DE134270C - - Google Patents
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- DE134270C DE134270C DENDAT134270D DE134270DA DE134270C DE 134270 C DE134270 C DE 134270C DE NDAT134270 D DENDAT134270 D DE NDAT134270D DE 134270D A DE134270D A DE 134270DA DE 134270 C DE134270 C DE 134270C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M9/00—Arrangements for interconnection not involving centralised switching
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltung zum Betriebe von Zwischen- und Endstellen
auf Fernsprechtheilnehmerleitungen mit centraler Batterie.
Diese Schaltung ermöglicht die erforderliche Signalgebung zwischen den Sprechstellen der
Leitungen mittelst der centralen Anrufbatterie, ohne hierzu die Centrale anzurufen, indem die
Stromentnahme zum Zwecke der Speisung der Mikrophone und zum ^Anrufe der Zwischen-
und Endstellen unter sich über die eine Amtsleitung erfolgt, in welcher eine geerdete Batterie
eingeschaltet ist. Die Signale im Amte, sowohl das Anrufsignal als auch bei gestöpselter Verbindung
die Schlufssignale, befinden sich in einer zweiten Leitung und sind mit Erde verbunden.
An der Zwischenstelle ist ein Schalter vorgesehen, welcher bei Durchsprechstellung
das Anrufen des Amtes seitens der Endstelle in der regelmäfsigen Weise ermöglicht, während
bei Stellung des Schalters nach der Endstelle oder nach dem Amte die Endstelle die Zwischenstelle
unter Vermittlung eines um' den Schalter gelegten Nebenschlusses anzurufen vermag.
Die Endstelle wird seitens der Zwischenstelle auch durch Stromentnahme über die eine
Leitung, entweder über den Umschalter oder über den Nebenschlufs der Zwischenstelle angerufen.
Hierzu wird eine Morsetaste angewendet, welche die das Signal im Amte enthaltende
Leitung an der Ruftaste öffnet, um jeder Möglichkeit einer unerwünschten Signalabgabe
im Amte vorzubeugen.
mit dem Vermittelungsamt C ver-
Es wird hierdurch bei den Zwischen- und Endstellen die Aufstellung von besonderen
Mikrophon- und Rufelementen oder die Anlage einer besonderen Batteriespeiseleitung vom
Amte aus überflüssig.
Die Schaltung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
Die Endstelle B ist mit der Zwischenstelle A und diese
bunden.
bunden.
Die Leitungen 1 und 2 führen von den beiden Sprechstellen A und B nach der Centrale
C, wo sie in der üblichen Weise mit den Klemmen der Batterie d verbunden sind.
Eine der Batterieklemmen, nämlich diejenige, welche mit der Leitung 1 verbunden ist, ist
geerdet, während die andere Klemme der Batterie mit der Leitung 2 verbunden ist.
Die Leitung 1 enthält das Anrufsignal e, welches
in bekannter Weise mittelst des Trennungsrelais f von der Leitung 1 getrennt wird,
während , gleichzeitig die Batterie d von der Leitung 2 getrennt wird.
Dieses Trennungsrelais f ist durch den Draht 3 mit dem Prüfring einer Klinke g verbunden.
Die Verbindungsstöpsel h und A1 des Vermittlungsamtes
C sind in bekannter Weise über die Wickelungen eines Uebertragers mit der
centralen Stromquelle d1 verbunden. Es wird hierdurch das Kreisen des Stromes zum Theilnehmermikrophon
und zur Signalabgabe ermöglicht und zugleich ein Mitsprechen zwischen
den verschiedenen , in Benutzung befindlichen Schnurpaaren vermieden.
Die Körper der Stöpsel sind mit den Drähten 4 und 5 eines Ortsstromkreises verbunden, welcher
die den Stöpseln h und /z1 entsprechenden
Signale i und i1 enthält.
Dieser Ortsstromkreis hat ebenfalls eine Verbindung mit der Batterie d1 und wird über
die Wickelungen der Trennungsrelais f geschlossen , sobald die Stöpsel in die entsprechenden
Klinken eingeführt werden.
In den Leitungen 6 und 9 sind die Ueberwachungsrelais k und k1 angeordnet, und zwar
je eines zwischen der Batterie άΛ und dem
Stöpsel h bezw. ft1. Diese Ueberwachungsrelais regeln das Aufleuchten der Schauzeichen i
und i1.
