DE113262C - - Google Patents

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DE113262C
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arm
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coupling half
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DENDAT113262D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/12Friction clutches with an expansible band or coil co-operating with the inner surface of a drum or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 c.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 189g ab.
Diese Reibungskupplung gehört zu jener Art, bei welcher durch Verschiebung einer Muffe auf der Achse ein geschlitzter elastischer Bremsring gegen den inneren Umfang einer auf der Welle sitzenden Scheibe gedrückt und diese durch die Reibung mitgenommen wird. Neu ist an der vorliegenden Ausführung die Einrichtung, durch welche eine stofsfreie Einwirkung sowie eine schnelle Ausrückung möglich wird.
Bei der durch die Zeichnung dargestellten Kupplung ist die eine Kupplungshälfte b auf der Welle α fest aufgekeilt, während die andere Hälfte c mit der in ihrer Nabe befestigten Hülse d lose auf der Welle sitzt. Die Hülse d ruht in besonderen Lagern und ist deren Bohrung etwas gröfser als der Durchmesser der Welle a. Auf der Hülse d ist eine Riemscheibe oder ein Zahnrad aufgekeilt, wodurch nach Einrückung der Kupplung die Kraftübertragung auf die zu betreibenden Maschinen oder Wellenleitungen erfolgt. Die Einrückung der Kupplung geschieht durch die Muffe e, welche in bekannter Weise mittelst Ausrückgabel verschoben werden kann. Die Muffe e hat zwei seitliche, einander gegenüberstehende Zapfen f, an welchen die Zugstangen g angelenkt sind. In dem gegabelten Ansatz h der letzteren sind die Arme i und k gelenkig befestigt; die Arme i greifen mit den anderen Enden an seitlichen Zapfen / eines Querhauptes m an, welches mit einem in seiner Mitte befindlichen Schlitz η auf einer radial zur Wellenmitte laufenden, auf der Innenwand I der Kupplungshälfte c vorspringenden Leiste ο geführt ist. Auf diese Leiste ο ist eine Platte ρ geschraubt, welche das Abheben des Querhauptes von der prismatischen Führung 0 verhindert. Das obere Ende des Querhauptes ist als eine Keilnase q ausgebildet, die zwischen die Enden des Bremsringes r greift bezw. den ' an diesen befestigten Rollen s anliegt. Gegen Drehung ist der Ring r durch die Nasen t gesichert, welche einen an der Nase von c befindlichen Ansatz u umfassen. In seitlichen Warzenansätzen ν dieses Ansatzes u sind die beiden Drehzapfen w gelagert, in deren vorderen Augenansätzen die an h befestigten Arme k geführt sind; auf letztere ist je eine gegen die Teller xy drückende Schraubenfeder ^ aufgeschoben, deren Spannkraft durch Muttern geändert werden kann. Wird also die Muffe e gegen die Kupplung hin verschoben, so wirken die Arme i als Kniehebel, und preist sich die Keilnase q zwischen die an den Enden des Reibungsringes r befindlichen Rollen, wodurch der Ring fest gegen den inneren Umfang des auf der Welle α festsitzenden Kupplungstheiles b gedrückt wird und diesen mitnimmt, so dafs hierdurch die Drehung der Hülse d veranlafst wird. Bei der Vorwärtsbewegung der Muffe e bewirken die Arme k eine geringe Drehung der Zapfen w und verschieben sich die Arme dabei in deren Augen nach unten, so dafs die Federn % zusammengedrückt werden und die Einrückung der Kupplungshälfte c in stofsfreier Weise geschieht, während die Federn bei der Entkupplung die seitliche Verschiebung
der Muffe e und den Rückgang der Keilnase q beschleunigen.
Um beim Entkuppeln die Centrifugalkraft des Ringes r aufzuheben, sind an dem Querhaupt m zwei Kniegelenke / befestigt, die andererseits an den Augen 2 des Ringes r angreifen. Demselben Zwecke dient noch die Anordnung der Federn 3,3, welche auch gleichzeitig die freie Aufhängung des Kupplungsringes bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Reibungskupplung mit elastischem, geschlitztem Bremsringe, der durch einen mittels Kniehebelpaares i k vorgeschobenen Keil gespreizt und gegen den inneren Umfang der einen Kupplungshälfte gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der eine Arm i des Kniehebelpaares an den Keil angeschlossen und der andere Arm k zu einem federnden Buffer ausgebildet ist, so dafs eine elastische stofsfreie Einrückung ermöglicht wird und der Buffer die Entkupplung beschleunigt.
    Ausführungsform der Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs eine auf der Welle verschiebbare Muffe e auf seitlichen Zapfen Gelenkarme g trägt, an die sich Kniehebelpaare ik anschliefsen, von denen je ein Arm i an ein radial auf der einen Kupplungshälfte c verschiebbares, oben zu einer Keilnase q ausgebildetes Querhaupt m angeschlossen ist, während die anderen Arme k der Kniehebel in den Augen drehbarer, in Ansätzen der Kupplungshälfte c gelagerter Zapfen unter Zwischenlegung von Federn % geführt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755626C (de) * 1941-03-06 1952-09-22 Reimers & Maurer O H G Bremsbandreibungskupplung fuer Wellen
DE905912C (de) * 1941-03-05 1954-03-08 Patentverwertung W Reimers G M Ruecktriebsperre
DE1199950B (de) * 1959-03-07 1965-09-02 Kaspar Lochner In beiden Drehrichtungen wirksame Bandbremse oder -kupplung fuer Hebezeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE905912C (de) * 1941-03-05 1954-03-08 Patentverwertung W Reimers G M Ruecktriebsperre
DE755626C (de) * 1941-03-06 1952-09-22 Reimers & Maurer O H G Bremsbandreibungskupplung fuer Wellen
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