DE49693C - Neuerung an Ringelspielen - Google Patents

Neuerung an Ringelspielen

Info

Publication number
DE49693C
DE49693C DENDAT49693D DE49693DA DE49693C DE 49693 C DE49693 C DE 49693C DE NDAT49693 D DENDAT49693 D DE NDAT49693D DE 49693D A DE49693D A DE 49693DA DE 49693 C DE49693 C DE 49693C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ropes
gondolas
ring
innovation
rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49693D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. SAUERLAND in Hannover, Am Markt 12
Publication of DE49693C publication Critical patent/DE49693C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/28Roundabouts with centrifugally-swingable suspended seats
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/30Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1889 ab. Längste Dauer: 28. September 1902.
Die nachstehend beschriebenen Neuerungen am Ringelspiel nach Patent No. 43829 bezwecken eine Abänderung der im genannten Patent angeordneten Seilscheiben r (welche daselbst entweder mit dem beweglichen Gestell b oder mit dem festen Gestell a t durch Mitnehmer Mk gekuppelt werden), um die ganze Einrichtung betriebssicher und einfacher zu machen.
Zu diesem Zwecke werden die Seilscheiben r des Haupt - Patentes durch einen Kopf ersetzt, welcher in dem Ringelspielgestell auf und ab verschiebbar und drehbar ist und an den einerseits die einzelnen Seile der Gondel angreifen, andererseits ein einziges Seil oder eine Kette befestigt ist, die mit einer Windevorrichtung in Verbindung steht.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch das Ringelspiel,.
Fig. 2 dasselbe in einem Horizontalschnitt nach der Schnittlinie A-B, Fig. 1 ;
Fig. 3 stellt eine Oberansicht des Ringelspiels dar;
Fig. 4 bis 6 beziehen sich auf Einzelheiten des Ringelspiels und zeigen insbesondere die Seile desselben mit der Bewegungsvorrichtung; Fig. 4 ist ein Längsdurchschnitt,
Fig. 5 ein Horizprttalschnitt nach der Schnittlinie C-D, Fig. 4;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach der Schnittlinie E-F, Fig. 4.
Das Ringelspiel hat folgende Einrichtung:
Das Gestell desselben besteht aus zwei gekreuzten Langhölzern c von 300 mm Querschnitt und 9 m Länge, welche Langhölzer in der Mitte in eine gufseiserne Fundamentplatte münden, welche einestheils ein Verschieben derselben verhindert, anderenteils zum Befestigen der Winde c dient. Der Betrieb der Winde c1 erfolgt entweder durch Riemenvorgelege i von einer seitwärts stehenden Lokomobile oder einer anderen motorischen Kraft, oder in entsprechender Uebersetzung von Hand mittelst Kurbel.
Die Bewegung des Vorgeleges d wird auf eine Schnecke e und von dieser auf die Muffe f auf Stahl übertragen, in welche die Zugkette r, die aus Ketteneisen von 33 mm Stärke besteht, eingreift.
Durch die Anordnung der Schneckenübersetzung sperrt die Winde sich in jeder Stellung und kann demgemäß ohne besondere Sperrvorrichtung arbeiten. Auf den Langhölzern c stehen die vier Wandpfosten t, welche mittelst gufseiserner Kästen i i auf den Sohlhölzern ruhen und dadurch am Ausgleiten verhindert werden. Jeder Hauptpfosten t ist durch zwei Streben k k gestützt, welche ebenfalls auf den Sohlhölzern c in gufseisernen Schuhen / stehen.
Jeder Hauptpfosten t steht mit seinen zwei Streben k k frei und trägt an seinem oberen Ende einen Schuh m mit angegossenem Arm. η,
welch letzterer mit dem Führungsseil y der Seile festgeschraubt ist. Die Verschraubung ist durch Seile oder andere Mittel gegen selbstthätiges Lösen gesichert.
Aufserdem ist der feste mittlere LagertheiL·^ durch Streben ρ von kreuzförmigem Querschnitt gegen die Hauptpfosten t abgesteift. In dem mittleren Lagertheil y dreht sich auf loth- oder waagrecht angeordneten Stahlrollen o1 o2 die Hauptspindel q, welche dazu dient, die Aufhängepunkte der Gondeln g g in horizontale Drehung zu versetzen. Die Spindel q trägt an ihrem Kopfende die Tasche f für die Auslegerarme b, ferner die Seilrollenlager u u und in ihrem oberen schmiedeisernen Theile ν die Aufhängepunkte n> der Tragstangen χ für die Auslegerarme b. Die Ausleger b bestehen aus zwei Hölzern von je 160 mm Höhe und 60 mm Breite, welche auf Hochkant gestellt sind. Sie enthalten an ihrem freien Ende eine Seilrolle Z1, über welche ein oder zwei Seile laufen. Das zweite Seil dient in diesem Falle als- Sicherheitsseil s1. Das Seil bezw. die beiden Seile s1 greifen an dem einen Ende mittelst passenden Hakens in einen Ring %, an dem die Gondel g derart mit ihnen fest verbunden ist, dafs der Angriffspunkt s2 der Seile s1 zwischen je zwei Gondeln liegt.
Das andere Ende des Seiles s1 ist an einem gemeinschaftlichen Kopf A befestigt, welcher vertical auf- und abbewegbar und drehbar angeordnet ist. An diesem Kopf A befindet sich ein starkes Kammlager A1 (s. Fig. 4), welches die Oesen für die Zugkette enthält.
Durch einen Steg, welcher an dem vertical stehenden U - Eisen U angeordnet ist und in demselben vertical auf- und abwärts geführt ist, wird die Zugkette r verhindert, an der Drehung der Seile s1 theilzunehmen. Eine Drehung der Seile wird noch eventuell durch Führungsleisten in der Hauptspindel q verhindert.
Um das Gewicht der Gondeln g auszugleichen und dadurch die Last beim Indiehöheziehen derselben zu vermindern, ist an dem Kopf A ein Gegengewicht angeordnet.
Die Gondeln g selbst sind an dem Ring \ aufgehängt und letzterer wird .in der beschriebenen Weise von den Seilen s1 getragen. Als Laufbahn für die Lagerarme b dient eine Eisenschiene C, auf welcher die mit den Auflegerarmen d verbundenen Laufrollen C rollen. Der Antrieb der Auslegerarme b und somit die Drehung der Gondeln g wird veranlafst durch einen Zahnkranz D, welcher an die Auslegerarme b angeschraubt ist und in welchen das Zahngetriebe Z)1 eingreift, das mittelst Kettenübersetzung Z)2 von der Vorgelegewelle E angetrieben wird. Die Laufschiene C ruht auf den Consolen m. ■ '
Ein Brechen des Seiles kann, eintreten, ohne dafs dadurch irgendwie eine Gondel g verletzt wird; die Last der Gondel wird von dem Ring % aufgenommen und gleichmäfsig auf die Auslegerarme b vertheilt. Je nach der entsprechenden Uebersetzung werden die Gondeln g aufwärts und abwärts gezogen oder im Kreise gedreht oder beide Bewegungen vereinigt. Durch die Gleichzeitigkeit beider Bewegungen führen die Gondeln g eine Schraubenbewegung aus. Die Drehbewegung der Auslegerarme b kann unabhängig von der verticalen Bewegung derselben stattfinden. · Vor dem Aufsetzen der Gondel g hört die Drehbewegung des Ringelspiels unabhängig von der Winde auf und werden die Auslegerarme t durch eine Bremse F, welche an der Hauptspindel q angeordnet ist, gegen Drehbewegung gesichert.
Beim Indiehöheziehen der Gondeln tritt die Bewegung an einer beliebig einzustellenden Höhe ein. Ein Schleppen oder Kippen der Gondeln beim Aufstofsen auf den Boden kann infolge dessen nicht stattfinden. -;

