DE921620C - Einschuettvorrichtung fuer Muellwagen - Google Patents

Einschuettvorrichtung fuer Muellwagen

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DE921620C
DE921620C DER9412A DER0009412A DE921620C DE 921620 C DE921620 C DE 921620C DE R9412 A DER9412 A DE R9412A DE R0009412 A DER0009412 A DE R0009412A DE 921620 C DE921620 C DE 921620C
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Germany
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garbage
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pouring
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DER9412A
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Fernand Rey
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/12Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle

Description

  • Einschüttvorrichtung für Müllwagen Für das Verladen von Haushaltsmüll ohne Staubentwicklung in das Innere eines Müllwagens ist schon vorgeschlagen worden, an einer Wand dieses Wagens eine kippende Einschüttvorrichtung anzubringen, welche sich um eine horizontale Achse an der Basis einer Stirnplatte dreht, die eine Einfüllöffnung hat, die die obere Fläche eines Müllkastens aufnimmt, derart, daß man diesen mit der Einschüttvorrichtung kippen kann, um ihn in das Innere des Wagens zu entleeren.
  • Wenn man einen Müllwagen verwendet, bei dem der Müll in eine bestimmte Entfernung im Innern des Fördergefäßes verladen werden muß, z. B. vor eine Vorrichtung zum Aufhäufen, zum Stauen oder Pressen, mußte man die Einschüttvorrichtung in einer Höhe vorsehen, die hoch genug war, .um den Müll genügend nach vorn in das Innere des Fördergefäßes gleiten zu lassen, und folglich mußte man einen Aufzug anbringen, welcher den Müllkasten in die Höhe der Einschüttvorrichtung hebt, um ihn an ihrer Stirnwand anzubringen.
  • Diese Einschüttvorrichtungen in erhöhter Stellung geben sehr gute Ergebnisse, aber die Notwendigkeit, einen mechanischen Aufzug anzubringen, verursacht einen sehr hohen Fabrikationspreis, welcher in bestimmten Fällen ein Hindernis für die Verbreitung dieser Apparate darstellt.
  • Die Erfindung hat den Zweck, eine Einschüttvorrichtung für Müll zu schaffen, welche nur ein Einhängen des Müllkastens in einer geringen Höhe über dem Boden erfordert, um das Einkippen des Mülls genügend nach vorn in das Innere des zu beladenden Wagens zu ermöglichen, so daß es nicht mehr nötig ist, eine teure und komplizierte Aufzugsvorrichtung für das Aufheben des Kastens in eine Höhe, aus welcher er gekippt werden kann, anzuwenden.
  • Das charakteristische Merkmal der Erfindung besteht darin, daß.die Achse, um die die, Stirnwand der Einschüttvorrichtung schwenkbar ist, unterhalb der Einschüttvorrichtung und zwischen Stirnwand und Sammelbehälter angeordnet und mit der Stirnwand durch Hebel verbunden ist.
  • Man hat gefunden, daß man den Müllkasten nach Einhaken an der Einschütivorrichtung in geringer Höhe leicht an die Öffnung der Stirnwand herandrehen und mit der Einschüttvorrichtung in einer Bewegung, welche ihn z. B. über die Preß@vorrichtung für den eingeschütteten Müll kippt und hebt, vorschieben kann.
  • Die staubdichte Einschüttvorrichtung kann eine bewegliche innere Klappe tragen, welche normalerweise die Öffnung zum Einführen des Mülls verschließt und sich automatisch öffnet, wenn man das Ganze nach dem Innern kippt.
  • Die Erfindung ist für alle Arten von Wagen anwendbar, und die Dichtigkeit der Kammer zwischen ihr und der festen Wand des Wagens, an der sie befestigt ist, kann durch alle geeigneten bekannten Vorrichtungen gesichert werden. Zum Beispiel kann die Einschüttvorrichtung in Form eines beweglichen Tragkorbes im Innern eines festen Tragkorbes befestigt sein, oder die Einschüttvorrichtung kann sich auch zwischen zwei vertikalen, parallelen, starren Seitenwänden befinden, während das obere Ende ihrer Stirnwand am oberen Teil der Wagenwand durch zwei aneinandergelenkte, zusammenklappbare Klappen befestigt ist.
  • Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung gleitet der Boden des Sturzkastens der Einschüttvorrichtung auf einem festen Boden, und dieser feste Boden zeigt die Form einer Umdrehungsfläche, deren Achse mit der Kippachse zusammenfällt, während die Erzeugende (Mantellinie) sich der Achse in ihrer Mitte nähert, um eine Führung für den in das Innere des Wagens eingekippten Müll zu ermöglichen, alles um den notwendigen Durchgang für das freie Spiel der inneren Verschlußklappe zu ermöglichen, welche sich um eine horizontale Achse, die an ihrem oberen Ende vorgesehen ist, dreht.
  • Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung verlängert sich der obenerwähnte feste Boden unter dem beweglichen Boden des Sturzkastens, um ihm als Stütze zu dienen, aber er ist unter dem beweglichen Boden seitlich geschweift, um den Durchgang von zwei Seitenarmen zu ermöglichen, die sich um die Kippachse drehen und die Träger für die Stirnplatte bilden.
  • Die Erfindung sieht weiter die Anbringung von zwei Verladeeinrichtungen vor, die an einer Wand des Wagens angebracht sind, z. B. auf seiner hinteren Wand, mit dem Zweck, eine gleichzeitige Entladung von zwei Müllkästen zu ermöglichen. Hierbei können die zwei Apparaturen schräg in einer horizontalen Ebene ausgerichtet sein, derart, daß sie nach dem Innern des Wagens zu konvergieren, um den Müll in einen Bezirk verminderter Größe einzukippen. Man gibt dabei den äußeren Seiten dieser Apparaturen einen Abstand, welcher ihre gleichzeitige Verwendung erleichtert. In einem ähnlichen Fall kann der erwähnte feste Boden sich von der äußeren Seite her an den festen Sturzkasten von verminderter Größe des Wagens durch eine abfallende Fläche anschließen, und .der bewegliche Boden kann sich an der Außenseite weniger weit fortsetzen als an der Innenseite, während die entsprechende äußere Schweifung des festen Bodens sich nach dem Innern des Wagens zu weniger weit ausdehnt. Damit diese verminderte Schweifung trotzdem die gewünschte Kippamplitude ermöglicht, kann man den entsprechenden Trägerarmen ein geeignetes geschweiftes Profil anstatt des geradlinigen Profils geben.
  • In bezug auf die schematischen Zeichnungen wird nachfolgend ein Beispiel der Ausführung der Vorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben: Fig. i ist ein vertikaler Längsschnitt der Vorrichtung; Fig. i a zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. i, jedoch in hochgeschwenkter Stellung des Müllkastens; Fig. 2 ist eine entsprechende Ansicht im horizontalen Halbschnitt; Fig. 3 ist ein Schema einer besonders einfachen Verbindung des mechanischen Antriebs der Einkippvorrichtung; Fig. q. und 5 sind perspektivische Einzelansichten, die den gleichen Teil zum Einhängen des Deckels des Müllkastens in Zusammenarbeit mit zwei verschiedenen Deckelarten zeigen.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist mit i der hintere Teil eines Müllwagens mit einer Vorrichtung zum Stauchen des Mülls nach dem Innern des Müllwagens bezeichnet. Der Teil i kann den hinteren Abschluß des Sammelbehälters bilden, der sich öffnen kann, indem er sich um eine horizontale obere Ouerachse dreht, um das Ausleeren des Förderwagens in bekannter Weise durch Kippen nach hinten zu ermöglichen.
  • Die kippbare Einschüttvorrichtung trägt einen Sturzkasten, dessen Boden mit 2 bezeichnet ist, und zeigt nach außen eine ebene Stirnfläche 3 mit einer Öffnung d., die dazu bestimmt ist, einen Flansch 5 aufzunehmen, welcher am oberen Ende eines Müllkastens 6 vorgesehen ist. Diese Kammer befindet sich zwischen zwei vertikalen, parallelen Seitenwänden 7, während der obere horizontale Rand ihrer äußeren Fläche 3 mit dem oberen Teil des Teiles i durch zwei Klappen 8, 9 verbunden ist, die sich zusammenfalten können; die Klappe 8 ist auf dem Teil i um die Achse io angelenkt und auf der Klappe 9 um die Achse i i, während die Klappe 9 an der Stirnplatte um die Achse 12 angelenkt ist. Außerdem ist die Stirnplatte im Innern mit einer Verschlußklappe 13 versehen, die um die Achse 12 angelenkt und mit der Klappe 9durch eine elastische Verbindung veribunden ist, :die z. B. .durch Teleskoprohre 14, 15 dargestellt ist, zwischen welchen eine Feder arbeitet und welche an der Klappe 9 beziehungsweise der Klappe 13 angelenkt sind. In Übereinstimmung mit der Erfindung ist der Aufgabetrichter 2, 3 in engem Zusammenschluß mit Trägern, welche sich außen an diesem Aufgabetrichter um eine horizontale Querachse 16 drehen, die im Verhältnis zu der Stirnfläche 3 nach dem Innern des Förderwagens angeordnet ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel werden diese Träger von zwei seitlichen Armen 17, 18 gebildet, welche sich zwischen der Achse 16 und dem Innenrand der Fläche 3 erstrecken.
