DE4205121C2 - Verfahren zum Aufwickeln von Haarsträhnen bei der Herstellung von Dauerwellen - Google Patents
Verfahren zum Aufwickeln von Haarsträhnen bei der Herstellung von DauerwellenInfo
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- DE4205121C2 DE4205121C2 DE4205121A DE4205121A DE4205121C2 DE 4205121 C2 DE4205121 C2 DE 4205121C2 DE 4205121 A DE4205121 A DE 4205121A DE 4205121 A DE4205121 A DE 4205121A DE 4205121 C2 DE4205121 C2 DE 4205121C2
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufwickeln von
Haarsträhnen bei der Herstellung von Dauerwellen, bei dem
die Haarsträhne mit einem Haltestreifen ohne Lockenwickler
aufgewickelt wird und bei dem der Haltestreifen nach dem
Aufwickeln, das den Wickel bildet sowie einen Haltestreifen
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 7.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-78 26 528 U1
bekannt. Dabei wird ein rechteckiges Stück Tüll zusammen mit
der Haarsträhne unter Verwendung eines Wickelstabes
aufgewickelt. Nach Fertigstellung des Wickels, der durch das
Stück gebildet wird, wird der Wickelstab aus dem Wickel
herausgezogen. Nachteilig an dieser Verfahrensweise ist, daß
zum Wickeln die Haarsträhne am Wickeldorn zwischen diesem
und dem Stück Tüll eingelegt und dort gehalten werden muß,
bis das Stück Tüll nach der ersten oder zweiten Umwicklung
am Wickeldorn eingeklemmt ist. Dies fordert erhebliche
manuelle Geschicklichkeit. Nachteilig ist ferner, daß die
äußersten Spitzen der Haarsträhne, wenngleich dies in der
einzigen Figur der genannten Druckschrift nicht deutlich
gezeigt ist, beim Beginn des Wickelns zwingend über den
oberen Rand des Stückes Tüll hervorstehen müssen, um ein
genügend breiten Bereich des oberen Endes der Haarsträhne
zwischen das obere Ende des Stückes Tüll und den Wickelstab
einzulegen, das bei Beginn des Wickelvorganges erfaßt werden
soll. Dies hat zur Folge, daß die äußersten Haarspitzen der
Haarsträhne beim Einwickeln einen Knick erhalten. Ein
weiterer Nachteil des bekannten Verfahrens ist, daß die
Haarsträhne am kopffernen Ende des Stückes Tüll eine
dreieckige Spitze bildet, die Haare an den Seiten der
Haarsträhne haben somit einen längeren Weg zur Spitze als
die Haare in der Mitte der Haarsträhne. Dadurch ergeben sich
beim Aufrollen an beiden Seiten der Haarsträhne nur lose
gewickelte Haare. Daraus wiederum folgt, daß in der Mitte
des Wickels eine stärkere und an den Seiten des Wickels
eine schwächere Wellung erzeugt wird.
Die DE-GM 75 24 922 zeigt ein Verfahren, bei dem zur
gezielten Naßbehandlung einer Haarsträhne mit einem ganz
bestimmten Haarpflegemittel eine Haarsträhne zwischen die
beiden Seiten eines getränkten saugfähigen Faltblattes
eingelegt und somit geschützt auf einen Lockenwickler
aufgewickelt wird. Dieses Verfahren ist nur für diesen ganz
speziellen Zweck anwendbar und erfordert beim Aufwickeln der
zwischen das Faltblatt angelegten Haarsträhne auf den
Lockenwickler eine erhebliche manuelle Geschicklichkeit. Es
ist daher sehr zeitraubend.
Bei den üblichen Lockenwicklern werden Gummilaschen
verwendet, um die Lage der Haarsträhne auf dem Lockenwickler
zu fixieren. Diese Gummilaschen verursachen dem Haar jedoch
Druckstellen. Man versucht dies durch dazwischengeschobene
Stäbchen zu vermeiden. Diese verursachen aber ihrerseits
eine unerwünschte, manchmal sogar schmerzhafte Spannung im
Haar. Die verwendeten Lockenwickler, die pro Frisur in
größerer Anzahl verwendet werden, stellen für den Kopf
außerdem eine unangenehme gewichtsmäßige Belastung dar. Der
Kunststoff, aus dem sie hergestellt sind, ist meist sehr
hart. Das macht das Herstellen von Dauerwellen auch heute
noch zu einem langen und unangenehmen Prozeß. Das o.g.
Verfahren nach der DE-GM 75 24 922 ist daher auch deshalb
nachteilig, weil nach wie vor Lockenwickler eingesetzt
werden müssen.
