DE625240C - Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen mit mehreren wahlweise anrufbaren Abzweigestellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen mit mehreren wahlweise anrufbaren Abzweigestellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE625240C
DE625240C DES103391D DES0103391D DE625240C DE 625240 C DE625240 C DE 625240C DE S103391 D DES103391 D DE S103391D DE S0103391 D DES0103391 D DE S0103391D DE 625240 C DE625240 C DE 625240C
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DE
Germany
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relay
circuit arrangement
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points
arrangement according
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Expired
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DES103391D
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English (en)
Inventor
Walter Pinell
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Description

  • Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen mit mehreren wahlweise anrufbaren Abzweigstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbindungsleitungen mit mehreren wahlweise anrufbaren Abzweigstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei welchen zum Aufbau der Verbindungen mehrere Wahlstromstoßreihen wirksam werden müssen, was z. B. dann der Fall ist, wenn über Abzweigstellen mehrere Anschlußstellen erreichbar sind.
  • Es sind nun bereits Anordnungen bekanntgeworden, in welchen Fehlverbindungen dadurch vermieden werden, da3 die die gewünschte Station kennzeichnende Stromstoßreihe in den anderen Stationen Schaltmittel zur Sperrung dieser Stationen gegenüber weiteren Stromstoßreihen beeinflußt. Ein Nachteil dieser Anordnungen bestellt darin, daß auch bei Störungen, welche die Aufnahme der ersten Stromstoßreihe in ;ler gewünschten Station verhindern, z. B. durch Störung der Empfangsstrpmkreise in der gewünschten Station, eine unnötige Sperrung der anderen Stationen eintritt. Die Stromstoßreihe kann nämlich zwar in den anderen Stationen wirksam werden und deren Sperrung herbeiführen, dagegen wird die Stromstoßreihe die angerufene Station nicht erreichen, und eine Verbindung wird überhaupt nicht zustande kommen. Trotzdem werden aber die übrigen Stationen gesperrt. Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile insofern, als erst nach Aufnahme der kennzeichnenden Stromstoßreihe in der gewünschten Station die anderen Stationen gesperrt werden. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß nach Auswahl der gewünschten Abzweigstelle in dieser angeordnete Schalteinrichtungen selbsttätig Schaltmittel in den anderen Abzweigstellen steuern, welche die Wahleinrichtungen dieser Stellen dem Einfluß weiterer Wahlstromstoßr eihen entziehen.
  • Um eine weitgehendste Ausnutzung der gemeinsamen Verbindungsleitungen zu erzielen, veranlassen die an der gewählten @bzweigstelle angeordneten Schalteinrichtungen die Freigabe des im Verbindungswege hinter der gewählten Abzweigstelle liegenden Abschnittes der Verbindungsleitung und die Sperrung der Wahleinrichtungen an den zwischen der anrufenden und den der gewünschten Abzweigstelle liegenden Abzweigstellen.
  • Die beigegebenen Figuren stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Fig. z zeigt ein Prinzipschaltbild für eine Gesellschaftsleitung mit den Endstationen EAl und EA.. und den Abzweigstellen AZlbis AZ, Jede der Abzweigstellen A7_1 bis AZ, kann Verbindungen zu irgendeiner beliebigen anderen Abzweigstelle herstellen; sie hat deshällz die Möglichkeit, sowohl in Richtung F, bzw. F. der Leitung zu rufen, wie dies z. B. für die Abzweigstelle AZS angedeutet ist. Es sei nun eine Verbindung beschrieben, die die Abzweigstelle AZ, mit der Abzweigstelle AZ6 herstellt. Sämtliche Abzweigstellen sind einander schaltungstechnischgleich.
  • In der Fig. 2 ist eine solche Abzweigstelle mit den genauen Schaltungseinzelheiten dargestellt. Es sei hier noch bemerkt, daß die über die einzelnen Abzweigstellen erreichbaren Teilnehmerstellen mit Hilfe eines an jeder Abzweigstelle vorgesehenen, durch ei;ie Beamtin bedienten Arbeitsplatzes hergestellt werden.
