DE2848376C2 - Einrichtung zur Nachkorrektur von Standardfarbkorrekturen bei der Farbbildaufzeichnung - Google Patents
Einrichtung zur Nachkorrektur von Standardfarbkorrekturen bei der FarbbildaufzeichnungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur lokalen Nachkorrektur von Standardfarbkorrekturen
bei der Farbbi'daufzeichnung gemäß der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
In der DE-PS 10 53 311 ist bereits ein Verfahren zur
Farbkorrektur angegeben worden, das aus einer optisch-elektrischen Abtasteinheit für das Original,
einem Speicher für die Farbkorrekturinformation und einer Aufzeichnungseinheit zur Aufzeichnung von
korrigierten. Farbbildern oder korrigierten Farbauszügen besteht. Von der Abtasteinheit werden nach einer
trichromatischen Farbtrennung primäre Farbmeßwertsignale geliefert, welche nach einer Digitalisierung an
den Speicher gegeben werden, der in Form einer Liste die Farbkorrekttlr-Parameter gespeichert enthält Vor
oder nach der Digitalisierung kann, falls erforderlich, eine Transformation, d. h. Matrizierung der Farbmeßwertsignale,
durchgeführt werden. Für jede Eingangswertkombination der digitalen Farbmeßwerte R. G. B
oder /?'. C, fi'im Falle einer Transformation wird eine
entsprechende Ausgangswer'.komklnwtion von Druckfarbensignalen
mg. cy. ye. sw ausgegeben, welche eine vorher ermittelte und auf den Standardfall abgestimmte
Farbkorrektur enthalten. Diese Farbkorrektur stellt eine Umwandlung der Zuordnung zwischen den
primären Farbmeßwertsignalen R. G. B und den Druckfarbensignalen mg, cy. ye. sw dar. Die durch die
Korrektur erhaltenen Druckfarbensignale steuern bei der Aufzeichnung die einzelnen Druckfarbenmengen
bzw. geben in den Farbauszügen ein Maß für die entsprechende Druckdichte während des Druckes an.
Das Grundprinzip einer solchen Farbkorrektureinheit läßt sich prinzipiell durch folgenden funktionellen
Zusammenhang angegeben:
Ausgangswerte (cy, mg. ye, sw)= F(Abtastwerie/?.G. B)
Für Geräte der eingangs beschriebenen Art stellt der Hersteller eine Bibliothek von Standardzuordnungen
als sogenannte Farbkorrektursätze mit auf bestimmte Vorlagenklassen und Druckbedingungen optimiertem
ReproduktionsYerhalten zur Verfügung, die wahlweise
in den Korrekturspeicher als sogenannte Standardkorrekturen eingegeben werden. Diese Art der Korrektur
ist gegenüber bisherigen analogen Korrekturverfahren einfacher, da jede Einstellung von Korrekturparametern
entfällt, hat aber den Nachteil, daß sie nicht so flexible ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, eine Einrichtung anzugeben, mit der gezielt
für einen Farbraumbereich die in einem Speicher abgelegten Umsetzungswerte zur Umsetzung der
Bildabtastsignale in Druckfarbensignale, die die Standard-Farbkorrekturen
enthalten, geändert bzw. korngiert werden können.
Die Erfindung erreicht dies durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den UiUeransprüchen
2 bis 4 beschrieben.
Durch diese Maßnahmen wird die Einsatzbreite vergrößert und auch eine Optimierung der Korrektur
erreicht, da diese zusätzliche Feinkorrektur eine Anpassung an bildbestimmende Vorlagenfarben gestatten.
Sogenannte redaktionelle Änderungen werden ermöglicht, mit denen nachträglich die Korrektur derart
abgeändert werden kann, daß z. B. Hauttöne, Möbelfarben
oder andere Farbwerte auch in Abweichung von der Vorlagenfarbe in gewünschter Weise in den
Farbauszügen (Farbauszugsfilmen) und damit im Druck wiedergegeben werden. Die Erfindung wird im folgere
den anhand der F i g. 1 bis 4 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen prinzipiellen Aufbau einer solchen erfindungsgemäßen Korrektureinheit,
Fig.2 einen Schnitt durch den Farbraum zur
Verdeutlichung des Verlaufs einer lokalen Korrektur,
F i g. 3 einige Zahlenwerte für den Korrekturverlauf in einem Schnitt durch den Farbraum,
F i g. 4a) bis f) einige Beispiele für die Bewenungsfunktion
der Korrektur.