Ähnlich wie das Stück Tüll nach der DE-GM 75 24 922 werden auch
die sog. Spitzenpapiere eingesetzt. Ein solches
Spitzenpapier wird nach dem Abtrennen einer Haarsträhne von
dem Haar um die Spitze der Haarsträhne gelegt. Dann wird die
Haarsträhne auf einen Lockenwickler aufgewickelt. In der
aufgewickelten Endstellung wird die Lage der Haarsträhne auf
dem Wickel fixiert. Die Spitzenpapiere sollen also das
Aufwickeln der Haarsträhne auf den Lockenwickler
erleichtern. Sie haben aber den Nachteil, daß auch bei
ihnen, wie oben bereits für die DE-78 26 528 U1 ausgeführt,
die aufgewickelte Haarsträhne Dreiecksform hat, so daß in
der Mitte der Haarsträhne eine stärkere und an den Seiten
eine schwächere Wellung erzeugt wird. Außerdem haben sie den
Nachteil, daß sie nach dem Herstellen der Dauerwelle wieder
entfernt werden müssen. Dies ist außerordentlich mühsam, da
sie dann durch die Herstellung der Dauerwelle vollkommen
durchweicht sind.
Aus der US 27 20 207 ist eine Vorrichtung bekannt, die aus
einem Streifen und einem Halter besteht. Der Streifen ist
durch in Längsrichtung eingelegte Federn so vorgespannt, daß
er sich, wenn er von außen nicht beeinflußt wird, von selbst
einrollt. Der durch eine elastische Klammer gebildeter
Halter ist an den Enden des Streifens befestigt und muß von
einer Bedienungsperson so zusammengedrückt werden, daß der
Streifen auseinandergerollt wird. Dann wird eine Haarsträhne
mit speziellen Clips am Streifen befestigt. Dieser Aufbau
des Streifens bedingt zunächst eine gewisse Dicke desselben.
Daraus folgt u. a., daß der Anfang der Haarsträhne mit recht
kleinem Durchmesser, das kopfnahe Ende jedoch mit sehr viel
größerem Durchmesser aufgerollt wird. Die hergestellten
Dauerwellen haben also am Ende der Haarsträhne einen sehr
kleinen Radius, eine sog. Spitzenkrause. Außerdem ist die
Verwendung dieser Vorrichtung durch die Befestigung der
Haarsträhne mit dem Clips an dem Streifen, während die
elastische Klammer auseinandergedrückt ist, sehr
kompliziert. Die Clips ergeben an den Haaren Druckstellen.
Ein ähnliches flächiges Stück, und zwar aus perforiertem
Kunststoff und mit einem Lockenwickler verbunden, ist in der
US-A-39 60 156 beschrieben. Es soll gegenüber den
Spitzenpapieren vor allem den Vorteil der
Wiederverwendbarkeit haben.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei dem der Aufwickelvorgang
erheblich vereinfacht und verbessert wird, insbesondere
derart, daß die Haarsträhne vom Kopfansatz her bis zur
Spitze bandförmig über ihre volle Breite auf den
Haltestreifen aufgewickelt werden kann, so daß das in der
Spitze dreieckförmige Zusammenführen der Haare vermieden
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Haltestreifen durch Haltemittel mit seinem kopfnahen Bereich
am kopffernen Ende der Haarsträhne als deren Verlängerung
festgelegt wird bzw. durch die kennzeichenden Merkmale
des Anspruchs 7.
Durch dieses Verfahren wird das Aufwickeln von Haarsträhnen
gegenüber der DE-78 26 528 U1 dadurch manuell erheblich
vereinfacht, daß der Haltestreifen als Verlängerung der
Haarsträhne eingesetzt wird. Damit wird es möglich, den
Wickelvorgang zu beginnen, ohne daß gleich von Anfang an die
Spitze der Haarsträhne mit erfaßt werden muß. Erst wenn der
Wickel bereits gebildet worden ist, werden die Spitzen der
Haarsträhnen und dann die gesamte Haarsträhne mit einbezogen
und eingeklemmt. Dies wird dadurch ermöglicht, daß an dem
kopfnahen Bereich des Haltestreifens Haltemittel vorgesehen
sind, mit denen das kopfferne Ende der Haarsträhne auf dem
Haltestreifen festgelegt wird. Als Haltemittel kommt die
Ausbildung des Haltestreifens durch ein vorderes Blatt und
ein damit entlang des Falzes verbundenes hinteres Blatt,
durch ggf. an einem Blatt vorgesehene Noppen, die in
Öffnungen am anderen Blatt eingreifen, sowie durch die
Ausbildung als Klebestreifen in Betracht.
Ferner entfällt die Notwendigkeit der Verwendung von
Spitzenpapieren. Das Aufwickeln der Haarsträhnen wird
zeitlich um ca. 25% schneller und ist außerordentlich
einfach. Der Wickel, der durch das Aufwickeln des
Haltestreifens entsteht, klemmt im Verlauf des
Wickelvorganges die Spitzen über ihre volle Breite ein. Man
erhält also eine gleichmäßige Wellung über der ganzen Breite
der Haarsträhne. Es entsteht ein weicher, elastischer und
leichter Wickel. Die Haltestreifen sind beliebig oft
verwendbar.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens
besteht darin, daß damit auch besonders kurze Haare, die man
seither nicht auf einen Lockenwickler aufwickeln konnte, mit
einer Dauerwelle versehen werden können. Dies gilt auch für
Haare, deren Länge praktisch nur eine halbe oder dreiviertel
Windung um einen Lockenwickler ermöglichen würde. Es kann
damit auch bei kurzen Haaren im Stand des Haaransatzes an
der Kopfhaut eine Festigung des Haares mit sich
anschließender Krümmung erreicht werden.
