DE555128C - Boot - Google Patents
BootInfo
- Publication number
- DE555128C DE555128C DEH127315D DEH0127315D DE555128C DE 555128 C DE555128 C DE 555128C DE H127315 D DEH127315 D DE H127315D DE H0127315 D DEH0127315 D DE H0127315D DE 555128 C DE555128 C DE 555128C
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- DE
- Germany
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- boat
- halves
- parts
- spreading
- articulated
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- Expired
Links
- 230000009182 swimming Effects 0.000 claims description 4
- 238000003287 bathing Methods 0.000 description 7
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
- B63B7/02—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels comprising only rigid parts
- B63B7/04—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels comprising only rigid parts sectionalised
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Boot, das der Länge nach aus zwei selbständigen,
für sich schwimmfähigen Hälften besteht, die durch Spreizstäbe in Querschiffsrichtung
gegeneinander verstellt werden können oder aber zu einem geschlossenen
Bootskörper vereinigt werden können. Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung
eines solchen Bootes, nach welcher to an dem Boot zur Bewegung der beiden Bootshälften gegeneinander eine vom Boot aus zu
bedienende Spreizvorrichtung vorgesehen und zwischen den beiden Bootshälften ein wegnehmbares
Badebassin angeordnet ist. Durch diese Ausbildung wird gegenüber den bekannten
Booten der obenerwähnten Art der wesentliche Vorteil erzielt, daß die Bootshälften zu jeder Zeit vom Boot aus verstellt
werden können und so die Möglichkeit besteht, das Boot während der Fahrt nach Belieben
in eine schwimmende Badeanlage oder diese in ein normales Boot umzuwandeln.
In den beiliegenden Zeichnungen ist das Boot nach der Erfindung in einer beispielss5
weisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: „
Abb. ι einen Längsschnitt durch einen Bootsteil des Bootes,
Abb. 2 einen Querschnitt durch die zu einem normalen Boot vereinigten Teile,
Abb. 3 eine Ansicht auf die einen Bootsteil abschließende Wand,
Abb. 4 eine Draufsicht auf das in eine Badeanlage umgewandelte Boot,
Abb. 5 eine Draufsicht auf die zu einem normalen Boot vereinigten Teile und
Abb. 6 eine Draufsicht auf die zur Bewegung der beiden Bootsteile gegeneinander
dienende und diese verbindende Vorrichtung.
Das in eine schwimmende Badeanlage umwandelbare Boot besteht aus zwei für sich
abgeschlossenen Teilen 1 und 2, die durch eine Vorrichtung miteinander verbunden sind,
welche ermöglicht, die Bootsteile 1 und 2 zu einem normalen Boot zu vereinigen oder
dieses Boot in eine Badeanlage umzuwandeln.
Die die beiden Bootsteile verbindende Vorrichtung kann beispielsweise die aus den
Abb. s und 6 ersichtliche Ausbildung aufweisen, nach welcher einerseits das Schneckengetriebe
3 und andererseits die Schneckengetriebe 4 und 5 mit je einem in der Mitte gelenkig gehaltenen Gestänge 6 und 7 verbunden
sind, während die Schneckengetriebe 3 und 4 durch die Welle 8 unter sich miteinander
gekuppelt werden. Die Schneckengetriebe 3 und 5 weisen zu ihrem Antriebe je eine Kurbel 9 und 10 auf. Zum Zwecke
einer weiteren Stabilisierung der Gestänge 6 und 7 in ihren aus Abb. 4 ersichtlichen Lagen
können die aufgezeichneten Streben 11 und 12
angeordnet werden. 13 und 14 veranschaulichen die durch die Wandungen der Bootsteile ι und 2 gehaltenen rostartigen Zwischenboden,
während 15 und 16 zwei Dorne 6g darstellen, welche im Schließzustande nach
Abb. 5 in die aus Abb. 4 ersichtlichen Aussparungen 17 und 18 eingreifen, wodurch
eine Längsverschiebung der beiden Bootsteile ι und 2 verhindert wird.. Um letztere
im Schließzustande nach Abb. 5 verharren lassen zu können, sind lösbare Arretiervorrichtungen
19 und 20 vorgesehen.
