DE829362C - Rechenstab - Google Patents

Rechenstab

Info

Publication number
DE829362C
DE829362C DEP22897A DEP0022897A DE829362C DE 829362 C DE829362 C DE 829362C DE P22897 A DEP22897 A DE P22897A DE P0022897 A DEP0022897 A DE P0022897A DE 829362 C DE829362 C DE 829362C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scale
tongue
slide rule
rod body
cylindrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP22897A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Moeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP22897A priority Critical patent/DE829362C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE829362C publication Critical patent/DE829362C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
    • G06G1/10Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by the graduation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Rechenstab Da die Ablesegenauigkeit und damit die Rechengenauigkeit bei den bekannten logarithmischen Rechenstäben hauptsächlich von der Größe der Skalenteilung abhängt, ist zur Erreichung einer großen Genauigkeit im Rechnen ein sehr langer Rechenstab erforderlich. Dieser ist aber mehr als ein kurzer Rechenstab einer Längenausdehnung durch Wärme oder einer anders begründeten Formveränderung und damit einer Fehlanzeige unterworfen. Außerdem ist er für den praktischen Gebrauch zu unhandlich.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile sind Rechenstäbe bekanntgeworden, auf denen die logarithmische Skala von r bis to in mehrere längengleiche Teile eingeteilt und die so entstandenen Skalenteile auf dem Stabkörper und der Zunge untereinander angebracht sind. Diese Art Rechenstäbe gestatten zwar eine .genauere Ablesung, doch würde besonders bei vielfacher Unterteilung die Gefahr der Verwechslung der einzelnen untereinander angeordneten Skalenteile bestehen. Diese Mängel werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt.
  • Der Rechenstab gemäß der Erfindung besteht wie die bekannten aus dem Stabkörper, der Zunge und dem Läufer, doch haben alle Teile eine zylindrische Form, so daß sie sich nicht nur verschieben, sondern auch gegeneinander verdrehen lassen. Die logarithmische Skala voni i bis io, die in einem beliebig großen Maßstab aufgezeichnet sein kann, ist in eine große Anzahl längengleicher Teile geteilt. Diese Teile sind mit ihren Anfangs- und Endpunkten genau untereinander angeordnet, und zwar so, daß sie auf dem Umfang des zylinderförmigen Stabkörpers und der Zunge in gleichen Abständen verteilt sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Abwicklung des Zylindermantels des Stabkörpers bzw. der Zunge mit den darauf befindlichen Skalenteilen; Abb. 2 zeigt eine perspektivische -'lnsiclit des Rechenstabes.
  • Es ist in Abb. i eine Skala von 2 m Länge zugrunde gelegt und diese in zehn Skalenteile von je 2o cm Länge aufgeteilt. Das Maß a entspricht dem Zylinderumfang, das Maß h der Länge der Skalenteile (2o cm). Die Skalenteile o bis 9 sind in gleichem Abstand am Umfang des Zylinders verteilt. In Abb. 2 stellt i den Stal>körper, 2 die Zunge und 3 den Läufer dar. Der Läufer ist mit einem waagerechten und einem senkrechten Ablesestrich so versehen, daß ein Ablesekreuz entsteht. Damit die Skala der Zunge sichtbar ist, ist der Stal>körper aus durchsichtigem Werkstoff. Die I?instell- und Ablesegenauigkeit des Rechenstabes kann noch dadurch erhöht werden, daß die Zunge aus spiegelndem Werkstoff besteht.
  • Das Rechnen erfolgt ähnlich wie bei einem normalen Rechenstab, jedoch sind die entsprechenden Zahlen nicht nur in waagerechter Richtung, sonclern auch .in senkrechter Richtung, und zwar durch Drehung der Zunge gegen den Stabkörper zur Deckung zu bringen.
  • Zum besseren Verständnis sei folgendes Rechenbeispiel gebracht: 1,75#2,1=3,675. Zunächst wird die Zunge so eingestellt, daß die i der Zunge sich mit der 1,75 des Stabkörpers deckt. Hierbei wird die Zunge nicht nur nach rechts verschoben, sondern auch um zwei Skalenteile nach unten verdreht. Bei der 2,1 der Zunge ist dann auf dem Stabkörper das Resultat 3,675 abzulesen. Die 2,1 der Zunge macht die entsprechende Bewegung der i, d.h. die i wandert um zwei Skalenteile nach unten und um den waagerechten Abstand zwischen i und 1,75 nach rechts. Die 2,1 deckt sich dann mit dem Wert 3,675 des Stabkörpers. Die Anwendung des Läufers ist sinngemäß die gleiche wie bei den bekannten Rechenstäben.
