DE221973C - - Google Patents

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DE221973C
DE221973C DENDAT221973D DE221973DA DE221973C DE 221973 C DE221973 C DE 221973C DE NDAT221973 D DENDAT221973 D DE NDAT221973D DE 221973D A DE221973D A DE 221973DA DE 221973 C DE221973 C DE 221973C
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coupling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G7/00Details or accessories
    • B61G7/14Safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oe. GRUPPE
CHRISTIAN HEUSER in MÜNCHEN.
Die Erfindung bietet eine Neuerung an Sicherungs- und Aushebevorrichtungen für selbsttätige Kupplungen mit Haken und öse und besteht darin, daß die öse im Haken durch einen verschiebbaren Riegel gesichert wird, wobei die Verbindung des Riegete mit einer Sperrvorrichtung und dem Ausheber für die Öse derart getroffen ist, daß der Sicherungsriegel sich nach vollzogener Kupplung
ίο selbsttätig in die Sperrstellung bewegt, und daß beim Lösen der Kupplung durch nur einen Handgriff zuerst der Sicherungsriegel gelöst und dann die öse durch den Ausheber aus dem Haken gehoben wird. Fig. ι und 2 zeigen die Kupplung in Seitenansicht mit eingelegter bzw. ausgehobener Öse.
Der Kuppelhaken α trägt in bekannter Weise die schräge Auflauffläche b für die gegenüberliegende Öse u. Die Öffnung c des
ao Hakens wird durch einen Riegel β abgedeckt, welcher sich in einer Führung d in seiner Längsrichtung verschieben läßt. An diesem Riegel ist durch Bolzen f ein Anheber h befestigt, welcher mit dem Führungsschlitz m über einen Bolzen i am Kuppelhaken α gleitet. Der Gleitführungskörper d ist nach vorn zu einem Halter k verlängert,· der eine um den Bolzen I drehbare Sperrklinke 0 trägt, die mit einem nach zwei Seiten abgeschrägten, unteren Ansatz q versehen ist, welcher in den Raum t zwischen Hakenspitze und Halter k hineinragt. Ein zweiter Bolzen w im Halter A, welcher durch einen Ausschnitt χ der Sperrklinke 0 führt, verhindert ein Überschlagen derselben.
Unter der Kupplung, parallel der Stirnseite der Fahrzeuge, befindet sich eine Welle j>, an deren beiden Enden eine Kurbel η be-' festigt ist und deren Arme so gelagert sind, daß der Kuppler bequem je einen Arm von zwei gekuppelten Fahrzeugen zu gleicher Zeit fassen kann. Neben dem Kuppelhaken α ist an der Welle φ ein Arm r angebracht und durch das Glied ν mit dem Bolzen / des Riegels β und Hebels h verbunden. Dem Kuppelhaken gegenüber befindet sich am gegenüberstehenden Wagen eine um eine horizontale Achse drehbare Öse u, welche in wagerechter oder besser etwas geneigter Stellung gehalten wird. So befinden sich an jedem Fahrzeuge je ein Kuppelkörper und ein Bügel nebeneinander.
Der Kupplungsvorgang ist folgender:
Bewegen sich zwei Fahrzeuge gegeneinander, so trifft bei Annäherung derselben die Öse u des einen Fahrzeuges auf die Auflauffläche b des Kuppelhakens des anderen Fahrzeuges und gleitet über diesen, den Riegel β zurückschiebend, in die Öffnung c, worauf der durch den Anheber und die Handhebel η belastete Riegel e wieder vorschnellt und die öse u in der Öffnung des Hakens sichert. Der gleiche Vorgang vollzieht sich für die andere Kupplung.
Soll die Kupplung gelöst oder freigestellt werden, so nimmt der Kuppler in jede Hand einen der für ihn bequem seitwärts der Puffer angebrachten Kurbelarme η und bewegt diese nach oben. . Durch den Arm r der Kurbelwelle -p wird nun der Riegel e zurückgezogen,
worauf der Anheber h die Öse u aus der freigelegten Öffnung c aushebt, bis sie oberhalb der Hakenspitze liegt. Gleichzeitig fällt die Sperrklinke ο vor den Riegel e und stellt diesen und den Ausheber in die Lösestellung (Fig. 2) fest. Wird nun ein Fahrzeug fortgezogen, so gleitet die Öse u über die Haken spitze weg, streift dabei den Vorsprung q der Sperrklinke ο und hebt diese aus, worauf der
ίο Riegel e und der Ausheber h in ihre Anfangsstellung (Fig. i) zurückkehren. Auch wenn der Riegel e durch die Klinke ο gesperrt wird, ist ein Kuppeln möglich, da die Öse u dann auf die vordere Schrägfläche des Ansatzes q
■15 trifft und durch Drehung der Klinke 0 den Riegel e auslöst.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherungs- und Aushebevorrichtung für Kupplungen mit Haken und Öse, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung für den Haken (a) aus einem längsverschiebbaren Riegel fe) besteht, der mit dem Ausheber (h) und dem zur Entkupplungswelle fp) führenden Gestänge derart verbunden ist, daß er fe) unter der Gewichtswirkung dieser Teile die Hakenöffnung abdeckt, während er in der Offenstellung durch eine Sperrvorrichtung festgestellt wird, deren Lösen durch die gegenüberliegende öse fu) nach ihrer Verbindung mit oder Trennung von dem Haken erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Sperren des Riegels fe) ein oberhalb des Hakens (a) gelagerter, drehbarer Hebel (0) dient, der sich vor den zurückgezogenen Riegel fe) legt, ■ und dessen Auslösung durch einen auf seiner Unterseite vorgesehenen, keilartigen Ansatz (q) bewirkt wird, der mit der gegenüberliegenden öse zusammenarbeitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Riegel' fe) angelenkte Ausheber (h) für die öse eine Schlitzführung fm) trägt, die durch einen Bolzen (i) des Hakens fa) so geführt wird, daß der Ausheber eine Schwingbewegung in senkrechter Ebene ausführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940857C (de) * 1949-10-28 1956-03-29 Rabewerk Kupplungsvorrichtung an Schleppern fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete mit einer Tragachse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940857C (de) * 1949-10-28 1956-03-29 Rabewerk Kupplungsvorrichtung an Schleppern fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete mit einer Tragachse

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