Die Erfindung betrifft ferner verschiedene in den
Patentansprüchen 2 bis 6 gekennzeichnete vorteilhafte
Weiterbildungen des genannten Verfahrens, sowie die
vorteilhaften Weiterbildungen des Haltestreifens in den
Patentansprüchen 8 bis 16.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es stellt dar
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines
Haltestreifens;
Fig. 2 eine Ansicht eines Wickelgerätes;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in
Fig. 2;
Fig. 4 bis Fig. 12 verschiedene Phasen des Aufwickelns einer
Haarsträhne;
Fig. 13 ein zweites Ausführungsbeispiel eines
Haltestreifens;
Fig. 14 bis 16 verschiedene Phasen des Aufwickelns einer
Haarsträhne unter Verwendung des
Haltestreifens nach Fig. 13;
Fig. 17 und 18 das Herstellen einer Spiralwelle;
Fig. 19 einen Wickeldorn;
Fig. 20 die schematisierte Darstellung eines weiteren
Ausführungsbeispiels eines Haltestreifens;
Fig. 21 eine weitere Ausbildung einer Stopwulst am
Haltestreifen;
Fig. 22 ein modifiziertes Ausführungsbeispiel des
Wickelgerätes.
Als Hilfsmittel bei dem Verfahren wird ein Haltestreifen 1 nach
Fig. 1 verwendet. Er besteht z. B. aus einer Gaze oder aus
Tüll; das Material ist ein Kunststoff, der unempfindlich gegen
die im Friseurbetrieb beim Herstellen von Dauerwellen
verwendeten Chemikalien (Dauerwell- und Fixierflüssigkeit) ist.
Er ist wegen der netzartigen Struktur des flächigen Stückes aus
Tüll oder Gaze flüssigkeitsdurchlässig, die deshalb bevorzugt
ist, weil zwischen den einzelnen miteinander verflochtenen
Kunststoffäden vergleichsweise große Durchtrittsöffnungen 2
gegeben sind, so daß durch einen Haltestreifen 1 hindurch in
aufgewickeltem Zustand eine vollständige Tränkung und
Befeuchtung der aufgewickelten Haarsträhne durch Auftragen von
Flüssigkeiten erreichbar ist.
Der Haltestreifen 1 ist wie ein gefaltetes Doppelblatt mit
einem vorderen Blatt 3 und einem hinteren Blatt 4 ausgebildet.
Beide gehen entlang eines Falzes 5 ineinander über. Der Falz 5
ist so bearbeitet, z. B. durch Überbügeln der Gaze, daß er
permanent bestehen bleibt. Das hintere Blatt 4 ist entlang
seiner oberen Kante 6 mit einer Stopwulst 7 versehen, die als
Anschlagmittel beim Einführen des Haltestreifens in den Schlitz
10 des Wickeldornes 12 eines Wickelgerätes 13 dient.
Die Stopwulst 7 des Haltestreifens liegt rechtwinklig zum Falz
5 und damit zur Längsrichtung des Haltestreifens 1.
Die Abmessungen des Haltestreifens sind z. B. 4×6 cm.
Als Bereich für die Länge kommen 5-20 cm, für die Breite 2-8 cm
in Frage.
Ein weiteres bei dem Verfahren verwendetes Hilfsmittel ist das
Wickelgerät 13 nach Fig. 2. Es weist einen Handgriff 14 auf,
in dem (nicht gezeigt) eine Batterie oder Akku sowie ein
Elektromotor mit Untersetzungsgetriebe und Rutschkupplung
angeordnet ist. Die Abtriebswelle 15 des Motors wird mit ca. 50
Umdrehungen/Sekunde angetrieben. Auf die Abtriebswelle 15 ist
der Wickeldorn 12 aufgesteckt. Die Verbindung zwischen
Abtriebswelle 15 und Motor erfolgt über eine Rutschkupplung, so
daß durch den Wickeldorn 12 beim Aufwickeln einer Haarsträhne
kein übermäßiger Zug auf diese ausgeübt werden kann. Der
Wickeldorn 12 ist am axial aus dem Handgriff 14 hervorstehenden
Ende der Abtriebswelle 15 auswechselbar, z. B. mittels eines
Bajonettverschlusses 16, angeordnet.
