DE632592C - Schaerfentiefe-Recheninstrument fuer optische Instrumente, insbesondere photographische Objektive - Google Patents
Schaerfentiefe-Recheninstrument fuer optische Instrumente, insbesondere photographische ObjektiveInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/02—Bodies
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Description
Es gibt bereits eine Anzahl von Vorrichtungen, die dazu dienen, für optische Instrumente,
insbesondere photographische Objektive, aus der vom Objektiv aus gemessenen größten und kleinsten Grenzentfernung
(Fernpunkt Tp und Nahpunkt Tn) eines genügend
scharf abzubildenden Raumbereiches die richtige Einstellentfernung £ und die größte
zulässige Öffnung öre|. TP und Tn zu bestimmen.
Das Ergebnis ist dabei von der Objektivbrennweite / abhängig. Die bisher bekannten
Hilfsmittel in Form von Zahlentafeln, graphischen Darstellungen und rechenschieberartigen
Vorrichtungen zum Drehen oder Schieben sind teilweise nicht sehr übersichtlich und anschaulich; so gestatten die
rechenschieberartigen Vorrichtungen entweder nicht unmittelbar die Einstellung der
beiden jeweils gegebenen Werte auf eine gegebene Marke o. dgl., oder sie gestatten nicht
die gleichzeitige Ablesung der beiden jeweils gesuchten Werte, sondern das Instrument
muß nach der ersten Ablesung neu eingestellt werden; oder es sind zu viele oder ziemlich
unübersichtlich liegende Skalen vorhanden. Weiter sind oft zu viele unbenutzte Teile der
Skalen sichtbar. Auch tritt die Größe der jeweiligen Schärfentiefe und Blende nicht
immer auch durch ein anschauliches Merkmal in Erscheinung.
Es ist nun zwar bereits eine Vorrichtung (Patentschrift 487 685 des Reichspatentamts)
bekannt, bei welcher jede der Größen TP, Tn,
E und örei. durch besondere Zeiger gleichzeitig
und deutlich ablesbar ist, die ferner mit einer einzigen Entfernungsskala auskommt
und die sogar durch den jeweiligen Winkel zwischen den beiden Zeigern für Tp
und Tn die Größe der Schärfentiefe veranschaulicht.
Man kann jedoch bei diesem Instrument nicht die beiden Zeiger für TF
und Tn unmittelbar auf zwei beliebige Werte einstellen, da bei Bewegung des einen Zeigers
gegen die Entfernungsskala sich zwangsläufig auch der andere Zeiger gegen die Entfernungsskala
bewegt; man muß vielmehr der beweglichen Entfernungsskala zuvor eine solche_ Stellung geben, daß sich bei Einstellung
des ersten Zeigers auch der zweite richtig einstellt. Ferner bleiben bei diesem Instrument
auch unbenutzte Teile der Skalen sichtbar, und es enthält schließlich innen einen verhältnismäßig -komplizierten Mechanismus.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in einer Vorrichtung, welche es gestattet, von
den vier Größen Tp, Tn, E und örei. zwei beliebige
durch je einen einzigen Handgriff unmittelbar auf die gegebenen Werte einzustellen
und die Werte der beiden gesuchten Größen gleichzeitig abzulesen; sie enthält für
die drei Größen Tp, Tn und E nur eine einzige
gemeinsame Entfernungsskala, verdeckt bei entsprechender Ausführung selbsttätig
den jeweils unbenutzten Teil der Entfernungsskala, zeigt anschaulich den Grad der
jeweiligen Schärfentiefe und enthält schließlich nur einen äußerst einfachen Mechanist
mus. " - ,;
Über die mathematischen Grundlagenv§|.i
Erfindung ist folgendes zu sagen: ":,'_
ζ sei die höchstzulässige Breite des Un-"
schärfekreises, durch den ein Gegenstandspunkt im Bilde dargestellt werden darf,
und T00 sei die kleinste Entfernung, in der sich Gegenstände befinden dürfen, damit sie,
wenn auf die Entfernung Unendlich mit höchster Schärfe eingestellt wird, noch mit
genügender Schärfe abgebildet werden. Dann ist ;
Fordert man, daß ζ proportional der Bildweite b zu wählen ist, so erhält man die Formeln
T . F
und
Tx-E
(3)
Der Proportionalitätsfaktor ist im folgenden zu
1500
angenommen.