Die F i g. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Aufbau einer Korrektureinheit Von einer Abtasteinheit 1
gelangen die Bildabtastdaten in Form von trichromatischen primären Farbmeßwertsignalen R, G, B über eine
Korrekturstufe, z.B. eine Stufe zur logarithmischen Verzerrung oder eine Transformationsstufe (Matrizierung)
2 und einen nicht dargestellten A/D-Wandler, welcher die R-, G-, ß-Signale oder umgewandelt R'-.
C-, ß'-Signale in X-, Y-, Z-Adreß-Signale umwandelt
und über einen Schalter S, an ein Eingaberegister 3 eines Farbkorrekturspeichers 4 gibt. In diesem Speicher
werden vor der Reproduktion die Farbkorrekturdaten, die z.B. auf einem Plattenspeicher (FIoppy-Dise) 5
gespeichert sind, eingegeben, wobei ein Adreß-Zähler 6 hochgezählt wird und die Daten in den Speicher 4
eingeschrieben werden. Soll mit einer Standardkorrektur gearbeitet werden, setzt während des Betriebes der
Speicher 4 die Eingangssignale R, G, B über die Adressen X, Y, Z in die korrigierten Ausgangssignale
mg bzw- cy bzw. ye bzw. sw um. Die korrigierten
Ausgangssignale gehen dann über ein Ausgaberegister 7 auf eine nicht dargestellte Aufzeichnungseinheit für
Farbauszüge, welche die Farbauszüge gleichzeitig oder einzeln nacheinander aufzeichnet. Geräte zur gleichzeitigen
Aufzeichnung von mehreren Farbauszügen sind z. B. durch die US-PS 27 21 892 oder durch die DE-OS
23 21 689 bekannt. Eine Einzelaufzeichnung kann z. B. über einen Wählschalter auf einer einzigen Aufzeichnungstrommel
erfolgen. Solche Aufzeichnungseinheiten sind seit langem bekannt und arbeiten mit und ohne ω
Rasterung bei der Herstellung der Farbauszüge. Es wird daher im einzelnen nicht auf diese Geräte eingegangen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Farbauszüge für eine spätere Reproduktion zu speichern, z. B. auf
einem Plattenspeicher.
Um eine Teilkorrektur dieser Standardkorrektur durchführen zu können, wird vor der eigentlichen
ReDroduktion vom Bediener eine Stelle des Originals mit der Optik des Vorlagenabtast-Gerätes angefahren,
die der gewünschten partiellen Korrektur unterworfen werden solL Solche Abtastgeräte sind ebenfalls seit
langem bekannt und weisen im Optikkopf des Abtastorgans vorteilhaft ein Mikroskop mit einem
Fadenkreuz auf, durch das die gewünschte Stelle des Originals anvisiert werden kann.
Anstelle eines solchen Abtasters können auch gespeicherte Bilddaten aufgerufen werden, die auf
einem Monitorschirm sichtbar gemacht werden, und die gewünschte Stelle des Originals kann mit einem Cursor
angefahren werden.
Ist der Schalter Si geschlossen, so liegen die R-, G-,
Ä-Abtastdaten, welche die Korrekturstufe 2 durchlaufen
haben, nach ihrer Analog-Digitalwandlung als X-, Y-,
Z-Adressen am Speichereingang an. In dem Ausgangsregister 7 des Speichers stehen dann die zu den
Eingangsadressen gehörenden korrigierten Farbauszugssignale der Standardfarbkorrektur, die zu den
angefahrenen Bildpunkten gehören, zu«· Verfügung. Sie
werden mit Instrumenten 8, 9. 10 unif 11, welche in
jeweiligen Druckdichten oder Rasterpumktprozenten geeicht sind, sichtbar gemacht. Der Bediener sieht, ob
die Werte dem gewünschten Dichtewert entsprechen oder nicht. Ist eine Abweichung vorhanden, drückt er
eine Taste, welche die Schalter S2 und S3 betätigt,
wodurch bewirkt wird, daß die Eingangsadressen X, Y, Z und auch die Ausgangswerte mg, cy, ye, sw
gespeichert werden. .
