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Messvorriclltllng fÜr flächenbearbeitende Maschinen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Messvorrichtung für flächenbearbeitende Maschinen,nsbesondere landwirtschaftliche Maschinen, wie Sä- und Mähmaschinen od. dgl., und dient dazu die Grösse der durch die Maschine bearbeitenden Flächen anzugeben.
Derartige Einrichtungen sind in mehrfachen Ausführungen bekannt. Sie bestehen im wesentlichen alle darin, dass ein Zeigerwerk oder Zählwerk von der Radumdrehung betätigt wird, und auf einer Skala, die allenfalls schon nach dem Produkt aus Weglänge und Arbeitsbreite geteilt ist, die bestrichene Fläche anzugeben gestattet. Für Maschinen mit wechselnder Arbeitsbreite muss demnach eine Skala mit verschiedenen Teilungen angewendet werden oder es müsste bei Zählwerken das Übersetzungsverhältnis des Antriebes geändert werden, was jedenfalls mit besondeier Umständlichkeit verbunden ist, Hiezu kommt, dass bei Zeigerwerken verhältnismässig sehr grosse Skalendurchmesser angeordnet werden müssen.
Beträgt z. B. die Tagesleistung einer Bodenbearbeitungsmaschine 40. 000m2 und soll die Ablesung auf 20 m2 genau erfolgen können, lässt man ferner eine Teilstrichentfernung vcn mm noch zu, so muss der Skalenkreis l m Umfang, demnach über 30 cm Durchmesser besitzen.
Die Erfindung bezweckt nun diese Nachteile zu beseitigen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Ableseelemente, d. s. Skala und Zeiger in zwei zueinander senkrechten oder nahezu senkrechten Richtungen in Abhängigkeit von der Bewegung der Arbeitsmaschine bewegt werden, so dass im Vue : sauf der Bewegung die auf einer Fläche ausgebreitete Skala bestrichen wird.
In Ausgestaltung der Erfindung kann die Skala entweder auf einer zylindrischen Trommel in Form einer Schraubenlinie angebracht sein, wobei entweder die Trommel oder der Zeiger während jeder Umdrehung um die Breite der Skala verschoben werden, oder die Skala ist in Form einer Spirale auf einer ebenen Scheibe angebracht und der Zeiger bewegt sich in radialer Richtung. Gegebenenfalls kann die Skala auf einem Band angeordnet sein, welches von einer Spule auf eine andere durch die Bewegung der Arbeitswelle abgespult werden. Da sich bei dieser Anordnung das Umdrehungsverhältnis ständig ändert, muss die Skala dementsprechend ausgeteilt sein.
Um die Vorrichtung für verschiedene Arbeitsbieiten verwenden zu können sind erfindungsgemäss Skalen mit verschiedenen, den vorkommenden Arbeitsbreiten entsprechenden Werten aus Blättern und Papier od. dgl. Material vorgesehen, die leicht durch Aufstecken auf die Trommel bzw. Scheibe gegeneinander ausgetauscht werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist, um mit einer Skala für die verschiedenen Arbeits- breiten das Auslangen zu finden, eine Skala mit einem Liniensystem (Geraden oder Kurven) vorgesehen, welches durch Verbindung der den einzelnen Arbeitsbreiten entsprechenden Ablesewerte entsteht, deren Schnittpunkt mit den Teilstrichen einer nach den Arbeitsbreiten geteilten Zeigerskala die entsprechenden Werte ergibt.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Vorrichtung nach vorliegender Erfindung in beispielsweiser Ausführung dargestellt, während Fig. 2 eine Skala für die gleichzeitige Bestimmung der Leistung verschiedener Arbeitsbreiten in ausgebreitetem Zustand darstellt.
Auf einer Schraubenspindel-/ (Fig. 1) sitzt mittels eines Muttergewindes die zylindrische Trommel 2, die mittels des Zahnrades 3 in bekannter, in der Zeichnung nicht näher dargestellten Weise, in Abhängigkeit vom Bewegungsmechanismus der Flächen bearbeitenden Maschine in Drehung versetzt wird, so dass sich die Trommel während der Drehung der Länge nach verschiebt. Auf der Trommel ist eine Skala
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angebracht, die die einzelnen Ablesewerte in Form einer Schraubenlinie aufgetragen hat. Die Trommel ist mit einem feststehenden zylindrischen Mantel 4 umgeben, der ein Fenster 5 besitzt, das als Zeiger dient und durch das der jeweilige Zahlenwert abgelesen werden kann. Die Skala ist aus Papier od. dgl. gefertigt und auf die Trommel aufgesteckt.
Für die verschiedenen Arbeitsbreiten sind mehrere Skalen mit entsprechenden Teilungen vorgesehen, die leicht gegeneinander ausgetauscht werden können. Erfindung-
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der Zeiger in radialer Richtung um die Breite eines Spiralganges verschoben.
Um an einer einzigen Skala die Werte der durch verschiedene Arbeitsbreiten bestrichenen Flächen abzulesen ist die Skala nach Fig. 2 vorgesehen, die in der Ebene ausgebreitet dargestellt ist und auf die Trommel aufgerollt wird. Die kürzere Seite des Rechtecke entspricht hiebei der Länge, die längere
Seite dem Umfang der Trommel. Statt des Fensters 4 ist im Mantel 4 ein Schlitz vorgesehen, der so lange wie die Trommel ist und dessen Kante eine Teilung mit den Werten der einzelnen Arbeitsbreiten besitzt.
Auf der Skala sind Scharen von immer mehr schräg verlaufenden Linien verzeichnet. Jede dieser Linien entspricht einer bestimmten Flächenleistung, die am unteren bzw. linken Rand angeschrieben ist. Die Ablesekante mit der Arbeitseinteilung ist in drei verschiedenen Stellungen A, B und C entspreehend deren jeweiligen relativen Stellung zur Trommel bei deren Drehung dargestellt. Die jeweilige Flächenleistung ergibt jene Skalenlinie die die Kante der Ableseteilung an dem der Arbeitsbreite entsprechenden Teilst-ich schneidet. So ergibt z. B. die Ablesung in der Stellung C bei einer Arbeitsbreite von 180 cm eine Flächenleistung von 900 m, bei einer Arbeitsbreite von 200 cm eine Flächenleistung von 10002 m.
Dasselbe Prinzip kann auch auf kreisscheibenförmige Skalen angewendet werden, wobei die Teilung statt aus Scharen von Graden aus solchen von Spirallinien besteht. Der Ablesezeiger mit den Teilmarken der einzelnen Arbeitsbreiten bildet eine radial zur Skalenscheibe gestellte Kante.
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