Die Beziehungen zwischen Tp, Tn, E und
ö"rei. werden durch Fig. 1 dargestellt. Zur Berechnung
von E aus Tp und Tn folgt aus (2) und (3)
TF
E "
(4)
Tn der Tat ist in Fig. x:0A+0B = zOC.
Zur Berechnung von örei. folgt aus (2), (3)
und (1)
Tx TF ~ r ö,.el.' {5)
wobei für ζ der für E = 00 geltende Wert ζ«,
einzusetzen ist. Auch diese Gleichung wird durch Fig. 1 dargestellt. Es ist nämlich die
Gleichung der Geraden ^1
ι ι
TZ ~ E ~
und die der Geraden g2
ι ι
und die der Geraden g2
ι ι
Tf
Ta
ι 7E''
(6)
(7)
' Setzt man in (6) und (7) den Wert
' «el.
ein, so sieht man, daß ^1 durch (6) und
durch (7) dargestellt wird. Denn auf der senkrechten Achse sind die" Werte von ^? · -
β OrA.
glllfgetragen. Da nun CD — ηξ- · ^- , ferner
W = Z-CD und schließlich AB= ψ-, — -^
' ist, so folgt in der Tat unmittelbar die Gleichung (5). Überträgt man noch die Blendenskala
von der Ordinatenach.se durch Parallelprojektion auf die beiden Geraden ^1 und g»,
so erhält man die gleichen Verhältnisse wie bei der zweiten im folgenden beschriebenen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Von den Zeichnungen stellt Fig. 1 die mathematischen Grundlagen der Erfindung
dar. Die beiden schrägen Geraden ^1 und g,
gehen in den Ausführungsformen der Erfindung in die, beweglichen Blendenskalen über,
der Strich C D geht in den Zeiger über, und die waagerechte Skala ist die Entfernungsskala. Fig. 2 ist die Gesamtansicht der ersten
Ausführungsform; das Instrument ist gerade auf die Einstellentfernung 5 m und Blende 6,3
eingestellt, und man liest für die Schärfengrenzen ungefähr 8,50 m und 3,50 m ab.
Fig. 3 zeigt die feste Grundplatte der gleichen Ausführungsform mit der Entfernungsskala
in Metern. Fig. 4 zeigt die Zeigerscheibe der gleichen Ausführungsform mit dem Zeigerstrich
8 und dem Gelenkmechanismus. Fig. 5 zeigt die Nahpunktscheibe, Fig. 6 die Fernpunktscheibe
der gleichen Ausführungsform. Fig. 7 zeigt den Scherenspreizenmechanismus der zweiten Ausführungsform, und Fig. 8
und 9 stellen die beweglichen Scheiben dieser Ausführungsform dar und zeigen schematisch
die Anbringung des Scherenspreizen- too
mechanismus, und zwar zeigt Fig. 8 die Fernpunkt- und Nahpunktscheibe und Fig. 9 die
Zeigerscheibe.