Der zylindrische Wickeldorn 13 weist, wie aus dem Querschnitt
nach Fig. 3 zu ersehen, zwei Schlitze 10, 11 auf, die
zueinander rechtwinklig stehen. Die radial äußeren Enden der
Schlitze 10, 11 öffnen sich in Nuten 10′, 11′. Der Grund 10′′ bzw.
11′′ der Nuten 10′, 11′ dient bei der Handhabung zur Aufnahme und
als Anschlag der bereits oben erwähnten Stopwulst 7 an der
oberen Kante 6 des hinteren Blattes 4 des Haltestreifens 1, so
daß der Haltestreifen 1 nicht durch den Schlitz 10 oder 11
hindurchrutschen kann. Die Stopwulst 7 wird dabei ganz in der
Nut 10′ oder 11′ aufgenommen, so daß sich beim Aufwickeln der
Haare auf dem Wickeldorn keine Druckstellen an den Haaren durch
Anliegen oder Aufliegen an bzw. auf der Stopwulst 7 ergeben.
Ferner sind die Schlitze 10, 11 an ihrem in axialer Richtung
vorderen Ende mit einer maulförmigen Öffnung 17 zum Einführen
der Haltestreifen 1 versehen. Mit dem Doppelschalter 18 am
Handgriff 14 kann der Wickeldorn 12 wahlweise in die eine oder
andere Drehrichtung in Drehung versetzt werden.
Um nun eine Wicklung herzustellen, trennt man zunächst - wie
beim bekannten traditionsgemäßen Vorgehen auch - mit einem Kamm
vom shampoonierten Haar eine Haarsträhne 20 ab und hält sie
z. B., wie in Fig. 4 gezeigt, mit der linken Hand nach vorne in
einem Winkel von ca. 45°. Dann legt man, wie in Fig. 5
gezeigt, mit der rechten Hand den Haltestreifen 1 um die
Haarsträhne 20. Das vordere Blatt 3 liegt vorne, das hintere
Blatt 4 hinten an der Haarsträhne 20 an. Dabei können die
Spitzen 21 der Haare der Haarsträhne 20 zunächst durchaus über
die obere Kante 6 des Haltestreifens 1 hinaus reichen. Man
drückt dann mit der rechten Hand das vordere Blatt 3 und das
hintere Blatt 4 des Haltestreifens 1 zusammen. Durch leichtes
Verschieben der Blätter 3, 4 gegeneinander durch eine
entsprechende Bewegung von Daumen und Zeigefinger der rechten
Hand erreicht man eine parallele Lage der Haare der Haarsträhne
20 über die gesamte Breite des Haltestreifens 1. Es wird also
nicht, wie beim Stand der Technik, eine Dreiecksform erzeugt.
Die volle Breite der Haarsträhne bleibt vielmehr vom Kopf bis
zu den Spitzen der Haare erhalten. Wenn dieser Zustand erreicht
ist, dann schiebt man, wie in Fig. 6 gezeigt, den
Haltestreifen 1 so weit nach oben, bis die Spitzen 11 der Haare
der Haarsträhne 20 etwas entfernt unterhalb der oberen Kante 6
enden. Dann hält man dann z. B. mit der linken Hand das vordere
Blatt 3 fest gegen das hintere Blatt 4 des Haltestreifens.
Dadurch werden die Spitzen der Haare "festgelegt" im Sinne des
Patentanspruchs 1. Man nimmt dann, wie in Fig. 7 gezeigt, mit
der rechten Hand das Wickelgerät 13 und schiebt den
Wickeldorn 12 mit einem seiner Schlitze 10, 11 axial über den
Haltestreifen 1, und zwar vom Falz 5 her, bis der Falz 5 am
inneren Ende des Schlitzes anliegt. Dann schiebt man, wie in
Fig. 8 gezeigt, das Wickelgerät 13 mit dem Wickeldorn 12 so
weit nach oben, bis die Stopwulst 7 am hinteren Blatt 4 des
Haltestreifens 1 von einer Nut 10′ oder 11′ eines der Schlitze
10, 11 am Wickeldorn 12 aufgenommen ist und dort am Grund 10′′
oder 11′′ der Nut anliegt. Damit ist sichergestellt, daß das
obere Ende des Haltestreifens 1 bei den nachfolgenden
Handhabungsvorgängen nicht aus dem Schlitz herausrutschen kann;
ferner ist damit sichergestellt, daß der Wickeldorn 12 genau
rechtwinklig zur Längsrichtung des Haltestreifens 1 und der
Haarsträhne 20 liegt, so daß das nachfolgende Aufwickeln nicht
schief erfolgt. Damit der Haltestreifen 1 nicht durch den
Schlitz 10 oder 11 des Wickeldornes 12 durchrutschen
kann, muß der Durchmesser der Stopwulst 7 stärker sein als
die Schlitze 10, 11 breit sind.
