DE370993C - Rechenvorrichtung - Google Patents
RechenvorrichtungInfo
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- DE370993C DE370993C DET26570D DET0026570D DE370993C DE 370993 C DE370993 C DE 370993C DE T26570 D DET26570 D DE T26570D DE T0026570 D DET0026570 D DE T0026570D DE 370993 C DE370993 C DE 370993C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06G—ANALOGUE COMPUTERS
- G06G1/00—Hand-manipulated computing devices
- G06G1/14—Hand-manipulated computing devices in which a straight or curved line has to be drawn from given points on one or more input scales to one or more points on a result scale
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Discharge By Other Means (AREA)
Description
- Rechenvorrichtung.
Laie Erfindung betrifft eine Reahenvorridh tung .mit mehreren bandförmigen, l%caTith- mischen Teilungen. Während idiie.bisher be- kannt gewordenen Rechenvorridhtungen mit bandförmigen Teiiliungen lediglich eine beson- dere iAusführungsart dies bekannten festen:, ,stabförmigen iRechen,scahiiieibiers darstellen, liegt der neuen Vorriohtung clas Prinzip,der unter Nomogramm bekannt igewordenen -graphischen Rechenmethode zugrundie. Ein Nomoigramm besteht bekanntlich aus imindestens idrei.in :be- stimmten Abistänidien voneinander parallel auf- getragenen logarithmischen Einteilungen, ide- ren Maßstab von dem j@eyveiliigen gegenseiti- gen. Abkand abhängig -ist. Durch geradilinige Verbindiung zweier biestiamnter Teilpunlktie von zwei düeser Einteilungen ergibt der Schnittpunkt id@ieser Verbindungslin:üe auf der dritten Teilung das jeweilige Resultat der gewünschten Multiplikation ibzw. Division. Alus iZw@e.ckmäßügkeitsgründen wählt man in @cler Regel !drei im gleichen. Abstand vonein- andier aufgeraa ne il@ogarithrnische Einteilun- gen, von .denen: @di@e einte, beisipii,eliswiiei.s-e die -miittliere, etwa -den .hAlben Größenmaßstab be- sitzt wie diie beiden an;dieren. Zur Klarlegung diesier Voraussetzung der Erfindiung sei auf Aibb. z vernmiiesien, in ,d-er ein einfaches Anwen- ,lungsbeispi:el eines \oma;ramms wiederge- geben ist. Wie ersichtlich, sinid, drei Iogarith.mische Teilungen .1, B, C derart aufgetragen, daß die Verbindung eines Punktes der Teilung A und der Teilung B auf der Teilung C dass Resultat der Multiplikation von A X B ergibt. Beispiel einer -Multiplikation 2X5. Verbinde a2 mit 1--, so wird Teilung C in Punkt c1° geschnitten, @l. h. 2 X 5 _-_ 1o. Beispiel einer Division4:2. Verbinde cl ,mit b=; Sclni:ittpatnkt dieser Z-enbindun-slinie auf Teilung :1 -gibt 2, d. h. .j..2-2. Bei genügender Feinheit der Einteilung lassen sich also mi:t den drei Einteilungen alle gewünschten NLultipl:ikationen :und Divisionen ausführen, jedoch hängt der Genauigkeitsgrad von der Größe tbzw. Länge,der Teilungen ab, die !beim graphischen Verfahren jedoch nur in sehr beschrärkter Länge ausgeführt wer- @clen können. Der Grundgedanke des NToinogratnms ist nur bei der vorliegendien Erfindung verwendet worden, jedoch im unigekehrten Sinne, d. h. in der Weise, daß nicht, wie beim ,graphischen Zerfahren, die Verbindungslinie der drei fest- stehen-den Einteilungen veränid,er.liah ist, son- dern vielmehr ist angenommen worden, daß die Verbindun-slinie ortsfest bleibt u,n,d da- gegen die drei Einroeiluingen .bewegt «-erden. Um auf diesem Wege zu richtigen Ergdb.n:is- sen zu gelangen, ist es natürlich erforderlich, die drei Teilungen . ,derart zwangsläufig mit- einander zu verbinden, daß ihre relative Lage zueinander und -zur Verbindungslinie .durch die Bewegung der einen Teilung .nicht beein- träclitigt wird. Würde ,man beispielsweise bei dem Nomogrämm der Ab-b. i die Tei- lung A derart verschieben, daß der Punkt a,' auf diie frühere Lage des Punktes a.2 fällt, so kann man mit Odem Nomog-rain:ni nur dann richtige Ergebnisse erzielen, wenn zugleich anit der Verschiebung der Teilung A von a1 auf a2 und bei stillstehen-der Teilung C auch die Te.i:lung B in entgegengesetzter Richtung so verschoben wird, d#aß Punkt b1 auf @d:ie frühere Labe des Punktes b2 fällt. Ferner wäre zuin gleichen Zwecke erfor- derlich für den Fall, daß bei stillstehender Teilung A ;die Teilung C derart verschoben wird, daß der Punkt cl" auf die frühere Lage des Purvktes cl zu liegen kommt, so sind narr dann richtige Ergebnisse @erreichbar, wenn zugleich nit dieser Verschiebung der Tei- hing C die Teilung B derart verschoben wind, daß der Punkt b5 auf die frühere Lage des Panktes b2 zu liegen kommt. Da der Abstand d-er ;drei Teilungen A C C B üst, so ergibt sich mit anderen Worten aus der Kongruenz d@erDreiecke cl, a2, c4 .und h=', b1 und cl, daß die @"erscli@iebung der Tei- hin- A )bei stilll.steli:ender Tei:lun.a C eine @leicli ,große, aber entgegengesetzt gerichtetes @'er- schiebung der Teilung B erfordert. hn Hinblick auf die Ge.ametnie der Drei- ecke a .2, cl, c1° u,nid! a2, b2, b° ergibt sich, daß die Strecke b2, b° doppelt so groß ist ad.die Strecke cl, c1°. Hiernach ergibt sich also, daß bei stillstehender Teilung.4 die Verschiebung der Teilung B eine glei@chgeridhtete, jedoch doppelt so große Verschiiebung der Teilung B erfordert. Zur Mechanisierung des "umgekehrten No- niagramms .ist also eine Vorrichtung erforder- l:ch, mit der zwangsläufig die ,drei Teilungen so ;bewegt werden können, daß die beiden oben geschilderten Be:d:in,uligen erfüllt wer- aen. ,Gemäß der vor.li:egeniden Erfindung werden nun diese Bedingungen. idadurah erfüllt, daß ,lie drei bandförmigen Teilungen, durch Zahn- trommeln, d,i.e miteinander @d-uroli Umlaufge- triebe gekuppelt sind, bewegt iverden können. In dien Abb.2 Ibis 5 ist nun ein Ausfü!h- runigs@beispied der Erfindung wiedergegeben. Die log>ariühmischen Tei:luligenA, B, C ,des omogramines (Abb. i) s.-in.d in an -sich :be- kannter Weise auf filmartigen, mit Lochrand versehenen Bändern z (Abb. 2) aufgetragen. In Alb. 3, :die einen Querschnitt durch d=as Triebwerk :der Vorrichtung (AUb. 2) -wieder- ist die Fiührung des FÜmbandes ider Tei- lung C zu erkennen, und zwar ist das Film- band von ,der Haspeltrammel2 üiber :die Füh- ru.ugsrollie 3, über die gezahnte Antriebstroni- inel,..l, .die Führungsrolle 5 ,zu der Haspel- rolle 6 .geführt. Hierbei wird .das Filmband unter :dein .mit dem Teil.stnich:, versehenen Fensterehen. 7 vorbeigeführt. Diese Fidm- bandführung der Teilung -A und B entspricht voltkommen. auch derjenigen der Teilung C, so daß .in ider Außenansicht (.Ab-b- q.) die drei Teilungen A, B und C in .den. drei Fansterchen erkennbar sind. Die Antriebstrammel4 .ist mit einer außerhalb des Gehäuses befindlichen 1@uribel,s:Cheibe@ unmittelbar starr verbunden, so daß durchDrehung der Kurbel'g das Fim- band', unmittd:bar der Drehung der Kurbel entspreahenid, verschoben wird. Die Drehung dieser Antriebstrommel erfolgt auf einer Achse io, die auch den Antriiebstrommeln, i