  • Das Potenzieren und das Wurzelziehen mit gebrochenem Exponenten erfordert eine Skala mit logarithmischer Funktion. Auch diese ist auf dem Rechenstab gemäß der Erfindung entsprechend genauer als bei den bekannten Rechenstäben. Zur einfachen Ablesung der Mantisse ist es zweckmäßig, den Rechenstab so einzurichten, daß die Anzahl der Skalenteile durch io teilbar ist. Die einzelnen Skalenteile erhalten in dem Ausführungsbeispiel der Abb. i die auf der linken Seite des Rechenstabes befindlichen Zahlen von o bis g. In waagerechter Richtung ist die in dem Beispiel vorgesehene Länge von 20 cm in zehn gleiche Teile von je 2 cm eingeteilt. Außerdem ist auf dem Läufer eine Unterteilung der 2 cm in zehn längengleiche Teile von je 2 mm vorgesehen. Soll z. B. der Logarithmus von 3,4 gesucht werden, so ist zunächst festzustellen, daß die 3,.4 in der Skalenreihe 5 liegt, d. h. die erste Ziffer der Mantisse ist eine 5. Durch Verschieben des Läufers wird dann festgestellt, daß die 3,4 zischen der 3 und der 4 der obenliegenden waagerechten Skala der logarithmischen Funktion liegt. Die zweite Ziffer der Mantisse ist also eine 3. Zum weiteren Interpolieren dient die Skala auf (lern Läufer, die anzeigt, daß die 3,4 zwischen dem Teilstrich i und 2 des Läufers liegt. Folglich ist die dritte Ziffer der Mantisse eine i. Da die Allesung in der Mitte zwischen i und 2 liegt, ergibt sich als vierte Stelle die Zahl 5. Es ist also: log 34 = 0,5315.
  • Die Skalen für die trigonometrischen Funktionen können nebst anderen zweckerforderlichen Skalen in der Zunge .I (Abb. 2) angeordnet werden, die in der Zunge ? vcrscliiel)l>ar gelagert ist.
  • Eine zweite Lösung der Aufgabe, eine große Skala auf mögl,iclist kleinem Raute unterzubringen, besteht darin, daß anstatt der mehrfach aufgeteilten Skala (in dem Beispiel zehn Teile) eine zusammenhängende Skala den Stabkörper und die Zunge schraubenförmig umwindet. .
  • Die bekannten Rechenstäbe laben eine Ablesegenauigkeit von drei Stellen. Mit dem Rechenstab gemäß der Erhiidung läßt sich ohne Überschreitung der normalen Abmessungen eine Ablesegenaui-gkeit von .I bis 5 Stellen erreichen, so daß der Rechenstab nicht nur vom Techniker, sondern auch vom Kaufmann, Handwerker usw. benutzt werden kann.
  • Bei größeren Abmessungen, 1>e1 denen der Rechenstab die Gestalt einer Trommel bekommt, ist eine Ablesegenauigkeit von sieben Stellen möglich. Die Trommel wiirde darin etwa i m im Durchmesser und i in Länge besitzen. Derartige Ausführungen sind hauptsächlich fier Banken, Geschäftshäuser und ähnliche Institute geeignet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenstab mit geteilter Skala, dadurch gekennzeichnet, daß eilt durchsichtiger, zylindrischer Stabkörper (i) und eine zylindrische, in dessen Längsachse verschiebbare und drehbare Zunge (2) an ihrem Umfange mit einer in beliebig viele längengleiche Teile geteilten Skala versehen sind, daß die Skalenteile am Umfang des Stabkörpers und der Zunge in gleichen Abständen verteilt sind und daß der auf dem Subkörper verschiebbare und drehbare ringförmige Läufer (3) einen senkrechten und einen waagerechtere Ahlesestrich in Kreuzform hat.
  2. 2. Rechenstab, dadurch gekennzeichnet, daß ein durchsichtiger, zvlindrischer Stabkörper (i) und eine zylindrische, in dessen Längsachse verschiebbare und drehbare Zunge (2) an ihrem Umfange mit einer zusammenhängenden, sich schraubenförmig um den Stab windenden Skala versehen sind und daß der auf dem Stabkörper verschiebbare und drehbare ringförmige Läufer (3) einen senkrechten und einen waagerechten Ablesestrich in Kreuzform hat.
  3. 3. Rechenstab nach :Xnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der untereinander angeordneten Skalenteile zweckmäßig durch zehn teilbar ist und diese mit den Ziffern o bis 9 gekennzeichnet sind, daß eine waagerechte Skala mit zehn Ziffern in gleichen Abständen vorgesehen ist und daß der Läufer eine Feinteilung hat. .
  4. Rechenstab nach Anspruch t und z, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zunge (3) mit Skalen versehene weitere zylindrische Zungen angeordnet sind.
  5. 5. Rechenstab nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (2) aus spiegelndem Werkstoff besteht.
DEP22897A 1948-11-27 1948-11-27 Rechenstab Expired DE829362C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP22897A DE829362C (de) 1948-11-27 1948-11-27 Rechenstab

