DE278202C - - Google Patents
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- DE278202C DE278202C DENDAT278202D DE278202DA DE278202C DE 278202 C DE278202 C DE 278202C DE NDAT278202 D DENDAT278202 D DE NDAT278202D DE 278202D A DE278202D A DE 278202DA DE 278202 C DE278202 C DE 278202C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/20—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow
- G01F1/22—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow by variable-area meters, e.g. rotameters
- G01F1/26—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow by variable-area meters, e.g. rotameters of the valve type
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- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 278202 KLASSE 42 e. GRUPPE
HEINRICH MEYER in BERLIN-HALENSEE.
Dampf- und Gasmesser mit Registrier- und Zählwerk.
Bei Dampf- und Gasmessern, deren Wirkung auf Veränderung des Durchgangsquerschnittes,
z. B. durch einen Kegel, beruht, sind bei veränderlichen Drucken zur Bestimmung
der Durchgangsmengen zwei getrennte Aufzeichnungen — nach Quantität und Qualität —
zu machen und zu berechnen. In herkömmlicher Weise benutzt man dazu eine von einem Uhrwerk angetriebene Trommel, die
ίο man mit einem Diagrammstreifen bezieht, läßt
an einem Ende durch ein Registriermanometer ein Druckdiagramm und am anderen Ende
von dem Meßäpparat ein Mengendiagramm auftragen, ermittelt den mittleren Druck und
den mittleren Durchgangsquerschnitt und berechnet danach die Durchgangsmenge bzw.
das Gewicht. ;
Durch vorliegende Erfindung ist eine wesentliche Verbesserung dieser Verhältnisse gescharfen,
indem damit in einfacher Weise ein fortlaufendes, übersichtliches und bequem auszuwertendes
Diagramm aufgenommen und zugleich auch die Durchgangsmenge durch ein
Zählwerk summiert werden kann, so daß das Gewicht derselben jederzeit sofort abzulesen
ist und man den beliebig langen Diagrammstreifen nur zur Kontrolle braucht.
Fig. ι zeigt einen ■ Kegelmesser zur Aufnahme
eines zusammengesetzten, fortlaufenden Diagramms als Ausführungsbeispiel, Fig. 2 ein
Stück eines solchen Diagramms und Fig. 3 eine Ausführungsform des Zählwerkes schematisch.
Die Bewegungen des Meßkegels (Fig. 1) werden mittels des Hebels h und der Welle w
auf den Zeiger übertragen, der nach unten einen Fortsatz mit Auge α hat, an den der
Zylinder Z angelenkt ist. Ein zweiter Zeiger, an dessen Seitenarm der Kolben d angelenkt
ist, steckt drehbar auf der Welle w und der Kolben gleitend in dem Zylinder Z. Dieser
steht durch eine biegsame Leitung I mit dem oberen Druckraum des Dampfmessers in Verbindung,
so daß der Kolbenstand in dem Zylinder von der Spannung abhängig ist, die
jeweils im Dampfmesser herrscht.
Betrachtet man die drei Drehpunkte w, a und s als Schnittpunkte eines Dreiecks, so ist
dessen Größe durch die drei Seiten a-w, w-s und s-a bestimmt, von denen die beiden ersteren
konstant und die letztere von der Stellung des Kolbens d im Zylinder Z, d. h. von dem im
Meßapparat herrschenden Druck abhängig ist. Hieraus folgt eine absolute Bewegungsabhängigkeit
des Zeigers «2 von iA, und es ist klar,
daß diese beiden ihre Stellung zueinander nur durch Verkürzung oder Verlängerung der
dritten Dreieckseite, d. h. durch Druckzu- oder Druckabnahme in Z ändern können. In der
Endstellung des Kolbens d decken sich beide eo
Zeiger genau, und beide Stifte i1 i2 schreiben
zusammen nur eine Linie. Durch die Kombination werden also gleichzeitig zwei Diagramme
aufgezeichnet; der Stift i1 zeichnet
das Volumendiagramm V und unmittelbar anschließend — auf dieses aufgesetzt — zeichnet
der Stift i2 das Druckdiagramm D. Bei gleichbleibender Spannung läuft die Drucklinie
genau der Volumenlinie parallel, wie das im Diagramm (Fig. 2) am Anfang gezeichnet
ist; bei wechselndem Druck folgt der Stift ungehindert den Druckschwankungen, er ist
nur insofern von P- abhängig, als er zur Basis
nicht eine gerade (Nullinie), sondern die von i1
gezeichnete Volumendiagrammlinie hat.
