DE179587C - - Google Patents

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DE179587C
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DE
Germany
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baskets
water bath
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water
basket
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DENDAT179587D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/20Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ml 79587 KLASSE 6d. GRUPPE
ANDERS ANDERSEN PINDSTOFTE ' in FREDERIKSBERG b. KOPENHAGEN.
bewegt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flaschenpasteurisierapparat der bekannten1 Art mit drei Abteilungen, von denen die eine zur allmählichen Erwärmung des eingesetzten Flaschengutes, die andere zur Erhitzung der Flaschen auf die eigentliche Pasteurisiertemperatur mittels einer Wärmezuleitung zu dieser Abteilung (z. B. -durch Anordnung
. von einem oder mehreren Dampf verteilern),
ίο und die dritte zum Abkühlen des pasteurisierten Flaschengutes mittels eines Kühlmittels (z. B. durch Überrieseln mit kaltem Wasser) dient. Durch diese drei Abteilungen wird das Flaschengut bewegt, und die vor-
.15 liegende Erfindung bezweckt, durch eine absatzweise, ' aber gleichzeitige Verschiebung der Wagenkörbe mit dem Flaschengut in allen drei Abteilungen, in Verbindung mit einer besonderen Anordnung der in der Bewegungsrichtung liegenden Wände der Körbe einen Umlauf des Wassers herbeizuführen, um dadurch eine zweckdienliche Mischung der verschieden erwärmten Schichten und infolgedessen eine gleiche Temperatur an gleichbedeutenden Stellen im Apparat zu er-• zielen. Dabei ist der Boden in der mittleren Abteilung, welche zum Erhitzen der Flaschen auf die Pasteurisiertemperatur dient, so versenkt, daß die Temperatur in dieser ganzen Abteilung infolge des Ungehinderten Temperäturausgleiches längs der Unterseite des Korbes im wesentlichen dieselbe ist.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform des Apparates, von der Seite gesehen, nach Entfernung eines Teiles der Seitenwand; Fig. 2 ist eine Oberansicht.
Der Pasteurisierapparat, α ist bei der in Fig. ι und 2 gezeigten Ausführungsform in drei Räume b, c und d geteilt, die nicht miteinander in Verbindung stehen.
Die Flaschen werden auf bekannte Weise in geflochtene Körbe gestellt, die in auf Schienen verschiebbare Wagen eingesetzt werden.
Jeder Flaschenkorb ist mit einer oder mehreren, dicht gegen die Seitenwände der Räume liegenden Platten versehen, von denen wechselweise vom Boden des .Wasserbades bis etwas- über die Mitte der Endwand die Platten h und von der Oberkante des Korbes bis fast zur Unterkante des Wagenkorbes die Platten g ausgehen.
Quer über der Mitte der drei Räume ist eine Welle i angebracht, die an dem einen Ende mit einem Handrad k versehen ist und drei Kettenwalzen I trägt, eine für jeden Raum b, c und d. An jeder Walze I ist das eine Ende einer Kette m befestigt, während das andere Ende an einem Bügel η sitzt, der mit Haken um die Querstange p des zuletzt eingesetzten Korbes in jedem Raum greift, so daß die Kette in dem mittleren Raum c in entgegengesetzte Richtung zu den Ketten in den zwei anderen Räumen bewegt werden kann.
Der Raum c ist etwas tiefer als die zwei anderen Räume, so daß in ihm ein freier Umlauf des Wassers längs unter den Körben hinweg ermöglicht wird.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Das frische zu pasteurisierende Flaschengut wird bei A in das etwas erwärmte Wasser des Raumes b eingesetzt. Die eingesetzten FlaschenkÖrbe werden nach und
ίο nach durch Umdrehen des Handrades k im Raum vorwärts transportiert, indem sich die Kette m auf die Walze / aufrollt, bis jeder Korb um eine Korbbreite vorgeschoben ist, wonach der Bügel η zurückgezogen wird, so daß seine Haken um die Querstange p des neu eingesetzten Korbwagens greifen, während ein anderer Korbwagen mit Flaschen am entgegengesetzten Ende des Raumes herausgenommen und in den Raum c hinübergehoben wird. Gleichzeitig findet ein Verschieben der Körbe in den beiden anderen Räumen statt, und die Ketten, in diesen Räumen werden danach ebenfalls zurückgezogen, bis die entsprechenden Bügel um die Querstangen der in diese Räume neu eingesetzten Körbe greifen, während ein Korbwagen e mit einem fertig pasteurisierten Korb Flaschen bei B herausgenommen wird.
