DE294459C - - Google Patents

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DE294459C
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DE
Germany
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engagement
claw
disengaged
teeth
clutch
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DENDAT294459D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/02Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
    • F16D11/04Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with clutching members movable only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 294459 KLASSE 47c. GRUPPE
Klauenkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine entgegen Federwirkung durch eine Nockenscheibe ausrückbare Klauenkupplung. Die Erfindung bezweckt, mit Sicherheit zu verhüten, daß die Klauen nach der Ausrückung ungewollt in Eingriff kommen oder sich durch gegenseitiges Anstoßen beschädigen. Zu dem Zweck wird das Ausrücken der Kupplung dadurch bewirkt, daß eine unter Federdruck stehende, den Eingriff der Kupplung anstrebende Muffe zur Entlastung der beweglichen Kupplungshälfte' zunächst und sodann letztere selbst verschoben wird, wobei ein Klaueneingriff im ausgerückten Zustand durch ein an der beweglichen Kupplungshälfte sitzendes Gleitröllchen o. dgl. verhindert wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer derartigen Klauenkupplung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Gesamtansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 die Ausrückstellung, Fig. 3 die Einrückstellung der Klauen.
α ist das lose auf der Welle b laufende Triebrad, mit welchem die eine, nämlich die unverschiebbare Kupplungshälfte c fest verbunden ist. Die andere Kupplungshälfte d gleitet mit Nut und Feder auf der Welle b und steht durch einen Querkeil e und eine in der Mittelbohrung der Welle liegende Stange f mit der Nockenscheibe g in Verbindung, deren schräges Segment h an einem Bolzen i aufläuft, wenn die Kupplung ausgerückt werden soll. Beim Einrücken wird der Bolzen i von dem Segment zurückgezogen.
Auf einer Fortsetzung der Welle b liegt hinter der verschiebbaren Kupplungshälfte d eine auf dem Fortsatz gleichfalls verschiebbare Muffe k mit einem vorstehenden Bundring, auf welchen sich die Einrückfeder I aufstützt. Die Muffe k ist ebenfalls mit der Stange f, und zwar durch den Querkeil m verbunden. Die Abstände sind nun so gewählt, daß beim Ausrücken der Kupplung infolge Auflaufens des Segmentes h an dem Bolzen i zunächst die Muffe k die Feder I zusammendrückt, während dann erst oder auch schon nach Beginn, dieses Zusammendrückens durch den Keil β die Kupplungshälfte d verschoben wird, bis die Zähne außer Eingriff sind. Diese Stellung ist in Fig. 1 wiedergegeben. Nach dem Ausrücken hat nun die Kupplungshälfte d auf ihrer Welle ein geringes achsiales Spiel und kann sich den Zähnen der Gegenkupplung bis zur Berührung nähern. Um nun unter allen Umständen ein ungewolltes Eingreifen der Zähne zu verhüten, ist an einem der Zähne der Kupplungshälfte d eine kleine Rolle η angebracht, die um wenige Millimeter vor der Klauenebene steht. Infolgedessen kann nur die Rolle bei dem ziemlich schnellen Umlauf der Gegenzähne c mit deren Oberfläche in Berührung kommen, während die Zähne selbst um den Vorsprung der Rolle voneinander fernbleiben.
An Stelle der Rolle könnte auch ein glei-
tender Vorsprung benutzt werden, doch ist naturgemäß die Rolle vorzuziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Entgegen Federwirkung durch eine Nokkenscheibe ausrückbare Klauenkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einrückfeder (I) stützende bewegliche Muffe (k) zur Entlastung der beweglichen Kupplungshälfte zunächst und sodann letztere selbst verschoben wird, wobei ein Klaueneingriff im ausgerückten Zustande durch ein an der beweglichen Kupplungshälfte sitzendes Gleitröllchen o. dgl. verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT294459D Active DE294459C (de)

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DE (1) DE294459C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144976B (de) * 1959-12-24 1963-03-07 Erich Rink Klauenkupplung mit zwei im Lauf ein- und ausrueckbaren Kupplungshaelften

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144976B (de) * 1959-12-24 1963-03-07 Erich Rink Klauenkupplung mit zwei im Lauf ein- und ausrueckbaren Kupplungshaelften

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