Um das Druckdiagramm D zu erhalten, hat man daher erst beide Diagramme gemeinschaftlich
zu planimetrieren und von der so erhaltenen Gesamtgröße das Volumendiagramm abzuziehen.
Der Diagrammstreifen, dessen Länge unbeschränkt ist, läuft über zwei Trommeln T T
ίο kontinuierlich fort, und zwar zweckmäßig mit
relativ großer Geschwindigkeit, wodurch die Diagramme an Deutlichkeit außerordentlich
gewinnen und deren genauere Auswertung ermöglicht wird.
Selbstverständlich kann man statt des Zylinders Z mit Kolben auch ein Gehäuse mit
Membranen anbringen und die Feder unter dem Kolben durch Druckluft ersetzen o. dgl.
In Fig. 3 ist der Zylinder Z nicht mit dem Zeigerhebel i1 verbunden, sondern direkt am
Apparatgehäuse angebracht. Der Zeiger i2 hat seine eigene Drehachse; in diesem Falle legt
sich das Druckdiagramm nicht an das Volumendiagramm an, sondern erscheint ganz getrennt
und hat seine eigene Basislinie. Je nachdem wie der Zeiger i2 mit seinem Betätigungselement
angeordnet wird, laufen die Diagramme nebeneinander, aneinander oder gegeneinander. Das Registrierwerk ist in Fig. 3
ganz fortgelassen und lediglich ein Zählwerk gezeichnet. Abweichend von den üblichen
Scheibenreibradgetrieben, die für solche Zählwerke, Planimeter usw. gewöhnlich angewendet
werden, ist hier ein kombiniertes Reibkegelgetriebe angeordnet, weil die Reibscheibengetriebe
eine genaue Bewegungsübertragung nicht gewährleisten.
Der Volumenhebel il verschiebt das Reibrad
R1 auf einer durchgehenden Welle χ an dem Mantel des Reibkegels N\ entlang; dieser
wird von einem Uhrwerk U in gleichmäßigen Umlauf gesetzt und treibt das Reibrad R1,
je nach seiner Stellung, mit kleinerer oder größerer Geschwindigkeit samt der Welle χ
um. Die Form des Reibkegels ist so, daß die Umfangsgeschwindigkeit mit dem vom Meßkegel
geregelten Durchlaßquerschnitt gleichmäßig zu- und abnimmt. An der Spitze ist der Kegel von kleinen Rollen getragen und
das Lagergestell bildet einen Fortsatz in Riehtung der oberen Kegelkante, damit das Reibrad
sich bis an die Spitze und darüber hinaus bewegen kann, bis die Bewegung Null wird.
Die Welle χ nimmt das Reibrad R2 mit,
dieses überträgt die Bewegung auf den Reibkegel N2, welcher seinerseits das Zeigerwerk G
betätigt. Die Kegelform N2 entspricht den Spannungs- und Gewichtsverhältnissen des zu
messenden Mediums. Der Spannungszeiger i2 verschiebt die Rolle R2 entsprechend dem jeweilig
im Apparat herrschenden Druck, wodurch die Drehungen des Reibkegels R2 und
die Zeigerbewegungen geregelt werden, so daß diese jederzeit die durch den Apparat geflossenen
Dampfmengen in Gewicht angeben.
Claims (2)
1. Dampf- und Gasmesser mit Registrier-
und Zählwerk, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Meßapparat —- beweglich oder
starr — ein Spannwerk (Z) mit Schreiboder Stellhebel (i2) so angeordnet ist, daß
sich dieser Druckhebel mit dem vorhandenen Volumenregistrierhebel (i1) zusammen auf
einem Diagrammstreifen betätigt und dadurch gleichzeitig die den Apparat passierenden
Dampfmengen nach Volumen und nach Spannungen verzeichnet werden.
2. Meßapparat nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Bewegungen der Hebel (i1 i2) mit Hilfe von Reibkegeln (2V1
IV2) und Reibrädern (R1 R2), sei es, daß
die Räder an den Kegeln oder auch umgekehrt die Kegel an den Rädern entsprechend
verschoben werden, auf ein Zeigerwerk (G) zu übertragen, so daß die Durchgangsmenge
sofort an diesem abgelesen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278202C true DE278202C (de) |
Family
ID=534224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278202D Active DE278202C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278202C (de) |
-
0
- DE DENDAT278202D patent/DE278202C/de active Active
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