AT17512B - Schnell- und Selbstentladewagen. - Google Patents

Schnell- und Selbstentladewagen.

Info

Publication number
AT17512B
AT17512B AT17512DA AT17512B AT 17512 B AT17512 B AT 17512B AT 17512D A AT17512D A AT 17512DA AT 17512 B AT17512 B AT 17512B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
flap
flaps
unloading
car body
closure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Loens
Original Assignee
Bernhard Loens
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bernhard Loens filed Critical Bernhard Loens
Application granted granted Critical
Publication of AT17512B publication Critical patent/AT17512B/de

Links

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Österreichische   PATENTSCHRIFT   Nu 1 751 2.   BERNARD LOENS IN KÖLN. 



   Schnell-und Selbstentladewagen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein   Schnell-und Selbstentladewagen, bei   welchem die Entladung durch Verschieben dos Wagenkastens erfolgt, u. zw. kennzeichnet sich derselbe im wesentlichen dadurch, dass die bei der Entladung sich öffnenden Seitenklappen in der Schlussstellung durch Auflegen auf den Boden des Wagenuntergestells gehalten werden, beim Verschieben des Wagenkastens von ersterem   altgleiten und sich   unter dem Druck des Materials   selbsttätig öffnen.   Der Wagen kann auch so ausgebildet sein, dass die bei der Entladung sich öffnenden Seitenklappen in geschlossener Lage auf dem Boden des Wagenuntergestells bezw. auf Querträgern eventuell unter Zuhilfenahme von Gleitrollen winklig zusammenstossen, so dass dieselben den Druck des Materials aufnehmen. 



  Eine derartige Ausbildung bezweckt, das seitliche Verschieben dos Wagenkastens zu erleichtern und ein schnelles Entleeren des ganzen   Wagenkastens   beim Öffnen der Klappen ohne weiteres zu ermöglichen. In beiden Fällen wird die   Einrichtung   so getroffen, dass die unter dem Druck des Materials sich öffnenden Seitenklappen sich unter dem Einfluss von Federn nach erfolgter Entleerung wieder selbsttätig schliessen. Um nun zu vermeiden, dass dieser Schluss zu früh erfolgt, ist zweckmässig für jede   Klappe eine Schnappvorrichtung   
 EMI1.1 
 fängt und so die Klappe in geöffnetem Zustand erhalt.

   Das Ausrücken der Fangvorrichtung erfolgt dann selbsttätig bei einem weiteren kurzen seitlichen   Vorschub   des Wagenkastens dadurch, dass ein beliebig ausgebildeter Hebelmechanismus durch Anschlag am Rahmen des Wagenuntergestells derart betätigt wird, dass die Fangvorrichtung ausgelöst wird, worauf dann die Klappe   tinter dem Einfluss   der Federn in die   Schlussstellung   zurückkehrt.

   Um nicht gezwungen zu sein, dabei so starke Federn benutzen zu müssen, dass die Kraft der Federn allein in der Lage ist, die zuriickschwingende Klappe in der   Schlussstelle   zu halten,   namentlich   aber um zu vermeiden, dass dieselbe beim Einschnappen in die Schlussstellung wieder abprallt, ist eine zweite Fangvorrichtung angeordnet, die im Augenblick des   Zurückschwingons   der Klappe diese in der Schlussstellung fängt und sich beim Zurückkehren des Wagenkastens in die Ladestellung wieder   selbsttätig auslöst.   



   Ein   Ausführungsbeispiel   eines derartigen Entladewagens ist in der Zeichnung in Fig. 1 im Schnitt und Ladestellung zur Darstellung gebracht. Fig. 2 und 3 zeigen im kleineren   Massstabo den   Wagen nach Fig. 1 in verschiedenen Stellungen bei der Entladung. Fig. 4 zeigt ein abgeändertes Beispiel nach Fig. 1, gleichfalls in Ladestellung. Fig. 5 zeigt den Wagen nach Fig. 4 in der Entladestellung. Fig. 6 stellt eine   Ausführungsform   der Fangvorrichtung für die Klappe dar. 
 EMI1.2 
 dem Untergestell   b   nach beiden Seiten hin durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Kurbelmechanismus verschoben werden kann.

   Der Kastenrahmen a besitzt an seinen beiden Längsseiten k k1 drehbar angeordnete Klappen c c1, die in   ladefähiger Lage   des Kasten-   rahmons a nach unten   hin auf der oberen als Kastenboden bestimmten Fläche d des Unter- 
 EMI1.3 
 ein Entladen nach rechts erfolgen (Fig. 2), so wird der Kastenrahmen nach dieser Richtung verschoben, wobei die Klappe c ihren Stützpunkt verändern muss und sich unter des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Druckes auf den Kastenrahmen a und den Boden d durch weiteres Verschieben des Kasten-   rahmens   mit einem verringerten Zeit-und Kraftaufwand erfolgen (Fig. 3). Am Wagen- 
 EMI2.2 
 deren Zweck ohne weiteres verständlich ist.

