DE460772C - Zugvorrichtung fuer Landmaschinen u. dgl. - Google Patents
Zugvorrichtung fuer Landmaschinen u. dgl.Info
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- DE460772C DE460772C DEG67950D DEG0067950D DE460772C DE 460772 C DE460772 C DE 460772C DE G67950 D DEG67950 D DE G67950D DE G0067950 D DEG0067950 D DE G0067950D DE 460772 C DE460772 C DE 460772C
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- Germany
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- drawbar
- agricultural machinery
- pulling device
- angle lever
- pulling
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D75/00—Accessories for harvesters or mowers
- A01D75/28—Control mechanisms for harvesters or mowers when moving on slopes; Devices preventing lateral pull
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
Es sind bereits Zugvorrichtungen für Landmaschinen bekannt, bei welchen das Zugscheit
mittels eines Winkelhebels nebst Einstellbogen seitlich verschoben werden kann,
um bei einseitig stärkerer Belastung der Zugtiere die gerade Fahrbahn beibehalten zu können.
Diesen Vorrichtungen gegenüber unterscheidet sich die Erfindung dadurch vorteil·
ίο haft, daß der Winkelhebel mit dem angelenkten
Zugscheit um einen festen Drehpunkt auf der Deichsel schwenkbar und in 'einem auf
der Deichsel starr befestigten Stellbogen feststellbar angeordnet ist. Dies hat den Vorteil,
daß der Anlenkungspunkt des Zug'scheits am
Winkelhebel beliebig zur< Deichsel geregelt
bzw. eingestellt werden kann, um die Zugwirkung an der Deichsel zur Erreichung einer
geraden Fahrbahn günstig beeinflussen zu können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; es zeigen:
Abb. ι eine Draufsicht auf die bekannte Zugvorrichtung für eine Mähmaschine und
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Zugvorrichtung gemäß der Erfindung.
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, ist das Zugscheit α auf der Deichsel & um den Bolzene
■ drehbar befestigt, an dessen' Enden die kleinen Zugscheite d und d1 für die 'Zugtiere in
bekannter Weise eingehakt werden. Beim Mähen finden nun die Messer des Masichinentischesß
Widerstand, so daß der Maschinentisch in Pfeilrichtung .A nach rechts herumgeschwenkt
wird, welcher Biewegung die Deichsel in PfeilrichtungA1 folgen muß. Die
Zugrichtung der Tiere geht nun in die Linie. B über, welche sich .ohne BeeinfLussung1
der Zugtiere immer weiter um den Punkt c in Richtung A1 dreht. Um dieses zu verhindern
und eine möglichst gerade Richtung beibehalten zu können, muß der· Führer die Tiere entgegengesetzt der Richtung .A1 lenken,
so daß das am Zugscheit d angeschirrte Tier von der Deichsel & hinwegzieht, während
das am Zugscheit dx befindliche Tier auf die Deichsel b ständig zu drängen muß. Die Zugrichtung
muß also ständig korrigiert werden, wobei das am Zugscheitii befindliche Tier
die größere Arbeit leisten muß, weil das andere, also das rechte Tier beim Hinüberdrängen
mehr oder weniger durch die Deichsel behindert wird.
In Abb. 2 ist erfindungsgemäß der aus den Schenkeln/ und Z1 bestehende Winkelhebel
mit dem Ende des Schenkels/ drehbar um den Bolzeng1 auf der Deichselb1 befestigt, so
daß der Winkelhebel um diesen Bolzen g schwingen kann. Radial zum Ende des
Schenkels/1 ist auf der Deichsel&1 der mit
Löchern/ versehene StellbogenA befestigt, in
welchem das Ende des Schenkels f1 mittels Bolzen k benebig eingestellt werden kann. Im
Scheitelpunkt beider Schenkel /, f1 ist das Zugseheit a1 um den Bolzen I drehbar befestigt.
Beim Mähen der Maschine liegt nun durch Verlegung' des Anlerikungspunktes I für das
Zu'gscheitß1 die 'Zugrichtung der Tiere in
Linie C, welche durch, den am Maschinentische1
auftretenden Widerstand ausgeglichen wird, so daß die Zugtiere parallel zur Deichsel
b1 in Pfeilrichtung D geradeaus laufen.
Entsprechend dem am Maschinentisch auftretenden Widerstand ■ kann nun der Anlenkungspunkt
I zur Deichsel &1 beliebig verlegt
werden, indem der Winkelhebel/,Z1 um den Bolzen g gedreht und mittels Bolzen k in
einem der Löcher i das StellbogensA eingestellt
wird.
Durch bekannte Trieb- und Feststellmittel kann diese Verlegung des Anlenkungspunktes I
auch vom Führersitz m aus bewirkt werden. Diese Erfindung bietet somit die großen
Vorteile, daß einerseits die Zugtiere ständig gleichmäßig belastet werden, während anderseits
'diesie ohne festen Zügel die Maschine geradeaus
ziehen, da deren Widerstand an den Messern ausgeglichen wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zugvorrichtung für Landmaschinen u. dgl., bei welcher das Zugseheit mittels eines Winkelhebels nebst EinstelLbogen seitlich verschoben werden kann, dadurch gekennzeichniet, daß der Winkelhebel (/, Z1) 'mit dem angelenkten Zugseheit um einen festen Drehpunkt (g·) auf der Deichsel schwenkbar und in einem auf der Deichsel starr befestigten Stellbogen (Ji) in bekannter Weise feststellbar angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG67950D DE460772C (de) | Zugvorrichtung fuer Landmaschinen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG67950D DE460772C (de) | Zugvorrichtung fuer Landmaschinen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE460772C true DE460772C (de) | 1928-06-05 |
Family
ID=7134305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG67950D Expired DE460772C (de) | Zugvorrichtung fuer Landmaschinen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE460772C (de) |
-
0
- DE DEG67950D patent/DE460772C/de not_active Expired
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