Für die Eingangsadressen ist hierzu der Speicher 12 und für die Ausgangswerte ein Speicher 13 vorgesehen.
Anschließend werden über ein Tastenfeld 14 die Sollwerte mg, cy, ye, sw in einen Sollwertspeicher 15
eingegeben. Mit Hilfe eines Vergleichers 16 wird die Differenz der Sollwerte zu den hn Speicher 13
stehenden Ausgangswerten ermittelt und in einen weiteren Speicher 17 gegeben.
Da die Korrektur vorzugsweise nicht nur in einem Einzelpunkt, sondern auch in einem vorbestimmten
Farbraumbereich wirken soll, werden die Korrekturdaten dor Umgebungspunkte des vom Bediener angefahrenen
Punktes, dessen Korrekturdaten im Speicher geändert werden sollen, ebenfalls geändert, d. h.
nachkorrigiert Die Nachbarpunkte sollen hierbei vorzugsweise nicht gleiche Korrekturstärke erhalten,
sondern die Korrektur soll in einem vorgegebenen Wirkungsbereich um den vom Bediener festgelegten
Punkt, der die volle Korrektur erhalten soll, abfallen
(Gauß-Funktion, Linearabfall oder ähnliche Charakteristiken sind denkbar). Im Falle1, daß mit Zylinderkoordinaten
gearbeitet wird, kann der Wirkungsbereich auch ein unsymmetrischer Unterfarbraum sein.
In einem separatem Vorgang wird hierzu eine Abstandrechnung der benachbarten Farbraumpunktc
zu dem angefahrenen Punkt durchgeführt, wobei alle Punkte des Farbraums, die außerhalb eines vorgegebenen
Abstandes ε liegen, welche den Wirkungsbreich der Korrektur angibt, nicht berücksichtigt werden. Zur
Erfassung der Nachbarpunkte ist erfindungsgemäß ein Taktgenerator 18 vorgesehen, der einen Adreß-Zähler
19 hochzählt und bei jedem Takt die Adressen des gespeicherten angefahrenen Bildpunktes K, Y, Z in der
Einheit 20 um »1« erhöht und in einem Abstandsrechner 21 jeweils die Abstände der Nachbarpunkte Xi, Yi, Z,- zu
den angefahrenen Punkten rechnet, wobei der Zählbeginn am Punkt (X — ε) starten soll, da sonst nur eine 'Λ
Kugel erfaßt werden würde. Dieser Rechner 21 möge den Abstand nach folgender Gleichung berechnen:
c = Ax-X1)2 + (Y-Yi)1 + (Z-Z1)1
Das Ergebnis wird auf eine Rechenstufe 22 gegeben, in der eine Funktion, nach der die Bewertung, d. h. der
Verlauf der Korrektur um den angefahrenen Punkt erfolgen soll, gespeichert ist. Gleichzeitig wird der
maximale Abstand ε in diese Stufe eingegeben, außerhalb dessen keine Korrektur mehr erfolgen soll.
Diese Stufe wird später im einzelnen noch ausgeführt und beschrieben.
Das Ergebnis der Abstandsrechnung wird auf eine Multiplikationsstufe 24 gegeben, die mit dem Speicher
17 verbunden ist, und die Differenz zum Korrektur-Sollwert mit der Abstandbewertung multipliziert Man
erhält so die sogenannten Ist-Deltakorrekturwerte für die Nachbarpunkte und addiert diese in den Summierer
25 zu den Ist-Werten, die im Speicher 13 stehen. Das Ergebnis sind die Werte, die der gewünschten
Korrektur einsprechen. Mit dieser, korrigierten Werten
werden die entsprechenden Werte der Standardkorrektur im Speicher überschrieben. Der gesamte Vorgang
wird für jeden Nachbarpunkt, dei in den Abstandsbereich fällt, einzelti durchgeführt, und zwar durch
Weiterzählen des Adreß-Zählers 19 bzw. der Adressenerhöhungsstufe 20. Um ein punktweises Verarbeiten
der Daten durchzuführen, ist, wie bereits erwähnt, der Taktgenerator 18 vorgesehen, der nach Übernahme der
Eingangswerte X, Y, Z und der Ausgangswerte mg. cy, ye, sw in die Speicher 12 und 13, der Eingabe der
Sollwerte durch die Tastatur 14 und der Eingabe des Wirkungsbereiches ε gestartet wird. Die Zeit zwischen
zwei Takten ist so bemessen, daß die Abstandsrechnung in der Stufe 21, die Errechnung der 4-Werte aus den
Sollwerten in der Stufe 16 sowie die Multiplikation der in der Stufe 22 bewerteten Abstandswerte mit den
d-Werten in Stufe 24 und die Aufsummierung und Einschreiben der Korrekturwerte abgelaufen ist.