  • Wünscht ein Teilnehmer der Abzweigstelle AZ, eine Verbindung mit einem Teilnehmer der Abzweigstelle AZ, so erscheint an der Abzweigstelle (Fig.2) beim Abheben des Hörers des anrufenden Teilnehmers eine Anruflampe, auf welche hin die Beamtin der Abzweigstelle AZ, sich mit dem anrufenden Teilnehmer in Verbindung setzt, um von ihm die Nummer des gewünschten Teilnehmers in der Station AZ, zu erfahren. Diese Stromkreise sind für die Erfindung nicht wesentlich und deshalb nicht dargestellt. Nach Mitteilung der Nummer des gewünschten Teilnehmers durch den anrufenden Teilnehmer drückt die Beamtin die Taste AS II. Über den Kontakt AS II4 wird das Relais U2 und die dazu parallel geschaltete Lampe UL2 gebracht, letztere zum Zeichen, daß in der Richtung F2 gerufen wird. Das Relais U2 schließt seine Kontakte i o zs, und 15 u2 und legt dadurch die Potentiale der Batterie Bt an die beiden Adern a und b der Leitung F2 an: Dabei wird folgender Stromkreis geschlossen: Batterie, Kontakt io it2, Mittelpunkt y der linken Wicklung des Differentialrelais RF." von hier einerseits über die untere Hälfte der linken Wicklung des Relais RF, Leitungsnachbildung.Ar2, untere Hälfte der rechten Wicklung des Relais RF@, Mittelpunkt x der rechten Wicklung des Relais RF, andererseits obere Hälfte der linken Wicklung des Relais RF, Leitungsdrossel LD2, a-Ader der Leitung F_, a-Ader der Leitung F1, Leitung.3-drossel LDi (in der Abzweigstelle AZ,), obere Hälfte der rechten Wicklung des Differentialrelais RF, Mittelpunkt y, Kontakt 7 b2, Widerstand Wis, Kontakt 13 ui, Mittelpunkt x der linken Wicklung des Differentialrelais -RF, obere Hälfte der linken Wicklung des Relais RF,., Leitungsdrossel LDi, b-Ader der Leitung F,,, b-Ader der Leitung F2, Leitungsdrossel LD2, obere Hälfte der rechten Wich lang des Relais RF, Mittelpunkt x, Kontakt i 5 ic2, Batterie Bt. In diesem Stromkreis spricht das Relais RF. in der Abzweigstelle AZ, infolge der `in entgegengesetztem Sinne in den Wicklungen fließenden Ströme nicht an, während das Relais RF, in der Abzweigstelle AZ4, in welchem die Ströme in den in den einzelnen Adern liegenden Wicklungen des Differentialrelais RF" gleiche Richtung haben, erregt wird. Das Relais RF, schließt seinen Kontakt 25 rfl, wodurch das Relais 1j, erregt wird. Das Relais Bi schließt seinen Kontakt 27 bi und bringt die Lampe BL, zum Aufleuchten. Außerdem wird folgender Stromkreis für die Wicklung I des Differentialrelais S gebildet: Erde, Kontakte-27 b" 29 zfi, Wicklung I des Relais S, Batterie, Erde. Das Relais S spricht an und öffnet seinen Kontakt 41 s, wodurch der Kurzschlu° für das über den Verstärker Vst und den Endverstärker ETl erreichbare Stromstoßempfangsrelais E geöffnet -wird. Das Relais F_ ist nunmehr zur Aufnahme der Stromstöße bereit.
  • Bei der Erregung des Relais B, in der Ab-. zweigsteile AZ4 wurden die Kontakte 17 b, und 24 bi geschlossen, wodurch wiederum die Potentiale der Batterie Bt dieser Abzweigstelle an die zu der Abzweigstelle A7_5 führende Leitung F, angelegt werden. Dabei spricht das Relais RF, in der Abzweigstelle AZ, an und macht, wie vorstehend bereits beschrieben, das Stromstoßempfangsrelais E dieser Abzweigstelle zum Stromstoßempfatig bereit. Auf diese Weise werden sämtliche in der angerufenen Richtung F2 liegenden Abzweigstellen für den Stromstoßempfang bereitgemacht. Es sind also in diesen Abzweigstellen vor der Stromstoßgabe die Relais RH,, Bi, S erregt.
