1 und C ι sprechen an. Das Relais Ti unterbricht am Kontakt 2 t 1 den Stromkreis für den Antriebsmagneten D 1, sperrt durch Schließen des Kontaktes 7 t 1, an welchen über den Kopfkontakt Sk Erde angelegt ist, den gefundenen ersten Gruppenwähler durch Kurzschluß der Wicklung I des Relais Γι und schältet an den Kontakten 9 und 10έ 1 unter gleichzeitiger. Abschaltung des Anrufrelais R 1 durch Öffnen der Kontakte 11 und 12^1 die Sprechadern auf das Brückenrelais A1 des ersten Gruppenwählers durch.
Im ersten Gruppenwähler bereitet das Relais C ι an seinem Kontakt 13 c 1 einen Haltestromkreis über seine Wicklung II vor, weleher bei Erregung des Relais A 1 durch Öffnen des Kontaktes 14a 1 zur Wirkung kommt. Der Haltestromkreis für das Relais Ci, in welchem auch ein Verzögerungsauslöserelais V 1 liegt, verläuft wie folgt: Erde, Kontakt 13c τ, Wicklung II des Relais C 1, Kontakt 1501, Relais V 1, Batterie, Erde. Das Relais V 1 bereitet am Kontakt i6vi den Stromkreis für den Hubmagneten// 1 vor. Sendet der anrufende Teilnehmer Stromstöße zur Einstellung des ersten Gruppenwählers aus, so erfolgt bei jeder Unterbrechung der Leitungsschleife und dem dadurch bedingten Abfall des Brückenrelais A 1 eine Einschaltung des Hubmagneten H 1: Erde, Kontakte 17 Ci, x6v i, i8ä i, Hubmagnet H 1, Kontakt igw, der beim ersten Drehschritt des Wählers geöffnet wird, Battei'ie, Erde. Beim ersten AbfaE des Relais Ax erfolgt durch Öffnen des Kontaktes ιζα ι eine Einschaltung des Relais V 2, welches anspricht und durch Öffnen des Kontaktes 20V 2 eine vorzeitige Einschal-
tung des Drehmagneten D 2 verhindert. Das Relais V 2 bleibt während der Stromstoßreihe erregt und kann zwischen den einzelnen Stromstößen nicht abfallen, da es infolge Kurzschlusses seiner Wicklung am Kontakt ιζα ι als Verzögerungsrelais arbeitet. Sind alle Stromstöße zur Wirkung gekommen, so bleibt der Kontakt 15« 1 längere Zeit geschlossen. Das Relais V 2 fällt ab und schließt den Stromkreis des Drehmagneten D 2: Erde, Kontakte \20d2 (Selbstunterbrecherkontakt des Drehmagneten), 21c i, 20V2, 22p 1, Drehmagnet/) 2, Kopfkontakt 23k, Batterie, Erde. Findet der Gruppenwähler einen freien Leitungswähler, so kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Wicklungen I und II des Relais P 1, Kontakt 24c 1, Schaltarm 25, Kontakt 26, Steuerschalterkontakt 27, Stellung ι, Relais C 2, Batterie, Erde. Die Relais P1 und C 2 sprechen an. Das Relais P 1 unterbricht am Kontakt 22/71 den Stromkreis des Drehmagneten D 2, sperrt am Kontakt 28/91 durch Kurzschluß seiner hochohmigen Wicklung I den gefundenen Leitungswähler gegen Belegung durch einen anderen ersten Gruppenwähler und schaltet an den Kontakten 29 und 30/71 die Sprechadern durch.