Die erste Ausführungsform erhält man aus der zweiten, indem man zu einer Darstellung
in ebenen Polarkoordinaten übergeht, wobei man in Fig. 1 ein genügend langes Stück der
ρ -Achse und ein gleich langes Stück, der
durch D gehenden, zur -p-Achse parallelen Geraden,
dessen Enden senkrecht über den Enden des zuerst genannten Stückes liegen, zu zwei konzentrischen Kreisen zusammenbiegt,
von denen der zweite der kleinere ist. Aus den Streckend!) und BD werden dann
Stücke archimedischer Spiralen. Um die in Fig. 2 dargestellte erste Ausführungsform zu
erhalten, muß man jedoch die den Blendenzahlen zugeordneten Abstände vom Kreismittelpunkt
bei linear abnehmenden Blendenzahlen wie die Glieder einer geometrischeu
Reihe wachsen lassen. Durch geeignete Wahl des Quotienten der entsprechenden geometrischen
Reihe kann man den Radius der Entfernungsskala, die genau wie bei der rechtwinkligen
zweiten Ausführungsform durch den Nullpunkt der Blendenskala geht, zweckentsprechend
festlegen. Aus den archimedischen Spiralen werden jetzt logarithmische Spiralen, was neben dem Vorteil, daß sie sich
ίο stets unter dem gleichen Winkel überschneiden,
den weiteren wesentlichen Vorteil hat, daß die Markierungsstriche der gebräuchlichen
Blendenzahlen bei kleinen Werten nicht übermäßig nahe aneinander und bei großen Werten nicht übermäßig weit auseinander
rücken, so daß die Blendenskala in ihrer Gestaltung den an den üblichen photographischen
Kameras vorhandenen besser angepaßt ist als die bei den bisher bekannten Vorrichtungen
in der Regel verwendeten Blendenskalen.
Die Vorrichtung besteht in ihrer ersten Ausführungsform (Fig. 2 bis 6) aus einer
l?reisförmigen Grundplatte ι (Fig. 3), die an ihrem Umfange eine Entfernungsskala 2 trägt,
die entsprechend den reziproken Entfernungswerten geteilt und mit den Entfernungswerten
beziffert ist. Auf einer gemeinsamen Achse mit der Grundplatte sind über dieser konzentrisch
mit ihr zwei bewegliche, in ihrer Grundform kreisförmige Scheiben angebracht, die Fernpunktscheibe
3 (Fig. 6) und die Nahpunktscheibe 4 (Fig. 5), deren eine ihrer Gestalt nach in allen wesentlichen Teilen das Spiegelbild
der anderen ist. Von dieäen beiden Grenzpunktscheiben zeigt die eine den Fernpunkt,
die andere den Nahpunkt an; beide zusammen zeigen den Blenden wert an. Die
beiden Scheiben sind mit symmetrischen Ausschnitten oder Transparentteilen versehen,
deren Begrenzung 5 an ihrem den großen Entfernungswerten zugewandten Teil bei der
7V"Scheibe als Einstellmarke 6 für TF ausgebildet
ist und die entsprechende Bezifferung gerade freigibt. Entsprechend ist die Tn-Scheibe
an dem den kleinen Entfernungswerten zugewandten Teil ihrer Ausschnittbegrenzung
gestaltet. Die von den beiden Einstellmarken nach dem Scheibeninnern laufenden Begrenzungskurven der Scheibenaus-
50' schnitte sind als Blendenskalen ausgebildet, von denen nur die eine, etwa die obere, beziffert
zu sein braucht. Der Schnittpunkt der beiden Blendenskalen gibt die gesuchte bzw.
einzustellende Blende an. Zur Einstellung bzw. Ermittlung von E dient eine vierte konzentrisch
zu den beschriebenen angeordnete Scheibe 7 (Fig. 4), die, unmittelbar über der Grundplatte 1 angeordnet, gegen jede der drei
übrigen Scheiben drehbar ist und als gemeinsamen Zeiger für die E-Werte und die Blendenwerte
einen vom Kreismittelpunkt zum Kreisumfang laufenden geraden Strich 8 trägt, der an seinem äußeren sichtbaren Ende E,
an seinem inneren sichtbaren Ende örei. anzeigt
bzw. auf die betreffenden Werte einstellbar ist. Der unbenutzte Teil dieses Zeigers
verdeckt sich von selbst. Um zu bewirken, daß dieser Zeiger stets durch den Überkreuzungspunkt
der Blendenskalen und damit auch durch den richtigen £-Punkt geht, ist
die Zeigerscheibe in Richtung der Verlängerung des Zeigers über den Kreismittelpunkt
hinaus mit einem Schlitz 9 versehen, in welchem ein Führungsstift 10 gleitet, der durch
die Enden zweier gleicher Gelenkteile 11 und 12 geht, deren andere Enden ebenfalls leicht
drehbar an zwei symmetrisch zueinander liegenden Punkten L und R der T^-Scheibe
und der Tjy-Scheibe befestigt sind. Die beispielsweise
als Nieten ausgeführten Drehachsen der Gelenkteile sind versenkt angeordnet oder laufen in entsprechenden Ausschnitten
der Scheiben für Tp, Tn und E (14, 15,
16, 17 in Fig. 4, 5, 6).