   Soll eine vollständige Entladung herbeigeführt werden, sobald sich eine   Seitenldappo   öffnet, so erhält der ganze Wagen zweckmässig die Form der Fig. 4. Hier stossen die Klappen c cl in geschlossener Lage auf dem Boden d des Wagens winklig zusammen. Der Wagenkasten ist auch hier seitlich verschiebbar gelagert und wird derselbe aus der Stellung der Fig. 4 in diejenige der Fig. 5 gebracht, so öffnet sich die Klappe c unter dem Druck des Materials und die Entleerung erfolgt, da die entgegengesetzte Klappe an der Bodenkante der Entladeseite steht, vollständig. Statt des Bodens, d können hier auch einfache Querträger benutzt werden, auf welche sich die Klappen in der Schlussstellung auflegen. 



   Um   nun zu ermöglichen,   dass sich die Klappen c cl nach erfolgter Entleerung wieder selbsttätig schliessen, sind   dieselben zweckmässig durch Stangen A   verbunden, die der Deutlichkeit halber in den Fig. 1 bis 5 weggelassen sind, u. zw. greifen diese Stangen, wie Fig. 6 zeigt, im Drehpunkt h1 der Klappen an. Zwischen den beiden Stangen A einer jeden Klappe wird durch eine Spiralfeder i Verbindung hergestellt und ausserdem auf die Stangen ein Spannschioss k aufgesetzt. Die Klappen werden also unter dem Einfluss der Feder i stets 
 EMI2.3 
 der Feder i vorzeitig   zurückfällt,   ist an der Klappe eine durch den Zahnkranz 0 gebildete Fangvorrichtung vorgesehen.

   Dieser Zahnkranz o geht beim Öffnen der Klappe durch die Versteifungsrippe   m   der Seitenwandungen hindurch und fängt sich auf einem Schieber n, der in der in Fig. 6 ausgezogen gezeichneten Stellung durch eine nicht besonders dargestellte Feder gehalten wird, also das Bestreben hat, sich in einem Zahne des Zahnkranzes zu fangen. Dadurch wird dann die Klappe in der punktiert gezeichneten Stellung gehalten.

   Damit nach erfolgter Entleerung die Klappe wieder selbsttätig in ihre Schlussstellung   zurückkehren kann,   ist auf einer Achse s ein Hebel t und ein Hebe   1t vorgesehen.   Wird der Wagenkasten weiter nach der Seite verschoben, so legt sich der Hebel   M   gegen einen am Untergestell befestigten Anschlagstift v und dreht die Achse s und damit den Hebel t, an welch letzterem eine   Klinke tu   angeordnet ist. Diese schiebt dann den Schieber   11   von dem Zahnkranz der Fangvorrichtung ab, so dass die Klappe unter dem   Einfluss   der Spiralfeder i in die   Schlussstellung   zurückkehren kann. 
 EMI2.4 
 drehbaren   Anschlagarm     q   in federnder Verbindung steht. Beide Teile nehmen für gewöhnlich die in Fig.

   G ausgezogen gezeichnete Stellung ein. Wird der Wagenkasten so weit nach der Seite verschoben, dass der Hebel   lt   behufs Ausrückens der Fangvorrichtung durch den   Anschlag p gedreht   wird, so wird in demselben Moment auch der Anschlagarm q durch 
 EMI2.5 
 punktiert gezeichnete Stellung ein. Schlägt nun die   Klappe c zu,   so wird ein an derselben im Lager y angeordneter Fangbolzen z sich im Hebel p fangen und die Klappe in ge-   schlossener Stellung erhalten. Geht nun   der Wagenkasten in die Schlussstellung wieder zurück, so werden die Teile p und   q   selbsttätig wieder in die in Fig. 6 ausgezogen gezeichnete Stellung sich   zurücklegen   und dadurch den   Faugbolzen   z wieder freigeben.

   Die   l)lappe   selbst wird dann wieder durch Auflegen auf den Hoden des Wagens in geschlossener Lage erhalten. 



     Naturgemäss   ist der verschiebbare Wagenkasten mit Gleitrollen versehen, um das soitliche Vorschieben zu erleichtern. Diese Gleitrollen erscheinen in der Zeichnung nicht dargestellt, sondern ist nur in Fig. 6 durch die Rolle A eine Klappenrolle angedeutet. 