Im Leitungswähler spricht das Relais C 2 an und schließt am Kontakt 31^2 einen Haltestromkreis, der zur Wirkung kommt, wenn der Steuerschalter seine Stellung 1 verläßt und dadurch der Kontakt 27 geöffnet wird. Sendet der anrufende Teilnehmer Stromstöße zur Einstellung des Leitungswählers aus, so erfolgt beim ersten Abfall des Relais A 1 wieder die Einschaltung des Relais V 2, welches seinen Kontakt 32V 2 öffnet und den Kontakt 33 V 2 schließt. Hierdurch wird das Relais B 1 des Leitungswählers während der Dauer der Stromstoßreihe erregt: Erde, Batterie, Kontakte 331? 2, 30/71, Schaltarm 34, Kontakt 35, Steuerschalterkontakt 36 (Stellung i, auch in Stellung 2 geschlossen J, Relais B i, Erde. Stromstöße werden zum Leitungswähler beim jedesmaligen Abfallen des Brückenrelais A1 auf folgendem Wege zum Relais A 2 des Leitungswählers übertragen: Erde, Kontakte 37« 1, 38c 1, 29/71, Schaltann 39, Kontakt 40, Steuerschalterkontakt 41 (Stellung 1, auch in Stellung 2 geschlossen), Relais A 2, Batterie, Erde. Bei jeder Erregung des Relais A2 erhält der Hubmagnet //2 einen Stromstoß: Erde, Kontakt 4202, Steuerschalterkontakt 43, Stellung 1, Hubmagnet H 2, Batterie, Erde. Nach Beendigung der Strom- ; stoßreihe fällt infolge dauernder Schließung des Kontaktes 15« ι das Relais!/ 2 ab, wodurch auch infolge Öffiiens des Kontaktes 33 V 2 das Relais Si abfällt. Es schließt folgenden Stromkreis: Erde, Kontakte 446 1, 45 k (der beim ersten Hubschritt des Leitungswählers geschlossen wurde), Steuerschalterkontakt 46, Stellung 1, Relais F, Widerstand 47, Batterie, Erde. Das Relais F schaltet über seinen Kontakt 48/ den Steuerschaltermagneten Si ein, welcher den Steuerschalter in Stellung 2 bringt und am -Kontakt Sost das Relais F kurzschließt. In der Stellung 2 ist über den Steuerschalterkontakt 51 der Drehmagnet D 3 an Stelle des Hubmagneten// 2 in Verbindung mit dem Stromstoßkontakt 42 a 2 gebracht. Die Stromstöße kommen in derselben Weise wie für den Hubmagneten zur Wirkung. Das Relais B 1 bleibt wieder während der Stromstoßreihe erregt, fällt erst nach Beendigung derselben ab und schließt über den beim, ersten Drehschritt des Wählers sich schließenden Wellenkontakt 52W einen Stromkreis für das Relais F: Erde, Kontakte 44ο 1, 52H>, Steuerschalterkontakt 53, Stellung 2, Relais F1 Widerstand 47, Batterie, Erde. Das Relais F schaltet wieder den Steuerschaltermagneten St ein, welcher den Steuerschalter in die Stellung 3 bringt und am Kontakt 50s;! das Relais F kurzschließt. In der Stellung 3 erfolgt die Prüfung der gewählten Leitung auf Frei- oder Besetztsein. Bei freier Leitung kommt folgender Stromkreis zur Wirkung: Erde, Batterie, Steuerschalterkontakt 54 (Stellung 3), Wicklungen I und II des Relais,P2, Schaltarm SS, Kontakt 56, Relais 7"2 der gewählten Leitung, Kopfkontakt 57 des dieser Leitung zugeordneten Vorwählers, Erde. Die Relais T 2 und P 2 sprechen an. Das Relais T 2 trennt in derselben Weise wie bei der anrufenden Leitung das Anrufrelais des Vorwählers von der Leitung ab, während das1 Relais P 2 durch Schließen des Kontaktes 58/72 seine hochohmige Wicklung I kurzschließt und hierdurch die gewählte Leitung sperrt.
