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Die Erfindung betrifft eine Kontroll-und Messvorrichtung zur Feststellung der Nutzleistung von Arbeitsmaschinen aller Art und besteht in der Hauptsache aus einem mit der zu kontrollierenden Maschine verbundenen Zählwerk Die Erfindung besteht darin, dass die von der Maschine in einer Zeitperiode zu leistende normale Nutzleistung in Messstreifenform auf dem auswechselbaren Zifferblatt des Zählwerkes aufgetragen ist, und dass der Vorschub des Zeigers derart bemessen ist, dass er den Messstreifen in der Zeitperiode von Anfang bis zu Ende durchläuft, wenn die Maschine während derselben Zeit mit der vorbestimmten normalen Nutzleistung gearbeitet hat. Der Messstreifen ist dabei in soviel Einheiten unterteilt, als die vorgesehene Zeitperiode Arbeitsstunden hat.
Die Einheiten stellen das Produkt vor, welches sich aus der Multiplikation des stündlichen Zeigervorsehubes bei dauernder Betätigung des Zählwerkes mit dem Verhältnis, in welchem die vorgesehene normale Nutzleistung der Maschine zur theoretischen Nutzleistung bei Dauerbetrieb steht, ergibt.
Die aufeinanderfolgenden Einheiten sind zu Gruppen entsprechend der Länge der Arbeitstage zusammengestellt und innerhalb jeder Gruppe mit den numerischen Werten der normalen Zeitstunden bezeichnet, mit welchen die Arbeitsstunden der Maschine zusammenfallen.
Bei der Vorrichtung läuft der Zählwerkzeiger bei normaler Nutzleistung der Maschine synchron mit dem Zeiger einer gewöhnlichen Uhr. Bei unnormaler Arbeitsweise zeigen beide Zeiger verschiedene Zeiten an und die Differenz in der Zeigerstellung gibt Aufschluss über die Grösse des Gewinnes (bei Zeigervoreilung) oder des Verlustes (bei Zeige1'l1acheilung) an geleisteter Arbeit an.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Fig. 1 und 2 zeigen eine Vorderansicht und einen Längsschnitt durch das Räderwerk des Zählwerkes und Fig. 3 eine Draufsicht auf dessen auswechselbares Zifferblatt.
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gebracht, durch welches die Bewegungen der zu kontrollierenden Maschine so auf zwei durch die Schnecke 8 gemeinsam angetriebene Räder 9, 10 mit ungleicher Zähneanzahl übertragen wird, dass bei ununterbrochenem Betrieb das eine Rad dem andern stündlich um die Differenz der Zähnezahl voreilt. Das Rad 9 ist mit einem Zeiger 11 und das Rad 10 mit einer Scheibe 17 fest verbunden.
Auf letzterer ist das Zifferblatt 12 aus Papier, Karton od. dgl. leicht auswechselbar befestigt, so dass es als Beleg für
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am Deckel 2 und am Gehäuse 1 verbindet, gegen unbefugte Eingriffe geschützt.
Wesentlich ist, dass als Wert für eine Zifferblatteinteilung das Produkt eingesetzt wird, welches man erhält, wenn man den stündlichen Zeigervorschub bei Dauerbetrieb bzw. den numerischen Wert der Differenz der Zähnezahlen beider Räder 9 und 10 mit dem Verhältnis multipliziert, in welchem die zu erreichende, mittlere Nutzleistung zur theoretischen Nutzleistung der Maschine bei Dauerbetrieb steht.
Es sei beispielsweise die Differenz zwischen den Zähnezahlen der beiden Räder 9 und 10 gleich einem Zahn und das oben erwähnte Verhältnis zwischen effektiv erreichbarer Nutzleistung uud theoretischer Nutzleistung gleich 80%, so ergibt sich für die Länge der Zifferblatteinteilung
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wird um so grösser, je höher diese Durchschnittsleistung bemessen ist.
Auf einem entsprechend eingeteilten Zifferblatt läuft der Zeiger stets synchron mit dem Zeiger einer gewöhnlichen Uhr, wenn die Maschine mit der vorgeschriebenen Nutzleistung arbeitet, andernfalls entsteht aber eine Differenz im positiven oder negativen Sinne ; welche die Schnelligkeit der geleisteten Arbeit erkennen lässt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kontroll- und Messvorrichtung fÜr Arbeitsmaschinen, unter Anwendung eines Zählwerkes, dessen Zifferblatt und Zeigereinrichtung mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Arbeitsmaschine während einer Zeitperiode normalerweise zu leistende Nutzarbeit in Messstreifenform od. dgl. auf dem Zifferblatte aufgetragen und in so viel Einheiten unterteilt ist, als die besagte Zeitperiode Arbeitsstunden besitzt, und dass der Zählwerkzeiger einen derart bemessenen, zwangläufigen Vorschub erhält, dass er, den Messstreifen ganz abläuft, wenn die Arbeitsmaschine die für die besagte Zeitperiode zugrunde liegende tatsächliche Nutzarbeit vollbringt.