DE433136C - Antriebsvorrichtung fuer die Spindeln von Spinn- und aehnlichen Maschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer die Spindeln von Spinn- und aehnlichen Maschinen

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DE433136C
DE433136C DEF57909D DEF0057909D DE433136C DE 433136 C DE433136 C DE 433136C DE F57909 D DEF57909 D DE F57909D DE F0057909 D DEF0057909 D DE F0057909D DE 433136 C DE433136 C DE 433136C
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spindles
spindle
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spinning
spindle drive
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DEF57909D
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JOSEPH RYDER BEE
Fairbairn Lawson Combe Barbour Ltd
Original Assignee
JOSEPH RYDER BEE
Fairbairn Lawson Combe Barbour Ltd
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Es ist bereits bekannt, bei Reibungsantrieben für die Spindeln von Spinn- und ähnlichen Maschinen den lose auf den Spindeln sitzenden Spindeltreibteil mit einem Reibbelag zu verseilen, der zwecks Mitnahme auf einen festen Kuppelteil einwirkt.
Hiergegenüber zeichnet sich die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Antriebsvorrichtung im wesentlichen dadurch
ίο aus, daß zwischen dem Spindeltreibteil und einem auf der Spindel festen Kupplungsringe eine lose Scheibe angeordnet ist, von der die eine Stirnfläche einen vom Spindeltreibteil mitgenommenen Reibbelag und die andere Stirnfläche stumpfwinklige Kupplungszähne trägt, die in entsprechende Zahnlücken des Kupplungsringes eingreifen und keilartig wirken. Dabei ist zweckmäßig die weitere Vorkehrung getroffen, daß die Kupplungsscheibe von einem Stellhebel beherrscht wird, der außerdem eine Bremsvorrichtung der festen Stützscheibe für den Spindelantriebsteil betätigt, damit ein schnelleres Stillsetzen der Spindel und in jederDrehrichtung möglich ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand beispielsweise in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer mit der neuen Vorrichtung aus-
gerüsteten Spindel einer Spinnmaschine in der Stellung, in welcher die einzelnen Teile durch den Treibriemen angetrieben werden.
Abb. 2 ist eine ähnliche Ansicht mit in ausgeschalteter Stellung befindlichen Teilen, während
Abb. 3 die zu Abb. ι gehörige Oberansicht darstellt.
Abb. 4 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform in kleinerem Maßstabe nebst dem zugehörigen Zahngetriebe für den Antrieb.
Abb. 5 ist ein Teil der Seitenansicht nach Abb. 4 mit den in ausgeschalteter Stellung befindlichen Teilen, während
Abb. 6 eine zu Abb. 4 gehörige Oberansicht darstellt.
Auf der Zeichnung ist die Spindel 2 nur teilweise veranschaulicht, da sie von bekannter Ausführung ist. Auf ihr ist eine Scheibe 3 befestigt, welche die Antriebsscheibe 4 trägt, die gleichzeitig eine Hülse 5 lose umfaßt, welche sich ebenfalls auf die Scheibe 3 stützt; die Antriebsscheibe 4 kann sich sowohl auf der Scheibe 3 wie auf der Hiilse 5 frei drehen. Sie trägt auf ihrer Oberseite eine feste Auflage 6 aus Leder oder ähnlichem Material, welche mit einer gleichartigen Reibfläche 7 in Berührung treten kann, die auf der Unterseite einer Scheibe 8 befestigt ist. Letztere umfaßt lose die Spindel 2 und reicht zweckmäßig mit einem unteren Flansch 8a in eine entsprechende Ausnehmung oder Rille in der Oberseite der Scheibe 4. Die Scheibe 8 besitzt ferner eine obere Nabe, deren Stirnfläche mit schrägen Flächen bzw. stumpfwinkligen Zähnen 9 ausgestattet ist, welche den Kupplungsflächen bzw. -zähnen 10 der unteren Stirnfläche des auf der Spindel 2 befestigten Ringes 11 entsprechen.
