AT142597B - Vorrichtung zur selbsttätigen Kontrolle des Gewichtes der die Zigarettenmaschine verlassenden Zigaretten. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Kontrolle des Gewichtes der die Zigarettenmaschine verlassenden Zigaretten.

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AT142597B
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  Vorrichtung zur selbsttätigen Kontrolle des Gewichtes der die Zigarettenmasehine verlassenden
Zigaretten. 



   Es sind bereits Vorrichtungen zur selbstätigen Kontrolle des Gewichtes der die Zigarettenmaschine verlassenden Zigaretten bekannt, bei denen jede Wägung von periodisch dem Ablegeorgan einer Zigarettenmaschine entnommenen und einer Waage zugeführten Zigarettengruppen durch den Ausschlag der Waage auf eine Registriervorrichtung übertragen wird. Bei diesen Einrichtungen ist ein von der Zigarettenmaschine angetriebener Registrierstreifen vorgesehen, auf dem die Aufzeichnungen der Waage vorgenommen werden. Diese Art der Registrierung ist gerade bei Zigarettenmasehinen unzweckmässig, weil sie immer nur den augenblicklichen Arbeitszustand der Maschine erkennen lässt. Zur Kontrolle der ganzen Arbeitsperiode ist es notwendig, den Registrierstreifen von seiner Rolle abzuwickeln, was sehr umständlich ist.

   Ausserdem zeigt der Registrierstreifen nur die Aufzeichnungen, die während des Laufens der Maschine erfolgten, aber nicht die Betriebspausen der Maschine. Diese lassen sich nur durch Abmessen der Streifenlänge im Zusammenhang mit der Schaltgeschwindigkeit errechnen. 



   Die Erfindung bezweckt hingegen, eine Registrierung vorzusehen, welche die gesamte Arbeit der betreffenden Maschine während eines Arbeitstages oder einer   Arbeitssehicht   oder eines Teiles eines Arbeitstages genau verzeichnet, so dass man sofort nicht nur die Arbeitszeiten und Stillstandszeiten der Maschine, sondern auch die Genauigkeit in der Herstellung der Zigarette während des ganzen Arbeitstages feststellen und dann die Arbeitsleistung der Maschine und des die Maschine bedienenden Arbeiters kontrollieren kann. Dies wird erfindungsgemäss dadurch ermöglicht, dass die Registrierung auf einer unabhängig von der Zigarettenmaschine, beispielsweise durch ein Uhrwerk während der ganzen Arbeitszeit dauernd angetriebenen Scheibe erfolgt, die die für Registrierscheiben bekannte Teilung mittels konzentrischer Kreise und radialer Linien aufweist. 



   Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine erfindungsgemässe Ausführungsform einer   Kontrollvorriehtung   in Ansicht und teilweise im Schnitt. 



   Die aus der Maschine kommenden Zigaretten werden in der   üblichen   Weise auf eine an ihrem Umfang mit Nuten versehene Trommel a gebracht. Die Trommel läuft ununterbrochen und es werden durch ein periodisch von dem Antrieb der Trommel aus gesteuertes Abzählorgan b, welches um eine Achse e schwingbar ist, jeweils eine Anzahl, z. B. 10 oder 20 Zigaretten, entnommen, die über das Abzählorgan in die Wiegeschale   d   hineinfallen. Die Wiegeschale ist an einem Waagebalken e angebracht, der durch ein Gewicht   f   belastet ist und mit einer zur Dämpfung der Schwingung versehenen Einrichtung g ausgerüstet ist ; der Waagebalken schwingt um eine Schneide h. An ihm ist ein nach oben gerichteter Arm i vorhanden, der an seiner Spitze einen   Schreibstift   trägt.

   Durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtung wird nach jeder Wägung ein Arm k, der sich gegen den Arm i legt, so geschwungen, dass der Arm   i   mit dem Schreibstift gegen das zur Aufnahme der Aufzeichnungen dienende Blatt   gedrückt   wird. Alsdann wird vorzugsweise durch denselben Antrieb die Waagesehale entleert und die Zigaretten werden auf eine Fördervorrichtung weitergeleitet. Soweit ist die Einrichtung bekannt. 