An der Zwischenstelle A ist ein Umschalterhebel / mit zwei Satz Stromschlufsfedern Z1, Z2,
Z3 und /* vorgesehen. Diese Stromschlufsfedern haben je einen Ruhecontact, von welchen
sie durch Einführung eines Keiles paarweise abgehoben werden können. Des Weiteren
ist an der Feder Z1 ein Isolirstück angeordnet, welches die Bewegung der Feder Z1 auf die
Contactfeder Z5 überträgt, und zwar derart, dafs, wenn die Federn Z1 und Z'2 von ihren
Ruhecontacten abgehoben sind, sich die Feder Z5 gegen ihren Contact /° legt.
Diese Stromschlufsfedern und Contacte sind in den Leitungen 1 und 2 verschieden angeordnet,
und zwar führt die Leitung 1 von der Centrale zur Feder/1 über deren Ruhecontact
nach dem Ruhecontact der Feder Z3 und alsdann über den Ruhecontact einer Anruftaste η
nach der Sprechstelle B.
Die Leitung 2 führt vom Amt ebenfalls über eine Stromschlufsfeder Z2 und deren Ruhecontact
nach der Leitungsfeder Z4 und ihrer Auflage ebenfalls zu der Sprechstelle B.
Die Sprechstellen A und B sind mit den gebräuchlichen Wechselstromweckern in versehen.
Desgleichen sind an jeder Sprechstelle die Hörer m1, die Mikrophone m2, die Inductionsrollen
m3 und die Umschalterhaken m4 vorhanden.
An der Sprechstelle A ist die Wechselstromglocke
m zwischen den Leitungen 1 und 2 über einen Condensator m5 eingeschaltet, und
zwar liegt dieser Nebenschlufs zwischen dem Umschalterhebel Z und der Amtsleitung.
Die Hörer m1 und Mikrophone wi2 überbrücken
gleichfalls die Leitungen 1 und 2, und zwar zweigen die Leitungen 11 zwischen den
Arbeitscontacten des Hebelschalters / ab.
Der Leitungsstromkreis an der Sprechstelle A, welcher durch die Contactfedern Z2 Z4 des Umschalterhebels
Z unterbrochen werden kann, hat einen dauernden Nebenschlufs durch die Leitung 12 und die Glocke to". Diese Glocke
mufs eine hohe Selbstinduction haben, um eine Drosselung der Sprechströme zu sichern;
ihre Wickelung mufs einen verhä'ltnifsmäfsig niedrigen Widerstand haben , dagegen von'
hoher Impedanz sein.
Ein weiterer Nebenschlufs, welcher zur Erde oder zur gemeinsamen Rückleitung von der
Leitung 1 abgezweigt ist, wird zwischen den Sprechstellen A und B durch die Leitung 13
bewirkt. Diese Abzweigung enthält ebenfalls eine Impedanzspule m1. Die Unterbrechung
dieses Nebenschlusses wird an den Stromschlufsstellen I^ la je nach Bedarf durch Stellung
des Umschalterhebels Z vorgenommen.
Eine Ruftaste n, welche einen Ruhe- und einen Arbeitscontact besitzt, ist in die Leitung 1
derart eingeschaltet, dafs, wenn der Hebel auf seinen Arbeitscontact gestellt wird, die Leitung
ι nach dem Amt zu geöffnet ist, während der andere Theil der Leitung 1 durch den
Arbeitscontact mit der Leitung 2 verbunden wird. Ein bifilar gewickelter Widerstand y
ist zwischen der Leitungsfeder Z4 und dem Abzweigungspunkt der Nebenschlufsleitung 12
in die Leitung 2 eingeschaltet. Dieser Widerstand y hat den Zweck, das Anrufen der Zwischenstelle
A seitens der Endstelle B auch dann zu ermöglichen, wenn der Schalter der Sprechstelle
A auf Durchgang gestellt ist, d. h. wenn die Federn Z1 Z2 Z3 Z4 auf ihren Rufcontacten
liegen. In diesem Falle ist um den Nebenschlufs 12, welcher die Anrufglocke mc>
enthält, ein Leitungszweig geschlossen, welcher, falls der Widerstand _y nicht vorhanden wäre, diese
Nebenschlufsleitung 12 kurzschliefsen würde und dadurch wohl eine Stromentnahme seitens
der Endstelle B vom Hauptamt aus ermöglichen würde, wobei jedoch die Zwischenstelle A nicht
angerufen wird.
