DE406277C - Federzahngeraet - Google Patents

Federzahngeraet

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DE406277C
DE406277C DEC34231D DEC0034231D DE406277C DE 406277 C DE406277 C DE 406277C DE C34231 D DEC34231 D DE C34231D DE C0034231 D DEC0034231 D DE C0034231D DE 406277 C DE406277 C DE 406277C
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Germany
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DEC34231D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00Other machines for working soil
    • A01B35/20Tools; Details
    • A01B35/22Non-rotating tools; Resilient or flexible mounting of rigid tools
    • A01B35/225Non-rotating tools; Resilient or flexible mounting of rigid tools the tools being adapted to allow the chisel point to be easily fitted or removed from the shank

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Es ist bereits bekannt, Federzahngeräte mit an dem Arbeitsende der Federzinken abnehmbar und stellbar befestigten, auswechselbaren Werkzeugen zu versehen. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine besondere Ausbildung der Verbindung der Federzinken mit den Arbeitsgeräten, die jederzeit ein Umkippen aus der Arbeitslage in die Ruhelage und umgekehrt gestattet. In der Zeichnung wird die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen Abb. 1 und 2 den Kultivator in der Arbeitsstellung, Abb. 3 denselben nach Abb. 1 in umgelegter Stellung für Leerfahrt, Abb. 4 eine Einzelheit.
Erfindungsgemäß benutzt man die S-förmig gestalteten Stahlfederzinken 1, an deren freies Ende mittels zweier Schrauben eine Platte 2 befestigt ist, die in der Mitte (Stelle 3) rinnenförmig ausgebaucht ist und deren oberes Ende in eine seitwärts und aufwärts gebogene Nase 4 ausläuft. Das Bodenbearbeitungswerkzeug, z. B. eine Messer schar 5 zum Zerschneiden und Herausreißen von Moos oder eine Gabel 6 zum Entfernen von Unkraut, wird mit den Zapfen 7 in das durch die Ausbauchung 3 des Plättchens 2 gebildete Lager drehbarer eingelegt. Das Werkzeug 5 bzw. 6 hat beiderseits der Federzinken 1 Arme, die bis über den Zapfen 7 verlängert und oben unterhalb der Federzinken 1 mittels des Bolzens 8 verbunden sind, so daß diese einen zweiarmigen, um den Zapfen 7 drehbaren Hebel bilden, der sich während der Arbeit mit dem Bolzen 8 von unten gegen die Federzinke 1 stützt, wobei der obere Teil zwischen den Zapfen 7 und 8 gleichzeitig eine Führung bildet, die das Werkzeug gegen ein seitliches Ausspringen sichert.
An den Bolzen 8 ist eine Kulisse 9 drehbar befestigt, die einen Längsschlitz besitzt, der an beiden Enden ausgekerbt ist, wobei der Übergang in die äußere Kerbe abgerundet ist. In die Kulisse 9 greift die Nase 4 ein. Die Kulisse 9 wird durch die Feder 10 nach dem Arbeitsende des Werkzeuges 5 bzw. 6 gezogen.
In der Arbeitsstellung (Abb. 1 und 2) stützt sich das Werkzeug 5 bzw. 6 mittels des Bolzens 8 von unten gegen die Feder-
zinke ι und wird durch die in die am inneren Ende des Kulissenschlitzes befindliche Kerbe eingreifende und durch die Feder io im Eingriff festgehaltene Nase 4 gegen das Kippen gesichert.
Soll das Werkzeug bei der Fahrt zum oder vom Felde umgelegt werden, genügt es, die Kulisse 9 gegen den Zug der Feder 10 so weit auszuschwingen, bis die Nase 4 aus der Kerbe heraustritt und sich gegen die Wand des länglichen Schlitzes der Kulisse 9 legt, worauf das Werkzeug infolge des Zuges der Feder 10 selbsttätig in die Fahrtstellung einspringt (Abb. 3), in welcher Stellung die Nase 4 in die äußere Kerbe der Kulisse 9 einfällt. Es genügt dann bloß ein Druck mit dem Fuß auf das Arbeitsende des Werkzeuges, um dieses aus der eben beschriebenen Lage wieder in die Arbeitsstellung zu bringen, da die Nase 4 aus dem Eingriffe mit dem äußeren Ausschnitt leicht austritt, weil dessen Übergang in den Längsschlitz der Kulisse 9 abgerundet ist.
Die Einrichtung nach der Erfindung besitzt noch den Vorteil, daß die Federzinken zu verschiedenen Feldarbeiten verwendet werden können, z. B. als Wiesenegge zum Zerschneiden und Herausreißen von Moos, zum Beseitigen von Unkraut, Quecke u. dgl., denn das Ackerwerkzeug läßt sich nach Lockerung der beiden Schrauben der Beilagsplatte und nach Abheben dieser Platte leicht auswechseln.

Claims (2)

Patent- Ansprüche:
1. Federzahngerät mit an dem Arbeiteende der Federzinken abnehmbar und verschwenkbar befestigten, auswechselbaren Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Arbeitsenden der Federzinken (1) je eine Platte (2) abnehmbar befestigt ist, deren ausgebogener Mittelteil (3) ein Lager für den Zapfen (7) des Werkzeuges (5, 6) bildet und durch deren Nase (4) der Ausschlag des letzteren begrenzt wird.
2. Federzahngerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagbegrenzung des Werkzeuges (5, 6) durch eine an einem Bolzen (8) an dem oberen Ende des Werkzeuges drehbar befestigte und durch eine Feder (10) beeinflußte Kulisse (9) erfolgt, die einen Längsschlitz hat, der an beiden Enden Einkerbungen besitzt, in welche die Nase (4) der Platte (2) eingreift.
DEC34231D 1923-12-07 1923-12-07 Federzahngeraet Expired DE406277C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC34231D DE406277C (de) 1923-12-07 1923-12-07 Federzahngeraet

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DEC34231D DE406277C (de) 1923-12-07 1923-12-07 Federzahngeraet

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DE406277C true DE406277C (de) 1924-11-21

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ID=7021215

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DEC34231D Expired DE406277C (de) 1923-12-07 1923-12-07 Federzahngeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE406277C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046383B (de) * 1953-03-20 1958-12-11 Kay Otto Andersen Eggenzinke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046383B (de) * 1953-03-20 1958-12-11 Kay Otto Andersen Eggenzinke

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