DE484909C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer FernsprechanlagenInfo
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 31
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- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
- H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
Das Hauptpatent bezieht sich auf Fernsprechianilagen,
bei welchen· über mehrere Vermittlungsstellen verlaufende Verbindungen
von einer Beamtin der anrufenden Vermitthingsstelle überwacht werden, wobei in der
anrufenden Vermittlungsstelle Schaltmittel vorgesehen sind, die bei den verschiedenen
während der Herstellung· und des Bestehens einer Verbindung· auftretenden Schaltvorgänge,
von einer fernen Vermittlungsstelle aus, über die die verschiedeinen Vermittlungsstellen
verbindenden Sprechleitungen mittels Wechselstromes bestimmter Frequenz selbsttätig
gesteuert werden und Kontroll- und Überwachungssignale betätigen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun
eine Weiterbildung· dieses Gedankens und dessen Ausdehnung auf Vermittlungsstellen,
an welchen Münzkassierstellen angeschlossen sind.
Der Zweck der Erfindung- besteht darin,
die zur Überwachung einer Münzkassierstelle erforderlichen Schaltvorgänge mittels Wechselstromes
über die Fernleitungen zu übertragen, was gemäß der Erfindung dadurch erreicht wird, daß Schaltmittel an der anrufenden
Vermittlungsstelle durch Wechselströme verschiedener Frequenz über die die
Verinittlungsstellen verbindenden Sprechleitungen von- der fernen Vermittlungsstelle
aus gesteuert werden und die Einkassierung oder Rückgabe von Münzen an der anrufenden
Münzkassierstelle herbeiführen.
In den Abb. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt,
bei welchem nur die Überwachungsstromkreise gezeichnet sind.
Die Abb. 1 zeigt bei A eine Münzkassierstelle
und bei C einen der Schnurstromkreise der OrtsvermittlungssteMe, während in Abb. 2
ein Schnurstromkreis Z> eines Fernplatzes, eine Fernleitung L? und ein Schnurstromkreis
in der fernen VermittlungssteHe E dargestellt
ist.
Es sei nun angenommen, daß die Münzkassierstelle A eine Fernverbindung mit einem
an die ferne Vermittlungsstelle E angeschlossenen Teilnehmer wünscht. Der Anruf der
Teilnehmerstelle A mag in irgendeiner bekannten Weise erfolgen wie auch die Weiter-Schaltung
der gewünschten Verbindung über den Fernplatz D zur fernien Vermittlungsstelle
E. Sobald die Beamtin der fernen Vermittlungsstelle E den gewünschten Teil-
nehmer erreicht hat, betätigt sie den Schalter 230, worauf am Fernplatz D der anrufenden
Vermittlungsstelle ein nicht dargestelltes Anrufzeichen erscheint. Auf dieses Zeichen hin
führt die Fembeamtin den· Stöpsel 101 in die Klinke 102 der Fernleitung1 L2 ein und setzt
sich mit der Beamtin der fernen Vermittlungsstelle durch Umlegen eines Sprechschalters
in bekannter Weise in Verbindung. Sobald sie erfahren hat, daß die gewünschte Verbindung*
an der fernen Vermittlungsstelle E vorbereitet ist, setzt sie sich über eine nicht
dargestellte Dienstleitung mit der Ortsverbindungsbeamtin, .an deren Arbeitsplatz die anrufende
Teilnehmerstelle A angeschlossen ist, in Verbindung. Sie teilt dieser die zu benutzende
Verbindungsleitung (z. B. L1) mit, worauf die Beamtin bei C den Stöpsel 3 in· die
Klinke 4 einführt, während die Fernbeamtin den benutzten Schnurstromkreis mittels des
Stöpsels 105 mit der Klinke 106 in Verbindung
bringt.
Hierdurch wird ein Stromkreis für das Relais 50 (Abb. 1) geschlossen, welcher sich
von Batterie über einen Widerstand und die linke Wicklung des Relais 50, über den· rechten
Kontakt des Relais-75, die rechte- obere
Wicklung des Übertragers Ue, Klinkenfeder 106 undi Stöpsel 105, obere linke Wicklung
des Übertragers 110, Wicklungen des. Relais
120, untere linke Wicklung- des Übertragers
110, Stöpsel 105, Klinke 106, untere rechte
Wicklung des Übertragers Ue, linke Kontakte des Relais 75 und über die rechte Wicklung
des Relais 50 und einen Widerstand nach Erde erstreckt. An seinem rechten! Kontakt
legt das Relais 50 Batterie an die Leitung 9, von welcher drei parallele Wege abgehen.
