DE152229C - - Google Patents

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DE152229C
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unloading
cargo
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem in der Patentschrift 148081 beschriebenen Entladewagen werden die bei der Entladung sich öffnenden Seitenklappen in der Schlußstellung durch Auflegen auf den Boden des Wagenuntergestelles gehalten, und zwar legen sich diese Klappen auf den Boden in der Schlußstellung unmittelbar vor den Seitenkanten auf, so daß bei einem geringen Verschieben des Wagenkastens die Seitenklappen unter dem Druck des Ladegutes über die schrägen Ablaufflächen gleiten und sich öffnen, wodurch dann die Entleerung des Wagens erfolgt. Die Einrichtung hat den Vorteil, daß nur ein geringes Verschieben des Wagenkastens erforderlich ist, um die Seitenklappen zur Öffnung zu bringen, ermöglicht aber andererseits nicht ohne weiteres, daß nach erfolgter Öffnung der Klappen auf der einen Seite des Wagens sein ganzer Inhalt entladen wird. Es wird vielmehr ein Teil des Ladegutes, das sich auf dem Boden und an der gegenüberstehenden Seitenwandung im Böschungswinkel auflegt, im Wagen zurückbleiben. Soll auch dieses zurückbleibende Ladegut noch aus dem Wagen entladen wurden, so muß der Wagenkasten so' weit nach der Seite verschoben werden, bis die gegenüberliegenden Klappen die Bodenseite der Entladeseite erreicht haben. Es müssen also diese Klappen über die ganze Bodenfläche weggleiten und dabei den Reibungsdruck des auf dem Boden aufliegenden Ladegutes überwinden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine weitere Ausbildung jener Einrichtung, die es ermöglichen soll, sobald sich die Seitenklappen öffnen, auch eine vollständige Entladung herbeiführen zu können. Zu diesem Zweck wird die Einrichtung so getroffen, daß die Seitenklappen in der geschlossenen Lage auf dem Boden des Wagenuntergestelles winklig zusammenstoßen, so daß beim Öffnen der auf der einen Seite des Wagens sitzenden Klappen die Klappen der anderen Seite gleichfalls an der Kante des Bodens anstehen und kein Ladegut im Wagen zurückbleiben kann. Dabei werden die Klappen in geschlossener Lage den Druck des Ladegutes vollständig aufnehmen, es wird also beim Verschieben des Wagenkastens nach der Seite zu keine Reibung des Ladegutes auf der Bodenfläche entstehen, sondern es wird nur diejenige Reibung zu überwinden sein, die durch das Gleiten der Klappen auf dem Boden hervorgerufen wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung in beispielsweiser Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι teils -in Ansicht, teils im Schnitt einen derartigen Wagen in geschlossener Stellung, während
Fig. 2 in derselben Art den Wagen in geöffneter Stellung zeigt.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit an der Seitenklappe.
Die schrägen Seitenwandungen α sind mit
ν U ν : L-
den um Punkt c drehbaren Klappen b versehen, und es stoßen in geschlossener Lage die Klappen b, wie Fig. ι erkennen läßt, auf dem Boden d des Wagenuntergestelles zusammen. An den Boden d schließen sich in bekannter Weise Ablaufflächen e an.
Der Wagenkasten ist in bekannter Weise auf dem Wagenuntergestell seitlich verschiebbar gelagert. Wird derselbe mittels eines
ίο Getriebes bekannter Art aus der Stellung der Fig. ι in diejenige der Fig. 2 verschoben, so öffnen sich die Klappen der einen Seite unter dem Druck des Ladegutes und die Entleerung erfolgt, und zwar, da die entgegengesetzten Klappen an der Bodenkantc der Entladeseite stehen, vollständig.
Die Feder f dient dazu, die Klappen, sobald die Entleerung erfolgt ist, selbsttätig wieder in ihre Schlußstellung zurückzuführen, jedoch können naturgemäß hierzu auch Gegengewichte Benutzung· finden. Um nun zu verhüten, daß unter dem Einfluß der Feder oder der Gegengewichte sich die Klappen eher schließen, als sämtliches Ladegut entladen ist, ordnet man an denselben Schnäpper g an, die beim Öffnen durch die Anschläge h umgelegt werden, sich dann wieder aufrichten und so ein Zurückgehen der Klappen in der Lage 1 (Fig. 2) verhindern. Erst dann, wenn der Wagenkasten so weit seitlich verschoben ist, daß die Klappe die Lage II erhält, wird der Schnäpper mit dem Anschlag h nicht mehr in Berührung kommen und dann das selbsttätige Schließen der Klappen erfolgen können. Dadurch ist genügend Zeit gewonnen, um den Wagen vollständig zu entladen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Ausführungsform der Einrichtung zum Feststellen der Seitenklappen an Entladewagen mit zum Zwecke der Entladung verschiebbarem Kasten nach Patent 148081, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen in der Ruhestellung des Kastens mit ihrer Unterkante auf dem Boden des Wagens winklig' zusammenstoßen, zu dem Zweck, dieselben allein den Druck des Ladegutes aufnehmen zu lassen und beim Öffnen der einen oder anderen Klappe eine weiterc Verschiebung des Wagenkastens zwecks Entleerung unnötig zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE1163884B (de) * 1962-09-12 1964-02-27 Uerdingen Ag Waggonfabrik Eisenbahnwagen mit durch Hubzylinder vom Untergestell anhebbarem Wagenkasten fuer Schuettgueter

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DE1163885B (de) * 1962-09-20 1964-02-27 Uerdingen Ag Waggonfabrik Eisenbahnfahrzeug mit hochliegenden Behaeltern
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