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der Ersatz der im Anspruch des Haupt-Patentes angegebenen Seilscheiben r durch den Kopf A, der in Führungen U auf- und abverschiebbar und drehbar unter Vermittelung des Kammlagers ^I1 mit den Seilen s1 der Gondeln verbunden ist und mittels des Kammzapfens und der Kette r mit der Winde cl am Fufse des Gestelles verbunden ist, während das bewegliche Gestell b durch Zahnkranz D von einem besonderen Vorgelege E aus in Bewegung gesetzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49693D Neuerung an Ringelspielen Expired - Lifetime DE49693C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE43829T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE49693C true DE49693C (de)

Family

ID=5624468

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT43829D Expired - Lifetime DE43829C (de) Neuerung an Ringelspielen
DENDAT49693D Expired - Lifetime DE49693C (de) Neuerung an Ringelspielen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT43829D Expired - Lifetime DE43829C (de) Neuerung an Ringelspielen

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE49693C (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2758736B1 (fr) * 1997-01-28 1999-02-26 Georges Duvivier Manege tournant par le poids de ses nacelles

Also Published As

Publication number Publication date
DE43829C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE49693C (de) Neuerung an Ringelspielen
DE648573C (de) Schleppseilfoerdereinrichtung fuer Skilaeufer und Fussgaenger mit lasthaltenden Gliedern
DE2331528C2 (de) Kegelaufstellmaschine
DE49111C (de) Turngeräth zur Nachahmung des Bergsteigens
DE3930452A1 (de) Wasserskilift
DE592653C (de) Einrichtung fuer Koerperuebung und Volksbelustigung
DE88010C (de)
AT220049B (de) Schleppanlage zur Ausübung des Wasserskisportes oder des Skijörings
DE200694C (de)
DE60411C (de) Ringelspiel
AT291169B (de) Teppichklopfgerüst
DE561351C (de) Laufgewichtswaage mit selbsttaetiger Verschiebung des Laufgewichtes
DE42605C (de) Neuerung an Fahrstühlen
DE255286C (de)
DE441850C (de) Kugellaufwerk fuer Schuettelrutschen nach dem Waagebalkenprinzip
DE920631C (de) Wende-Honigschleuder
DE465738C (de) Vorrichtung zum Aufstellen der Kegel
DE57623C (de) Versenkungsrahmen zum Gebrauche bei Beerdigungen
DE956979C (de) Ortsbeweglicher Dachziegelaufzug
AT147885B (de) Fahrzeug-Hebebühne.
DE615856C (de) Gleichzeitig als Riegel dienende Laufbuehne, insbesondere fuer Aufbrueche, mit an den Gleisen angelenkten Schwenkarmen
DE890660C (de) Transportable Seilbahn
DE801917C (de) Innentrittvorrichtung fuer Webstuehle
DE505308C (de) Kraftantrieb fuer Flachstrickmaschinen
DE456497C (de) Maschine zum Zunaehen gefuellter Saecke