  • Die Beamtin der Abzweigstelle AZ, wählt nun mittels ihrer Nummernscheibe zunächst die Kennziffer der Abzweigstelle AZ,; dies sei die Zahl b, dabei wird durch den Strom.-stoßkontakt nsi abwechselnd das Relais W erregt und aberregt. Bei Erregung-des Relais U,' wird über die Kontakte i w und 2w die Wechselstromquelle WO an die Leitung F, angeschaltet. Beim Betätigen der Taste AS 11 wurden nämlich die Kontakte AS II, und AS IIz geschlossen und damit der Übertrager Ue, an die Wechselstromquelle WO vorbereitend angeschaltet. Die Stromstöße werden zu sämtlichen in der Richtung F2 liegenden Abzweigstellen übertragen und dort von dem Stromstoßempfangsrelais E aufgenommen. Entsprechend der von der Beamtin ausgesandten Stromstoßreihe sprechen die Relais F_ sechsmal an. Dabei wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 3 1 e, Wicklung des Relais T, Batterie, Erde. Das Relais I schließt seinen Kontakt 32i und erregt das Verzögerungsrelais h, welches sich wälirend jeder Stromstoßreihe hält. Durch Schließen des Kontaktes 33v wird das Relais H erregt, welches sich ebenfalls während der Dauer einer Stromstoßreihe hält. Durch Schließen des Kontaktes 3.4i wird ein Stromkreis für den Drehmagneten DivI des Wählwerkes gebildet. Dieses Wählwerk besteht aus einem Drehwähler. Die Drehwähler an den einzelnen Stationen stellen sich der gewählten Ziffer entsprechend auf den 6. Kontakt ein. An diesem Kontakt liegt in der Abzweigstelle AZ, Erde, während die Kontakte an den übrigen Abzweigstellen frei sind. Dementsprechend spricht nach Beendigung der Stromstoßreihe das Relais A der Station AZ, in folgendem Stromkreise an: Erde, Kontaktstelle 6, Schaltarm dm, des Drehwählers, Kontakte 40 h, 39 v, Wicklung des Relais A und parallel dazu Anruflampe AL, Batterie, Erde. Das Relais A spricht an, die Anruflampe AL kommt zum Aufleuchten. Nach dem Abfall des Relais H hält sich das Relais A und die Lampe AL in folgendem Stromkreise: Erde, Taste AS 113, Taste AS I3, Kontakt 37 a, Wicklung des Relais A und parallel dazu Lampe AL, Batterie, Erde. Nach dem Abfall des Relais H kommt für den Drehmagneten DM wieder folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 36d, Schaltarm den, des Drehwählers, Kontakt 351t: Wicklung des Drehmagneten D!11, Batterie, Erde. Der Drehmagnet spricht an und i#ftnet durch Betätigung seines Kontaktes 36 d seinen eigenen Stromkreis. Der Drehmagnet D 11 fällt ab, Kontakt 36 d schließt den Stromkreis des Drehmagneten von neuem. Der Drehmagnet arbeitet so auf bekannte Weise als Selbstunterbrecher und schaltet sich in die Ruhelage, wo der Schaltarm dm, das Kontaktsegment der Kontaktbank verläßt und den Stromkreis für den Drehmagneten endgültig unterbricht. Auf diese Weise kehren die Wähler sämtlicher in der angerufenen Richtung F2 liegender Abzweigstellen und des Endamtes EA2 in die Ruhelage zurück.
  • Nach dem Ansprechen des Relais A in der Abzweigstelle AZs wird folgender Stromkreis für das Relais Ui geschlossen: Erde, Kontakte 48 a, 46 bi, Wicklung des Relais Ui und parallel dazu Lampe ULi, Batterie, Erde. Das Relais Ui spricht an, und die Lampe ULi kommt zum Aufleuchten, letzteres zum Zeichen" daß aus der Richtung F1 angerufen wurde. Das Relais Ui schließt durch seinen Kontakt .42 iti den Verstärker Vst kurz und sperrt dadurch die Übertragung weiterer aus der Richtung F1 in der Abzweigstelle AZO ankommender Stromstöße gegen Richtung F2. Bei der Erregung des Relais Ui wird durch den Kontakt 29 iti der Stromkreis für die Wicklung 1 des Differentialrelais S geöffnet, jedoch bleibt dieser Stromkreis durch den Kontakt 49 a noch geschlossen. Durch Öffnen der Kontakte i 9 ui und 22U, werden die Potentiale der Batterie Bt, welche in den von der Station AZ, aus in Richtung F2 liegenden Abzweigstellen die Stromstoßempfangsrelais zur Aufnahme der Stromstöße vorbereitet hatte, abgeschaltet. Die Relais RF,, Bi und S in diesen Abzweigstellen fallen ab. Die Lampen BL, erlöschen, die Stromstoßempfangsrelais E dieser Abzweigstellen werden wieder kurzgeschlossen. Nunmehr können die rechts von der Abzweigstelle AZ, gelegenen Stationen AZ; und AZ, unter sich unabhängig von der zwischen der Abzweigstelle AZ, und AZ, bestehenden Verbindung Verbindungen herstellen.
