DE441850C - Kugellaufwerk fuer Schuettelrutschen nach dem Waagebalkenprinzip - Google Patents

Kugellaufwerk fuer Schuettelrutschen nach dem Waagebalkenprinzip

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DE441850C
DE441850C DEH102925D DEH0102925D DE441850C DE 441850 C DE441850 C DE 441850C DE H102925 D DEH102925 D DE H102925D DE H0102925 D DEH0102925 D DE H0102925D DE 441850 C DE441850 C DE 441850C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0348Supporting or guiding means for troughs
    • B65G2812/0352Rollers or balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

  • Kugellaufwerk für Schüttelrutschen nach dem Waagebalkenprinzip. Es sind bereits Kugellaufwerke für Schüttelrutschen bekannt, bei denen die unteren und oberen Laufbahnen die Kugeln käfigartig einschließen, so daß diese Laufbahnen einschließlich der Kugeln ein geschlossenes Ganzes bilden, den sogenannten Kugelstuhl. Um die Rutsche nun auch bei unebener Sohle, wo also die Ebene der Rutsche mit der Bewegungsebene der Kugeln nicht mehr parallel verläuft, verwenden zu können, muß die Rutsche derart auf dem Kugelstuhl gelagert sein, z. B. schneiden- oder pfannenartig, daß sie sich der Neigung der Sohle entsprechend schief einstellen kann. Diese Bedingung ist aber insofern nachteilig, als es im Grubenbetrieb wohl schlechthin unmöglich ist, diese von der Rutsche getrennten Kugelstühle in einem Punkte ortsfest zu lagern. Es tritt durch die starken Erschütterungen ein Rutschen der Kugelstühle auf dem Liegenden ein; durch ungleichmäßige Belastung kann noch seitliches Verdrehen der Kugelstühle eintreten, so daß hierdurch sehr leicht die Wälzreibung gestört und durch gleitende Reibung ersetzt wird. Eine andere bekannte Einrichtung, die ein geschlossenes Ganzes zwischen Rutsche und dem Kugelstuhl darstellt, bei der also die obe ren Laufbahnen seitlich fest an der Rutsche befestigt sind, schließt zwar die Nachteile durch seitliches Verdrehen aus, hat aber infolge der Lagerung des Rutschenuntergestelles unmittelbar auf dem Liegenden, und zwar auf der ganzen Länge der unteren Laufbahnen, den Nachteil, daß sich die Rutsche nur parallel der Ebenen der Sohlen verwenden läßt. Weiter ist es bei dieser Ausführung ein Nachteil, daß die übereinander angeordneten Kugeln. ebenfalls sehr leicht ein Auftreten der gleitenden Reibung begünstigen, .da selbst im, günstigsten Falle nur eine Mitnahme der Kugeln im unteren Käfig erfolgt, während die im oberen Käfig angeordneten Kugeln wahllos hin und her laufen können., so daß sie nur eine störende Rolle spielen.
  • Die Erfindung benutzt ebenfalls den Gedanken, die Laufwerksteile mit der Rutsche zusammen zu einem geschlossenen Ganzen auszubilden, und löst diese Aufgabe in ganz befriedigender Weise. Die oberen, seitlich an der Rutsche fest angebrachten Laufbahnen haben im Querschnitt die Form eines U#Eisens, dessen Flanschen nach innen rechtwinklig abgebogen sind, in die die als breitflauschige T-Eisen ausgebildeten unteren Laufbahnen eingeführt werden. Der hochstehende Steg dient dabei als Trennwand dieses Käfigs, so daß links und rechts dieses Steges je eine Kugel, pro Rutschenseite also zwei Kugelpaare, liegen. An den unteren Laufbahnen in der Mitte und an den Enden vorgesehene. Anschläge begrenzen den Hub der Kugeln und verhüten das Herausfallen aus ihren Bahnen.
  • Die gleichmäßige Beanspruchung bzw. Mitnahme sämtlicher Kugeln, die ausschlaggebend für die Gewähr einer ungestörten Wälzreibung ist, wird dadurch erreicht, daß die unteren Laufbahnen in ihrer Mitte schneidenartige Zapfen besitzen, auf denen nun die ganze Rutsche gelagert ist, indem sich das Kugellaufwerk gegen das Liegende abstützt, wodurch einmal eine ortsfeste schnei.denartige Lagerung, andererseits ein Arbeiten des Kugellaufwerks nach dem Waagebalkenprinzip verbürgt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei= spiel der Erfindung in Abb. i im Längsschnitt und in Abb. a im Querschnitt durch das Laufwerk dargestellt. Abb.3 zeigt die Gesamtanordnung in kleinerem Maßstabe.