Ausgehend von dieser Situation schaltet man dann das
Wickelgerät 13 ein, das dann, wie in Fig. 9 gezeigt, zunächst
den Haltestreifen 1 in dem Bereich, in dem zwischen dem
vorderen Blatt 3 und dem hinteren Blatt 4 noch keine Haare
liegen, und dann danach den Bereich, in dem die Spitzen 21 der
Haarsträhne 20 liegen, und danach schließlich den unterhalb des
Haltestreifens liegenden Bereich der Haarsträhne 20 aufwickelt.
Spätestens, sobald die Spitzen 21 der Haare der Haarsträhne 20
mindestens einmal entlang des Umfangs des Wickeldornes 12 an
diesem anliegen, d. h. sobald die Haarsträhne mindestens mit
einer Windung aufgewickelt ist, kann man, wie in Fig. 10
gezeigt, den Haltestreifen 1 loslassen. Dann sind die Spitzen
21 der Haare der Haarsträhne 20 in dem bereits aufgewickelten
Teil des Haltestreifens 1 eingeklemmt und werden dadurch
gehalten. Ist die Haarsträhne 20 ganz aufgewickelt, wie aus
Fig. 11 ersichtlich, zieht man das Wickelgerät 13 seitlich von
dem somit hergestellten und durch den aufgerollten
Haltestreifen 1 gebildeten Wickel 30 ab und fixiert ihn am Kopf
mit einer Plastiknadel 31, wie das in Fig. 12 dargestellt ist,
oder mit einem Clip.
Durch Aufwickeln des Haltestreifens 1 ist aus diesem also ein
Wickel 30 entstanden, in bzw. auf den die Haarsträhne 20
anfangs eingewickelt und dann aufgewickelt ist.
Der derart hergestellte Wickel 30 hat gegenüber herkömmlichen
Wickeln nicht nur den Vorteil, daß er sehr einfach herstellbar
ist, sondern auch, daß er elastisch und nachgiebig ist, so daß
das Haar nicht gespannt wird; das Haar kann vielmehr seine
Eigendynamik entfalten; dieser Wickel ist bei Verwendung
durchlässiger Gaze flüssigkeitsdurchlässig, so daß eine
vollkommene Befeuchtung der Haarsträhne mit der aufzutragenden
Flüssigkeit beim Herstellen von Dauerwellen gewährleistet ist.
Der Haltestreifen 1 ist stets wieder verwendbar. Bei
auswechselbaren Wickeldornen mit verschiedenen Durchmessern
sind ohne Schwierigkeit verschiedene Wickeldurchmesser zu
realisieren.
Man muß bei dem Verfahren darauf achten, daß der Bereich des
Haltestreifens, der aufgewickelt wird, bevor die ersten Spitzen
21 der Haare einer Haarsträhne 20 erfaßt werden, so groß ist,
daß keine Spitzen 21 der Haare in einem Schlitz 10 oder 11 des
Wickeldorns 12 zu liegen kommen. Sonst hat das Haar an dieser
Stelle einen unschönen Knick.
Gleichzeitig stellt der Haltestreifen 1 für kurze Haare, die so
kurz sind, daß sie mit herkömmlichen Lockenwicklern nicht
gewickelt werden könnten, eine Verlängerung dar, die die kurzen
Haare aufwickelfähig macht. Sofern der Haltestreifen 1 schon
mit 1 bis 1 1/2 Wicklungen um den Wickeldorn 12 gewickelt ist,
kann man auch Haarsträhnen erfassen und aufwickeln, deren Länge
selbst nur für eine halbe Wicklung ausreichen würde, so daß man
sie in üblicher Weise nicht auf einen Lockenwickler aufwickeln
könnte.
Der Haltestreifen 1 hat somit mehrere Funktionen:
Er dient erstens zum Erfassen der Haarsträhne 20; zweitens dient er zum Herstellen des Wickels 30; drittens dient er zur Verlängerung der Haarsträhne 20 und damit zu deren verbesserter Aufwickelbarkeit; durch diese letztgenannte Eigenschaft wird überhaupt erst die Möglichkeit eröffnet, kurze Haare aufzuwickeln. Damit kann man kurze Haare so mit einer Dauerwelle versehen, daß sie vom Kopf mit einem Winkel von 40° bis 60° in eine Halb- oder 3/4-Welle übergehen, deren äußere Enden kopfflächenparallel frisiert sind. Damit entstehen durch das Verfahren neue modische Möglichkeiten bei der Gestaltung von Kurzhaarfrisuren.
Er dient erstens zum Erfassen der Haarsträhne 20; zweitens dient er zum Herstellen des Wickels 30; drittens dient er zur Verlängerung der Haarsträhne 20 und damit zu deren verbesserter Aufwickelbarkeit; durch diese letztgenannte Eigenschaft wird überhaupt erst die Möglichkeit eröffnet, kurze Haare aufzuwickeln. Damit kann man kurze Haare so mit einer Dauerwelle versehen, daß sie vom Kopf mit einem Winkel von 40° bis 60° in eine Halb- oder 3/4-Welle übergehen, deren äußere Enden kopfflächenparallel frisiert sind. Damit entstehen durch das Verfahren neue modische Möglichkeiten bei der Gestaltung von Kurzhaarfrisuren.