  • In der Abzweigstelle AZ, werden bei Erregung des Relais Ui die Kontakte 18 u1 und 23 ui geschlossen. Damit. wird über die Mittelpunkte x und y der beiden Wicklungen des Differentialrelais RF, dasselbe Potential wie in der davorliegenden Abzweigstelle AZ, an die a- und b-Adern angeschaltet. Es spricht infolgedessen in der Abzweigstelle AZ, das Differentialrelais RF, an. Das Differentialrelais RF, in der Abzweigstelle AZ, hält sich.
  • In der Abzweigstelle AZ, wird beim Amsprechen des Relais RF, der Kontakt 26 y f 2 geschlossen und dadurch das Relais B2 erregt. Relais B2 schließt seinen Kontakt 28 b2 und bringt dadurch die Lampe BL, zum Aufleuchten. Außerdem wird folgender Stromkreis für die Wicklung II des Differentialrelais S gebildet: Erde, Kontakte 28 b2, 30 U21 Wicklung II des Relais S, Batterie, Erde. Nunmehr sind beide Wicklungen des Differentialrelais S erregt. Relais S in der Abzweigstelle AZ, fällt ab und schließt mittels seines Kontaktes 41 s das Stromstoßempfangsrelais E kurz. Bei der Erregung des Relais B_ in der Station AZ, werden die Kontakte 8b2 und 9 b2 geschlossen; nunmehr liegt wieder der negative Pol der Batterie Bt über Kontakte i i u2, 8 b2, Mittelpunkt y des Relais RF, an der :-Ader und der positive Pol der Batterie Bt über Kontakte 14 1t2, 9 b2, Mittelpunkt x des Relais RF, an der b-Ader der Leitung F, Dadurch spricht in der Abzweigstelle AZ, das Relais RF, an, welches wieder Relais B2 erregt. Relais B2 bringt Differentialrelais S zum Abfall, welches über Kontakt 41 S das Relais E kurzschließt.
  • Die Relais E der zwischen den Abzweigstellen AZ3 und AZ, liegenden Abzweigstellen AZ, und AZ4 können damit durch weitere von der anrufenden Station AZ, ausgehende Stromstoßreihen nicht mehr beeinfiußt werden. Die Aussendung von Stromstößen seitens der Zwischenstellen AZ, und AZ4 ist dadurch verhindert, daß die beiden Besetztlumpen BL, und BL, leuchten und der Beamtin den Besetztzustand der Leitung in beiden Richtungen anzeigen. Um aber jede irrtümliche Stromstoßgabe unmöglich zu machen, kann noch eine Anordnung getroffen .werden, wie sie gestriehelt dargestellt ist. Dabei spricht in den zwischen der anrufenden und angerufenen Abzweigstelle liegenden Stationen, nachdem die Kennziffer der gewünschten Station gefallen ist, das Relais K an: Erde, Kontakte 20 b2, z2 b1, Wicklung des Relais K, Batterie, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 69 k wird der von dem Stromstoßkontakt nsi gesteuerte Stromkreis für das Relais W geöffnet, so daß auch bei Betätigung der Nummernscheibe keine Stromstöße hinausgehen können. Ferner wird durch Schließen der Kontakte 63 k, 64 k, 65 k, 66 k eine Unterbrechung der bestehenden Verbindung verhindert, falls die Beamtin einer Zwischenstelle durch Umlegen einer der Tasten AS I oder AS II versucht, sich an eine Richtung F1 oder F2 anzuschalten. Durch Öffnen der Kontakte 67 k und 68 k wird verhindert, daß beim Umlegen einer der Tasten AS I oder AS II Relais U1 oder U2 anspricht und die Batterie Bt von den Leitungen F1 oder. F2 abschaltet, wodurch die Sperrung der Stromstoßempfangsrelais in den an der entsprechenden Leitung liegenden Zwischenstellen aufgehoben würde.