Zwischen den Stufen 13 und 16 ist ein Schalter Ss
vorgesehen, der nur zur Berechnung der 4-Werte geschlossen, ansonsten aber offen ist.
Zwischen der Stufe 25 und dem Speicher 4 ist ein weiterer Schalter Ss vorgesehen, der mit dem in der
Stufe 26 durch Verzögerung gewonnenen Takt für die Dauer des Einschreibens der Korrekturwerte geschlossen wird.
Nachdem die Einspeicherung eines Korrekturwertes erfolgt ist erhöht der nächste Takt des Generators 18
über den Adreß-Zähler in der Stufe 20 von der vorangehenden Adresse aus, die Adresse um »1«. Der
nächste Punkt des Farbraumes wird über die Leitung 201, und das Eingaberegister des Speichers 4 angewählt
und die zugehörigen Ausgangswerte der Standard-Korrektur stehen im Ausgangsregister 7. Gleichzeitig wird
in der Abstandstufe 21 ebenfalls die Adresse um »1« erhöht und die Abstandsrechnung für den neuen
Nachbarpunkt kann durchgeführt werden. Die folgenden Operationen laufen dann wie bei dem vorherigen
Bildpunkt ab, bis alle Punkte innerhalb des Wirkungsbereichs ε abgearbeitet sind. Die Berücksichtigung des
Korrekturverlaufes für den Wirkungsbereich kann auf verschiedene Weise erfolgen. Die Funktion, nach der die
Bewertung in der Stufe 22 vorgenommen wird, kann so gewählt sein, daß für alle Werte, die größer als ε sind,
keine Werte ausgegeben werden.
in einem anderen Fall kann der berechnete Abstand
mit dem Wert ε verglichen und anschließend der entsprechende Funktionswert aus der Funktion entnommen werden, die z. B. als Tabelle vorliegt.
Die letztgenannte Möglichkeit hat den Vorteil, daß eine einmal eingegebene Funktion für eine Reihe von
ε-Werten verwendet werden kann.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, auf die Abstandsrechnung zu verzichten, indem der Verlauf der
Funktion
AX-
(Z-Z1)1
bei der Bewertungsfunktion mit berücksichtigt wird.
ίο Die Routine, mit der der Adreß-Zähler 19 die X-. Y-
und Z-Adressen des Farbraumspeichers durchläuft, um in 3 Variablen alle Adreßkombinationen der Nachbarpunkte zu durchspielen, ist in der Computertechnik
bekannt und wird daher im einzelnen nicht näher
erläutert. Es sei lediglich darauf hingewiesen, daß durch
zyklisches Weiterzählen innerhalb der einzelnen Variablen alle Kombinationen erfaßt werden.
In Fi g. 2 ist zum besseren Verständnis der Erfindung
dargestellt, wie die partielle Korrektur des vom
Operator eingefahrenen Punktes innerhalb des Farbraums erfolgen soll. Den R-, C-, ß-Werten dieses
Punktes sind entsprechende Adressen X. Y, Z innerhalb des Korrekturspeichers zugeordnet, wobei zur Vereinfachung angenommen wurde, daß die Adressen X, Y. Z
gleichstufig unterteilt sind, d. h., daß die R-, C-, ti-Werte
gleichstufig quantisiert sind. Die Kreuzungspunkte des durch die X-, Y- Ebene im Abstand δ aufgespannten
Netzes ergeben jeweils die Adressen der Nachbarpunkte zum zentralen Punkt innerhalb der X-, V-Ebene.