In der Stellung 3 des Steuerschalters ist über den Steuerschalterkontakt 59 ein Unterbrecher 60 an das Relais F angeschaltet, so daß der Steuerschalter nur vorübergehend in der Stellung 3 stehenbleiben kann und sofort in die Stellung 4 weitergeht. Da das Relais P 2 angesprochen hat und demnach der Kontakt 61/72 geschlossen wurde, wird das Relais/7 über diesen und den Steuerschalterkontakt 62 eingeschaltet. Der Steuerschalter gelangt in die Stellung 5, in welcher der erste Anruf der gewählten Leitung erfolgt: Rufstromquelle, Steuerschalterkontakt 63 (Stellung 5), Schaltarm 64, Kontakt 65, Teilnehmerleitung und Wecker an der Sprechstelle, Kontakt 66, Schaltarm 67, Steuerschalterkontakt 68 (Stellung 5), Erde. Der Steuerschalter bleibt nur kurze Zeit in der Stellung S, da über den Steuerschalterkontakt 69 ein UnteArecher 70 an das Relais F angeschaltet ist. In der Stellung 6 ist der Strom-
kreis für ein Relais L vorbereitet, welches durch einen Rufschalter Ru in bestimmten Zeitabschnitten geschlossen wird: Erde, Kontakt 71a, Steuerschalterkontakt 72 (Stellung 6), Relais L, Rufschalter Ru, Batterie, Erde. Bei jeder Erregung des Relais L öffnet dieses seinen Kontakt 73/ und schließt seinen Kontakt 74, wodurch Rufstrom über den Steuerschalterkontakt 75 an die Teilnehmerleitung angeschaltet ist. In den Rufpausen ist über den Kontakt 731 ein Relais U angeschaltet. Meldet sich der verlangte Teilnehmer in einer Rufpause, so wird, über den an der Sprechstelle geschlossenen Gleichstromweg das Relais U erregt, welches durch Öffnen des Kontaktes 7 itt den Stromkreis des Relais L unterbricht, seine Kontakte 76«, jja und 78« schließt und außerdem denKontakt 79a öffnet. Über den Kontakt 76a erfolgt eine Erregung des Zählübertragungsrelais ZR am ersten Gruppenwähler: Erde, Widerstand 80, Kontakte 76a, 40, Schaltarm 39, Kontakte 29p 1, 38c i, 8 iß i, Relais ZR (Wicklung I), Batterie, Erde. Das Relais Zi? spricht an und schließt an seinem Kontakt Szzr den Stromkreis für den Zähler Z. Dieser Stromkreis verläuft wie folgt: Erde, Batterie, Unterbrecher. 83, Widerstand 84, Kontakte 850, 82 z/" 4, Schaltarm 3, Zähler Z sowie die parallel hierzu liegende Wicklung II des Relais Γι, Kontakte 7^ I, 8 k, Erde. Gleichzeitig mit der Erregung des Relais ZR wurde der Steuerschalter in die Stellung 7 gebracht, da das Relais/7 über den Kontakt 78a und den Steuerschalterkontakt 86 (Stellung 6) erregt wird. Das Relais U ist mit verzögertem Ankerabfall ausgestattet und bleibt auch nach Erreichung der Stellung 7 noch kurze Zeit erregt, so daß folgender Stromkreis zustande kommen kann: Erde, Batterie, Kontakt 77α, Steuerschalterkontakt 87 (Stellung 7), Kontakt 35, Schaltarm 34, Kontakte 30p 1, 32V 2, Relais HR (Wicklung I), Kontakte 88z/·, 1130, Erde. Das Relais HR schaltet sich über seinen Kontakt Sghr und seine Wicklung II in folgenden Haltestromkreis ein, in welchem auch ein MagnetO liegt: Erde, Kontakt 89kr, Wicldung II des Relais HR, Magnet O1 Kontakte 91z/·, 90c i, Batterie, Erde. Es sei hierbei noch erwähnt, daß sich auch das Relais ZR bei seiner Erregung über seinen Kontakt gizr und seine Wicklung II in einen vom Kontakt 90 c 1 abhängigen Haltestromkreis eingeschaltet hat.
