DE287618C - - Google Patents
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- DE287618C DE287618C DENDAT287618D DE287618DA DE287618C DE 287618 C DE287618 C DE 287618C DE NDAT287618 D DENDAT287618 D DE NDAT287618D DE 287618D A DE287618D A DE 287618DA DE 287618 C DE287618 C DE 287618C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H33/00—Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
- A61H33/06—Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H35/00—Baths for specific parts of the body
- A61H2035/004—Baths for specific parts of the body for the whole body except the head
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
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- Veterinary Medicine (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J£ 287618-KLASSE 30/. GRUPPE
IZSO GYENES in KAPOSVÄR, Ung. Im Bett benutzbares Dampf- oder Heißluftbad.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1913 ab.
Es sind schon Dampf- oder Heißluftbäder bekannt, bei welchen der Badende liegend
behandelt werden soll und zu diesem Zweck mit einer Art Zelt überdeckt wird, welches
aus einem Gerüst und einem darübergelegten, die Feuchtigkeit nicht durchlassenden Stoff
besteht. Bei den bekannten Vorrichtungen weist das Zeltgerüst einen starren Rahmen
und ebenfalls starre Reifen auf. Die bekanno ten Vorrichtungen, nehmen daher im Aufbewahrungszustand
viel Raum ein; sie haben ein verhältnismäßig großes Gewicht und entsprechen daher nicht recht den praktischen
Anforderungen.
Diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung behoben. Das wesentliche
Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die den Zeltstoff gespannt haltenden
Stangen aus biegsamen, federnden Stäben bestehen und mit dem einen Ende an dem
Zeltstoff befestigt sind, während sie nach dem Umbiegen am anderen Ende mittels
Haken und ösen ο. dgl. mit dem Zeltstoff verbunden werden können. Dadurch wird
eine einfache, durch den Badenden selbst zu behandelnde; leicht transportable Vorrichtung
von geringem Gewicht geschaffen, die noch den Vorteil hat, daß der Zeltstoff stets gespannt
bleibt und keine Falten bildet, an welchen sich heißes Kondenswasser ansammeln und auf den Körper des Badenden herabtropfen
könnte.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist
Fig. ι eine Draufsicht der Vorrichtung in ausgebreitetem Zustande,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerüstes in aufgerichteter Stellung.
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in schaubildlicher Darstellung, und
Fig. 4 stellt den Dampf entwickler der Vorrichtung
dar.
Derjenige Teil der Dampfbadeeinrichtung, welcher den Badenden umgibt, ist durch eine
Art wasserdichten Zeltes gebildet. Der Teil 1 des Zeltstoffes bildet, in das Bett gelegt, die
Liegefläche und der Teil 2 das Dach der Einrichtung. Entlang der Linie, welche die
Teile 1 und 2 voneinander trennt, sind an dem Zeltstoff die aus biegsamem Material,
vorteilhaft aus spanischem Rohr, hergestellten Stangen 3 gelenkig befestigt. Die Enden der
Stangen tragen Haken 4, während an dem Rande des Stoffes 1 die den Haken entsprechenden
ösen 5 befestigt sind. An jeder Stange 3 ist etwa in der Mitte ein Stab 6
gelenkig befestigt. Die Stäbe 6 sind mit Haken 7 versehen, während auf den Stangen 3
die den Haken 7 entsprechenden Ösen 8 angeordnet sind. Das Ende des letzten Stabes
6' ist zu einem Fuß 9 ausgebildet und dient als Stütze für das Zeltgerüst. Die Flügel
10,11 schließen sich an die Teile 1, 2 des
Zeltstoffes an, und in dem Teil 2 sind die Öffnungen 12, 13 ausgebildet, deren Zweck
weiter unten angegeben wird.