Die Anrufglocke 0 der Sprechstelle B ist über
einen Contact des Hakenumschalters von der Leitung 1 zur Erde geführt. Diese Glocke
spricht auf Gleichstrom an und unterbricht dabei periodisch den Stromkreis.
Des Weiteren ist eine Ruftaste r an dieser Sprechstelle vorgesehen, welche in die Leitung 1
derart eingeschaltet ist, dafs beim Niederdrücken der Taste die Leitung 1 nach dem Amt zu
getrennt wird, während der Arbeitscontact alsdann den anderen Theil der Leitung 1 mit der
Leitung 2 verbindet.
Die hier im Allgemeinen beschriebene Anordnung ermöglicht, dafs die eine oder die
andere der Sprechstellen A B die Centrale anrufen kann oder dafs die Sprechstellen A und B
sich gegenseitig anrufen können, oder dafs die Centrale entweder die Sprechstelle A oder B
anrufen kann und dafs in allen Fällen die Ströme zur Speisung der Mikrophone und
zum Anrufen der Sprechstellen A und B unter sich von der centralen Stromquelle d des Vermittelungsamtes
entnommen werden.
Es sollen nun die Stromläufe verfolgt werden, welche bei den verschiedenen in Betracht
kommenden Benutzungsarten der Sprechstellen A und B auftreten.
Die Stellung des Umschalterhebels / ist gewöhnlich diejenige, in welcher der Isolirknopf
die Federn Z3 und Z4 von ihren Ruhecontacten abhebt, so dafs im Allgemeinen die Sprechstelle
A in der Lage ist, das Amt anzurufen oder angerufen zu werden. Der Anruf des
Amtes erfolgt durch Abnahme des Hörers m1 der Sprechstelle A von dem Hakenumschalter.
Hierdurch wird der Nebenschlufs 11 der beiden Leitungen ι und 2 geschlossen und ermöglicht
das Kreisen des Stromes der Batterie d über die Leitung 2, Brücke 11 und Leitung 1 zurück
zur Batterie d, wodurch das Anrufsignal e
erregt wird. Der hierdurch erfolgte Anruf wird in der gewöhnlichen Weise seitens der
Telephonistin durch Einführung des Abfragestöpsels h in die Klinke g der Leitung beantwortet
und kann alsdann der zweite Theilnehmer vermöge des Stöpsels h1 mit dem
ersten verbunden werden.
Durch Einführung des Stöpsels h in die Klinke g wird das Trcnnungsrelais f stromführend,
indem der Strom der geerdeten . Batterie d1 durch die Lampe i, die Leitung 4,
den Körper des Stöpsels, die Klinkenbuchse, die Leitung 3, das Trennrelais f und die Erde
zur Batterie zurückfliefst. Hierbei wird die geerdete Batterie dl über das Ueberwachungsrelais
k einerseits mit der Leitung 1, andererseits mit der Leitung 2 verbunden. Das Ueberwachungssignal
i des Stöpsels h ist alsdann dem Einfluis des Theilnehmers durch Bewegung
des Umschalters m4 der Sprechstelle A unterworfen.
Wenn der Theilnehmer A nicht das Amt anrufen will, kann der Umschalter Z auf Durchgang
gestellt werden; es kann alsdann der Theilnehmer B der Endstelle in derselben
Weise das Amt anrufen, wie der Theilnehmer der Zwischenstelle A, nämlich lediglich durch
Abheben des Hörers seiner Sprechstelle und kann nach erfolgter Verständigung auch, wie
bisher, das Schlufszeichen durch Anhängen des Hörers geben.
Die Telephonistin in der Centrale kann sowohl die Sprechstelle A als die Sprechstelle B
wecken, indem sie nach Einführung des Stöpsels h in der Abfrageklinke Wechselstrom
auf die Schleifenleitung hinaussendet. Der Rufstrom wird beide polarisirte Wechselstromglocken
m der Sprechstellen A und B in Thätigkeit setzen, und es kann durch eine entsprechende
Anzahl von Stromstöfsen entweder die Sprechstelle A oder B gerufen werden.