Mit dem Magneten O ist eine Verzögerungseinrichtung irgendeiner bekannten Art angedeutet, welche eine Anzahl Kontakte nach Ablauf verschiedener Zeiten umlegt. Die Verzögerungseinrichtung kann als eine mechanische Verzögerungseinrichtung ausgebildet sein oder aber auch als ein Relais, welches den einen Kontakt sofort, einen anderen aber erst nach einer gewissen Zeit umlegt.
In vorliegendem Falle veranlaßt der Magnet O bei seiner Erregung die sofortige Öffnung des Kontaktes 1130, während die Öffnung des Kontaktes 850 und Schließung des Kontaktes 920 erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit erfolgt. Die Zeit, nach deren Ablauf die Umlegung der letztgenannten Kontakte erfolgen muß, ist abhängig von der Zahl der Zählstromstöße., durch welche der Zähler um die Grundgebühr fortgeschaltet wird, anderseits aber auch von der Schnelligkeit, mit welcher die Stromstöße vom Unterbrecher 83 gesandt werden.
Entspricht beispielsweise die Grundgebühr der dreimaligen Fortschaltung des Zählers Z, so ist die Verzögerungs- oder Zeitschalteinrichtung O derart ausgebildet, daß sie zur Wirkung kommt, wenn der Unterbrecher 83 drei Stromstöße ausgesandt hat. Kommt O zur Wirkung, so wird der Zähler Z über Kontakt 920, Widerstand 9.3 und Unterbrecher 94 in bestimmten Zeitabschnitten betätigt. Im Leitungswähler sind in der Stellung 7 des Steuerschalters die Kontakte 95 und 96 geschlossen, so daß die Relais A 2 und B 1 über die Teilnehmerschleife ansprechen können. Das Relais A 2 öffnet seinen Kontakt 97/z 2 und verhindert dadurch die Erregung des Relais F nach Abfall des Relais U.
Hängt der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird das Relais A 1 stromlos, schließt am Kontakt 1401 die Wicklung II des Relais C 1 kurz, welches nach einiger Zeit abfällt und am Kontakt 90c 1 die Haltestromkreise für die Relais ZR und HR sowie den Magneten O unterbricht. Ferner wird am Kontakt 24c 1 der Stromkreis über die Relais P ι und C 2 unterbrochen, das Relais P 1 fällt ab und schließt, da inzwischen auch das Relais V 1 infolge Öffnens des Kontaktes 13c 1 abgefallen ist, den Stromkreis für den Auslösemagneten Mi: Erde, Kontakte 98c!, 99V i, loop i, Magnet M1, Kopfkontakt 101&, Batterie, Erde. Der Magnet M 1 führt den Gruppenwähler in die Ruhelage zurück und unterbricht durch Öffnen des Kontaktes ζ/η ι den Stromkreis über das Relais T ι des Vor-Wählers VW i, welches abfällt und am Kontakt ι den Stromkreis für den Drehmagneten D ι schließt, der beim Erreichen der Ruhelage des Vorwählers durch Öffnen des Kontaktes 102A unterbrochen wird.
Im Leitungswähler ist bei Öffnen des Kontaktes 24c ι das Relais C 2 abgefallen. Es schließt seine Kontakte 103c 2 und 104c 2, über welche aber Schaltvorgänge erst nach Anhängen des Hörers beim angerufenen Teilnehmer zur Wirkung kommen. Hängt auch dieser an, so erfolgt eine Erregung des Re-
lais F über die Kontakte 97a 2, 79α und den Steuerschalterkontakt 105 (Stellung 7). Der Steuerschalter geht in die Stellung 8, in welcher durch den Kontakt 158 die Wicklung II des Relais P 2 kurzgeschlossen ist und der Auslösemagnet M 2 über den Steuerschalterkontakt 106 (Stellung 8) und den Kontakt 103c 2 eingeschaltet ist. Der Leitungswähler wird ausgelöst, worauf infolge Schließung des Kontaktes 107 k das Relais F wie folgt eingeschaltet wird: Erde, Kontakt 107ε, ΐο8α 2, IO4C 2, Steuerschalterkontakt 109 (Stellung 8), Relais F1 Widerstand 47, Batterie, Erde. Der Steuerschalter geht in die
X5 Stellung 1, in welcher durch Schließung des Steuerschalterkontaktes 27 (,Stellung 1) der Leitungswähler für Belegung durch einen Gruppenwähler bereitgemacht wird.