Um die Beweglichkeit der Tf-Scheibe gegen die T^-Scheibe auf das Intervall zwischen
der Stellung für die Blendenzahl Null und der Stellung für die größte berücksichtigte
Blendenzahl zu beschränken, ist eine der beiden Scheiben an ihrem Umfange mit einem
kreisbogenförmigen Schlitz 13 entsprechender Länge versehen, in welchem ein in der anderen
Scheibe befestigter Anschlagstift 18 läuft. Schließlich sind die Grenzpunktscheiben und
die Zeigerscheibe mit überstehenden Zungen 19, 20, 21 versehen, die als Einstellgriffe
dienen, während die Grundplatte 1 einen etwas größeren Durchmesser als die übrigen Scheiben
hat, um bequem gehalten werden zu können und den Zungen der übrigen Scheiben Schutz gegen Beschädigung zu gewähren.
Zur bequemen Einstellbarkeit der Blendenwerte wird für die in der Blendenskala
markierten Werte die Lage der Grenzkurve der obersten Scheibe, etwa der T^-Scheibe,
auf der darunterliegenden Scheibe, hier der Tw-Scheibe, und dem jeweils sichtbaren Teil
der Zeigerscheibe durch Kurven 22 markiert. Eine andere Markierungsart zeigt die Gesamtansicht
(Fig. 2). no
Bei der zweiten Ausführungsform tritt gegenüber der ersten an die Stelle der kreisförmigen
Grundplatte eine rechteckige, die an ihrer unteren Längsseite die Entfeinungsskala
trägt. An die Stelle der drehbaren Scheiben für Fernpunkt und Nahpunkt (Fig. 6 und S) treten zwei in Richtung der Entfernungsskala
verschiebbare Scheiben, deren Form schematisch in Fig. 8 gezeigt ist; die schrägen Kanten 26 und 27 entsprechen den
Geraden If1 und gz in Fig. 1. Als Zeigerscheibe
für E und örei. dient eine vierte, in
J 4
Fig. 9 schematisch gezeigte Scheibe, die als Zeiger einen senkrecht zur Ε-Skala laufenden
Strich 29 trägt. Auch die übrigen Einzelheiten der ersten Ausführungsform sind bei
der zweiten in entsprechender Gestalt vorhanden ; nur der Mechanismus, der die Zeigerscheibe
mit den Grenzpunktscheiben verbindet, ist ein anderer; er ist in Fig. 7 gezeigt.
In den Punkten H, J1 K ist er mit den drei
Scheiben drehbar verbunden, während seine • Punkte U, V, W Stifte tragen, die in Schlitzen
oder Rinnen 23, 24, 25 laufen. Der Mechanismus ist ein Scherenspreizenmechanismus aus
einer ungeraden Anzahl vollständiger und zwei halben Rhomben, der die drei beweglichen
Scheiben derart miteinander verbindet, daß seine beiden auf der gleichen Längsseite
des geöffneten Mechanismus liegenden Enden mit zwei einander entsprechenden Punkten H
und K der Grenzpunktscheiben und die auf der gleichen Seite liegende Ecke des mittel-'
sten Rhombus mit einem in Richtung der Zeigerlinie 29" liegenden Punkt / der Zeigerscheibe
(Fig. 9) drehbar verbunden sind, während die drei entsprechenden Punkte U, W, V
der anderen Längsseite des Mechanismus Führungsstifte tragen, die in drei Schlitzen
oder Rinnen 23, 25, 24 laufen, die von den drei eben genannten Befestigungspunkten auf
den drei beweglichen Scheiben senkrecht zur Entfernungsskala laufen. Der Mechanismus
ist unter der Zeigerscheibe angeordnet, die durchbrochen gehalten ist, so daß seine Verbindung
mit den Grenzpunktscheiben möglich ist. Die Zeichnungen zur ersten Ausführungsforrn
wurden für eine Brennweite von[5 cm berechnet
