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Wassermesser mit Flügelrad od. dgl.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Wassermessers nach Patent Nr. 88536, bei dem das Messorgan von zwei im entgegengesetzten Sinne wirkenden, ungleich starken Strahlen beeinflusst wird, deren Differenzeffekt einen verhältnismässig kleinen Betrag darstellt.
Versuche haben ergeben, dass bei derartigen Messvorrichtungen die Regulierung des Messorganes im Prinzipe entweder dadurch leicht erfolgen kann, dass der die Messung bestimmende Differenzwert beider Strahlen durch Querschnittsänderungen bei einem oder beiden Strahlen verändert wird, oder aber dadurch, dass dieser Differenzwert durch Veränderung der Strahlen- richtung bei einem oder beiden Strahlen geändert wird. Die Einstellung im ersten Falle wird
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verschiebbar oder drehbar angeordnet wird. so dass entweder der Querschnitt nur eines oder beider Kanäle gleichzeitig veränderbar wird.
Die Einstellung im zweiten Falle kann dadurch erfolgen, dass die Kanäle für die beiden Wasserstrahlen ein in den Zuflusskanal des Wassermessers eingesetztes, drehbar angeordnetes Einbaustück durchdringen, durch dessen Drehung zwar keine Querschnittsänderungen bedingt sind, jedoch der Hebelarm, mit welchem die beiden Wasserstrahlen in ihrem Angriffspunkt auf das Messrad einwirken, gleichzeitig oder im umgekehrten Sinne verändert wird.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in'den Figuren schematisch veranschaulicht. In Fig. 1 bezeichnet a den Einströmungs- und b den Ausströmungskanal, c das Flügelrad und d einen Trennsteg, durch den der Einströmungskanal in zwei Kanäle e und f von ungleichem Querschnitt unterteilt ist. Die durch den Kanal 1', l'fliessenden Wasserstrahlen suchen das Flügelrad im entgegengesetzten Sinne zu drehen. e ist der Hauptkanal und besitzt den grösseren Querschnitt. Der durch denselben gehende Wasserstrahl wirkt stärker auf das Flügelrad als der durch den Gegenkanal y fliessende, so dass das Flügelrad sich in der Pfeilrichtung dreht.
Wird der Trennsteg cl nun verschiebbar senkrecht zur Achse des Einströmungkanals a vorgesehen, so kann durch Verstellen nach der einen oder anderen Richtung hin der Querschnitt des einen Kanals vergrössert und der des anderen gleichzeitig entsprechend verkleinert werden, wodurch die gegeneinander auf das Flügelrad einwirkenden Wasserkräfte eine entsprechende Änderung erfahren und das Flügelrad langsamer oder schneller umläuft.
Anstatt den Zwischensteg verschiebbar vorzusehen, kann er auch drehbar, z. B. um eine Achse g angeordnet sein, so dass bei der Drehung in der angedeuteten Pfeilrichtung der Querschnitt des Hauptkanals e fast unverändert bleibt, während die Querschnittsveränderung des Gegenkanals sehr gross sein kann.
In Fig. 2 ist der Querschnitt eines Wassermessers mit drehbar eingesetztem Einbaustück i dargestellt. In diesem Einbaustück sind die beiden Kanäle e und f von verschiedenem Querschnitt vorgesehen. Die Mittellinien fund l der durch die beiden Kanäle gehenden Wasserstrahlen befinden sich in verschiedenen Abständen in und it von der Achse des Flügelrades, so dass ihre Einwirkung auf letzteres für die Querschnittseinheil der Wasserstrahlen auch verschieden
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ist.
Wird das Einsatzstück nun gedreht. so dass die Kanäle die Stellungen k1 und l1 einnehmen. dann ändert sich zwar das Querschnittsverhältnis der Kanäle nicht, die Umlaufgeschwindigkeit wird aber eine grössere, weil das Verhältnis der Hebelarme m1/n1 grösser ist als das Verhältnis m/n.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wassermesser nach Patent Nr. 88536, dadurch gekennzeichnet, dass der die Messung bestimmende Differenzwert beider Strahlen in an sich bekannter Weise durch Querschnitts- änderungen bei einem oder beiden Strahlen einstellbar ist.
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