  • Bei der Erregung des Relais B2 in der Station AZ, wurden auch die Kontakte 8 b2 und 9b2 geschlossen. Diese schalten wiederum über die Mittelpunkte x und y des Differentialrelais RF, dieselben Batteriepotentiale an die a- und b-Ader an, die auch in der Abzweigstelle AZ3 an diesen Adern liegen. In der Abzweigstelle AZ, spricht dadurch das Differentialrelais RF2 an, das Differentialrelais RF, der Abzweigstelle AZ, hält sich. In der anrufenden Abzweigstelle AZ, spricht dadurch das Relais B2 an und bringt über Kontakt 28 b2 die Lampe BL2. Der Stromkreis für die Wicklung II des Differentialrelais S ist durch Kontakt 30 u2 unterbrochen. Das Ansprechen des Relais B2 in der Abzweigstelle AZ3 hat keine Belegung der vorliegenden Abzweigstille AZ, zur Folge; durch Schließen der Kontakte 8 b2 und 9 b2 wird die Batterie Bt nicht an die a- und b-Ader der Richtung F1 angelegt, da die Kontakte i i u2 und 141c2 geöffnet sind.
  • 'Die Beamtin der Abzweigstelle AZ3 sendet nun die zweite Stronistoßreihe aus, um den gewünschten Einzelteilnehmer an der Abzweigstelle AZ, zu kennzeichnen. Sie betätigt dabei wiederum ihren, Nümmernscheibenkontakt nsi und erregt abwechselnd das Relais TV. Das Relais W gibt über die Kontaktei w und 2 w Wechselstromstöße in die Richtung F2. Das Relais E in den Abzweigstellen AZ4 und und AZ5 kann dadurch nicht betätigt werden, während das Relais E in der angerufenen Abzweigstelle AZ, auf die Stromstöße anspricht. Der Drehmagnet DIVI wird von neuem erregt und schältet seine Arme der Stromstoßzahl entsprechend weiter. Diese Stromstoßreihe möge aus zwei Stromstößen bestehen, so daß der Schaltarm dm. des Drehwählers auf der zweiten Kontaktstellung stehenbleibt. Es wird nach Abfall des Relais V folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakte AS 1I3, AS I3, Kontakte 37a, 39v, 4o 1a, Schaltarm dm, Kontaktstellung 2, Kontakt 6o a, Wicklung I des Relais X, Batterie, Erde. Das Relais X spricht an und schließt über seinen Kontakt 61x einen Stromkreis für eine den gewünschten Teilnehmer kennzeichnende Lampe XL. Ferner legt sich das Relais X in folgenden Haltestromkreis: Erde, Wicklung II des Relais <Z, Kontakt 62x, Stöpselsitzkontakt st, Batterie, Erde. Der Drehwähler dreht, wie bereits beschrieben, nach Abfall des Relais H wieder in die Ruhelage. Die Beamtin erkennt am Aufleuchten der Lampe XL, welcher Teilnehmer gewünscht wird. Sie geht mit dem einen Stöpsel ihres Schnurpaares in die dem Teilnehmer X zugeordnete Klinke und öffnet dabei den Stöpselsitzkontakt st. Das Relais X kommt zum Abfall, und die Lampe XL erlischt. Nachdem' sie den Teilnehmer angerufen hat, geht sie mit dem zweiten Stöpsel in die Klinke K1 und betätigt die Taste AS I. Durch Schließen der Kontakte ASII, ASI. ist die Verbindung mit der anrufenden Abzweigstelle AZ, hergestellt. Die Beamtin in der Abzweigstelle AZ, welche sich in bekannter Weise in die Leitung einschalten kann, schaltet nunmehr die Verbindung zu dem anrufenden Teilnehmer durch. Die Stromkreise hierfür sind als für die Erfindung unwesentlich nicht dargestellt. In der angerufenen Abzweigstelle AZ, wird durch Betätigung der Taste AS I folgender Haltestromkreis für das Relais U1 gebildet: Erde, Kontakt AS 4 Wicklung des Relais U1 und parallel dazu Lampe ULl, Batterie, Erde. Die Lampe ULl leuchtet in diesem Stromkreise auf zum Zeichen, daß eine Verbindung nach der Richtung F1 besteht. Durch Öffnen des