  Erwähnt sei noch, dass die Stangen mit der Feder i in einem Gehäuse geschützt gegen den   Wageuinhalt   untergebracht sind, so dass ein Verstauben bezw. Verschmutzen ausgeschlossen ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schnell- und Selbstentladewagen, bei welchem die Entladung durch Verschieben (lei Wagenkastens erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Entladung sich öffnenden <Desc/Clms Page number 3> Seitenlappen in der Schlussstellung durch Auflegen auf den Boden des Wagenuntergestel1s gehalten werden, beim Verschieben on'des Kastens von ersterem abgleiten und sich unter dem Druck des Materials selbsttätig Öffnen.
    2. Eine Ausführungsform des Entladewagens nach Anspruch'1, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Entladung sich öffnenden Klappen in geschlossener Lage auf dem Boden des Wagenuntergestells bezw. auf Querträgern winkelig zusammenstossen, so dass dieselben den Druck des Materials aufnehmen, zum Zwecke, das seitliche Verschieben des Wagenkastens zu erleichtern und ein völliges Entleeren des ganzen Wagens beim öffnen der Klappe nach einer Seite hin zu ermöglichen.
    3. Bei einer Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit selbsttätigem Klappenschluss eine Vorrichtung zur Verhütung des frühzeitigen Schlusses der Klappen während der Entladung und zum selbsttätigen Schluss nach der Entladung, dadurch gekennzeichnet, dass an den Klappen (c Cl) angeordnete Zahnsegmente beim Öffnen der Klappen sich an federnden Schiebern fangen, die beim Weiterbewegen des Wagenkastens durch einen Hebelmechanismus wieder ausgelöst werden.
    4. Bei einer Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit selbsttätigem Klappenschluss eine Vorrichtung zum Fangen der zurückschwingenden Klappe, gekennzeichnet durch einen Fanghbel (p), der durch Drehung eines mit ihm federnd verbundenen Anschlagarines (q) beim Weiterbewegen des Wagenkastens gesenkt wird, so dass er beim Zurückschwingen der Klappe einen an derselben angeordneten Bolzen fängt und letzteren beim Znrück- bewegen des Kastens in die Ladestellnng selbsttätig wieder freigibt. EMI3.1
AT17512D 1903-08-14 1903-08-14 Schnell- und Selbstentladewagen. AT17512B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT17512T 1903-08-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT17512B true AT17512B (de) 1904-09-10

Family

ID=3520204

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT17512D AT17512B (de) 1903-08-14 1903-08-14 Schnell- und Selbstentladewagen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT17512B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT17512B (de) Schnell- und Selbstentladewagen.
DE1190019B (de) Einrichtung fuer Selbstentladewagen zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen von Bodenklappen
DE520530C (de) Selbstentladewagen mit selbstsperrendem Verschluss
DE592009C (de) Kuebelwagen
DE564509C (de) Selbstentladewagen fuer seitliche Entleerung
DE152229C (de)
DE1232034B (de) Einrichtung zum Absenken des mit einer lastabhaengig zu regelnden Gasfederung abgestuetzten Fahrzeugaufbaus in Abhaengigkeit vom OEffnen der Tuer oder Tueren
DE946209C (de) Mehrseitenkipper
AT206466B (de) Verschlußklappe für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahn-Güterwagen und Lastkraftwagen
DE3042255C2 (de) Getriebe zum Öffnen und Schließen der Entladeklappen eines Sattelboden-Selbstentladewagens
AT81256B (de) Verladetür. Verladetür.
DE970176C (de) Verschlusseinrichtung fuer nach aussen schwenkbare Kopfklappen an Eisenbahn-Gueterwagen
AT150686B (de) Vorrichtung zum staubfreien Entleeren von Müllgefäßen in Sammelbehälter mit Kipprahmen.
AT42055B (de) Als Selbstentlader benutzbarer Eisenbahngüterwagen mit flachem Boden.
DE1238948B (de) Schienenfahrzeug mit Bodenentleerung durch mindestens eine Bodenklappe
DE972894C (de) Betaetigungseinrichtung fuer Sattelboden-Selbstentlader zum OEffnen und Schliessen der Seitenwandklappen
AT235330B (de) Schienengebundener Güterwagen zur wahlweisen Beförderung von Schüttgut und Stückgütern
DE949827C (de) Verschlussgetriebe fuer als Seitenentleerer ausgebildete Foerderwagen
DE710399C (de) Kippvorrichtung fuer Selbstentlader
AT17806B (de) Füllaufsatz für Kehrichtbehälter.
AT137752B (de) Fördergefäß mit Entleerungsklappe.
DE1206005B (de) Klappenverschluss fuer Sattelschuettgutwagen
AT102019B (de) Selbstentladewagen.
DE288306C (de)
DE948519C (de) Verschlussgetriebe fuer Seitenentleerer