jo Diese Ebene stellt einen Schnitt durch den Farbraum für
Z= konstant dar. In F i g. 2 ist um den Punkt Mein Kreis
mit dem Radius ε gezeichnet, innerhalb dessen die Korrektur wirken soll. Über der X-. V-Ebene ist eine
Bewertungsfunktion aufgetragen, mittels der in der
Stufe 22 die Abstandwerte für die Korrektur gewichtet
werden. Im zentralen Punkt M soll die Korrektur 100% betragen und im Abstand von M, d. h. an der Peripherie
des Kreises, gleich NuH sein. Die F i g. 2 stellt nur einen Schnitt in einer Ebene dar, in Wirklichkeit ist der
Wirkungsbereich, in dem die Nachbarpunkte liegen, ein Kugelvolumen mit dem Radius ε und die Bewertungsfunktion wirkt ebenfalls in den anderen Koordinatenrichtungen.
Außerdem kann diese Funktion für verschiedene
Fig.3 zeigt ein Beispiel einiger Werte in der X-,
V-Ebene für die einzelnen Punkte der Farbkorrektur innerhalb des Wirkungsbereichs ε. Der Abstand von
einem Nachbarpunkt zu dem anderen betrage wieder
um (5. Die R-, G-, B-Werte seien z.B. in 256 Stufen
eingeteilt, und der zentrale Punkt M mit X=IO, v=13
habe die Werteye= 185, mg=40 und cy= 102.
Die Fig.4a bis 4e zeigen einige Beispiele für die
Bewertungsfunktion, wie sie auf das Zahlenbeispiel der
F i g. 3 angewendet werden können. In den F i g. a bis e
wurde in Schnitten für die 5 Koordinatenwerte Y= 11
bis Y= 15 gemäß F i g. 3 dargestellt, wie sich Korrekturanteile auf die Standardkorrekturwerte im Farbraum
innerhalb der Korrekturbreite ε verteilen, hier am
so Beispiel des Gelb-Auszuges. Die bisherigen Werte des
Standard-Korrekturprogramms sind dabei als senkrechte Balken mit unterdrücktem Nullpunkt dargestellt
Dazu wird der zugehörige Korrekturwert addiert Verbindet man die Endpunkte der Geraden der
hinzuaddierten Strecke und die Endpunkte der ursprünglichen Korrekturwerte, so erhält man eine
Fläche, die den Verlauf der Korrektur innerhalb der einzelnen Schnitte darstellt
F i g. 4f zeigt ein Beispiel eines charakteristischen Verlaufs einer Gaußschen Verteilungskurve, nach der
die Korrektur durchgeführt werden kann. Für den zentralen Punkt wird eine Korrekturstärke von 100%
vorgegeben. Der weitere Korrekturverlauf läßt sich durch die Formel
t-f
wiedergeben. Der Abstand ist in «-Einheiten angegeben to
und geht daher von Null bis Eins. Ab dem Wert ε = I soll die Korrektur nicht mehr wirksam sein, und es sollen die
Werte der Standard-Korrektur übernommen werden.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die vorhergehende Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 beschränkt ist. Es ist ι. B. auch
möglich, die berechneten Korrekturdaten in einen separaten Speicher einzugeben und während der
Reproduktion von dort abzurufen, falls sie benötigt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung zur Nachkorrektur von Standard-Farbkorrekturen
bei Farbreproduktionsgeräten mit einer optisch-elektrischen Abtasteinheit, die mit
einem adressierbaren Speicher verbunden ist, der mit Umsetzwerten zur Transformation der Bild-Abtastsignale
in Druckfarbensignale belegt ist, die die Standard-Farbkorrekturen enthalten, dadurch
gekennzeichnet,
daß zur bereichsweisen Änderung der Standard-Farbkorrektur der Ausgang des Speichers 4 mit
einer an eine Sollwerteingabe 15 angeschlossenen Vergleichsemheit verbindbar ist, welche die zu
einem ausgesuchten, durch die Abtasteinheit angefahrenen Bildpunkte der Vorlage, für den die
Nachkorrektur durchgeführt werden soll, gehörenden Druckfarbensignale mit den in die Sollwerteingabe
15 eingegebenen Soll-Druckfarbensignale für diesen Punki vergleicht,
daß mit dem Eingang des Speichers 4 eine Einheit zur Berechnung der Abstände der Nachbarpunkte
zu dem ausgesuchten Bildpunkt verbunden ist,
daß die Ausgänge der Vergleichsemheit und der Einheit zur Berechnung der Abstände mit einer Bewertungsschaltung verbunden sind, durch die ausgehend von voller Nachkorrektur für den ausgesuchten Bildpunkt, die Korrekturwerte für die Nachbarbildpunkte entsprechend ihrem Abstand zu dem ausgesuchten Bildpunkt und einer in die Bewertungsscnaltung eingebbaren, mit steigendem Abstand vom ausgewählten t^ldpunkt abnehmende Funktion berechenbar sind und
daß die Bewertungsschaltung zum Ersatz der Standard-Korrekturwerte durch die berechneten Werte mit dem Speicher 4 verbindbar ist.