Der erste .erstreckt sich d|U!rch die Wicklung des Relais 25 :und über die Kontakte des
Wechselstromrelais 10 nach Erde, während der zweite Weg· von der Leimung 9 über die
Wicklung des Relais 20 und die Kontakte des Wechselstromrelais 5 nach Erde verläuft und
der dritte sich von der Leitung 9 über die Wicklung· des Relais 15 und die Kontakte des
Wechselstromrelais ι nach Erde erstreckt. Die Relais 15, 20 und 25 sprechen an, da die
Kontakte der Relais 1, 5 und 10 im Ruhezustand dieser Relais geschlossen sind.
Sobald] sich der die Fernverbindung wünschende Teilnehmer A meldet^ erhält er von
der Beamtin der fernen Vermittlungsstellei E die Aufforderung, die erforderlich'e Anzahl
von Münzen einzuwerfen. Bei j'edjem Münz-■
einwurf wird der Beamtin in bekannter Weise ein bestimmtes akustisches Zeichen übermittelt.
Die Fernbeamtin bei E betätigt nun den Schalter 205 ,zwecks Einkassierung der eingeworfenen
Münzen. Über die Kontakte des Schalters 205 wird Wechselstrom voll 700
und 1500 Perioden aus den Stromquellen 207 und 208 an die Fernleitung· angelegt. Dieser
Wechselstrom gelangt über die Leitung L2, den SchnuiäUOmkireis bei D· und die Leitung
L1 in die in Reihe geschalteten Relais 1, 5 und 10 (Abb. 1). Das Relais 1 spricht
auf Wechselstrom von 700 Perioden an, während das Relais 5 durch Wechselstrom von
1100 Perioden und das Relais 10 durch
Wechselstrom von 1500 Perioden erregt wird. Jetzt sprechen also nur die Relais i-und 10
an. Durch Öffnen ihrer Kontakte fallen die Relais 15 und 25 ab, wodurch ein· Stromkreis
von Batterie über den rechten Anker des Relais 50, Leitung 9, Wicklung des, Relais 18,
Ruhekontakt des Relais 15, mittlerer Arbeitskontakt des Relais 20, mittlerer Ruhekontakt
des Relais 25 und über die Wicklung des Re,-lais 30 nach Erde geschlossen wird. In diesem
Stromkreis spricht das Relais 30 an und schaltet mittels seiner Kontakte die Anschluß,-leituingen
der Teilnehmerstelle A von den Sprechadern der Verbindungsleitung ab und auf folgenden Stromkreis um: Batterie 54,
Ruhekontakt des Relais 55, Wicklung des Relais 60, oberer Kontakt des Relais 30, Teilnehmerleitung,
Wicklungen des polarisierten Magneten 6 der Münzkassierstelle A nach
Erde. Der Magnet 6 spricht an und. veranlaßt in bekannter Weise die Einkassierung
der eingeworfenen Münzen.
Das ün dem gleichen Stromkreis liegende Relais 60 spricht gleichzeitig an und legt
einen Wechselstrom von 400 Perioden aus der Stromquelle 63 an die Sprechadern des
Schnurstromkreises an. Dieser Wechselstrom wird mittels des Übertragers Ue auf die Leitung
L1 und mittels des Übertragers 110 auf
die Fernleitung L2 übertragen und verläuft in der fernen Vermittlungsstelle E über die
Schalter 230, 205, 220 und 215 zum Sprechapparat OT der Beamtin. Dieser Wechselstrom
erzeugt in dem Telephon der Beamtin ein akustisches Zeichen, wodurch diese benachrichtigt
wird, daß die Einkassierung der an der TeilnehmersteUe A eingeworfenen
Münzen stattgefunden hat. Gleichzeitig wird über den äußeren rechten Anker des Relais
60 und den Anker des Relais 18 und die linke Wicklung des Relais 80 'ein Stromkreis
für die Lampe 81 geschlossen.