  • Das Kugellaufwerk besteht aus den beiden Führungsbahnen a' und b, die durch den oberen Rahmen a mittels Bügel c mit der Rutsche d fest verbunden sind. Die Befestigung der Laufbahnen a und b erfolgt mittels, Bolzen o. dgl. h an den hochgelegenen seitliehen Flanscheri ,e der um den äußeren Umfang der Rutsche gezogenen Bügel c, wodurch infolge der seitlichen Lagerung des Lauf-Werks die Bauhöhe gegenüber den bekannten unterhalb der Rutsche gelagerten Laufwerken um ein beträchtliches Maß verringert wird, womit auch die Verwendungsmöglichkeit in: niedrigen Flözen gegeben ist. Die untere L aufbahn b hat die Querschnittsform eines breitflauschigen T-Eisens und wird in die obere Laufbahn a, die als Querschnitt die Form eines U-Eisens mit nach innen rechtwinklig abgebogenen Flanschenden aufweist, hineingeschoben. Auf diese ZVeiee entsteht eine Doppellaufbahn, deren Trennwand von dem Steg des T-Eisens gebildet wird. An den Enden und in der Mitte der unteren Laufbahnen b sind die Begrenzungen f vorgesehen, die ein Austreten der Kugeln verhindern und gleichzeitig dem Eindringen von Gestein, Kahle o. dgl. entgegenwirken. In der Mitte, unterhalb der Laufbahnen b, sind außerdem die schneidenartigen Zapfen g angebracht, die sich gegen das Liegende abstützen. In jeder Laufbahn führen sich jedesmal zwei Kugeln!, in einem Laufwerk also insgesamt acht Nugeln, die sich nach allen Seiten hin gegen die Flächen der Laufbahnen abstützen. Das Kugellaufwerk arbeitet also nach dem Waagebalkenprinzip, indem eine statisch bestimmte Belastungsverteilung durch einen zwischen den. beiden Kugeln einer Laufbahn liegenden Abstützpunkt, dem schneidenartigen Zapfen g, herbeigeführt wird.
  • Durch Zusammenfassung der Laufwerksteile zu einem Ganzen und dessen Befestigung an der Rutsche ist einmal die ortsfeste, Verlagerung des Laufwerks herbeigeführt, die ein Rutschen der Kugelstühle auf dem Liegenden in der Förderrichtung sowie ein Verdrehen derselben bei ungleichmäßiger Belastung der Rutsche ausschließt. Gleichzeitig ist aber auch die Richtung der auf die Kugeln einwirkenden Kräfte immer parallel zur Rutsche, da sich die Laufflächen der Kugeln immer in Richtung der Längsachse der Rutsche einstellen. Durch diese dauernde Parallelstellung der Laufbahnen zueinander und in bezug auf die Rutsche sowie durch die Schaffung von Doppellaufbahnen und zuletzt durch Abstützung der Kugeln an allen vier Flächen der Laufbahn ist die sichere Gewähr der dauernden Aufrechterhaltung der rollenden Reibung gegeben.

Claims (1)

1'A'ri.N'rANsPRiiC u i.: i. Kugellaufwerk für Schüttelrutschen nach dem Waagebalkenprinzip, dadurch gekennzeichnet, daß alle Laufwerksteile zu einem Ganzen zusammengefaßt sind, das mit der Rutsche fest verbunden ist, und in dem auf jeder Seite vier Kugeln so angeordnet sind, daß stets zwei nebeneinander und jedes Paar getrennt voneinander auf dem einen und dem anderen Arm des Waagebalkens läuft, wodurch eine dauernde parallele Einstellung der Laufbahnen zur Rutsche -bedingt ist. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahnen (b) an den Enden und in der Mitte die Kugelbegrenzungen (f) aufweisen, während unterhalb der Laufbahnen (b) die schneidenartigen Zapfen (g) angeordnet sind, die das nach dem Waagebalkenprinzip arbeitende Kugellaufwerk gegen das Liegende abstützen und eine ortsfeste Lagerung herbeiführen.
DEH102925D 1925-07-30 1925-07-30 Kugellaufwerk fuer Schuettelrutschen nach dem Waagebalkenprinzip Expired DE441850C (de)

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