DE352548C - Vorrichtung zum Kippen und Wiederaufrichten der Kippbruecke bei Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Kippen und Wiederaufrichten der Kippbruecke bei KraftfahrzeugenInfo
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- DE352548C DE352548C DE1920352548D DE352548DD DE352548C DE 352548 C DE352548 C DE 352548C DE 1920352548 D DE1920352548 D DE 1920352548D DE 352548D D DE352548D D DE 352548DD DE 352548 C DE352548 C DE 352548C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
- B60P1/06—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
- B60P1/12—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like
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Description
- Vorrichtung zum Kippen und Wiederaufrichten der Kippbrücke bei Kraftfahrzeugen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zurr Kippen und Wiederaufrichten der Kippbrücke bei Kraftfahrzeugen, bei welchen diese Bewegungen der Kippbrücke durch den Antrieb vom Fahrzeugmotor aus bewirkt werden und in der äußersten Schräglage der Kippbrücke ein selbsttätiges Ausrücken der Motorkupplung stattfindet. Nachdem die Motorkupplung selbsttätig ausgerückt ist, wdrd sie zunächst in der ausgerückten Stellung gesperrt.
- Die Ausrückung der Motorkupplung wird gemäß der Erfindung -durch Steuernocken bewirkt, welche- auf einer zum Ausschwenken der Kippbrücke gedrehten Welle drehbar angeordnet sind und bei Mitnahme durch einen Anschlag der Welle in der äußersten Schräglage der Kippbrücke auf ein Ausrückgestänge für die Motorkupplung einwirken. Durch Drehung der Welle gegen die Steuernocken wird zunächst eine mit letzteren verbundene Rückführfeder o. dgl. gespannt, worauf bei Mitnahme der Steuernocken durch einen Anschlag der Welle in der äußersten Schrägliege der Kippbrücke die Steuernocken auf das Ausrückgestänge für die Motorkupplung einwirken.
- Nach dem - Ausrücken der Motorkupplung wird letztere zunächst durch den betreffenden, an dem Ausrückgestänge anliegenden Steuernocken in der ausgerückten Stellung gesperrt. Damit diese Sperrung durch Zurückziehen des von den Steuernocken beeinflußten Hebels des Ausrückgestänges von dem Steuernocken wieder aufgehoben werden kann, besitzt dieser Hebel einen verstellbaren Drehpunkt, durch dessen Verlegung der Hebel von dem Steuernocken zurückgezogen wird, so daß infolge der Federkraft der Motorkupplung diese selbsttätig wieder eingerückt wird. Zweckmäßig ist der von dem Steuernocken beeinflußte Hebel des !trsrückgestänges für die Motorkupplung an denn Ausrückhebel für eine in den Kippbrückenantrieb eingeschaltete Kupplung gelagert, so daß gleichzeitig mit denn Ausrücken dieser Kupplung die Sperrung für die Motorkupplung aufgehoben wird.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb: z zeigt die Einrichtung in Ansicht und teilwcisein Schnitt in der Stellung, welche sie während des Schwenkeis der Kippbrücke einnimmt.
- Ahb. 2 zeigt die Stellung der Einrichtung in der Lage, die sie einnimmst, wenn die Motorkupplung durch einen Steuernocken ausgerückt ist, und AL-b- 3 zeigt die Stellung, welche die Ein-;;:h-ung einnimmst, wenn die gesperrte Motork-upplung durch die Ausrü--kung der im Kippl:ri_`=_ckenantrieb vorgesehenen Kupplung wie--ler- freigegeben wird.
- Abb. q. veranschaulicht in perspektivischer Darstellung die Anordnung der Steuernocken auf der die Kippbrücke verstellenden Welle. Nach den Darstellungen steht in bekannter Weise der Motor a durch die Doppelkonuskupplung b mit dem Wechselräderwerk c in Verbindung. Die Vorgelegewel'le ist durch das Wechselräderwerk hindurchgeführt, und in deren Verlängerung d ist eine Klauenkupplung e eingeschaltet. Durch die verlängerte Welle d wird die Schnecke f angetrieben, in welche das Schneckenrad g eingreift. Das Schneckenrad g sitzt auf der Welle h, welche Kurbelarme i zum Ausschwenken der Kippbrücke trägt. Auf der Welle h sitzen zwei Nocken k und 1, welche sich gegen das Spannen von Feder vt auf der Welle h verdreher lassen, bis sie auf den an der Welle vorgesehenen Anschlag n auftreffen. Gegen der Nocken k legt sich nach Abb. r der Zeichnung der Winkelhebel o. Derselbe ist am Ende eines doppelarmigen Hebels p gelagert, durch welchen die Klauenkupplung e geschaltet wird. Ferner schließt an den Hebel o die Zugstange q an, die mit dem Ausrückgestänge y der Kupplung b in Verbindung steht. Mit dem doppelarmigen Hebel p der Klauenkupplung e ist die Zugstange s verbunden. Ziese schließt an den Handhebel t an, der auf dem Segment u eingestellt werden kann.