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Schärfentiefe-Recheninstrument für optische Instrumente, insbesondere photographische Objektive, zur Bestimmung der beiden jeweils unbekannten der vier Größen: Einstellentfernung, Blendenöffnung, größter und kleinster Grenzabstand♦5 des- scharf abzubildenden Gegenstandsraumes, dadurch gekennzeichnet, daß zwei bewegliche zueinander spiegelbildlich gestaltete, sich in einander entsprechenden Punkten überschneidende Blendenskalen (5 und 28 bzw. 26 und 27) in ihren Nullpunkten eine feste kreisförmige oder geradlinige, entsprechend den Kehrwerten der Entfernungen abgeteilte Entfernungsskala (2) schneiden und mit einem die Entfernungsskala senkrecht treffenden geradlinigen beweglichen Zeiger (8 bzw. 29) für die Einstellentfernung derart verbunden sind, daß der Zeiger stets den Überkreuzungspunkt der beiden Blendenskalen trifft, und daß jede der Blendenskalen und auch der Zeiger gegenüber der festen Entfernungsskala unmittelbar verstellbar ist, wobei die Schnittpunkte der Blendenskalen mit der Entfernungsskala den Grenzen des Schärfebereichs entsprechen und der Überkreuzungspunkt der Blendenskaleu der Blendenzahl entspricht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenskalen (S und 28 bzw. 26 und 27) Begrenzungsstücke von Ausschnitten je einer beweglichen Scheibe bilden, daß die Entfernungsskala (2) auf einer festen Grundplatte (Fig. 3) aufgetragen ist, und daß der Zeiger als Strich (8 bzw. 29) auf einer beweglichen Platte ausgebildet ist, \vobei die beweglichen Platten stets gerade den nicht scharf abgebildeten Bereich auf der Entfernungsskala verdecken und wobei ferner die Lage der oberen Blendenskala (5) für eine Reihe von Blendenzahlen arff der anderen Blendenscheibe und der Zeigerscheibe der ganzen Länge nach markiert wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Platten in ihrer Grundform kreisförmig sind (Fig. 3 bis 6) und konzentrisch auf einer gemeinsamen Achse befestigt sind (Fig. 2), und daß die drei beweglichen Platten (Fig. 4 bis 6) durch einen Gelenkmechanismus (Fig. 4) miteinander gekuppelt sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenskalen Stücke logarithmischer Spiralen (5 und 28) sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Platten in ihrer Grundform rechteckig sind, wobei die beweglichen Platten (Fig. 8 und 9) gegen die Grundplatte in Richtung der Längskante verschiebbar sind, daß die feste Grundplatte an ihrer einen Längskante die Entfernungsskala trägt, und daß die drei beweglichen Platten durch einen Scherenspreizenmechanismus (Fig. 7) miteinander gekuppelt sind. ·
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch, gekennzeichnet, daß die Blendenskalen (26 und 27) gerade Linien sind.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der oberen Blendenskalenscheibe für verschiedene Brennweiten auswechselbare Blendenskalen vorgesehen sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET44644D DE632592C (de) | 1934-11-18 | 1934-11-18 | Schaerfentiefe-Recheninstrument fuer optische Instrumente, insbesondere photographische Objektive |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET44644D DE632592C (de) | 1934-11-18 | 1934-11-18 | Schaerfentiefe-Recheninstrument fuer optische Instrumente, insbesondere photographische Objektive |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE632592C true DE632592C (de) | 1936-07-16 |
Family
ID=7561816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET44644D Expired DE632592C (de) | 1934-11-18 | 1934-11-18 | Schaerfentiefe-Recheninstrument fuer optische Instrumente, insbesondere photographische Objektive |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE632592C (de) |
-
1934
- 1934-11-18 DE DET44644D patent/DE632592C/de not_active Expired
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