Eine vorteilhafte Modifikation des Haltestreifens kann so
aussehen, daß an der nach innen gewandten Fläche des vorderen
Blattes 3 des Haltestreifens 1 im unteren Viertel oder Drittel
kleine stift- oder noppenförmige Erhebungen vorgesehen sind,
etwa mit einer Länge von 2 mm, die beim Zusammendrücken des
Haltestreifens 1 (etwa nach Fig. 5) bei eingelegter
Haarsträhne 20 durch die Öffnungen 2 im hinteren Blatt 4, wie
sie etwa durch die Gaze der Rückseite gebildet werden,
hindurchtreten, so daß dadurch zumindest ergänzend zum Erfassen
durch die Hand, eine gegenseitige Halterung und Fixierung des
vorderen am hinteren Blatt des Haltestreifens 1 erfolgt;
gleichzeitig entsteht dadurch eine kammartige Führung der Haare
der Haarsträhne 20 beim Hochschieben des Haltestreifens 1 von
der Stellung nach Fig. 5 in die Stellung nach Fig. 6.
Eine weitere Modifikation des Haftstreifens ist in Fig. 13
gezeigt. Der Haltestreifen 50 ist ganz besonders für das
Aufwickeln sehr kurzer Haare geeignet. Er wird durch einen
flachen, im Vergleich zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1
langen und schmalen Streifen 101, vorzugsweise auch aus Gaze,
gebildet, an dessen unteren Ende ein Klebestreifen 102 quer
angeklebt ist. Dieser steht den rechten unteren Rand so weit
über, daß die Länge des überstehenden Teils 102′ gleich der
Breite des Kunststoffstreifens 101 ist. Die Seite 103, die in
der Zeichnungsebene zum Betrachter gewandt ist, ist mit einer
Klebeschicht 104 (angedeutet durch die Punktierung) versehen.
Die Rückseite ist nichthaftend. An seinem oberen Ende ist der
Haltestreifen 50 mit einer Stopwulst 107 versehen. Zur
Herstellung eines Wickels 110 werden nunmehr, wie in Fig. 14
gezeigt, die Spitzen 111 der Haarsträhnen 112 auf den unteren
Bereich des Haltestreifens 50 aufgelegt; dann wird der rechte
überstehende Teil 102′ des Klebestreifens 102 umgefaltet und
auf die Spitzen 111 der Haare gedrückt. Die Spitzen 111 der
Haare der Haarsträhne 112 werden also zwischen
Kunststoffstreifen 101 und Klebestreifen 102 durch die
Klebeschicht 104 festgehalten. Jetzt wird in der oben
beschriebenen Weise der Wickeldorn 12 des Wickelgerätes 13 mit
einem Schlitz 10 oder 11 auf den Haftstreifen 50 aufgeschoben,
oben angelegt und aufgewickelt, wie in Fig. 16 gezeigt. So
entsteht der Wickel 110.
Für den Streifen 101 kann man auch eine dünne Folie nehmen.
Bildet man den Streifen 101 dann etwas länger aus, so ergibt
sich, daß der Wickel, der durch Aufwickeln des Streifens
entsteht, dennoch ausreichend stabil ist. Bei kurzen Haaren, in
manchen Fällen auch bei langen Haaren, schadet es auch nicht,
wenn auf die Durchlässigkeit des Streifens 101, wie sie bei
einem Haltestreifen aus Gaze nach Fig. 1 gegeben ist,
verzichtet wird, da es ja die Spitzen der Haare sind, die dann
von der Dauerwellflüssigkeit nicht erfaßt werden. Das kann
erwünscht sein, da dann die unmittelbar direkt an der Kopfhaut
anschließenden Haarbereiche mit einer Dauerwelle versehen
werden, die Spitzen, die bereits von früheren Dauerwellen erfaßt
wurden, jedoch nicht.
Mit dem beschriebenen Verfahren kann man auch sog.
"Spiralwellen" herstellen. Es handelt sich dabei um das
Aufwickeln sehr langer Haare auf Wickel. Man beginnt dazu
zunächst, die Spitzen einer Haarsträhne, in der Weise
aufzuwickeln, wie dies etwa in den Fig. 9 und 10 gezeigt
ist. Dann dreht man das Wickelgerät 13 im Verhältnis zur
Haarsträhne 120 so, daß - wie in Fig. 17 gezeigt - die axiale
Richtung des Wickeldorns 12 im wesentlichen mit der der leicht
gespannt gehaltenen Haarsträhne 120 fluchtet. Dreht man dann
das Wickelgerät 13 weiter, so wird die Haarsträhne 120 in sich
zu einem Strang verdrillt. Danach wird dieser Strang, wie in
Fig. 18 gezeigt, spiralförmig auf den Wickeldorn 12
aufgewickelt.