  • Der Müllwagen besitzt im Bezirk i9 eine Preßvorrichtung, die den in das Innere des festen Sturzkastens 2o eingekippten Müll zusammenpreßt, indem dieser durch ein Stoßorgan gestaucht wird, das ihn auf dem Boden 21 dieses Sturzkastens entlang nach dem Innern des Förderwagens schiebt.
  • Der Boden 2 der Einschüttvorrichtung gleitet auf einem festen Boden 23, welcher durch eine Umdrehungsfläche um die Achse 16 gebildet wird und welche durch eine geneigte Wand 24 verlängert ist, die bis über das äußere Ende vor der Preßvorrichtung reicht, um das Einkippen des Mülls in den festen Sturzkasten 20 zu sichern, welcher mit dem Innern 25 des Förderautos durch einen Drehgang zum Zusammenstauchen 26 in Verbindung ist.
  • Um das befriedigende Einkippen und das freie Spiel der Klappe 13 zu ermöglichen, sind der feste Boden 23 und der vordere Teil 27 des Bodens 2, welcher auf ihm gleitet, in der Mitte gesenkt und an den Seiten erhöht, die Erzeugende (Mantellinie) dieser Umdrehungsflächen nähert sich der Achse 16 in der Mitte der Kammer und entfernt sich von ihr auf den Seiten. Die geneigte Form kann z. B. die Form eines doppelten Kegelstumpfes oder eine andere äquivalente Form sein.
  • Um ein beschleunigtes Einfüllen des Mülls zu ermöglichen, kann man zwei solcher Verladeapparate anbringen. Fig. 2 ist ein horizontaler Schnitt durch die Hälfte, die andere Hälfte ist symmetrisch mit der gezeigten. In diesem Fall können die Apparate schräg gelagert sein, derart, daß sie nach dem Innern zu konvergieren. Da der Sturzkasten 20 von viel geringerer Größe sein kann als die gesamte Größe der zwei Apparaturen, kann die Wand 23 an der äußeren Seite durch eine geneigte Wand 28 verlängert sein, die den Fall des Mülls zu dem Sturzkasten 2o führt.
  • Damit das Kippen des gesamten Verladeapparates nicht durch den Zusammenstoß des Teiles 27 seines Bodens mit der Wand 28 begrenzt ist, ist der vordere Rand dieses Teiles 27 an der entgegengesetzten Seite der anderen Apparatur (äußere Seite) zurückgezogen bei 29, während er von der Seite zur Mitte des Förderwagens zu bis 30 verlängert sein kann. Der feste Boden 23 kann unter dem Boden des Verladeeinwurfes auf den Seiten ausgeschweift sein, um die Verschiebung der Arme 17, 18 zu ermöglichen; die seitlichen Ausschweifungen sind mit 31, 32 bezeichnet. Da diese Ausschweifungen immer von dem Boden der Kammer überdeckt sein müssen, können sie die Seiten 29, 30 nach vorn nicht überschreiten, und die Ausschweifung 31 setzt sich weniger weit fort als die Ausschweifung 32. Damit diese begrenzte Ausschweifung 31 die Kippamplitude des Apparates nicht durch den Anschlag des Armes 17 gegen den Boden der Ausschweifung verringert, kann man diesem Arm 17 ein gekurvtes, nach oben konkaves Profil geben, an Stelle des geradlinigen Profils, das für den Arm 18 angenommen ist.
  • Die Stirnwand der Einschüttvorrichtung kann in der Mitte ihres unteren Randes einen Haken 33 tragen, in welchen sich ein Griff 34 des Kastens einhakt. Der Kasten ist mit einem Scharnierdeckel 35 mit einem Handgriff 36 versehen, der dazu bestimmt ist, von einem Haken der Klappe 13 erfaßt zu «-erden. Durch das Öffnen der Klappe 13 wird so der Deckel 35 mitgeöffnet.