Sollte die Beamtin der fernen Vermittlungsstelle E aus irgendeinem Grunde die
■Rückgabe der eingeworfenen· Münzen veranlassen, so· betätigt sie den Schalter 220, wodurch
ein Wechselstrom von 1100 und 1500
Perioden aus den Stromquellen 217 und 218
an die Verbindungsleitung angelegt wird, so daß die Relais 5 und 10 in der anrufenden
Vermittlungsstelle erregt werden. Hierdurch
wird ein Stromkreis geschlossen, welcher sich von Batterie über die Leitung 9, die Wicklung
des Relais 18, 'den Arbeitskontakt des Relais
15, äußere Ruhekontakte der Relais-20 und
25 und über die Wicklung des Relais 3 5 nach
Erde erstreckt. Das Relais 3 5 spricht an, öffnet die Sprechadern des Schnurstromkreises
und legt die Batterie 56, welche die entgegengesetzte Polarität wie die Batterie
54 besitzt, über d'ie Wicklung des Relais 65 und die oberen Kontakte der Relais 3 5 und
30 an die Teilnehmerleitung an, wodurch der Magnet 6 der Münzkassierstelle seinen Anker
nach der entgegengesetzten Richtung wie beim Erregen durch die Stromquelle 54 anzieht.
Hierdurch werden die eingeworfenen Münzen in bekannter Weise zurückgegeben. Gleichzeitig spricht das Relais 65 an und1 verbindet
die Sprechader des Schnurstromkreises mit der Stromquelle 67, welche einen Wechselstrom
von 2000 Perioden erzeugt. Dieser Wechselstrom gelangt über die Übertrager Ue
und 110 und die Leitung Z.2, wie oben beschrieben,
in dien Fernhörer der Fernbeamtin bei E. Dieser Wechselstrom von 2000 Perioden
ruft einen .anderen Ton als der Wechselstrom
von 700 Perioden hervor, so daß die Beamtin an diesem Zeichen erkennt, daß die Rückgabe der Münzen stattgefunden hat.
Über den äußeren Kontakt des Relais 65 wird
die Lampe 82 eingeschaltet.
Selbstverständlich kann ein ähnlicher Schnurstromkreis, wie der bei E gezeigte,
direkt an die Verbindungsleitung D angelegt werden, so daß die Schaltvorgänge zur Einkassierung
bzw. Rückgabe in derselben Weise vor sich gehen können wie bei der oben beschriebenen
Anordnung.
Sollte die Fernbeamtin bei E wünschen, die Teilnehmerstelle A anzurufen, so betätigt
sie den Rufschalter 230, wodurch Wechselstrom von 700 und 1100 Perioden aus den
Stromquellen 233 und' 234 ian die Verbindungsleitungen
angelegt wird. Durch diesen Wechselstrom werden in der anrufenden Vermittlungsstelle
die Relais r und 5 erregt, wodurch ein Stromkreis für das· Relais 40 geschlossen
ist (Batterie, Leitung 9, Wicklung von 18, Ruhekontakte von 15 und 20, Arbeitskontakt
von 25, Leitung 39, Wicklung des Relais 40, Erde). Das Relais 40 legt
Rufstrom aus der Stromquelle 31 am die untere Sprechader des Schnurstromkreises an,
wodurch der Wecker auf der Teitoehmerstellet
über die linke Teilnehmerleitung und die Wicklung des Magneten 6 erregt wird. Es
sei nun noch kurz die Wirkungsweise der verschiedenen Kontroll- und. Überwachungssignale beschrieben.
Beim Einführen des Stöpsels 201 in die Klinke 202 wurde ein Stromkreis von Batterie
über die Ruhekontakte der Wechselstromrelais 250 und 255 in Parallelschaltung,
Kontakt des Schalters 253, Anker und oberer Kontakt des Relais 260, untere Wicklung
des Relais 260, Leitung 262, Stöpsel und Klinkenhülse nach Erde geschlossen. Es sei bemerkt, daß durch diesen Stromkreis
das Relais 265 durch die Batterie an den Kontakten der Relais 250 und 255 kurzgeschlossen
ist. Das Relais 270 spricht jedoch an, da für seine Wicklung ein Stromkreis von
Batterie über den Anker des Relais 265, die obere Wicklung des Relais 260 und! die Leitung 262 nach Erde an der "Klinke 202 ge-
schlossen ist.
Nach dem Einführen des Stöpsels 101 in
die Klinke 102 am Fernplatz D und nach Umlegen
eines Sprechschalters, wodurch = der Kontakt 115 geschlossen wird, ist ein Stromkreis
von Batterie über die Ruhekontakte der Relais 135 und 145, die Wicklung des
Relais 150, Kontakt 115 und über die Stöpselhülse
101 und die Klinke 102 nach Erde geschlossen.