Kontaktes AS 1,9 wurde nämlich der Stromkreis des Relais A unterbrochen. Das Relais A fällt ab und öffnet seinen Kontakt 48 a. Wie jedoch vorstehend bereits erwähnt, wird das Relais Ui über den Kontakt AS 14 gehalten. Durch Öffnen des Kontaktes 49 a wird der Stromkreis für die Wicklung I des Differentialrelais S geöffnet. S fällt ab und schließt nunmehr das Stromstoßempfangsrelais durch -den J<:ontakt 41 s kurz. Ist das Gespräch zu Ende, so legen die Teilnehmer ihre Hörer auf, worauf am Arbeitsplatze der Abzweigstellen Schlußzeichen erscheint. Die Stromkreise hierfür sind nicht dargestellt. Die Beamtinnen ziehen daraufhin ihre Stöpsel aus der Klinke K1 und legen ihre TastenASI bzw. ASII zurück. Legt die Beamtin in der Abzweigstelle AZ, zuerst ihre Taste, nämlich AS I zurück, so fällt das Relais U1 ab; die Lampe ULi erlischt. Durch Öffnen der Kontakte 18 ui und 23 ui werden die Potentiale der Batterie Bt von den a- und b-Adern der Leitung F1 abgeschaltet. Dadurch fällt in der Abzweigstelle AZ, das Differentialrelais RF, und das Relais B2 ab. Die Lampe BL, erlischt. In der Abzweigstelle AZ, werden beim Abfall des Relais B2 die Kontakte 8 b2 und 9 b2 geöffnet und dadurch die das Differentialrelais RF, in der Zwischenstelle AZ, erregt haltenden Potentiale der Batterie Bt von den Adern a und b der Leitung F1 abgetrennt. Dadurch fällt auch in der Abzweigstelle AZ, das Differentialrelais RF., das Relais B2 ab, und die Lampe BL. erlischt. Auf die gleiche Art kommt in der anrufenden Station AZ, Relais B2 zum Abfall und Lampe BL, zum Erlöschen.
  • Legt nunmehr auch die Beamtin der anrufenden Abzweigstelle AZg ihre Taste AS II zurück, so fallen in der Abzweigstelle AZ, die Relais RF, Bi, S - letzteres hatte nach Abfall des Relais B2 nochmal kurz angesprochen - ab. Die Lampe BL, erlischt. Durch Offnen der Kontakte 17b, und 24b, in der Station AZ, kommen in der Abzweigstelle AZ;; die Relais RF, Bi, S zum Abfall; die Lampe BL, erlischt. Die gleichen Schaltvorgänge erfolgen in der angerufenen Station AZ, Nunmehr - sind sämtliche Schaltmittel der während der Verbindung belegten Abzweigstellen in der Ruhelage.
  • Wenn von der Abzweigstelle AZ, eine Verbindung in die Richtung F1 hergestellt werden soll, so sind ähnliche Schaltmaßnahmen vorzunehmen, wie sie bei einer Verbindung in die entgegengesetzte Richtung erforderlich sind und vorstehend beschrieben wurden. Will beispielsweise die Beamtin der Abzweigstelle AZ, in die Richtung F1 rufen, so muß sie ihre Taste ASI zuerst betätigen. Das Relais Ui spricht dabei an und schaltet über die Kontakte 18 ui und 23 zti die Batterie Bt an diese Richtung an, wodurch die Stromstoßempfangsrelais der in dieser Richtung liegenden Abzweigstellen für den Strornstoßempfang vorbereitet werden. Nach Kennzeichnung der angerufenen Station spricht in dieser das Relais A an und erregt das Relais U2 in folgendem Stromkreis: Erde, Kontakte q.8 a, 47b., Wicklung des Relais U2, Batterie, Erde. Das Relais U., schaltet durch Schließen seiner Kontakte rou, und 25u2 wieder die Potentiale der Batterie Bt an die Adern a und b der in Richtung F2 gehenden Leitung an, wodurch die Stromstoßempfangsrelais der zwischen der angerufenen und anrufenden Abzweigstelle liegenden Station kurzgeschlossen werden. Im übrigen verlaufen die Schaltvorgänge in der gleichen Weise, wie sie bei der Verbindung in der entgegengesetzten Richtung bereits beschrieben wurden.