Durch die oben genannten Endplatten g und h an den Wagenkörben f wird das Wasser gezwungen, sich bei der Verschiebung der Körbe bald in aufwärts gehendem, bald in abwärts gehendem Strom zwischen dem eingesetzten Flaschengut zu bewegen, wodurch eine gleichmäßige Temperatur in den Wasserschichten innerhalb der verschiedenen Stellen des Apparates erzielt wird.
Im mittleren Teil des Apparates wird, wie oben angegeben, zugleich ein Temperaturausgleich durch den unter den Flaschenkörben gehenden Strom stattfinden, so daß die Pasteurisiertemperatur für mehrere Körbe auf einmal erreicht und beibehalten werden kann.
Mit dem beschriebenen Apparat werden besonders folgende Vorteile erzielt:
1. Das Wasserbad kann innerhalb aller Stellen im Apparat auf vollständig gleicher Temperatur gehalten werden.
2. Die Anordnung des vertieften Bodens ergibt einen Raum . unter dem· Flaschengut zum Anbringen der die Wärme zuführenden Elemente und - zum Mischen des heißesten Bades.
3. Das Wasserbad wird durch Wände in Räume geteilt, die nur da eine Mischung des Wasserbades zulassen, wo solches wünschenswert ist.
4. Eine leichte Handhabung der Korbwagen, was viel Arbeitskraft erspart.
5. Die Temperatur der heißesten Abteilung bleibt durch den Umlauf zwischen den übrigen Teilen des Apparates ungestört.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Flaschenpasteurisierapparat mit beweglichen, mit durchlöchertem Boden ausgestatteten Wagenkörben, dadurch, gekennzeichnet, daß die in einem Abstand
. aufeinander folgenden Körbe mit Wänden versehen sind, die sich in der Bewegungsrichtung abwechselnd von wenig unterhalb der Oberfläche des Wasserbades bis zum Boden desselben und von den etwas über dem Boden des Wasserbades liegenden Böden der Körbe bis über die Oberfläche des Wasserbades erstrecken, so daß das Wasser bei der horizontalen Bewegung der Körbe dieser Bewegung entgegengesetzt, und zwar in der Weise strömen muß, daß es von oben nach unten durch jeden Korb hindurchsinkt, zwischen je zwei Körben wieder aufsteigt und dann jedesmal in den nächsten Korb übertritt.
2. Ausführungsform des unter 1. genannten Flaschenpasteurisierapparates mit drei nebeneinander angeordneten Abteilungen, von denen die eine Abteilung zum Vorwärmen, die mittlere zum Pasteurisieren und die dritte zum Abkühlen des durch die Abteilungen nacheinander in Wagenkörben hindurchgeführten Flaschengutes dient, dadurch gekennzeichnet, daß die absatzweise Bewegung der Wagenkörbe durch die Abteilungen mittels einer sich über die gesamte Breite der drei Abteilungen erstreckenden Welle (i) geschieht, durch deren Drehung in jeder Abteilung eine an je einem Wagenkorb befestigte Kette (m) in der Bewegungs-
■ richtung des Flaschengutes aufgerollt wird.
3. Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Abteilung des Wasserbades ein wenig tiefer ist als die übrigen Abteilungen, so daß außer dem wechselweise auf- und abwärts gerichteten Umlauf des Wassers durch die Körbe zugleich ein freier Umlauf des Wassers längs der Unterseite der Körbe stattfindet, und dadurch die Gleichmäßigkeit der Temperatur in diesem Teil des Wasserbades in höherem Maße gesichert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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