DE223199C - - Google Patents
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- DE223199C DE223199C DENDAT223199D DE223199DA DE223199C DE 223199 C DE223199 C DE 223199C DE NDAT223199 D DENDAT223199 D DE NDAT223199D DE 223199D A DE223199D A DE 223199DA DE 223199 C DE223199 C DE 223199C
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- 239000010813 municipal solid waste Substances 0.000 claims description 43
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
- B65F3/02—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
- B65F3/12—Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuse-Collection Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- «M 223199 -KLASSE
81 d. GRUPPE
MAX WEIGEL in PLAUEN i.V.
Müllwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1909 ab.
Die Erfindung betrifft einen Müllwagen, bei
dem die Müllkasten auf entsprechend große Öffnungen der Wagendecke gesetzt und der
Müllwagen- und Müllkastenschieber zwangläufig miteinander gekuppelt werden.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß oberhalb der Wagendecke ein
endloses Zugmittel vorgesehen ist, an dem ösen angebracht sind, die sich .über ösen der
ίο Müllwagenschieber befinden, so daß beim Aufsetzen von Müllkasten auf die Öffnungen der
Wagendecke zwei an dem Müllkastenschieber befindliche Haken in die ösen eingreifen und
dadurch die Müllwagen- und Müllkastenschieber miteinander kuppeln, wobei nur diejenigen
Müllwagenöffnungen freigegeben werden, auf die ein Müllkasten aufgesetzt ist.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform,
und zwar stellen dar:
Fig. ι einen Müllwagen in Seitenansicht,
Fig. 2 die Rückansicht,
Fig. 3 einen geeigneten Müllkasten in der Seitenansicht und
Fig. 4 eine Einzelheit in schaubildlicher Ansicht.
Die Decke des Wagenkastens 1 des Müllwagens ist mit mehreren Öffnungen 28 versehen,
die dem Querschnitt der Müllkasten entsprechen. Der untere Teil des Wagenkastens
ι ist trichterförmig ausgebildet, so daß er leicht entleert werden kann.
Durch die ganze Länge des Wagenkastens
ist eine hohle Welle 2 geführt, innerhalb deren eine Welle 12 angeordnet ist. Auf den an
den Stirnseiten des Wagenkastens heraustretenden Enden der Welle 2 ist je ein Hebel 3
aufgekeilt, der durch ein Zahnradgetriebe umgelegt werden kann, wobei er gleichzeitig
seine Länge verändert. Dies hat den Zweck, daß die durch die Hebel 3 getragenen -Müllkasten
bequem sowohl auf den Müllwagen gesetzt als auch von diesem wieder herabgenommen
werden können.
Zu diesem Zwecke greift in ein Zahnrad 6, das am Hebel 3 festsitzt, ein Zahnrad 4, dessen
Welle eine Kurbel 5 (Fig. 1) trägt. Durch diese beiden Zahnräder erfolgt die Seitwärtsbewegung
des Hebels 3. Ein anderes Zahnrad, das mit dem Zahnrad 4 festgekuppelt ist, greift in ein Zahnrad 7 ein, das auf der
Welle 12 sitzt. Mit dem Zahnrad 7 ist ein kleines Zahnrad 8 fest verbunden, das in ein
Zahnrad 9 eingreift. Dieses kämmt mit einem Zahnrad 10. Das Zahnrad 8 bewirkt also die
Drehung der beiden Zahnräder 9 und 10, die in eine in dem Hebel 3 verschiebbare Doppelzahnstange
11 eingreifen, deren freie Enden durch eine die Müllkasten tragende Stange 13
verbunden sind. Auf diese Weise wird es erreicht, daß bei der Drehung der Kurbel 5 die
Hebel 3 sich seitwärts umlegen und infolge ihrer ausziehbaren Bauart ihre Länge sich
ändert. Die Fig. 2 zeigt durch punktierte Linien die Bewegung der Hebel 3.
Auf der Stange 13 sind gelenkartige Arme 14 zur Hebung der Müllkasten 15 angebracht.
Die Anhängung der Müllkasten an der Stange 13 erfolgt mittels Haken 16.
Die Einfüllöffnungen an der Wagenkastendecke sind mittels Schieber 21 verschlossen,
deren Öffnung mittels einer Kurbel 17 erfolgt,
sobald die Müllkasten aufgesetzt sind. Zu diesem Zwecke ist die Kurbelwelle 18 mit
Seilrollen ig versehen, um welche die Drahtseile 20 geführt sind. In diesen sind nahe
der Wägenkastenöffnungen ösen 22 (Fig. 4) angebracht, unter denen entsprechende Ösen
23 der Verschlußschieber 21 sich befinden, wenn diese in der Schließstellung sind. Der
Boden der Müllkasten 15 ist als Schieber 31 ausgebildet, an dem Haken 32 vorgesehen
sind, die beim Aufsetzen der Müllkasten auf die Wagenöffnungen in die ösen 23 der Verschlußschieber
21 der Wagenkastenöffnungen und in die ösen 22 des Drahtseiles 20 eingreifen.
Die Haken 32 der Müllkasten 15 dienen also als Verbindungsmittel des ausziehbaren
Bodens 31 des Müllkastens mit dem Verschlußschieber 21 der Wägenkastenöffnungen und dem Drahtseile 20.
Durch Drehen der Kurbel 17 erfolgt eine
Verschiebung des Drahtseiles 20, wodurch die Bodenschieber 31 der Müllkasten und die Verschlußschieber
21 der Wagenkastenöffnungen geöffnet werden. Das Müll kann nun ohne
weiteres aus den Müllkasten 15 in den Wagenkasten ι gelangen.
Werden nur einige Wagenkastenöffnungen mit Müllkasten bedeckt, so können nur diejenigen
Verschlußschieber 21 des Wagenkastens 1 geöffnet werden, auf die ein Müllkasten gesetzt
ist.
Die Entleerung des Mülls aus dem Wagen erfolgt ebenfalls mittels einer Kurbel, die auf
der Welle eines Zahnrades 29 (Fig. 1) befestigt ist. Dieses Zahnrad greift in ein Zahnrad 24
ein, an dem ein Kegelrad 25 befestigt ist,
welches in ein anderes Kegelrad eingreift. Dessen Welle und damit die auf ihr befestigten
Rollen 26 werden also gedreht. Um diese Rollen und um Rollen, die auf einer auf der
anderen Wagenseite gelagerten Welle befestigt sind, sind Drahtseile 27 gelegt, die mit den
am Wagenkastenboden vorgesehenen Schiebern verbunden sind. Bei Drehung der Rollen 26
werden daher die Wagenbodenschieber geöffnet oder geschlossen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Müllwagen, bei dem die Müllkasten auf entsprechend große öffnungen der Wagendecke gesetzt und der Müllwagen- und Müllkastenschieber zwangläufig miteinander gekuppelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Wagen decke ein endloses Zugmittel (20) vorgesehen ist, an dem ösen (22) angebracht sind, die sich über ösen (23) der Müllwagerischieber (21) befinden, so daß beim Aufsetzen von Müllkasten (15) auf die Öffnungen der Wagendecke zwei an den Müllkastenschiebern (31) befindliche Haken (32) in die Ösen (22 und 23) eingreifen und dadurch die Müllwagen- und Müllkastenschieber miteinander kuppeln, wobei nur diejenigen Müllwagenöffnungen freigegeben werden, auf die ein 65' Müllkasten aufgesetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223199C true DE223199C (de) |
Family
ID=484037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223199D Active DE223199C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223199C (de) |
-
0
- DE DENDAT223199D patent/DE223199C/de active Active
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