   Gemäss der Erfindung ist nun eine besondere Art der Registrierung vorgesehen. Es ist an dem Gestell der Maschine an einem Ständer m eine kreisförmige Scheibe   n   vorgesehen, die auf eine Achse o aufgesetzt ist und an ihr in beliebiger Weise, z. B. mittels einer Mutter, festgeklemmt werden kann. Die Achse o trägt ein in der Zeichnung durch eine strichpunktierte Linie angedeutetes Zahnrad p, welches mit einem Zahnrad q eines Uhrwerks 'in Eingriff steht. Das Uhrwerk selbst ist beispielsweise auf eine seitliche 

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 Konsole des Ständers m aufgesetzt.

   Die Scheibe n, die beispielsweise aus dünner Pappe oder auch aus einem mit einem   Papierbelag versehenen Blech,   Holz od. dgl. besteht, ist mit einer Teilung versehen, u. zw. sind eine Anzahl konzentrischer Kreise angeordnet, deren mittelster mit   0   bezeichnet ist, während nach rechts und nach links die Kreise fortlaufende Zahlen tragen. Der   Schreibstift   an dem Arm i zeigt 
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 gewicht oder Untergewicht vorhanden, so   schlägt   der Zeiger   i   in bekannter Weise nach der einen oder andern Richtung aus, und es ergibt sich eine Markierung an der Scheibe   n   nach der einen oder andern
Seite hin, so dass das Ergebnis der Wägungen eine in der Zeichnung mit s bezeichnete Kurve ist.

   Die   Grösse   des Ausschlages entspricht der Grösse des Übergewichts oder des Untergewichts, und die auf der Scheibe angegebenen Zahlen können das   Über-oder Untergewicht   in zehntel Gramm für zehn oder zwanzig Zigaretten bedeuten. Die Scheibe   n   trägt weiters eine Anzahl von radialen Strichen, die an ihrem inneren Umfang mit den Zahlen 1-10 versehen sind. Die Scheibe ist in diesem Fall für zehn Arbeits- stunden bestimmt, und das   Uhrwerk 2 muss   so eingestellt sein, dass es die Scheibe innerhalb einer Stunde um   V10   Umdrehung weiterschaltet. 



   Solange die Maschine stillsteht oder keine   Wägungen   stattfinden, werden auch keine Aufzeichnungen gemacht. Da aber das Uhrwerk mit der Scheibe dauernd weiterläuft, kann man an der Scheibe erkennen, zu welchen Zeiten des Tages die Maschine stillgestanden hat, so dass sich daraus eine Kontrolle der Arbeitsleistung der Maschine und des die Maschine Bedienenden ergibt. Während der Arbeitszeit der Maschine werden die periodischen Wägungen in der angegebenen Weise registriert, und da eine Scheibe eine ganze Arbeitsschieht oder einen ganzen Arbeitstag hindurch verwendet wird, kann man durch einen Blick auf die Scheibe sofort die Leistung der Maschine und die Genauigkeit ihrer Arbeit während des ganzen Tages erkennen. 



   Natürlich ist es nicht notwendig, die Scheibe gerade in zehn Teile einzuteilen ; es wird sieh vielmehr die Einteilung nach der in dem betreffenden Betrieb eingeführten Arbeitszeit richten. Man kann die Scheibe auch auf beiden Seiten mit einer Einteilung versehen, um sie doppelt benutzen zu können, was beispielsweise dann   zweckmässig   ist, wenn an einem Tag in zwei Schichten gearbeitet wird und man die Kontrolle jeder der beiden Schichten separat vornimmt, sie aber wegen ihrer   Zusammengehörigkeit   auf einem Blatt vereinigt haben will. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Kontrolle des Gewichtes der die Zigarettenmaschine verlassenden Zigaretten, bei der periodische Wägungen von Zigarettengruppen durch den Ausschlag der Waage auf eine Registriervorriehtung übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Registrierung auf einer unabhängig von der Zigarettenmaschine, beispielsweise durch ein Uhrwerk während der ganzen Arbeitszeit dauernd angetriebenen Scheibe erfolgt, die die für Registrierscheiben bekannte Teilung mittels konzentrischer Kreise und radialer Linien aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung'nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Registrierscheibe beiderseitig mit Aufdrucken versehen ist.
AT142597D 1934-02-20 1934-06-28 Vorrichtung zur selbsttätigen Kontrolle des Gewichtes der die Zigarettenmaschine verlassenden Zigaretten. AT142597B (de)

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