Von der Sprechstelle A kann die Sprechstelle B dadurch angerufen werden, dafs die
Ruftaste η der Sprechstelle A niedergedrückt wird. Die Bewegung dieser Taste läfst einen
Strom von der Batterie d durch die Leitung 2 nach der Sprechstelle A, von dort durch den
Ruftaster η über die Leitung 1 und alsdann über den Hakenumschalter mi der Sprechstelle B und die Glocke 0 zur Erde kreisen.
Da diese Glocke 0 auf Gleichstrom anspricht und gleichzeitig den Strom unterbricht, so
würde hierdurch sowohl die Glocke ο der Sprechstelle jB als auch die Glocke m6 der
Sprechstelle A ertönen. Die Glocke mC: der
Sprechstelle A ist nicht mit einem Unterbrecher versehen, kann daher nur in Thätigkeit kommen,
wenn ein anderwärts unterbrochener Gleichstrom hindurchfliefst. Durch die Bewegung
der Ruftaste η ist aber die nach dem Amt zurückführende Leitung 1 getrennt worden, so
dafs es unmöglich ist, einen Strom nach dem Amt zu senden, und wird infolge dessen das
Anrufsignal e im Amt nicht erregt werden. Von der Sprechstelle B aus kann unter den
gleichen Umständen ein Anruf der Sprechstelle A erfolgen, indem durch Druck auf die
Taste r der Sprechstelle B
ι. eine Oeffhung der Leitung 1 stattfindet,
2. die Unterbrecherglocke 0 über die Leitung 11 und der Hebel der Ruftaste mit der Leitung 2 verbunden wird. Es tritt, alsdann dieselbe Wirkung, wie vorher beschrieben, ein, d. h. die Glocken ο und m6 läuten, indem der Strom von der Batterie d über die Leitung 2 der Anschlufsleitung entnommen wird, während die Leitung 1, welche im Amt über das Anrufsignal e an Erde geführt ist, stromlos bleibt. Damit ein Läuten der Glocke m6 unter allen Umständen ermöglicht wird, ist, wie oben bereits erwähnt, ein Widerstand y in den Nebenschlufskreis der Leitung 2 eingeschaltet und wird hierdurch eine entsprechende Stromtheilung verursacht. Wenn nun in Beantwortung eines Anrufes seitens der Sprechstelle B der Theilnehmer A den Keil des Hebelumschalters / nach links stellt, trennt er die Contactfedern Z1 und Z2 von ihren Ruhecontacten, und es kann, alsdann die Sprechstelle A mit der Sprechstelle B verkehren, ohne das Amt anzurufen. Die Zuführung des Stromes aus der centralen Batterie findet alsdann wieder über die Leitung 2, die, Leitung 12, die Glocke m6 bis zum Vereinigungspunkt der Zweigleitung 12 mit der Leitung 2 statt, woselbst alsdann folgende Stromverzweigung eintritt: Der eine Zweigstrom geht über die Leitung 2, die Inductionsrolle m3 und das Mikrophon m2 der Sprechstelle B über die Ruftaste r, die Leitung 1 und die Ruftaste η zurück nach der Abzweigleitung 13, und der andere Zweigstrom über den Widerstand jr, die Contactfeder Z4, das Mikrophon w2 und die Induktionsspule m3 der Sprechstelle A und die Stromschlufsfeder Z3,. ebenfalls zur Ab-
2. die Unterbrecherglocke 0 über die Leitung 11 und der Hebel der Ruftaste mit der Leitung 2 verbunden wird. Es tritt, alsdann dieselbe Wirkung, wie vorher beschrieben, ein, d. h. die Glocken ο und m6 läuten, indem der Strom von der Batterie d über die Leitung 2 der Anschlufsleitung entnommen wird, während die Leitung 1, welche im Amt über das Anrufsignal e an Erde geführt ist, stromlos bleibt. Damit ein Läuten der Glocke m6 unter allen Umständen ermöglicht wird, ist, wie oben bereits erwähnt, ein Widerstand y in den Nebenschlufskreis der Leitung 2 eingeschaltet und wird hierdurch eine entsprechende Stromtheilung verursacht. Wenn nun in Beantwortung eines Anrufes seitens der Sprechstelle B der Theilnehmer A den Keil des Hebelumschalters / nach links stellt, trennt er die Contactfedern Z1 und Z2 von ihren Ruhecontacten, und es kann, alsdann die Sprechstelle A mit der Sprechstelle B verkehren, ohne das Amt anzurufen. Die Zuführung des Stromes aus der centralen Batterie findet alsdann wieder über die Leitung 2, die, Leitung 12, die Glocke m6 bis zum Vereinigungspunkt der Zweigleitung 12 mit der Leitung 2 statt, woselbst alsdann folgende Stromverzweigung eintritt: Der eine Zweigstrom geht über die Leitung 2, die Inductionsrolle m3 und das Mikrophon m2 der Sprechstelle B über die Ruftaste r, die Leitung 1 und die Ruftaste η zurück nach der Abzweigleitung 13, und der andere Zweigstrom über den Widerstand jr, die Contactfeder Z4, das Mikrophon w2 und die Induktionsspule m3 der Sprechstelle A und die Stromschlufsfeder Z3,. ebenfalls zur Ab-
Zweigleitung 13 und alsdann über die Stromschlufsfedern
/° /5 der Drosselspule m7 zur
Erde.