Das Aufwickeln eines Wickels 30 braucht nicht unbedingt mit
einem motorgetriebenen Wickelgerät 13 zu erfolgen. Es genügt
u. U., z. B. für die Selbstanwendung zuhause, ein einfacher, von
Hand zu drehender Wickeldorn 130 mit einem Schlitz 131, wie er
in Fig. 19 gezeigt ist. Nach dem Aufwickeln des Wickeldorns
wird er herausgezogen. Er ist also nicht selbst Lockenwickler
oder Wickel, sondern nur Hilfsmittel für den Aufwickelvorgang.
Eine für eine Frisur genügende Anzahl solcher Wickelstäbe 130,
etwa 4 Stück unterschiedlichen Durchmessers, mit ca. 50
Haltestreifen 1 oder 50 kann ein Verkaufsgebinde bilden.
Fig. 20 zeigt eine weitere Ausbildung eines Haltestreifens.
Der Haltestreifen 150 ist so lang ausgebildet, daß seine beiden
Enden 152, 153, die mit einer Klebeschicht 154 bzw. 155 bestückt
sind, von der einen bzw. anderen Seite an die Haarsträhne 151
angelegt werden. Zwischen den Enden 152 und 153 bildet der
Haltestreifen 150 eine Schlaufe 156, die - ohne daß nunmehr
eine Stopwulst erforderlich wäre - als Anschlag, also um ein
Herausrutschen zu verhindern und als Orientierungshilfe, für
einen Wickeldorn 157 dienen kann, der mit einem Schlitz 158
versehen ist und in der ersichtlichen Weise in die Schlaufe 156
eingeschoben wird.
Fig. 21 zeigt eine Modifikation der Stopwulst, wie sie z. B. an
einem Haltestreifen nach Fig. 1 vorgesehen ist, und zwar in
Draufsicht, so daß die obere Kante 6 des Haltestreifens 1 nur
gestrichelt, also in die Stopwulst 160 eingelassen erscheint.
Das Wichtige ist hier, daß in diesem Fall die Innenseite des
hinteren Teils 4 durch mehrere im Abstand voneinander
angeordnete Zinken 161 kammartig ausgebildet ist. Wenn man also
zunächst, wie in Fig. 5 gezeigt, die Haarsträhne zwischen
vorderen Teil 3 und hinteren Teil 4 des Haltestreifens 1
einlegt, dann kommt die Haarsträhne mit den oberen Spitzen der
Haare zwischen die Zinken 161 zu liegen. Wenn man dann, wie am
Übergang von Fig. 5 nach Fig. 6 gezeigt, den Haltestreifen 1
nach oben hochschiebt, dann wirken die Zinken 161 der
kammartigen Führung so, daß die Haarsträhne über ihre volle
Breite erhalten bzw. verteilt wird, so daß die geschilderten
Nachteile der Bildung einer dreieckförmigen Spitze (wie beim
Stand der Technik) hier noch besser und in besonderer Weise
gezielt vermieden werden.
Fig. 22 zeigt eine Modifikation des Wickelgerätes 13 nach
Fig. 2. Dabei ist an den Handgriff 114 ein Stielkamm 115 mit
seinem rechtwinkligen Fußteil 116 so angeformt, daß er im
Abstand von 1-3 cm parallel zum Wickeldorn 12 verläuft. Damit
braucht der Friseur dieses Gerät also nicht mehr aus der Hand
zu legen. Mit dem Stielkamm 15 wird eine Haarsträhne abgeteilt
(Fig. 4). Dann wird der Haltestreifen über die Haarsträhne 20
geschoben (Fig. 5, 6). Dabei behält der Friseur das
Wickelgerät mit Stielkamm in der Hand, so wie er bei der
seitherigen Wickeltechnik beim Ergreifen des "Spitzen"-papiers
und beim Aufwickeln der Haarsträhne auf einen Lockenwickler
den Stielkamm stets in der Hand behält. Anschließend wird dann
der Haltestreifen mit dem Wickelgerät aufgewickelt (Fig. 7
bis 11). Der Vorgang wird dann wiederholt. Ein ständiges den-
Kamm-Weglegen-Müssen entfällt. Es ergibt sich ein fließendes
Arbeiten. Man muß sich dabei vor Augen halten, daß das
Wickelgerät sehr leicht sein kann, da es nur wenig Leistung zu
erbringen hat und man es nach Erstellung einer Frisur in einem
Halter abstellen kann, in dem der Akku des Wickelgerätes an ein
Ladegerät angeschlossen ist.