  • Die Schaltvorgänge seien für diese Verbindung nicht mehr im einzelnen beschrieben, jedoch sind die Schaltmittel dafür in Fig.2 dargestellt, ihre Wirkungsweise läßt sich an Hand der vorhergehend beschriebenen Verbindung leicht erkennen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen mit mehreren wahlweise anrufbaren Abzweigstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen zum Aufbau der Verbindungen mehrere Wahlstromstoßreihen wirksam werden müssen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Auswahl der gewünschten Abzweigstelle in dieser angeordnete Schalteinrichtungen (A, Ui bzw. U2) selbsttätig Schaltmittel (RF", Bi bzw. RF, B2) S) in den anderen Abzweigstellen steuern, welche die Wahleinrichtungen dieser Stellen dem Einfluß weiterer Wahlstromstoßreihen entziehen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (Ui bzw. U2) in der gewählten Abzweigstelle die Freigabe des im Verbindungswege hinter ihr liegenden Abschnittes der Verbindungsleitung veranlassen und Schaltmittel (RF" Bi bzw. RF, B2, S) in den zwischen der rufenden und gewählten Abzweigstelle liegenden Abzweigstellen zwecks Sperrung der Wahleinrichtungen an diesen Stellen beeinflussen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (S) an den nichtgewählten Abzweigstellen die Stromstoßempfangsrelais (E) dem Einfluß weiterer Wahlstromstöße entziehen. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 für Anordnungen, bei denen die gewählte Abzweigstelle mit dem weiterführenden Abschnitt der Verbindungsleitung induktiv gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (Ui bzw. U2) durch Kurzschluß einer Übertragerwicklung (Uei bzw. Ue2) die Weitergabe weiterer Wahlstromstöße auf den freigegebenen Leitungsabschnitt verhindern. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i; "Iadürch gekennzeichnet; daß durch die Schaltmittel (B1, B2, K) .in den nichtgewählten Abzweigstellen die Aussendung von Wahlstromstößen verhindert wird. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltmittel (K) in den nichtgewählten Abzweigstellen die Unterbrechung der hergestellten Verbindung beim Versuch der Einschaltung in die Leitung verhindert wird. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieselben . Hilfsschaltmittel (K) sowohl die Aussendung von Wahlstromstößen als auch die Unterbrechung der Verbindung verhindern. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in jeder Abzweigstelle angeordnetes Differentialrelais (RF, bzw. RF.) nach@Wahl einer anderen Abzweigstelle von den in dieser vorgesehenen Schalteinrichtungen (A, U1 bzw. U2) zur Wirkung gebracht wird und die Wahleinrichtungen dem Einfluß weiterer Stromstoßreihen entzieht. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (U1 bzw. U21 in den gewählten Abzweigstellen durch Einschaltung einer Gleichstromquelle (Bt) in Brücke zur Verbindungsleitung die Differentialrelais (RF, bzw. RF,) der nichtgewählten Abzweigstellen zur Wirkung bringen. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Abzweigstelle für jeden von dieser ausgehenden Leitungsabschnitt (F, bzw. F2) ein Differentialrelais (RF, bzw. RF,) angeordnet ist. ii. Schaltungsanordnung 'nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe bei Verbindungen . einer Verkehrsrichtung der Bereitstellung der Wahleinrichtung dienende Relais (RF, bzw. RF2) bei Verbindungen entgegengesetzter Verkehrsrichtung die Sperrung der Wahleinrichtung unter dem Einfluß der Schalteinrichtungen (Ui bzw. U2) in den gewählten Abzweigstellen herbeiführt. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei Einleitung einer Verbindung unter dem Einfluß eines Linienrelais (RF, bzw. RF,) in der Abzweigstelle die Bereitstellung der Wahleinrichtungen, (E) dieser Abzweigstelle durchführendes Hilfsrelais (S) durch Beeinflussung einer Gegenwicklung (I bzw. II) die Sperrung der Wahleinrichtung nach Auswahl der gewünschten Abzweigstelle bewirkt. _
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