DE48432C - Selbsttätiges Registrirwerk an Flüssigkeitsmessern - Google Patents

Selbsttätiges Registrirwerk an Flüssigkeitsmessern

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DE48432C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48432D
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H. H. SPORTON und E. WHITE in Enfield, County of Middlesex, England
Publication of DE48432C publication Critical patent/DE48432C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00—Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/07—Integration to give total flow, e.g. using mechanically-operated integrating mechanism

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
■ Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Flüssigkeitsmessern zur selbstthätigen Registrirung der durch den Apparat in bestimmten Zeiträumen strömenden Flüssigkeitsmenge.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht im Aufrifs einen gewöhnlichen rotirenden Flüssigkeitsmesser in Verbindung mit dem nach vorliegender Erfindung eingerichteten selbstthätigen Registrirwerk. Selbstredend kann letzteres auch in Verbindung mit jedem anderen ähnlichen Flüssigkeitsmesser ,benutzt werden, gleichviel ob derselbe in umgekehrter oder in sonstiger Lage angeordnet ist.
Das Registrirwerk ist auf einem Gestell a befestigt, welches so eingerichtet ist, dafs es auf das Gehäuse des Flüssigkeitsmessers b aufgesetzt und mittelst Klemmschrauben c und d in seiner Lage gesichert werden kann. Das Gestell hat einen nach aufwärts gerichteten Arm von geeigneter Höhe. Oben ist dieser Arm horizontal abgebogen, so dafs das Ende über der Mitte des Zeigers des Flüssigkeitsmessers liegt. Auf dem horizontalen Consol e des Gestelles ist ein Uhrwerk befestigt, dessen Stundenspindel f durch das Gehäuse hindurchtritt und hier ein Trieb g trägt. Dieser Trieb g greift in ein Zahnrad h ein, welches auf einer Welle i sitzt und mit welchem eine Trommel j verbunden ist, auf welcher eine Schnur oder ein Draht k aufgewickelt ist.
Diese Schnur läuft über zwei Rollen Z und m, welche auf dem oberen horizontalen Schenkel des Armes α gelagert sind.
An dieser Schnur hängt eine Trommel n, welche in der bei Registrirwerken üblichen Weise mit Diagrammpapier bespannt ist. Der Aufhängepunkt befindet sich genau über der Mitte des Zeigers des FlUssigkeitsmessers. Die Trommel führt sich auf einer Hohlspindel o, welche mit dem oberen Ende in dem oberen horizontalen Theil des Gestelles α befestigt ist und unten mit einer Spitze auf der Welle ρ des Zeigers des Flüssigkeitsmessers ruht. Die Schnur k ist mit einem Stift q verbunden, welcher in der sich auf der Spindel 0 führenden Nabe der Trommel η befestigt ist und sich in einem Längsschlitz r der Spindel 0 führt, so dafs die Trommel sich nicht drehen kann.
Die Trommel ist nach dem zugehörigen Flüssigkeitsmesser eingetheilt; im dargestellten Falle ist die Höhe durch horizontal ringsum laufende Linien in 24 Theile getheilt, entsprechend den 24 Stunden eines vollen Tages, und durch Längslinien in 10 Theile, deren Breite der Stärke entspricht, welche der Zeiger während des Durchflusses von 1 000 1 zurücklegt.
Die Trommel, auf welcher das andere Ende der Schnur k aufgewickelt ist, kann derart ausgerückt werden, dafs sie nicht von dem Uhrwerk beeinflufst wird und die Schnur somit je nach Bedarf auf die Trommel aufgewickelt bezw. von derselben abgewickelt werden kann, um so die Trommel η in die erforderliche Lage einstellen zu können.
An der Welle p, auf welcher der Zeiger des Flüssigkeitsmessers sitzt, ist ein Arm 5 befestigt,