Das Relais 150 spricht an und schließt einen Haltestromkreis für sich selbst
an seinem rechten Kontakt, so daß es von
dem Kontakt 115 des Sprechschalters unabhängig gemacht wird. Der linke Kontakt des
Relais 150 verhindert das Aufleuchten der Lampe 109.
Sobald der Teilnehmer A seinen Hörer abnimmt, spricht das Relais 800 auf folgendem
Wege ,an: Erde, Wicklung von 800, untere linke Wicklung des Übertragers Ue1 Kontakte
der Relais 40, 30, 35, Stöpsel 3, Klinke 4, Teilnehmerschleife, obere Kontakte der Relais
30, 35, 45 und 40, obere linke Wicklung, des Übertragers Ue und" Erde. Durch Ansprechen
des Relais 800 wird' das Relais 75 erregt (Batterie, rechte Wicklung von 75,
Kontakt von 80, linke Wicklung von 75, Hnker Kontakt von 50, Erde). Das Relais 7 5
spricht an und wendet den über ■ die Wicklung des Relais 50 an die Verbindungsleitung
D .angelegten Strom, wodurch die Polarität des Relais 120 (Abb. 2) geändert wird,
so daß die Lampe 107 erlischt. Die Entladung des Kondensators 121 über die Lampe
107 und das Relais 125 bewirkt ein kurzes
Ansprechen des Relais 125, so daß Wechselstrom von 900 und 1700 Perioden an die
Fernleitung L2 angelegt wird. Durch diese Wechselströme werden die Relais 250 und
255 in der fernen VermittlungssitielleE erregt.
Di,e Ruhekontakte 'dieser Relais werden geöffnet, so· daß der Kurzschluß für das
Relais 265, welcher oben beschrieben worden ist, aufgehoben -wird, worauf dieses Relais
anspricht und über seinen Kontakt die Lampe 227 einschaltet.
Sollte der Teilnehmer A durch Bewegen
seines Hörerhakens ein.· Flaclcersäignali geben,
so bewirken die Relais 800 und 75 bei1 C, 120
und 125 bei Z> und 250, 255, 260, 265 und
270 bei E ein ununterbrochenes Aufleuchten
der Lampen 107 und 227. Lagt der Teilnehmer hierauf seinen Hörer -wieder auf, so
• leuchten diese Lampen dauernd, während sie bei abgenommenem Hörer erlöschen.
Aus dem Vorstehenden ist 'ersichtlich, daß das Aufleuchten der Lampen 107 und 227
gleichzeitig als Schlußzeichen 'dient.
Wünscht die Beamtin bei E mit der Fernbeamtin D· in Verbindung zu treten, so wird
der Schalter 27 5 umgelegt und darauf der Ruf schalter 230 unterbrechend betätigt, wodurch
Wechselstrom von 1500 und1 1300 Perioden
an die Fernleitung Z.2 angelegt wird, so daß die Relais 135 und 145 bei Z) ansprechen.
Bei 'der ersten Unterbrechung ihrer Rubekontakte wird das erregte Relais 150 abfallen,
so daß die Lampe 109 aufleuchtet, sobald die Ruhekontakte von 135 und 145 wieder
geschlossen sind. Bei jeder weiteren Erregung der Relais 135 und 145 wird der
Stromkreis der Lampe 109 unterbrochen, so daß diese erlischt. Die Lampe 109 flackert
also im Gleichtakt mit der Betätigung des Schalters 230. Bei der darauffolgenden Betätigung
des in der Abb. 2 nicht dargestellten Sprechschalters im Schnuirstromkreis, Z>
wird der Kontakt 115 geschlossen, worauf das Relais 150 anspricht und den Stromkreis der
Lampe 109 öffnet.
Im Schnuirstromkreis C sind Schalter 91, 92 und 93 vorgesehen, mittels welcher ebenfalls
eine Einkassierung bzw. Rückgabe der eingeworfenen Münzen an der Sprechstelle A
bzw. der Anruf zu dieser SprechsteHe hervorgerufen werden kann. Diese Anordnung
ist für den Fall getroffein, daß eine ferne Vermittlungsstelle, welche ebenfalls Zugang zu
dem Schnuistromkreis C hat, nicht mit den bei E dargestellten Schaltvorrichtungen versehen
ist.