daß die Ausgänge der Vergleichsemheit und der Einheit zur Berechnung der Abstände mit einer Bewertungsschaltung verbunden sind, durch die ausgehend von voller Nachkorrektur für den ausgesuchten Bildpunkt, die Korrekturwerte für die Nachbarbildpunkte entsprechend ihrem Abstand zu dem ausgesuchten Bildpunkt und einer in die Bewertungsscnaltung eingebbaren, mit steigendem Abstand vom ausgewählten t^ldpunkt abnehmende Funktion berechenbar sind und
daß die Bewertungsschaltung zum Ersatz der Standard-Korrekturwerte durch die berechneten Werte mit dem Speicher 4 verbindbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinheit einen an den
Ausgang des Speichers 4 anschaltbaren Speicher 13 für die Druckfarbensignale des ausgewählten Bildpunktes
enthält, der über einen Schalter mit einem Eingang eines Vergleichers 16 verbunden ist, der mit
seinem zweiten Eingang mit dem Sollwertgeber 15 in Verbindung steht, und daß der Ausgang des
Vergleichers 16 mit einem Speicher 17 zur Speicherung der aus dem Vergleich erhaltenen
Differenzwerte angeschlossen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertungsschaltung eine Rechenstufe
22 mit einer Eingabe für die Bewertungsfunktion enthält, die mit dem Ausgang der Einheit zur
Abstandsberechnung und mit einem Eingang eines Multiplizierers 24 verbunden ist, dessen zweiter
Eingang an den Speicher 17 angeschlossen ist, und daß der Ausgang des Multiplizierers 24 mit einem
Eingang eines Summierers 25 in Verbindung steht, dessen zweiter Eingang an den Speicher 13 und
dessen Ausgang an den Speicher 4 angeschlossen sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheit zur Berechnung des Abstandes der Nachbarbildpunkte zu dem ausgewählten
Bildpunkt einen Adreßspeicher 12, eine Adreßerhöhungsschaltung 20, einen Adreßzähler 19
und einen Abstandsrechner 21 enthält, wobei der Adreßzähler 12 mit dem Speicher 4 zur Aufnahme
der Speicheradresse des ausgesuchten Bildpunktes
mit dem Eingang des Speichers 4, der Ausgang des Ädreßspeichers 12 mit einem Eingang der Adreßerhöhungsschaltung
20 und einem Eingang des Abstandsrechners 21, und der zweite Eingang mit einem von einem Taktgenerator gesteuerten Adreßzähler
19, der Ausgang der Adreßerhöhungsschaltung 20 mit dem zweiten Eingang des Abstandsrechners
21 und der Ausgang des Abstandsrechners 21 mit der Vergleichseinrichtung verbunden sind, um,
ausgehend von der im Adreßspeicher 12 abgelegten Adresse des ausgewählten Bildpunktes, durch
Adreßerhöhung die Abstände der Orte, der Farbkorrekturwerte,
der Nachbarbildpunkte zu dem Ort der Farbkorrekturwerte des ausgewählten Bildpunktes
zu berechnen.
Priority Applications (16)
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