DE282192C - - Google Patents

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DE282192C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels
    • B61D7/10Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels the discharge being assisted by tipping the bottom
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/56Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load-transporting element having bottom discharging openings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 282192 KLASSE 20 c. GRUPPE
FRIED/KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
Zusatz zum Patent 281762.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1912 ab. Längste Dauer: 21.Oktober 1927.
Die Erfindung bezieht sich auf Selbstentlader nach Patent 281762.
Abweichend von dem Gegenstande des
Hauptpatentes ist bei der; vorliegenden Erfindung die Lage der Achse b1 so gewählt, daß der Boden B und die Seitenwand C nicht wie bei dem im Hauptpatente veranschaulichten Wagen von selbst aus der dem Entladezustande ■ entsprechenden Lage nach Fig. 2,
d. h. der Öffnungsstellung, in die dem ladefertigen Zustande entsprechende Lage nach Fig. i, d. h. die Schließlage, zu schwingen vermögen. Sie müssen deshalb von Hand mittels eines besonderen Getriebes in die Schließlage (Fig. 1) gebracht werden können.
Das Wesen der Erfindung besteht in der
besonderen Ausbildung der Vorrichtung, durch die nach dem Öffnen der Entladeklappe der Ladebehälter wieder in den ladefertigen Zustand zurückgeführt wird.
In der Zeichnnng ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Selbstentladewagen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt durch den in lade-1 ■ 25 fertigem Zustande befindlichen Wagen, und
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt des Wagens im Entladezustande.
Zur Bezeichnung der einzelnen Teile sind, soweit sie gleichen Teilen des im Hauptpatent veranschaulichten Wagens entsprechen, dieselben Bezugsbuchstaben benutzt wie dort.
Am Untergestell des Wagens ist eine mit mehreren parallelen Kurbelarmen E1 versehene Längswelle E gelagert, die mittels eines an ihrem einen Ende befestigten Handhebels E2 gedreht werden kann.
Erfindungsgemäß steht jeder Kurbelarm E1 durch einen Lenker F mit einer an der Seitenwand C angelenkten Zugstange G in Verbindung. Der Lenker F und die Zugstange G tragen je einen Anschlag f1 und g1. Diese beiden Anschläge kommen zur gegenseitigen Anlage, wenn die beiden Glieder F und G sich nahezu in der Strecklage befinden, wobei der von den beiden Gliedern gebildete, etwas weniger als 180 ° betragende stumpfe Winkel der Mittelebene des Wagens zugekehrt ist (vgl. die strichpunktiert gezeichnete Lage der Glieder F und G in Fig. 2 und des Gliedes F in Fig. 1). Zum Sichern des Handhebels E2 in seiner auf der Zeichnung in punktierten Linien veranschaulichten Ruhelage ist an der einen Stirnwand A1 eine Sperrklinke H angeordnet. Bei dieser Lage des Handhebels E2
sind, wie auf der Zeichnung in ausgezogenen Linien veranschaulicht ist, die Kurbelarme E1 aufwärts gerichtet, und die Zugstangen G liegen sowohl bei der Schließlage als auch in der 5 Offenstellung des Bodens B annähernd parallel zu ihnen. Im ersten Falle bilden die Zugstangen G mit den Lenkern F annähernd einen rechten Winkel und im zweiten Falle einen stumpfen Winkel, der kleiner ist als der
ίο Winkel, bei dem die Anschläge f1 und g1 zur Anlage aneinander gelangen.
Während der Fahrt ist der Handhebel E2 durch die Sperrklinke H an der Stirnwand Ax festgestellt. Soll der Wagen entladen werden, so wird die Seitenwand C3 mittels des Schubkurbelgetriebes D, von dem der Deutlichkeit halber nur die unmittelbar an der Seitenwand C3 angreifenden Teile dargestellt sind, nach außen geschwenkt, worauf der Boden B unter dem Gewichte -des Ladegutes selbsttätig in die Öffnungsstellung (Fig. 2) schwingt. Der Handhebel E% behält hierbei seine Ruhelage unverändert bei; es drehen sich lediglich die Glieder F und G aus der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die entsprechende Lage nach Fig. 2.
Während nun bei der im Hauptpatent veranschaulichten Ausführungsform der Boden B und die an ihm angelenkte Seitenwand C sofort selbsttätig in die Lage nach Fig. 1 zurückkehren, verbleiben sie bei der vorliegenden Ausführungsform infolge des Übergewichtes, das der Boden auf der von der Seitenwand C abgewendeten Seite besitzt, in der Stellung nach Fig. 2. , Wäre auf dieser Seite kein Übergewicht vorhanden, so könnte der Boden und die Seitenwand C bereits vor völliger Entladung des Wagens in die Schließlage (Fig. 1) zurückkehren, falls während des Abstürzens des Ladegutes sich zufällig eine solche Massenverteilung einstellt, daß der Druck, der auf die Seitenwand C und den zwischen dieser und der Achse b1 liegenden Teil des Bodens B ausgeübt wird, dem auf den übrigen Teil des Bodens wirkenden Drucke annähernd gleich wird oder diesen übersteigt. Diesem Übelstande kann durch passende Wahl des Übergewichtes vorgebeugt werden.
Soll nach beendeter Entladung der Boden B in die Schließlage zurückgeschwenkt werden, so entsichert man den Handhebel Z?2 und dreht ihn alsdann von der in Fig. 2 durch punktierte Linien wiedergegebenen Stellung aus im Sinne des Pfeiles x. Hierbei ändert sich zunächst der durch die Glieder F und G gebildete Winkel so lange, bis der Lenker F und die Zugstange G mit ihren Anschlägen f1 und g1 aneinander stoßen, w,as bei der in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien angedeuteten Lage der Teile E2, E1, F und G ein-' tritt. Beim weiteren Drehen des Handhebels £2 verhalten sich daher die Glieder F und G wie ein starrer Körper, so daß die Seitenwand C heruntergezogen, wird und gleichzeitig der Boden B sich der Schließlage nähert. Hat der Boden B diese Lage erreicht, bei der sich der Handhebel E2 in der in Fig. ι durch strichpunktierte Linien wiedergegebenen Lage befindet, so wird die Seitenwand Cs mittels des Schubkurbelgetriebes D wieder so weit einwärts geschwenkt, daß die Klauen c4 unter den Boden B greifen und diesen hierdurch in seiner Lage festhalten. Schließlich yvird der Handhebel E2 wieder in seine Ruhelage gedreht und mittels der Sperrklinke H in dieser Lage gesichert. Durch diese Bewegung des Handhebels wird die Lage des Bodens und der Seitenwand C nicht beeinflußt, da die Glieder F und G hierbei ungehindert einknicken können. Infolge der Hebelübersetzung ist zum Überführen des Bodens B und der Seitenwand C aus der Öffnungsstellung (Fig. 2) in die Schließlage (Fig. 1) nur ein geringer Kraftaufwand erforderlich.
Die Anordnung des Getriebes E2, E, E1, F, G gewährt noch insbesondere bei backendem Ladegute den Vorteil, daß ,sich etwaige Rückstände, die am Boden B oder der Seitenwand C haftengeblieben sind, leicht und be- quem entfernen lassen. Zu diesem Zwecke braucht man nur, nötigenfalls zu wiederholten Malen, den Boden B wieder fallen zu lassen, nachdem man ihn mittels des Getriebes E2, E, E1, F, G aus der Lage nach Fig. 2 um einen bestimmten Betrag angehoben hat. Infolge der Erschütterungen, die beim Auftreffen des Bodens auf den Balken «5 eintreten, lösen sich dann die Rückstände von selbst ab.

