DE16964C - Mehrschariger Pflug mit drei Rädern - Google Patents

Mehrschariger Pflug mit drei Rädern

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DE16964C
DE16964C DENDAT16964D DE16964DA DE16964C DE 16964 C DE16964 C DE 16964C DE NDAT16964 D DENDAT16964 D DE NDAT16964D DE 16964D A DE16964D A DE 16964DA DE 16964 C DE16964 C DE 16964C
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DE
Germany
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wheels
lever
wheel
plow
blade
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Application number
DENDAT16964D
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English (en)
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F. WÖHLERT'sche MASCHINENBAUANSTALT UND EISENGIESSEREI AKTIEN-GESELLSCHAFT in Berlin
Publication of DE16964C publication Critical patent/DE16964C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/06Animal-drawn ploughs without alternating possibility, i.e. incapable of making an adjacent furrow on return journey, i.e. conventional ploughing
    • A01B3/14Frame ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirtschaftliche Geräthe.
Rflehrschariger Pflug mit drei Rädern.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1881 ab.
Die zwei-, drei- und mehrscharigen Pflüge ruhten bisher, aufser auf dem vorderen Furchenrad, auf zwei weiteren Rädern, welche gemeinsam auf einer doppelt gekröpften Achse steckten. Diese Achse wurde durch einen mit ihr fest verbundenen Hebel gedreht, wodurch, die Räder, der verlangten Furchentiefe entsprechend, gehoben bezw. der Pflug gesenkt wurde. Das Vorderrad, welches gewöhnlich in der letzten Furche der vorigen Fahre geht, mufste beim Anfurchen, wenn also noch keine solche Furche vorhanden war, durch Stellkloben mit Schraube höher gestellt werden, konnte also nicht während des Pflügens, ohne anzuhalten, gestellt werden. Das rechte Hinterrad ging beim Pflügen auf dem losen Boden und drückte sich in denselben ein.
Fig. ι und 2 stellen einen dreischarigen Pflug dar, bei welchem die Hinterräder sowohl gegen einander, als auch gegen das Vorderrad gestellt werden können.
Mit dem Hebel α ist die gekröpfte Achse b, auf welcher sich das rechte Hinterrad c dreht, fest verbunden, und es wird dieser Hebel an dem gezahnten Stellbogen d vermittelst einer federnden Klinke eingestellt. Der Hebel α ist über seinen Drehpunkt hinaus verlängert und am Ende dieser Verlängerung mit mehreren Löchern versehen, in welche die Zugstange e eingehängt wird, welche am anderen Ende mit dem Hebelarm / der Vorderachse g verbunden ist. Diese Vorderachse trägt am rechten Ende die Radstelze h des Vorder- oder Furchenrades, und zwar in der Weise, dafs diese Stelze in dem Stellkloben i höher oder tiefer geschoben werden kann.
Ein zweiter Hebel (Winkelhebel) k trägt auf seinem kurzen Schenkel eine Achse mit dem Landrad /, und kann sowohl für sich allein, als auch gleichzeitig mit dem Hebel α bewegt werden. Im ersten Falle wird der Hebel k an dem Stellbogen m entlang geführt und nach der Verstellung in diesen eingestellt; im zweiten Falle wird der Hebel α und mit demselben zugleich der Hebel k bewegt.
Durch diese Verbesserung ist der Pflüger in Stand gesetzt, den Pflug durch nur eine Bewegung sowohl ganz aus dem Boden zu heben, als auch das Furchenrad gegen das Landrad beliebig zu verstellen, und drittens das rechte Fahrrad unabhängig von den beiden anderen Rädern beim Pflügen so hoch zu heben, dafs dasselbe auf dem gepflügten Lande nicht eindrückt,
Um zu vermeiden, dafs die Pflanzentheile an den Griessäulen der Pflüge oder an den Scharfüfsen der Cultivatoren, Grubber und anderen Bodenbearbeitungsgeräthen hängen bleiben, sind diese Theile mit einem Abstreicher r in der aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Form versehen, wodurch die an diesen Theilen sich aufwärts schiebenden Pflanzentheile zur Seite abgestreift werden.

Claims (2)

  1. Pa ten τ-An s ρ Rü c he:
    An mehrscharigen Pflügen mit drei Rädern der Winkelhebel k, auf dessen einem Schenkel das Landrad sitzt, und der am Hebel α befestigte Stellbogen 'm in Verbindung mit der Zugstange e, den Hebeln / h und Achsen b g, durch welche Einrichtung sowohl das Landrad allein, als auch alle drei Räder gemeinschaftlich gestellt bezw. die Schare aus dem Boden gehoben werden können.
  2. 2. An mehrscharigen Pflügen mit drei Rädern Abweiser r am Sech, aus spiralähnlich gebogenen Schienen in streichbrettartiger Form hergestellt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT16964D Mehrschariger Pflug mit drei Rädern Active DE16964C (de)

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