Die beiden Bootsteile 1 und 2 bilden im Schließzustande nach Fig. 5 ein Boot, welches
sich von den an sich bekannten Booten dadurch unterscheidet, daß durch seine Längsmitte
zwei Wandungen führen. Will man die Bootsteile 1 und 2 in eine Badeanlage gemäß
Abb. 4 umwandeln, so bedient man sich nach Loslösung der Arretierorgane 19 und 20
der aus Abb. β ersichtlichen Vorrichtung in der Weise, daß man entweder durch Drehung
der Kurbel 9 oder 10 oder aber beider Kurbeln die Schneckengetriebe 3, 4 und 5 sowie
die Welle 8 in der angegebenen Pfeilrichtung dreht. Diese Drehung der Schneckengetriebe
3, 4 und 5 sowie der Welle 8 bewirkt, daß die in der Mitte gelenkig gehaltenen und an
drei Stellen mit den Schneckenrädern genannter Getriebe fest verbundenen Gestänge 6
und 7 eine Spreizung erfahren. Die Drehung der Kurbeln 9 und 10 hat zur Umwandlung
des normalen Bootes in eine Badeanlage so lange anzuhalten, bis die Gestänge 6 und 7
so weit gespreizt sind, daß sie einander parallel gegenüberstehen. Die die beiden
Bootsteile 1 und 2 zu einem normalen Boot vereinigende oder in eine Badeanlage umwandelnde
Vorrichtung kann von der in Abb. 6 der Zeichnung dargestellten abweichen. Vorgängig oder aber erst nach Spreizung der
Gestänge 6 und 7 wird an diese sowie an die vertikal verlaufenden Wände der Bootsteile 1
und 2 ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Badebassin befestigt, dessen Seitenwände und
Boden durch ein Geflecht o. dgl. gebildet sein kann. Auf dem Boden dieses Bassins können
wegnehmbare rostartige Latten befestigt werden zu dem Zwecke, dem Boden einen festeren Halt zu verleihen. Die Bootsteile 1
und 2 können außerdem durch rostartige Leisten miteinander verbunden werden. Das
in der Zeichnung nicht dargestellte Badebassin ist zusammenlegbar und wegnehmbar.
Claims (3)
- Patentansprüche ·.i. Boot, das der Länge nach aus zwei selbständigen;, für sich schwimmfähigen Bootshälften besteht, die durch Spreizstäbe in Querschiffsrichtung gegeneinander verstellt oder zu einem geschlossenen Bootskörper vereinigt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der beiden Bootshälften gegeneinander eine vom Boot aus zu bedienende Spreizvorrichtung vorgesehen ist, und daß zwischen den Bootshälften ein wegnehmbares Badebassin angeordnet ist.
- 2. Boot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung aus zwei in der Mitte gelenkig unterteilten und mit den Bootshälften drehbar verbundenen Spreizen besteht, die durch Schneckengetriebe zu bewegen sind.
- 3. Boot nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den gelenkigen Spreizen Streben befestigt sind, die die Spreizen gegenüber den Bootshälften abstützen.Hierzu τ Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH127315D DE555128C (de) | 1931-06-13 | 1931-06-13 | Boot |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH127315D DE555128C (de) | 1931-06-13 | 1931-06-13 | Boot |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE555128C true DE555128C (de) | 1932-07-16 |
Family
ID=7175337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH127315D Expired DE555128C (de) | 1931-06-13 | 1931-06-13 | Boot |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE555128C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2977606A (en) * | 1958-04-21 | 1961-04-04 | Straussler Nicholas Pe Sorrell | Boat |
| DE1281881B (de) * | 1965-03-11 | 1968-10-31 | Maurice Liard | Zusammenlegbares Wasserfahrzeug mit Pedalantrieb |
-
1931
- 1931-06-13 DE DEH127315D patent/DE555128C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2977606A (en) * | 1958-04-21 | 1961-04-04 | Straussler Nicholas Pe Sorrell | Boat |
| DE1281881B (de) * | 1965-03-11 | 1968-10-31 | Maurice Liard | Zusammenlegbares Wasserfahrzeug mit Pedalantrieb |
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