  • Dieser Haken der Klappe 13, mit 45 bezeichnet, ist vorzugsweise so geformt, daß er ebensogut mit Kastendeckeln, die mit einer gekurvten Krampe versehen sind, wie auch mit Kastendeckeln, die mit einem Handgriff 36 versehen sind, zusammenarbeiten kann. Zu diesem Zweck wird der Haken aus einem Eisen in U-Form gebildet, dessen Steg 46 parallel mit der Ebene der Fläche 3 ist, während die Flansche 47 nach dem Innern zu vorzugsweise abgeschrägte Kanten 48 am äußeren Ende des Hakens haben. Außerdem ist der Steg nach dem äußeren Ende 49 zu ausgekehlt. Die Bauart ist derart ausgeführt, daß der Handgriff 36 sich in den Haken 45 einfügt, in dem die zwei Flügel 47 von ihren äußeren Enden miit abgeschrägten Kanten 48 her übereinandergreifen, wenn der Kasten angehoben und an die Fläche 3 (Fig. 4) herangebracht wird; dies verwirklicht das gewünschte Einhängen. Wenn der Deckel eines Kastens eine gekurvte Krampe 5o trägt, fügt sich diese quer 4n die Auskehlung 49, um nach Anbringung des Kastens an die Fläche 3 darin hinter dem Steg 46 des Hakens zu ruhen (Fig. 5) und dadurch wieder das gewünschte Einhängen zu ermöglichen.
  • Es wird im folgenden noch gezeigt werden, wie die Vorrichtung arbeitet. Die Aufnahmestellung der Einschüttvorrichtung ist die in Fig. i gezeigte, dabei ist die Stirnfläche 3 schräg nach hinten geneigt. Um den Inhalt eines Kastens 6 zu verladen, hängt man ihn mit seinem Griff 34, ohne seinen Deckel 35 zu öffnen, am Haken 33 ein, dann hebt man ihn an, damit sein Flansch 5 sich auf dem Umfang der Öffnung 4 abstützt, und indem man fortfährt, ihn durch Zurückstoßen der Einschüttvorrichtung nach dem Innern anzuheben, wird er um die Achse 16 gekippt, die Klappen 8, 9 entfalten sich und verursachen dadurch das automatische Öffnen der Klappe 13, durch welche das Öffnen des Deckels 35 erfolgt. Am Ende des Vorganges ist der Kasten in eine geneigte Stellung umgestürzt, und der Müll fällt auf den Boden 2 bis 27 und längs der Wand 24, 28, um in den Sturzkasten 2o hineinzukippen, von wo er nach dem Innern des Förderwagens durch den Durchgang 26durch eine Preßvorrichtung gestaucht wird. Die Rückkehr des Kastens im umgekehrten Sinne führt die Verladeeinrichtung in Aufnahmestellung zurück, und der Kasten wird danach in die gezeigte vertikale Stellung herabgelassen. Sein Deckel wird bei der Rückkehr der Verladeeinrichtung gleichzeitig mit der Klappe 13 durch das Entfalten der Klappe 8, g automatisch geschlossen. Man hakt den Kasten darauf aus, und die Verladeeinrichtung kann wieder zum Ausschütten eines anderen Kastens dienen. Man sieht aus der Fig. i, daß der Haken 23 eine geringe Höhe über dem Erdboden 22 hat und daß die ganze Anordnung ermöglicht, den Müll vor eine Prellvorrichtung ig auszuschütten.
  • Anstatt die Bedienung der Müllkästen von Hand auszuführen, kann man eine sehr einfache mechanische Vorrichtung vorsehen, wie die hydraulische Vorrichtung 37 in Fig. 3, die eine Schubstange 38 betätigt, die in Längsrichtung auf der Seite des Förderwagens angebracht ist. Das hintere Ende dieser Schubstange kann durch das Zwischenglied eines angelenkten Hebels 39 an ein schwingendes Gestell 4o angekuppelt sein, das sich um den Haken 33 drehen und die Müllkästen, welche sich darauf stützen, heben kann. Andererseits geht durch einen verlängerten Schlitz 41 der Schubstange ein Finger 42 hindurch, der von einer vor 43 gekröpften Verlängerung des Armes 17 getragen wird, so daß, nachdem man den Müllkasten an die Verladevorrichtung herangebracht hat, die Schubstange den Arm 17 antreibt und dadurch seine Stirnwand dreht; dabei wird immer der Kasten festgehalten. Damit bei der Rückkehr der Schubstange die Stirnwand wieder gleichzeitig mit dem Kasten zurückgeführt wird, ist diese Schubstange zeitweise mit dem Arm 17 durch ein System von Arretierungsklemmen 44 in engem Zusammenschluß;weran die Einschüttvorrichtung wieder in Aufnahmestellung zurückgekommen ist, überwindet der Rücklauf der hydraulischen Vorrichtung die Tätigkeit der Klemmen 44 und erlaubt folglich die Verschiebung der Schubstange nach vorn im Verhältnis zum Arm 17, der am Ende des Weges angekommen ist, derart, daß der Kasten durch die Rückkehr des Gestelles in vertikale Stellung zurückfällt.