welcher einen durch eine Feder t beständig gegen die Trommel η angedrückten Stift u trägt. Bei der Drehung des Zeigers des Flüssigkeitsmessers bewegt sich der Arm s in gleichem Mafse mit und der Stift t beschreibt hierbei auf dem Papier der Trommel eine entsprechende Linie.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Nachdem das Uhrwerk aufgezogen ist, wird die mit dem, wie angegeben, eingetheilten Papier bespannte Trommel η in die höchste Lage gehoben und der Bleistifthalter s auf der Zeigerwelle ρ befestigt und der Bleistift derart eingestellt, dafs er sanft gegen das Papier drückt. In dem Mafse, wie die Flüssigkeit durch den. Mefsapparat strömt und der Zeiger desselben sich weiterbewegt, dreht sich auch der Bleistifthalter s mit dem Bleistift um die Trommel η herum, so dafs der Bleistift eine entsprechende Linie beschreibt. Falls in der Stunde ι ooo 1 durch den Apparat fliefsen, so beschreibt der Bleistift in diesem Zeitraum eine Linie von einem Verticalstrich bis zum nächsten. Gleichzeitig wird durch das Uhrwerk die Trommel j so viel gedreht, dafs sich von der Schnur k in jeder Stunde eine solche Strecke abwickelt, dafs die Trommel η um eine horizontale Theilung sinkt.
Fliefsen nun während der nächsten Stunde z. B. io ooo 1 durch den Apparat, so beschreibt der Bleistift, nach rechts um die Trommel herumlaufend, über zehn verticale Abtheilungen hinweg eine Linie, während die Trommel η selbst während dieser zweiten Stunde um die zweite horizontale Abtheilung herabsinkt. Wenn sich nun auch der durch einen Flüssigkeitsmesser gehende Strom ganz unbestimmt ändert, so ist doch ersichtlich, dafs die Durchflufsmenge in einem bestimmten Zeitraum mittelst des vorliegenden selbstregistrirenden Apparates, sofern derselbe mit dem Flüssigkeitsmesser in geeigneter Weise verbunden wird, durchaus genau und für jede Tages- und Nachtzeit controlirt werden kann.
Die besondere Einrichtung des vorliegenden Registrirwerkes kann selbstredend vielfach abgeändert werden. So könnte die Trommel η ähnlich wie hier der Bleistifthalter an einer der Zeigerwellen eines gewöhnlichen Flüssigkeitsmessers befestigt, der Bleistift dagegen mit dem Uhrwerk verbunden sein, so dafs also die Trommel sich drehen, der Bleistift dagegen vertical verschieben würde.
Auch könnte die Trommel durch eine kreisrunde flache Scheibe ersetzt werden, welche an der Zeigerspindel befestigt würde, während der Stift so eingerichtet wird, dafs er von dem Uhrwerk in geeigneter Weise über das auf der Scheibe aufgespannte Diagrammpapier gleitet.
Ein wesentlicher Vorzug des vorliegenden Registrirwerkes besteht darin, dafs die Trommel η durch ihr Gewicht treibend auf das Uhrwerk wirkt, während bei allen bisher bekannt gewordenen Registrirwerken die Bewegung der Trommel stets durch das Uhrwerk bewirkt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Registrirwerk für Flüssigkeitsmesser, bestehend aus einer mit dem Diagrammpapier bespannten, durch ein Uhrwerk gleichmäfsig auf der Längsachse verschobenen Trommel (n) und aus einem auf einer der Zeigerwellen des Flüssigkeitsmessers befestigten Bleistifthalter fs) derart, dafs der Bleistift sich in dem Mafse der Bewegung des Zeigers um die Trommel bewegt und hierbei in der dem betreffenden Zeitabschnitt entsprechenden Abtheilung eine der in diesem Zeitraum durch den Apparat geflossenen Flüssigkeitsmenge entsprechende Linie beschreibt.
  2. 2. Bei dem durch Anspruch i. gekennzeichneten Registrirwerk die Aufhängung der Trommel (n) an einer Schnur (k), deren Ende um eine von dem Uhrwerk in Drehung versetzte Trommel (j) gewickelt ist, derart, dafs das Gewicht der Trommel durch die Schnur (k) treibend auf das Uhrwerk wirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48432D Selbsttätiges Registrirwerk an Flüssigkeitsmessern Expired - Lifetime DE48432C (de)

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