Claims (16)
1. Verfahren zum Aufwickeln von Haarsträhnen bei der
Herstellung von Dauerwellen, bei dem die Haarsträhne
mit einem Haltestreifen ohne Lockenwickler aufgewickelt
wird, und bei dem der Haltestreifen nach dem Aufwickeln
den Wickel bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der
Haltestreifen (1, 50) durch Haltemittel
(3, 4; 102, 103; 152, 153) mit seinem kopfnahen Bereich am
kopffernen Ende der Haarsträhne (20, 112, 120) als deren
Verlängerung festgelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Haltestreifen (1) verwendet wird, der ein vorderes
Flächenteil (3), ein hinteres Flächenteil (4) und
zwischen beiden Flächenteilen (3, 4) Mittel (161) zur
kammartigen Führung der Haare aufweist, und daß die
Haarsträhne (20) an den Haltestreifen angelegt und
unter Erhaltung ihrer Breite an diesem verschoben wird,
bis ihre Spitzen (21) im kopfnahen Bereich des
Haltestreifens (1) liegen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Aufwickeln des Haltestreifens
(1) in an sich bekannter Weise mit einem Wickeldorn
(12, 130) erfolgt, der einen Schlitz (10, 11, 131)
aufweist, und daß der Wickeldorn vor Beginn des
Wickelvorgangs dadurch rechtwicklig zur Längsrichtung
des Haltestreifens (1) ausgerichtet wird, daß er vor
Beginn des Aufwickelns zur Anlage an eine Begrenzung
(7, 107, 156) an der kopffernen Kante (6) des
Haltestreifens (1, 50) gebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Festlegung der Spitzen (21) der Haare der
Haarsträhne (20) dadurch erfolgt, daß sie zwischen ein
vorderes Blatt (3) und ein hinteres Blatt (4) des
Haltestreifens (1) eingelegt und dort solange manuell
festgehalten werden, bis sie durch das Aufwickeln des
Haltestreifens (1, 50) eingeklemmt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Festlegung der Spitzen (111) der Haare der
Haarsträhne (112) dadurch erfolgt, daß sie auf den
Haltestreifen (50) aufgelegt und mittels eines wieder
lösbaren Klebestreifens (102) festgehalten werden.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Herstellung einer Spiralwelle der Haltestreifen bis
zu einer Stelle aufgewickelt wird, an der die Spitzen
der Haarsträhne von dem entstehenden Wickel (30, 110)
sicher erfaßt und auf dem Wickeldorn (12) eingeklemmt
sind, daß dann der Wickeldorn in seiner Orientierung so
gestellt wird, daß er etwa mit der Haarsträhne (20)
fluchtet, daß dann durch weitere Drehung des
Wickeldorns die Haarsträhne verdrillt und anschließend
die Orientierung des Wickeldorns (12) wieder
rechtwinklig zur Haarsträhne (20) vorgenommen wird, und
daß dann die Haarsträhne verdrillt spiralförmig weiter
auf den Wickeldorn (12) aufgewickelt wird.
7. Haltestreifen zum Aufwickeln von Haarsträhnen bei der
Herstellung von Dauerwellen, bestehend aus einem
flächigen Element, mit dem die Haare erfaßt werden und
mit dem sie aufgewickelt werden können, dadurch
gekennzeichnet, daß im einen Endbereich des flächigen
Elements (1, 50, 150) Haltemittel (3, 4; 102, 103; 152, 153)
vorgesehen sind, mit denen der Haltestreifen nahe dem
kopffernen Ende der Haarsträhne (20, 112, 120)
befestigbar ist.
8. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltemittel durch ein vorderes Blatt (3) und
ein hinteres Blatt (4) gebildet werden, die entlang
eines Falzes (5) miteinander verbunden sind und eine
Breite von 2 bis 8 cm und eine Länge von 5 bis 20 cm
haben.
9. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltemittel durch einen Klebestreifen (102)
gebildet wird.
10. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltemittel dadurch gebildet werden, daß der
Haltestreifen (150) an seinen beiden Enden (152, 153) mit
einer Klebeschicht (144, 155) versehen ist, die beide an
entgegengesetzten Seiten der Haarsträhne (51)
festgelegt werden, und daß zwischen den beiden Enden
(152, 153) der Haltestreifen (150) eine Schlaufe (156)
bildet.
11. Haltestreifen nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß an einer Kante (6)
desselben eine Stopwulst (7, 107) zur Anlage und
rechtwinkligen Ausrichtung eines mit einem Schlitz
versehenen Wickeldorns (12, 130) vorgesehen ist.
12. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß er durch einen Streifen (1, 50) gebildet wird,
dessen Struktur eine Vielzahl von Flüssigkeits-
Durchtrittsöffnungen (2) aufweist.
13. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß er durch ein netzartig ausgebildetes flächiges
Element, z. B. aus Tüll oder Gaze, gebildet wird.
14. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß er aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist,
das gegenüber Dauerwell- und Fixierflüssigkeit
beständig ist.
15. Haltestreifen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Seite der Stopwulst (160) kammartig (161)
ausgebildet ist.
16. Haltestreifen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das vordere Blatt (3) Vorsprünge aufweist, die sich
beim Zusammendrücken des vorderen und des hinteren
Blattes (3) durch Durchtrittsöffnungen (2) im hinteren
Blatt (4) hindurch erstrecken.
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