i ler Teifiung B u.n;d 12 der Teilung A gemein- sam dient. Am entgegengesetzten Ende der Achse io ist eine zweite ILu,rbelscli,eibe 13 fest angeibracht; ebenso ist die Antriebsscheibe 12 und das Zentralrädchen 1.4 des LTinlau:fgetri.e- bes iin ider Trommel 4. fest mit der Achse io verschraubt. Die Aii:triel>stro@rnmel@ i i ist frei auf der Achse io deellbax, jedoch iduroh das mit :ihr fest verbundene Gegenrad 15 durch das Um-laufra.d 16 :mit dem Zentrailrad 14 in Verlbindu:ng. Das Umlaufrad 16 ist uni ,eine Achse 17 idrelhbar, die iim Innern. .des An- trielbsradtes 4 ,befestigt ist. Somit siünidi diie drei Trommeln, 4, ri und r2 durch die Achse ro, die Räder 14, 16 und, 15 miteinander zwanggläufig ,gekuppelt. Bei stillstehender Kurbel:9,entsprechend. ,stilllstehender Tei- lung C, .soll i#:,urib,eli 13 ,um einen gewünschten Betrag gdid@reht iv,er.den. Hierdurch wird die Teilung A durch die Anitriielbistromm,el'i 12 .in dem gleichen Sinne der Kurbel,dr,ehung 13 be- wegt, gleichzeitig aber auch wird dürch das mit der Achse io festverbundene Zentralrad 14. über das Umlaufsrad 16, dessen Aclhse 17 infolge Stillstamides der Kur,belg ebenfalls ,ortsfest bleibt, verimittels dies Rades,1i5 die Antriiiebstromm!e1 ij sind mit ihr dieTez:lung B tun dlas ,gleiche Maß; jedoch in entgegenge- @setztem .Sinne .wie tAnfiriebstromvmel i2, ge- dreht. Somit wäre ,d-i@e ,ein:e ;der oben gestellten B:edi@ngttnigen :durch .das. Getriehe erfüllt. Wind .bei stillstehender Kurbelscheübie 13, was einem Stillstand der Antriebstromimeli 12 sowie der Teilung A und ferner ,dem Stil1- starud: des .Zentralredes 14 ,entsp,nicht, :die Kur- übel 9 gedreht, @s:o bewegt sich . i. id,i,e mit Jür ,starr verbundenie ,Antriebs- trOmmell 4 mit ,dem gleichen :sinne Ider Kurbel- dreahu,ng 9 und 2. iabier, da nunmehr bei drehender Trom- mel 4 auch ,die SAchs.e 1.7 ,des Umlaufradies:16 kreist, wird auch das ;Rad 15 ibzw. die mit ihm :starr verbuhdene A -ntrdebstrommel ij in dem gleichere Sinne wie die Antri,eb.strom- miel, 4, jedoch um das doppelte Maß, gedreht. .Somit wäre auch: hierdurch die zweite ein- gangs gestellte Bedingung -durch ,das .Getriebe erfüllt: Um .den Sti,lils:tan,d, idier @mtnielb!stroinirneL 12 oder 4 zu `bewirken, sind, diie Ku,rbelacheilben 13 bzw. 9 -mit Refscheiben 18 und i9 ver- sehen, die durch Federn, 2o bzw. 2'1 galten die feststehende- G,eihäusmvand, 8 gedrückt werIden und, hierdurch aine gewisse Selbsthemmung ,erzeugen. Um, die .Filmbänder in beiden Richtungen .bewegen. zu können, ist es erfor- derl,iöh, daß' @die Ha.speltnommeln:2 ,bzw. 6 gleichzeitig mit der Drehung der Kurbel 9 (bz1v. 1-3) beidreht wenden. Zti ,diesem Zweck besitzen die Antriebstrommeln Zahnlkränze 22 (Abb.2 und- 3), dlie über die Z#,vi,sch;enräd.er 23 das A.rntr;i:ebzahnra@d 24 der Haspe16 an- treibt. Dieses Rad, 24 steht aber auch durch das Zwischenrad.25 .mit dem Amtrieibiza.hn,raid 26 ,der Haspei12 in Verhindung. Um dem ,hei-in Auf- bzw. tAbwickelin. ,dies Bandes ,sich verändernden Durchmes;ser der Spulen, 2 ,bzw. 6 Redhnung ;zu tragen, sind die Antrieb- zahnrälclez, 24 Unid- 26 nicht stazr an den Has- peltronnneln 6 und 2 befestigt, sondern. wer- den durch Reibung mitgenommen, die von den K,l@emmschraaibenhül!sen 27 bzw. 28 er- zeugt wird. A n w e n du, n :g s b e4, .s p ,i ,e @l : Es. sohl ,303 mit 12 multipi1,iizi@ert werden. Man drehe die Kurbelscheibe 13 so lange, bis