DE75485C - Versenkbares Badebett für Dampfund Wasserbäder - Google Patents

Versenkbares Badebett für Dampfund Wasserbäder

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DE75485C
DE75485C DENDAT75485D DE75485DA DE75485C DE 75485 C DE75485 C DE 75485C DE NDAT75485 D DENDAT75485 D DE NDAT75485D DE 75485D A DE75485D A DE 75485DA DE 75485 C DE75485 C DE 75485C
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bather
bath
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DENDAT75485D
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H. E. BAUMANN in Frankfurt a. M
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H35/00Baths for specific parts of the body
    • A61H2035/004Baths for specific parts of the body for the whole body except the head

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
An Badebetten, in denen kalte Bäder, Dampf-, Heifsluft- und Kräuterdampfbäder genommen werden können, eine Einrichtung zu schaffen, welche ermöglicht, unmittelbar nach einem Dampfbad sofort ein Wasserbad nehmen zu können, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Das versenkbare Badebett vorliegender Einrichtung vereinigt in sich diese Möglichkeit.
Vorliegende Erfindung besteht, wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich, aus vier Haupttheilen: dem äufseren Bettkasten, dem Bettlager mit daran befestigtem Zwischenboden, der Vorrichtung zum Versenken des Lagers nebst Zwischenboden und der wasser- bezw. dampfdichten Decke. Der äufsere Bettkasten (Fig. ι bis 4) besteht aus einer bettähnlichen Kastenform, dessen einzelne Wände a] a2 a& a6 mit dem Boden α ein geschlossenes Ganze bilden, welches wasserdicht sein mufs und zweckentsprechend innen einen Zinkeinsatz erhalten kann. In diesem Bettkasten ist von oben nach unten bewegbar das Bettlager angeordnet , bestehend aus Rahmen d, Fig. 1 und 2, mit Rohrgeflecht K und einer verstellbaren Kopflehne m, ebenfalls mit Rohrgeflecht g. Vier Ketten, auf Zahnrädern r rrlr^ laufend und mit Gegengewichten q q ql q[ versehen , tragen das Bettlager frei und ermöglichen ein Versenken desselben. Die Gegengewichte bewegen sich aufserhalb des Bettkastens in geeigneten Kästen und in dem Innenraum der hohlen Füfse. Diese Kästen werden von den Wandungen α2 λ4 gebildet. Die Zahnräder r r r1 r1 sitzen je zwei auf einer parallel zum Fufs- und Kopfende angebrachten Welle w und )Pl, deren Bewegungen durch Eingriff in eine an der Längsseite des Bettes angebrachte Welle ν von einander abhängig sind. Zu diesem Zweck hat die zweckentsprechend gelagerte Welle ν an beiden Enden je ein Kegelrad, in welches rechtwinklig je ein anderes Kegelrad der Welle w bezw. wx greift, wobei die anderen Enden dieser Wellen zur Aufnahme einer Kurbel y dienen (Fig. 3 und 4). Das am Fufsende des Bettes und der Welle w befindliche Zahnräderpaar hat einen gröfseren Durchmesser als das entsprechende Paar auf dem Kopfende, um beim Herunterlassen des Lagers demselben eine nach den Füfsen zu geneigte Stellung zu geben. Am Lagerrahmen d ist der Zwischenboden η mittelst getränkter, der Feuchtigkeit widerstehender Gurte aufgehängt. Dieser Zwischenboden trennt den ganzen Innenraum des Bettkastens in zwei Theile und ermöglicht so, im oberen Raum ein Dampfbad zu nehmen, während der untere mit Wasser gefüllt und zum Wasserbad hergerichtet wird. Es sind daher an jedem Badebett zwei Einführungsrohre ο bezw. o1, Fig. 1, angebracht, und zwar dient das untere ο zum Füllen mit Wasser, während o!, in den Raum oberhalb des Zwischenbodens η führend, zum Dampfeintritt dient, wobei der Dampf einem nahen kleinen Kessel entnommen werden kann. Ein über dem Bettkasten passender Rahmen f trägt eine möglichst wasser- bezw. dampfdichte Zudecke, welche, an demselben in geeigneter Weise verbunden, ihren Abschlufs am Hals des Badenden erhält.
Die Entnahme eines Dampfbades mit darauf folgendem Wasserbad geschieht nun auf folgende Weise:

Claims (1)

  1. Fig. ι
    zeigt
    ein vollständiges versenkbares Badebett zur Entnahme eines Dampfbades fertig. Das Lager d befindet sich in seiner höchsten Stellung; die dasselbe tragenden Wellen werden durch eine geeignete Vorrichtung mittelst Sperrräder festgestellt. Der ein Bad Wünschende legt sich nun mit seinem Körper auf das Lager d bezw. die Kopflehne m. Sodann wird der Rahmen f mit Zudecke übergelegt und die Zudecke am Hals des Badenden zugezogen. Da das Lager unterhalb der Kopflehne nicht durchbrochen ist, befindet sich der Kopf des Badenden vollständig aufser dem Bereich des Dampfes. Leitet man nun bei o\ Fig. i, Dampf ein, so wird derselbe den ganzen oberen Raum ausfüllen. Gleichzeitig kann man nun den unteren Raum durch Einlafs ο mit Wasser füllen, und zwar bis unter den Zwischenboden n. Hierdurch wird bezweckt, 5θλνοΜ das Wasser während des Dampfbades vorzuwärmen, als auch unmittelbar nach dem Dampfbad den Badenden allmälig ins Wasser senken zu können. Nach Ablauf der Zeit für das Dampfbad wird der Badende allmälig in das darunter befindliche Wasser gesenkt, und zwar wie folgt: Nach Abstellen der Dampfleitung o1 wird die Sperrvorrichtung der Wellen ausgeklinkt und das Lager d durch Drehen der Kurbel y, Fig. 3 und 4, allmälig gesenkt. Der Zwischenboden η wird so lange auf dem Wasser schwimmen, bis das Lager d denselben niederdrücken wird. Sobald dieses geschieht, öffnen sich vermöge des Wasserdruckes selbstthätig Klappen s, um dem Wasser den Durchflufs zu gestatten (Fig. 1 punktirt). Es kann das Lager d somit immer mehr gesenkt werden und nimmt in seiner tiefsten Lage die in Fig. 2 gezeichnete Stellung ein. Die verschiedene Zähnezahl des Zahnräderpaares rr im Vergleich zu dem Paar Hr1 bewirkt'ein Senken des Lagers in nach den Füfsen zu geneigter Lage, um etwaigen Blutandrang zum Kopf seitens des Badenden zu vermeiden. Ist der Badende genügende Zeit im Wasser gewesen (Fig. 2), so ist nur die Kurbel y zu drehen, um das Lager d mit dem Badenden hochzuwinden und in seiner höchsten Stellung zu arretiren.
    Paτεnt-Anspruch:
    Versenkbares Badebett, gekennzeichnet durch die Anordnung eines versenkbaren Lagers nebst darunter befestigtem Zwischenboden, derart, dafs letzterer den Wasserraum vom Dampfraum trennt, beim Senken des Lagers jedoch ein Durchlassen des Wassers selbstthätig gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75485D Versenkbares Badebett für Dampfund Wasserbäder Expired - Lifetime DE75485C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969909C (de) * 1947-04-29 1958-07-31 Dr Phil H C Alfred Kasper Badegeraet, insbesondere zur Durchfuehrung von UEberwaermungsbaedern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969909C (de) * 1947-04-29 1958-07-31 Dr Phil H C Alfred Kasper Badegeraet, insbesondere zur Durchfuehrung von UEberwaermungsbaedern

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