DE28534C - Dynamometrische Kurbel - Google Patents

Dynamometrische Kurbel

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DE28534C
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disc
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DENDAT28534D
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English (en)
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E. J. DICK in Chemnitz, Moritzstr. 7, III
Publication of DE28534C publication Critical patent/DE28534C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/14Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element is other than a torsionally-flexible shaft

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die gegenwärtig im Gebrauch befindlichen Dynamometer erfordern zur Aufstellung event, zum Anbringen an den zu untersuchenden Maschinen viel Zeit und stören oft den Betrieb nicht unwesentlich; auch sind die Diagramme in vielen Fällen so unleserlich, dafs nur mit gröfster Mühe und vieler Uebung das richtige Resultat ermittelt werden kann.
Das in beiliegender Zeichnung dargestellte Dynamometer soll den vorerwähnten Uebelständen abhelfen, indem dasselbe ohne grofse Vorbereitung auf der Welle befestigt werden kann und die Diagramme mit Leichtigkeit als sicher gezeichneten Linienzug erkennen läfst.
Das neue Dynamometer, Fig. 1 bis 3, ist so eingerichtet, dafs die Kraft, welche die Transmissionswelle an eine Arbeitsmaschine abgiebt, durch denselben hindurchgehen mufs. Zu diesem Zweck ist auf der Welle entweder eine Losscheibe α anzubringen oder die vorhandene Festscheibe durch Entfernen des Keiles in eine solche umzuwandeln. Die Scheibe ist nun so zu stellen, dafs ein Arm derselben an den Mitnehmer b des Kurbelarmes c, der durch ein Hebelsystem mit der einen Feder dt verbunden ist, stöfst.
Die Feder dx ist durch die Verbindungsstangen e, e2 mit einer zweiten Feder d2 vereinigt, die fest mit der Nabe / des Gehäuses verbunden ist, welches als Schutz und Träger sämmtlicher Theile des Dynamometers dient. Die Nabe /, zum leichteren Anbringen auf der Welle scharnierartig ausgeführt, wird auf dieser durch drei Keile ^1 ^2 gs > die durch drei Schrauben Ji1 k2 h% angezogen werden, befestigt. Wird nun die an die Arbeitsmaschine abzugebende Kraft durch den Apparat geleitet, so wird, dieser Kraft entsprechend, das Federsystem d^ d2 eine Durchbiegung erfahren.
Um nun von dieser Durchbiegung ein Diagramm zu erhalten, sind die zwei Schreibstifte I1 4 angeordnet; Z1 ist unwandelbar mit der Nabe/ verbunden und beschreibt die Nulllinie; 4> welcher mit der wandelbaren Feder in Verbindung steht, wird eine Linie in nahezu radialer Richtung aufzeichnen.
Um die Kraftschwankungen dem Auge deutlicher vorzuführen, ist mit dem Dynamometer ein Indicator verbunden, der lediglich den Zweck hat, eine den Schreibstiften untergelegte Papierscheibe in drehende Bewegung zu setzen, und zwar so, dafs die Geschwindigkeit derselben im Vergleich zu der des Apparates kleiner ist.
Diese Verzögerung ist durch die Räderübersetzung, Fig. 2 und 3, erreicht; das Rad k sitzt fest auf der Nabe / und ist durch die Vorgelege / und m mit dem Rad η, auf welchem oben erwähnte Papierscheibe befestigt ist, verbunden; das Rad η dreht sich lose auf der Nabe /, ebenso die Scheibe o, die die Vorgelege / und m trägt. Wird nun die Scheibe 0 durch Anpressen von/, Fig. 3, in ihrer Drehung mit dem ganzen Apparat gehemmt, so werden die Vorgelege / und m Bewegung erlangen, und dadurch, dafs von einem kleineren Rad auf ein gröfseres die Uebersetzung erfolgt, wird das Rad mit der Papierscheibe im Vergleich zum ganzen Apparat eine verzögerte Bewegung annehmen und die Schreib-
stifte Z1-Z2 nöthigen, concentrische Kreise aufzuzeichnen.
Durch Ausschalten der Arbeitsmaschine kann der Widerstand des Apparates leicht bestimmt und auf der Papierscheibe graphisch subtrahirt werden.
qx ^2 sind zwei scharnierartig ausgeführte Stellringe, die der getheilten Nabe/ einen gröfseren Halt verleihen.
Da das Uebersetzungsverhältnifs von k zu η ein ganz bestimmtes, so ist mit dem Dynamometer ein Tourenzähler verbunden, welcher folgende Einrichtung hat: Rad η des Indicators trägt einen Theilkreis und das Gehäuse des Dynamometers einen Index r; aus der jedesmaligen Verstellung von Gehäuse und Rad η kann dann die Tourenzahl der betreffenden Welle entziffert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung, welche, von der Transmission beemflufst, durch ein mittelst Winkelhebels bewegtes Federsystem (I1 d2 sowohl die Nulllinie als die Curve des Diagramms auf eine vom Apparat selbst, und zwar infolge Uebersetzung; von k zu η langsam bewegter Scheibe η in concentrischen Kreisen fixirt, indem Scheibe ο durch Anpressen des Bremsstückes/ in ihrer Bewegung gehemmt wird, wodurch die Vorgelege / und m sich um ihre Achse drehen und Scheibe η eine dem Uebersetzungsverhältnifs entsprechende Drehung annehmen mufs, wie aus vorstehender Beschreibung und Zeichnung II. ersichtlich ist.
    Eine in der direct auf sie übertragenen Bewegung gehemmte Scheibe o, welche infolge der Einwirkung eines nach Art der Planetenräder angeordneten Vorgeleges I1 und m auf eine zweite Scheibe η eine langsame Bewegung überträgt und so die Einwirkung der Schreibstifte ζΊ Z2 in concentrischen Kreisen bedingt, wie aus vorstehender Beschreibung und Zeichnung II. hervorgeht.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28534D Dynamometrische Kurbel Active DE28534C (de)

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