Bei der Zusammenstellung der Vorrichtung wird folgenderweise verfahren: Zuerst wird
der Stoffteil 1 auf das Bett gelegt, dann werden die elastischen Stangen 3 nach Fig. 3
umgebogen und die Haken 4 in die ösen 5 eingehängt. Daraufhin wird die Stange 6' mit
70
Fuß 9 in die in Fig. 2 ersichtliche Lage gebracht, und die Haken 7 der Stangen 6 werden
in die ösen 8 eingehängt. Dann wird der Stoffteil 2 über das Gerüst gelegt. Zum
Schließen des Fußteiles wird der Flügel 10 hochgeklappt und mit dem Flügel 11 überdeckt.
Fig. 3 zeigt die zeltartige Einrichtung fertig zusammengestellt. Unter den Zeltstoff
i, 2 wird zweckmäßig noch ein Leinentuch o. dgl.
gelegt, welches das sich niederschlagende Kondenswasser aufsaugt.
Der Dampf wird in einem mit Spiritus oder in anderer Weise geheizten beliebigen
Gefäß 22 entwickelt. Der Dampf wird aus dem Gefäß durch den Schlauch 15 und durch
den Dampf verteiler 16 in das Innere des Zeltes eingeführt.
Der Schlauch 15 ist auf einen durch die Öffnung 12 des Zeltstoffes geführten Rohrstutzen
des Dampfverteilers 16 gesteckt. Der Dampfverteiler besitzt einen Rohransatz 18,
der in das Innere des Zeltes mündet, während ein anderer Rohransatz in die Öffnung
13 des Zeltstoffes eingesetzt ist. In dem Dampfverteiler 16 ist ein Klappenventil 0. dgl.
angeordnet, mittels welchem der Dampf entweder durch den Rohransatz 18 in das Zelt oder
durch die Öffnung 13 ins Freie geleitet werden kann.
Für die Beförderung oder Aufbewahrung der Vorrichtung wird der Teil 1 des Zeltstoffes
auf den Teil 2 gelegt, und der Zeltstoff wird zusammengerollt, so daß die Vorrichtung nur
sehr wenig Raum einnimmt.
Der Erfindungsgegenstand ist besonders zur Behandlung von Kranken mit Kräuterdämpfen
geeignet und ermöglicht auch die Herstellung eines Warmluftbades.
Die Verbindungsmittel 4, 5 und 7, 8 können beliebig sein, indem z. B. auch Druckknöpfe
o. dgl. benutzt werden können.
Claims (1)
- Paten t-An Spruch:Im Bett benutzbares Dampf- oder Heißluftbad mit einer den Badenden umgebenden zeltartigen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die das Gerüst der Vorrichtung bildenden biegsamen Stangen (3) an die innere Seite des Zeltstoffes gelenkig, und zwar derart angeschlossen sind, daß dadurch der Zeltstoff in zwei Teile (1, 2) geteilt wird, deren einer (1) die Unterlage für den Körper und deren anderer (2) die zeltartige Überdeckung bildet, wobei der Abstand der mit ihren freien Enden an den Rand des einen Stoffteils (1) angeschlossenen Stangen (3) durch, an die einzelnen Stangen (3) angelenkte und an die jeweils benachbarte Stange anschließbare Zwischenstangen (6) gesichert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE287618C true DE287618C (de) |
Family
ID=542825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT287618D Active DE287618C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE287618C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE880785C (de) * | 1942-04-08 | 1953-06-25 | C Hanns Meyer | Vorrichtung zum Belueften von Betten bzw. von im Bett liegenden Personen |
| DE922850C (de) * | 1952-02-24 | 1955-01-27 | Aloys Von Mulert | Dampfstoss-Heilapparat |
-
0
- DE DENDAT287618D patent/DE287618C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE880785C (de) * | 1942-04-08 | 1953-06-25 | C Hanns Meyer | Vorrichtung zum Belueften von Betten bzw. von im Bett liegenden Personen |
| DE922850C (de) * | 1952-02-24 | 1955-01-27 | Aloys Von Mulert | Dampfstoss-Heilapparat |
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