die Zahl 303 unter ,dem Teilstrich .des, Fensters Ider Tei- lung, A erscheint. A.ldann. dtehe man Kur#be#li 9 so ,lange, bis unter dem Teüd:strich. idesFensters der Teilung B ,d!iie Zahll i,2 erscheint. Ist dies erfolgt, so -ist bereits sellbsttätig unter den Teilstrich .dies 'Fensters ,der Teillung C die Zahl des Resultates. und ,braucht nur ab- geles-en zu. werden 3636. Bei einer ,Division werden die Teilungen in der gleichen Weise nacheinander verstellt, je- doch ,in umgekehrter Reihenfolge, d. ih. man dividiert die Zahl ;der Teilluna C .(äsi ,erste Einstellung imitteds I@urbel9) idurr@h .die betr. Zahl Ider Teilung B (als- zweite die vermiittelis, der Kurbel 13 .bewirkt wird.) und liest alsdann ,das .Resultat der Division, das ,sich: .bereits. ,selbsttätig eingestellt hat, unter dem Teiilstnirih dies Fensters der Tei- lung A ab. Wie bei alllen Rechenvorrichtungen mit loganithmisthier Teilung iddiie ,lletzhen Dezimalen durch Schätzung @gefunlden werden, so wäre auch ibei@ ,di@es-er Vorrichtung ein ,deraetiges Annähenungsverfähren für die ilietzteniDezi,ma- len erforderlich:. Um jedoch ,dies weitgehendst zu ,erleichtern, .ist man bei dieser Vorrichtung in der Lage, auf verhältnismäßig - geringem Ratum, sehr .große Teilüngsilängen unterzu- bTin,gen. Die in der Abbildung ,dargestellte Vorrichtung @entspridh.t ,etwa deim natürlichen Maßstäbe idles Apparates, bei diem Fillnvbänlder von: 6 bis 8 im Länge bequem untergdbmacht werden ,können. ,Die Vorriohttung würde so- nach. ,mit der ,Genauiigikeiit eines 6 bis 8 im lan- gen Rechenschiebers rechnen können.
Claims (1)
-
PATENT-ANSPRU CH: Rechenivorrichtung .mit mdhr,enen iband- förmiigen, logarithmischen Teilungen zur Ausführung" von M ulltiplikatienen: oder !Diivisionen, dadurch gelleennzeidhnet, ,daß ,drei ibandförimige lcgarithmi;schie TeHun- ,gen, dn ch Antriebstrommeln beNvegt wer- iden, die ,dtilrch ein Uml:aufgefriielbe iw.aniig- läufig .mi-t,eiiiiianldier gekuppelt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET26570D DE370993C (de) | 1922-05-19 | 1922-05-19 | Rechenvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET26570D DE370993C (de) | 1922-05-19 | 1922-05-19 | Rechenvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370993C true DE370993C (de) | 1923-03-09 |
Family
ID=7552872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET26570D Expired DE370993C (de) | 1922-05-19 | 1922-05-19 | Rechenvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370993C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2454987A (en) * | 1947-06-04 | 1948-11-30 | Bradner Donald Byal | Calculating machine |
| US2528010A (en) * | 1947-06-13 | 1950-10-31 | Victor O Lothman | Calculator |
| US2572811A (en) * | 1948-04-20 | 1951-10-23 | Jullien Pierre Jules Louis | Calculating machine |
| US2710142A (en) * | 1946-08-13 | 1955-06-07 | George R Stibitz | Film type of slide rule |
-
1922
- 1922-05-19 DE DET26570D patent/DE370993C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2710142A (en) * | 1946-08-13 | 1955-06-07 | George R Stibitz | Film type of slide rule |
| US2454987A (en) * | 1947-06-04 | 1948-11-30 | Bradner Donald Byal | Calculating machine |
| US2528010A (en) * | 1947-06-13 | 1950-10-31 | Victor O Lothman | Calculator |
| US2572811A (en) * | 1948-04-20 | 1951-10-23 | Jullien Pierre Jules Louis | Calculating machine |
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