- Die Abb. 2 der Zeichnung zeigt die Kupplung b in ausgerückter Stellung. Die Ausrückung ist selbsttätig in der äußersten Schräglage der Brücke erfolgt, und zwar durch den Nocken k, der am Anschlag n anliegt und dadurch von diesem mutgenommen ist. Die Kupplung b bleibt so lange zwangläufig ausgerückt, bis der Kontakt zwischen dem Hebel o und dem Nocken k gelöst wird. Dies geschieht durch den Handhebel t durch gleichzeitiges Ausrücken der Klauenkupplung e, worauf die Kupplung b wieder die in Abb. i gezeichnete Lage einnimmt. Das Gestänge und der Hebel o gelangen hierbei in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung. Der Nocken k steht sodann nicht mehr in Berührung mit dem Hebel o und wird durch das Entspannen der Feder m relativ seine .ursprüngliche Lage wieder einnehmen.
- Wenn durch das vorstehend beschriebene Zusammenarbeiten der verschiedenen Teile der Antrieb in der äußersten Schräglage der Kippbrücke selbsttätig grasgeschaltet ist, so muß, um die Kippbrücke durch die Motorkraft in ihre Normallage wieder zurückzuführen, zunächst die Kupplung e wieder eingerückt werden. Hierdurch gelangt der Hebel o wieder in die Bewegungsbahn der Nocken la und 1, und zwar, da die diese Anschläge tragende Hülse durch die Feder m mit ihrer dem Anschlag 1 benachbarten Kante gegen den Anschlag n der Welle h gezogen ist, so liegt das Ende des Hebels o in der Bewegungsrichtung vor dem Nocken 1. Zunächst wird durch Drehung der Welle h die Feder -in wieder gespannt, bis der Anschlag it der Welle lt auf die die beiden Steuernocken k und 1 tragende Hülse auftrifft und letztere mitnimmt. Hierbei trifft der Nocken 1 auf das Ende des Hebels o auf und verstellt diesen in derselben Weise, wie er vorher durch den N ooken k verstellt wurde, mit dem Erfolg, daß die Moltorkuppliung b beim Erreichen der Normalstellung der Kippbrücke selbsttätig ausgerückt wird.
Claims (3)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Kippen und Wiederaufrichten der Kippbrücke bei Kraftfahrzeugen durch den in der äußersten Schräglage der Kippbrücke selbsttätig ausgeschalteten Motorantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer mit einem Anschlag (n) versehenen und zum Ausschwenken der Kippbrücke gedrehten Welle (h) um diese drehbare Steuernocken (k, 1) angeordnet sind, welche nach Spannung einer Rückführfeder (in) o. dgl. durch die Drehung der Welle bei Mitnahme durch den Anschlag (n) in der äußersten Schräglage der Kippbrücke auf ein Ausrückgestänge (o, q, r) für die Motorkupplung (b) einwirken.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß der von dem jeweiligen Steuernocken beeinflußte Hebel (o) des Ausrückgestänges einen verstellbaren Drehpunkt besitzt, durch dessen Verlegung dieser Hebel von dem Steuernocken zurückgezogen wird, uni nach dein selbsttätigen Ausrücken der Motorkupplung die durch den Steuernocken bewirkte Sperrung der Motorkupplung in der ausgerückten Stellung wieder aufzuheben.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Steuernocken beeinflußte Hebel (o) an dem Ausrückhebel (p) für eine in den K.ippbrücken.antrieb eingeschaltete Kupplung (e) gelagert ist, so daß gleichzeitig mit dem Ausrücken dieser Kupplung die Sperrung für die Motorkupplung aufgehoben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352548T | 1920-04-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352548C true DE352548C (de) | 1922-04-28 |
Family
ID=6275969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920352548D Expired DE352548C (de) | 1920-04-01 | 1920-04-01 | Vorrichtung zum Kippen und Wiederaufrichten der Kippbruecke bei Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352548C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943797C (de) * | 1950-02-26 | 1956-06-01 | Hermann E Mueller K G Dr | Motorisiertes Fahrzeug zur Ausfuehrung insbesondere landwirtschaftlicher Arbeiten |
-
1920
- 1920-04-01 DE DE1920352548D patent/DE352548C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943797C (de) * | 1950-02-26 | 1956-06-01 | Hermann E Mueller K G Dr | Motorisiertes Fahrzeug zur Ausfuehrung insbesondere landwirtschaftlicher Arbeiten |
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