Claims (2)

  1. P A T E N T - A N S P R Ü C H E:
    i. Selbstentlader, bei dem der zur Aufnahme des Ladegutes dienende Behälter im ladefertigen Zustande rechteckigen Querschnitt besitzt, nach Patent 281762, da- durch gekennzeichnet, daß an einem mit dem Boden (Z?) des Selbstentladers in zwangläufiger Verbindung stehenden Teile (C) eine Zugstange (G) angelenkt ist, die durch einen Lenker (F) mit einem Kurbelarme (E1) einer durch ein Antriebsorgan (ZT2) verdrehbaren Welle (E) so verbunden ist, daß das Antriebsorgan (E2) einerseits bei der Schließlage des Bodens (B) unabhängig von diesem beweglich und in einer Ruhelage feststellbar ist, in welcher es während der Öffnungsbewegung des Bodens (Z?) unbeeinflußt bleibt, und andererseits bei der Öflhungsstellung des Bodens (Z?) mit diesem derart in kraftschlüssige Verbindung treten
    kann, daß bei Drehung des Antriebsorgans (E2) bzw. der Welle (E) der Boden (B) durch die Lenkerverbindung (E1, F, G) in die Schließlage gezogen wird.
  2. 2. Selbstentlader nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange
    (G) und der Lenker (F) mit Anschlägen (S1' f1) versehen sind, die bei der Öffnungsstellung des Bodens (B) bei einer im Sinne der Schließbewegung erfolgenden Drehung des Antriebsorganes (E2) zur kraftschlüssigen Anlage aneinander gelangen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT282192D 1912-10-21 Active DE282192C (de)

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DE191321447X 1912-10-21
DE191410776X 1913-07-03
DE191416191X 1913-09-03
US806261A US1408334A (en) 1913-12-12 1913-12-12 Self-unloading car

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DE (4) DE295641C (de)
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NL (4) NL2578C (de)

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NL2360C (de)
DE282193C (de)
NL2578C (de)
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FR462780A (fr) 1914-02-04
DE281762C (de)
NL2064C (de)
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GB191416191A (en) 1915-08-12

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