DE432604C - Wendepflug mit Untergrundlockerer - Google Patents
Wendepflug mit UntergrundlockererInfo
- Publication number
- DE432604C DE432604C DESCH75399D DESC075399D DE432604C DE 432604 C DE432604 C DE 432604C DE SCH75399 D DESCH75399 D DE SCH75399D DE SC075399 D DESC075399 D DE SC075399D DE 432604 C DE432604 C DE 432604C
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- DE
- Germany
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- subsoiler
- plow
- bracket
- reversible plow
- known manner
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B13/00—Ploughs or like machines for special purposes
- A01B13/08—Ploughs or like machines for special purposes for working subsoil
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. AU G U ST 1926
10. AU G U ST 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JV£ 432604 KLASSE
45 a GRUPPE
(Sch 7S399
Josef Schmidt in Freienohl i. Westf.
Wendepflug mit Untergrundlockerer.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wendepflug mit Untergrundlockerer. Während
die Verbindung von: Pflug und Untergrundlockerer bei den sogenannten Beetpflügen
keine technischen Schwierigkeiten bereitete, ist es wegen der Eigenart der Wendepflüge bislang nur gelungen, einen
Untergrundlockerer vor den Pflugkörpern anzuordnen, der dann natürlich nicht in der
Bahn der aufzunehmenden Furche, sondern
in der vorhergehenden arbeiten muß. Eine derartige Einrichtung kann keine Anwendung
beim Fertigmachen eines Kartoffelfeldes finden, wobei bekanntlich die Kartoffeln unmittelbar
hinter dem Pfluge in die Furche eingeworfen und von dem nächsten Furchenstreifen
überdeckt werden sollen. Da muß dann die Untergrundlockerung in der neuen Furche schon λόγ dem Einwerfen der Kar-ίο
toffeln stattgefunden haben.
Erfindungsgemäß wird diesen Anforderungen dadurch genügt, daß die Untergrundlockerer hinter den Pflugkörpern auf dem
Grindel angeordnet sind, die in bekannter Weise von dem Grindel nach rechts und links
gesteuert und vom Sterz ohne besonderen Handgriff in der Arbeitsstellung festgehalten
werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Schaubild dargestellt.
Wie aus diesem ersichtlich ist, ist die Vorderkarre weggelassen und die Darstellung
auf den eigentlichen Pflug beschränkt worden. Der Grindel α ist in bekannter Weise
mit einem achsial gerichteten Zapfen im Vorderkarren drehbar gelagert. Er trägt in
bekannter Weise auf derselben Seite die übereinandergelegten Pflugkörper b und Z)1.
Mit dem Grindel ist ferner ein gewinkelter Arm c verbunden, der an dem dem Grindel
parallelen Arm ein Halslager d trägt, in welchem mittels eines Zapfens ein Bügel e lose
drehbar gelagert ist. Der .Bügel trägt quer zürn Drehzapfen einen Bolzen, der an den
beiden Seiten in zwei Klemmbacken/ ausmündet. In letzteren sind die Federzähne g
eingebettet. Letztere sind, was hier gleich bemerkt werden soll, dicht nebeneinander
gestellt und wirken nur auf eine Furche ein, sie könnten auch durch nur einen breiteren
Federzahn ersetzt werden. In dem Bügel e ist auf dem Bolzen ein Stellhebel h fest aufgekeilt,
der mittels Sperrklinke in. einem Zahnbogen k festgestellt werden kann. An
der Schwenkbewegung des Stellhebels nehmen natürlich die Federzähne g teil, die sonach
auf die erforderliche Bodentiefe eingeschwenkt oder vom Boden aufgehoben werden können. Der Winkelarm c wird noch
durch einen besonderen Bügel I gestützt und versteift, wobei die Wangen des Bügels den
Steg des Winkelarmes c umfassen. Der Grindel mündet rückwärts in bekannter
Weise in einen Zapfen m, um welchen der Sterz η drehbar gelagert ist. Letzterer wird
in bekannter Weise von einem doppelarmigen, geschlitzten und geschweiften Griffbügel
0 umfaßt, welcher in Pfeilrichtung schwenkbar ist und in bekannter Weise dazu dient, die verlängerte Sohlenschiene p mit
dem Sterz zu kuppeln, d. h. die Pflugkörper mit dem Sterz starr zu verbinden. Der Sterz
wird etwas oberhalb der Lagerung von einer doppelarmigen Gabel q umgriffen, deren
vorm Sterz liegender Arm aus der Zeichnung nur ersichtlich ist und die ebenfalls in ein
Halslager r ausmündet, an welches ein Lenker ί angeschlossen ist. Dieser ist am anderen
Ende mit einer Schiene t gelenkig verbunden, die an dem Bügel e starr angeschlossen
ist.
Wie aus der Darstellung ersichtlich ist, liegen die Federzähne g seitwärts von der
Gabel q, und zwar in der Furche, welche unmittelbar vorher von dem Pflugkörper aufgeworfen
wurde. Beim Wenden des Pfluges, wobei in bekannter Weise der Bügel 0 gegen
den Sterz hin zurückgesthwenkt wird, walzen sich die Pflugkörper in bekannter Weise
über die Riester. Dadurch kommt die gesamte Einrichtung, welche auf der Zeichnung
rechts vom Beschauer liegt, nunmehr links zu liegen. Vermöge der Gabel q und des
Lenkers ί bleibt hierbei die \^orrichtung,
welche die Federzähne g trägt in der parallelen
Stellung erhalten. Wird hiernach durch Zurückschwenken des Bügels 0 der Pflugkörper
mit dem Sterz gekuppelt, so wird hiermit gleichzeitig, ohne daß ein besonderer Handgriff notwendig wäre, auch der Unter- go
grundlockerer festgestellt.
Claims (2)
1. Wendepflug mit Untergrundlockerer, dadurch gekennzeichnet, daß der Untergrundlockerer
(g) hinter dem Pflugkörper an einem lose drehbaren Bügel (e)
angeordnet ist, der mit dem Sterz (n) durch eine Gabel (q) und einem Lenker
(s) verbunden ist, so daß der Untergrundlockerer ohne weiteres durch den Sterz
selbst in jeder Stellung festgehalten wird.
2. Wendepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Untergrundlockerer
tragende Bügel (e) von einer parallel zum Grindel angeordneten Winkelschiene (c), und zwar von einem
Halslager (d) derselben, drehbar getragen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH75399D DE432604C (de) | 1925-09-15 | 1925-09-15 | Wendepflug mit Untergrundlockerer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH75399D DE432604C (de) | 1925-09-15 | 1925-09-15 | Wendepflug mit Untergrundlockerer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE432604C true DE432604C (de) | 1926-08-10 |
Family
ID=7441140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH75399D Expired DE432604C (de) | 1925-09-15 | 1925-09-15 | Wendepflug mit Untergrundlockerer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE432604C (de) |
-
1925
- 1925-09-15 DE DESCH75399D patent/DE432604C/de not_active Expired
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