Hängt der angerufene Teilnehmer vor dem
ao Anrufenden auf, so geht infolge Abfallens des Relais A 2 der Steuerschalter sofort in die Stellung 8, in welcher er aber stehenbleibt, bis der Anrufende aufgehängt hat. Um sofort die Zählung beim Anhängen des angerufenen
a5 Teilnehmers zu unterbrechen, wird in der Stellung 8 folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Kontakt hoc 2, Steuerschalterkontakt in (Stellung 8), Kontakt 35, Schaltarm 34, Kontakte 30/? 1, 32V 2, Wicklung III des Relais ZR, Kontakt 1120, Batterie, Erde. Die Wicklung III ist der Haltewicklung II des Relais ZR entgegengeschaltet und hebt deren Wirkung auf. Es erfolgt daher der Abfall des Relais ZR und damit auch die Unterbrechung
des Haltestromkreises für das Relais///? und den Magneten O durch Öffnen des Kontaktes 91ΖΛ Die die Anschaltung des Zählstromkreises an die Unterbrecher 83 und 94 bewirkenden Relais sind dadurch in den Ruhestand zurückgeführt worden, so daß eine weitere Erregung des Zählers Z nicht mehr erfolgen kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernsprechanlagen, +5 bei welcher der Zähler während der Dauer einer Sprechverbindung unter dem Einfluß einer Zeitschalteinrichtung steht, dadurch gekennzeichnet, daß Schalteinrichtungen (Uund//, Abb. 1) in den Verbindungseinrichtungen (Schnurstromkreis, Abb. 1) beim Melden des verlangten Teilnehmers das Zurwirkungkommen der Zeitschalteinrichtung (ZS) verzögern, um den Zähler zuvor um eine Grundgebühr fortzuschalten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abschaltung der Rufstromeinrichtung herbeiführenden Schaltglieder (Relais U) die Fortschaltung des Zählers um einen der Grundgebühr entsprechenden Betrag herbeiführen, während die Umschaltung des Zählstromkreises auf die Zeitschalteinrichtung (ZS) durch eine von dem die Speisebrücke bildenden Überwachungsrelais (S 2) des verlangten Teilnehmers abhängige Schalteinrichtung (H) erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abschaltung der Rufstromeinrichtung herbeiführende Schalteinrichtung (U) sowohl die Fortschaltung des Zählers um einen der Grundgebühr entsprechenden Betrag als auch die Umschaltung des Zählstromkreises auf die Zeitschalteinrichtung herbeiführt (Abb. 2).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verzögerungseinrichtung (O) die Umschaltung des Zählstromkreises auf die Zeits ehalt einrieb,-tung (94) erst nach Fortschaltung des Zählers um einen der Grundgebühr entsprechenden Betrag (z. B. dreimalige Betätigung des Zählers) herbeiführt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DES62920D 1923-05-18 1923-05-18 Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen Expired DE454868C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856166C (de) * 1950-08-30 1952-11-20 Mix & Genest Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen zur Gebuehrenerfassung waehrend einer bestehenden Verbindung Zaehlstromstoesse uebertragen werden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856166C (de) * 1950-08-30 1952-11-20 Mix & Genest Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen zur Gebuehrenerfassung waehrend einer bestehenden Verbindung Zaehlstromstoesse uebertragen werden

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