Eine die Oberkante der Antriebsscheibe 4 umfassende Gabel 12 greift unter die Scheibe 8 und sitzt drehbar auf der Welle 13, um durch geeignete Antriebsvorrichtungen unter Vermittlung der Verbindungsstange 14 entsprechende Schwingbewegungen zu erlangen. Hebt die Stange 14 den Gabelhebel 12 an, so führt dieser die Scheibe 8 mit hoch und bringt dadurch die Reibflächen 7 und 6 außer Berührung (vgl. Abb. 2).
Die Kupplungsstellung ist in Abb. 1 gezeichnet, in welcher der Gabelhebel die Scheibe 8 freigegeben hat, so daß bei Berührung der beiden Reibflächen die Drehbewegung der Scheibe 4 unter Einwirkung des Riemens 15 sich sofort auf die Scheibe 8 überträgt, deren schräge Flächen 9 sich nunmehr gegen die schrägen Zahnflächen 10 des Ringes 11 legen und so eine Keilwirkung hervorrufen. Je größer nun die auf die Scheibe 8 wirkende Kraft ist, um so mehr wird die Keilwirkung zwischen den geneigten Flächen 9 und 10 die Reibung der Fläche 7 gegen die Fläche 6 verstärken, wodurch ein vollkommen sicherer Antrieb gewährleistet ist, obgleich er nur durch die Reibflächen bewirkt wird. Durch erneute Betätigung des Hebels 12 kann eine geeignete Bremsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden, um die Bewegung der Scheibe 3 und dadurch auch die Spindel 2 schneller anzuhalten.
Eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung ist in Abb. 4 gezeigt, bei welcher die Reibflächen 6 und 7 auf dem oberen Ende des Antriebsteiles 4° bzw. an der Unterseite der Scheibe 8 befestigt sind. Der Antriebsteil besteht aus einer die Spindel umfassenden Hülse 4" mit einem oberen, die Reibscheibe 6 tragenden Flansch 46 und einem unteren Zahnrad 14" bzw. einer Schnecke, deren schraubenförmige Z-ihne mit den entsprechenden Zähnen eines Antriebsrades bzw. Schneckenrades 16 kämmen, welches auf der in bekannter Weise angetriebenen Welle befestigt ist. Die übrigen Teile sind im wesentlichen dieselben wie bei der Vorrichtung nach Abb. ι bis 3 und wirken auch in genau gleicher Weise.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Antriebsvorrichtung für die Spindeln von Spinn- und ähnlichen Maschinen mit lose auf den Spindeln sitzendem und an der wirksamen Stirnfläche mit Reibbelag versehenem Spindeltreibteil, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spindeltreibteil (4,4°) und einem auf der Spindel (2) festen Küpplungsringe (11) eine lose Scheibe (8) angeordnet ist, von der die eine Stirnfläche einen vom Spindeltreibteil (4, 4a) mitgenommenen Reibbelag und die andere Stirnfläche stumpfwinklige Kupplungszähne (9) trägt, die in entsprechende Zahnlücken (10) des Kupplungsringes (11) eingreifen und keilartig wirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheibe (8) von einem Stellhebel (12) beherrscht wird, der außerdem eine Bremsvorrichtung der festen Stützscheibe (3) für den Spindelantriebsteil betätigt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEF57909D 1924-04-08 1925-01-29 Antriebsvorrichtung fuer die Spindeln von Spinn- und aehnlichen Maschinen Expired DE433136C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB8839/24A GB236296A (en) 1924-04-08 1924-04-08 Improvements in driving mechanism for the spindles of spinning, doubling, twisting and like machines used in the production of yarns or threads of fibrous substances

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE433136C true DE433136C (de) 1926-08-21

Family

ID=9860202

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF57909D Expired DE433136C (de) 1924-04-08 1925-01-29 Antriebsvorrichtung fuer die Spindeln von Spinn- und aehnlichen Maschinen

Country Status (4)

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US (1) US1669585A (de)
DE (1) DE433136C (de)
FR (1) FR592490A (de)
GB (1) GB236296A (de)

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Publication number Publication date
GB236296A (en) 1925-07-08
US1669585A (en) 1928-05-15
FR592490A (fr) 1925-08-03

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