  • Es ist klar, daß das oben beschriebene und in den Zeichnungen gezeigte Ausführungsbeispiel keinen begrenzten Charakter hat und daß man verschiedene konstruktive Veränderungen anbringen kann, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszukommen. Andererseits ist die Vorrichtung für alle Arten von Wagen anwendbar, die für das Sammeln von Müll verwendet werden.
  • Es wird im besonderen bemerkt, daß in dem Fall der Anwendung der Erfindung auf Förderwagen die mechanische Handhabung der Müllkästen anstatt mit einem unabhängigen Kraftzylinder, wie oben in Fig. 3 beschrieben, auch mit dem Kraftzylinder der Preßeinrichtung für den Müll ausgeführt werden kann, oder mit jedem anderen, an besagten Kraftzylinder angehängten Stück, und durch eine geradlinige wechselnde Bewegung betätigt werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einschüttvorrichtung für Müllwagen, bei der die die Einschüttöffnung enthaltende und den Müllkasten aufnehmende Stirnplatte um eine horizontale Achse schwenkbar ist, insbesondere für Müllwagen mit einer Preßeinrichtung für den eingefüllten Müll, dadurch gekennzeichnet, daß diese Achse (16) unterhalb der Einschüttvorrichtung und zwischen Stirnwand (3) und Sammelbehälter angeordnet und mit der Stirnwand durch Hebel (17, 18) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß der Boden (2) der Einschüttvorrichtung durch eine Wand gebildet wird, welche auf einem festen Boden (23) gleitet, der die Form einer Umdrehungsfläche um die Kippachse (16) der Apparatur zeigt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugende (Mantellinie) der Umdrehungsfläche des festen Bodens (23) der Achse (16) in der Mitte der Einschüttvorrichtung näher ist als auf den Seiten, um das Gleiten des Mülls und den Durchgang einer Verschlußklappe (13) der Apparatur, welche sich nach dem Innern öffnet, indem sie sich um ihren oberen horizontalen Rand dreht, zu ermöglichen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der feste Boden (23) unter dem Boden (2) der Einschüttvorrichtung verlängert, indem er ihm als Stütze dient, daß er aber in diesem Abschnitt seitliche Ausschweifungen zeigt, durch welche die seitlichen kippenden Arme (17, 18), die die Stirnplatte tragen, quer hindurchgehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verladeapparaturen an der gleichen Wand des Wagens angebracht und derart ausgerichtet sind, daß sie nach vorn konvergieren, während der Boden jeder Apparatur sich an der äußeren Seite weniger weit nach vorn erstreckt als an der inneren Seite und daß die entsprechenden Ausschweifungen des festen Bodens sich weniger weit nach vorn erstrecken, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Trägerarara (17) nach oben konkav gekrümmt ist, um trotz der Verminderung der Ausschweifung genügende Kippamplitude zu gestatten.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jede Einschüttvorrichtung eine mechanisch betätigte Vorrichtung angefügt ist, die durch eine Schubstange (38) gebildet wird, die durch einen Kraftzylinder (37) betätigt wird, der an der Seite der Einschüttvorrichtung angeordnet und mit einem Gestell (40), das auf den Müllkasten wirkt, verbunden ist, weiter dadurch gekennzeichnet, daß diese Schubstange derart angeordnet ist, daß sie gleicherweise die Verschiebung des Trägerarmes der Apparatur, der an derselben Seite liegt, verursacht.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftzylinder, der die mechanische Betätigung bewirkt, auch einen Kolben für das Zusammenpressen oder Stauchen des durch Kippen des Kastens eingefüllten Mülls nach dem Innern des Förderwagens zu betätigt. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die angelenkte Verschlußklappe (13) sich nach dem Innern öffnet, wenn die Einschüttvorrichtung nach dem Innern des Förderwagens bewegt wird, und daß diese mit einem Einhängeteil (q.6, .47) in U-Form ausgestattet ist, welches einen ausgeschweiften Steg hat, in welchen sich ein Teil einhängen kann, z. B. ein Handgriff oder eine Klammer, der an dem Deckel des Müllkastens vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183859B (de) * 1961-07-24 1964-12-17 Ochsner & Cie Ag J Einrichtung an Muellsammelwagen zum staubfreien Entleeren von Muellgefaessen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183859B (de) * 1961-07-24 1964-12-17 Ochsner & Cie Ag J Einrichtung an Muellsammelwagen zum staubfreien Entleeren von Muellgefaessen

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