Im Schnuirstromkreis C ist weiter ein Sprechschalter 48 vorgesehen, mittels welchem
sich die Beamtin an die Sprechleitungen
anschalten kann, um der Beamtin der FernvermittlungssteHe
mitzuteilen, für welche Art von Sprechstellen die Verbindung herzustellen ist. Der Schalter 48 dient gleichzeitig dazu,
beim Anruf der Beamtin bei C durch die Beamtin
der fernen· Vermittlungsstelle E mit dieser
in Verbindung treten zu können. Zu diesem. Zweck betätigt die Beamtin bei1 E den
Schalter 280 und legt darauf den Ruf sichalter 230 um. Hierdurch wird Wechselstrom von
700, 1100 und 1500 Perioden an>
die Verbind'ungsleitungen angelegt, wodurch die Relais i, 5 und 10 der anrufenden Veirmi'ttlungsistelle
erregt werden. Jetzt fallen die Relais 15; 20 und 25 ab, wodurch ein Steomkreis
geschlossen wird, welcher sich von Batterie über die Leitung 9, düe Ruhekontakte der
Relais 15,20 und 25 und über die Wicklung des Relais 95 nach Erde am Schalter 48 erstreckt.
Das Relais 9s schließt leinen über die Lampe 47 verlaufenden Haltestromkreis
für sich selbst. Sobald die Beamtin bei' C den Sprechschaiter 48 uimlegt, wird' dieser Halte-Stromkreis
unterbrochen, und die Anruf lampe 47 erlischt. Durch diese Maßnahme ist es
ermöglicht, daß die Beamtin der fernen Vermittlungsstelle
direkt mit djer Ortsverbindungsbeamtin in Verbindung treten kann.
Die Erdverbindung über dem Widerstand 94 zu den Arbeitskontakten der Relais 30
und 35 hat den Zweck, beim Ansprechen eines dieser Relais den Stromkreis für die
Relais 80 und 75 aufrechtzuerhalten. Dadurch wird ein unrechtzeitiges Betätigen der
Überwachungs!ampenio7 bei D und 227 bei E
vermieden.
Dieses Aufleuchten der Lampen 107 und 227 würde beim Abfallen dies Relais, 75 auf
folgende Weise bewirkt werden: Durch den Abfall des Relais 7 5 wird der über die Verbindungsleitung
L1 fließende Strom für das polarisierte Relais 120 gewendet, so daß dieses
Relais anspricht und die Überwachungs- go lampe 107 bei D einschaltet. Beim Wi'ederan'sprechen
des Relais 75 fällt dann das Relais 120 ab, wodurch der Kondensator 1121
über das Relais 125 entladen wird. Dieses Relais spricht an und legt Wechselstrom von
900 und 1700 Perioden an die Verbindungsleitung L2 an, so· daß die Lampe 227 bei E
in der oben beschriebenen Weise zum Aufleuchten gebracht wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei welchen über mehrere Vermittlungsstellen verlaufende Verbindungen von einer Beamtin der anruf enden Vermittlungsstelle überwacht werden, nach Patent 446057, dadurch · gekennzeichnet, daß Schaltmittel (Relais 1, 5, 10) in der anrufenden Vermittlungsstelle durch Wechselströme verschiedener Frequenz über die die Vermittlungsstellen verbindenden Sprechleitungen von der fernen Vermittlungsstelle aus gesteuert werden und die Einkassierung oder Rückgabe von Münzen an der anrufenden Münzkassierstelle herbeiführen.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (1, 5, 10) Hilfsschalteinrichtungen (30, 35) in Tätigkeit setzen, welche einen zur Einkassierung oder Rückgabe von Münzen dienenden Strom, an die An-Schlußleitungen der Münzkassierstelle anlegen.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch bei der Einkassierung und Rückgabe von Münzen in der anrufenden Vermittlungsstelle zur Wirkung kommende Schaltmittel (60, 65) Überwachungszeichen sowohl in der anrufenden (z. B. 81 bzw. 82) als auch in der fernen (z. B. akustisch durch 63 bzw. 67) Vermittlungsstelle beherrscht werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US586616A US1579236A (en) | 1922-09-07 | 1922-09-07 | Telephone-exchange system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE484909C true DE484909C (de) | 1929-10-25 |
Family
ID=24346466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW66047D Expired DE484909C (de) | 1922-09-07 | 1924-05-01 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1579236A (de) |
| DE (1) | DE484909C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2423123A (en) * | 1939-06-13 | 1947-07-01 | Int Standard Electric Corp | Interurban telephone system |
-
1922
- 1922-09-07 US US586616A patent/US1579236A/en not_active Expired - Lifetime
-
1924
- 1924-05-01 DE DEW66047D patent/DE484909C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1579236A (en) | 1926-04-06 |
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