Es erfolgt mithin eine Speisung der Mikrophone von der geerdeten Centralbatterie d über
die eine Leitung der Schleife, und es findet eine Theilung dieses Mikrophonstromes an den
oben erwähnten Abzweigungspunkten statt. Infolge der Drosselwirkung der Spulen m6 näist
ein Mitsprechen auch in diesem Falle ausgeschlossen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung für Fernsprech-Zwischen- und Endstellen mit gemeinsamer Amtsbatterie, bei welcher die eine Leitung (2) der Schleife (1,2) im Vermittlungsamte mit dem freien Pol der einseitig an Erde liegenden Amtsbatterie (d) verbunden ist, während die zweite Leitung (1) über das Anrufzeichen (e) geerdet ist und bei welcher der Anruf durch Abheben des Fernhörers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dafs ein auf der Zwischenstelle angeordneter Schalter (I) bei seiner Bedienung einerseits durch die Schaltfeder (11J die das Anrufzeichen enthaltende Leitung (1) von der Zwischenstelle gegen das Amt zu unterbricht und zugleich andererseits den gegen die Endstelle zu liegenden Theil der Leitung (1) über die Schaltfeder (P) an Erde legt, zum Zwecke, den Strom 'der geerdeten Amtsbatterie über die Leitung (2) einerseits über das Mikrophon der Zwischenstelle, andererseits über das Mikrophon der End- i stelle und den von der Amtsverbindung abgetrennten Theil der Leitung (1) nach dem in der Zwischenstelle angeordneten Erdanschlufs zu führen, ohne das Anrufsignal (e) auf dem Amte zu beeinflussen.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs um den Schalter (I) der Zwischenstelle ein Nebenschlufs (12) von hoher Selbstinduction und niedrigem Ohm'schen Widerstand gelegt ist, über den die Stromzufuhr vom Amte nach beiden Sprechstellen erfolgt, sobald die die Sprechstellen mit Strom versorgende Leitung (2) durch die Feder (I2) des Schalters (I) von der Zwischenstelle gegen das Amt zu unterbrochen wird.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs auf den Sprechstellen (A und B) durch eine Anruftaste (n bezw. r), je nachdem B durch A oder A durch B angerufen werden soll, die Leitung (ι), welche das Anrufschauzeichen (e) auf dem Vermittlungsamt enthält, nach dem Amte zu unterbrochen und der mit der Endstelle (B) verbundene Theil der Leitung (1) mit der Leitung (2) verbunden wird, um so dem Wecker (0) der Endstelle (B) Strom zuzuführen, ohne die Signale im Amte zu beeinflussen, auch wenn die Leitung (1) und somit der eine Pol der Centralbatterie (d) und das Anrufzeichen (e) durch Abheben der Feder (V) des Schalters (I) von ihrem Ruhecontact von der directen Verbindung mit B abgetrennt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134270C true DE134270C (de) |
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ID=402410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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|---|---|
| DE (1) | DE134270C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE861416C (de) * | 1949-10-29 | 1953-01-05 | Normalzeit G M B H | Schaltungsanordnung fuer Zwischenstellenumschalter von Fernsprechnebenstellenanlagen |
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- DE DENDAT134270D patent/DE134270C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE861416C (de) * | 1949-10-29 | 1953-01-05 | Normalzeit G M B H | Schaltungsanordnung fuer Zwischenstellenumschalter von Fernsprechnebenstellenanlagen |
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