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP22897A DE829362C (de) 1948-11-27 1948-11-27 Rechenstab

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE829362C true DE829362C (de) 1952-01-24

Family

ID=7368943

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP22897A Expired DE829362C (de) 1948-11-27 1948-11-27 Rechenstab

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE829362C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE829362C (de) Rechenstab
AT138504B (de) Logarithmische Rechenvorrichtung.
DE900618C (de) Einrichtung an Zeigermessgeraeten zur ziffernmaessigen Anzeige der Messwerte
DE811044C (de) Rechenstab
AT235608B (de) Variationszählrechner
DE494027C (de) Logarithmischer Rechenschieber in Prismenform
DE347926C (de) Rechentafel
AT163796B (de) Kreisrechenschieber
DE606990C (de) Einstellwerk fuer Rechenmaschinen
DE869431C (de) Rechengeraet
DE819737C (de) Rechenscheibe mit kreisfoermiger Skala
DE825015C (de) Rechenschieber
DE512177C (de) Logarithmischer Zweiwalzenrechenschieber
DE909045C (de) Mikrometerlehre
AT164467B (de) Rechenvorrichtung für alle vier Grundrechnungsarten, für die Stellenwertbestimmung und für die Umwandlung von Maßbezeichnungen
DE410271C (de) Zweidimensionaler Rechenschieber
CH229226A (de) Rechenwalze.
DE421530C (de) Laufgewicht fuer Laufgewichtswaagen
CH557519A (de) Nivellierlatte fuer direkte hoehenmessung.
AT98139B (de) Meßvorrichtung für flächenbearbeitende Maschinen.
DE902799C (de) Ablesegeraet
DE2942443A1 (de) Anzeigeinstrument
DE632592C (de) Schaerfentiefe-Recheninstrument fuer optische Instrumente, insbesondere photographische Objektive
CH93322A (de) Rechenwalze zur Berechnung einer beliebigen Seite eines rechtwinkligen Dreieckesnach dem pythagoräischen Lehrsatz.
DE826511C (de) Spiel-Einmaleins