DE227879C - - Google Patents

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DE227879C
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coupling
shaft
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spring
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
    • F16D43/21Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure with friction members
    • F16D43/213Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure with friction members with axially applied torque-limiting friction surfaces
    • F16D43/218Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure with friction members with axially applied torque-limiting friction surfaces with conical friction surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- JVl 227879 KLASSE 47c. GRUPPE
LOUIS BADOIS in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. September 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember igoo auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 23. September 1907 anerkannt.
die Priorität
Vorliegende Erfindung betrifft eine Reibungskupplung und besteht im wesentlichen darin, daß diese Kupplung so eingerichtet ist, daß sie eine die Entkupplung bewirkende Gegenwirkung selbsttätig hervorruft. Diese Gegenwirkung hat zur Folge, daß die von der treibenden Welle auf die getriebene, einen Widerstand darbietende Welle übertragene Kraft vermindert, ja sogar vernichtet wird, wenn der von der getriebenen Welle dargebotene Widerstand größer als die übertragene Betriebskraft ist; wenn dagegen dieser Widerstand kleiner als letztere ist, so nimmt die Umlaufsgeschwindigkeit der Welle allmählich zu, bis sie eine Geschwindigkeit erreicht entsprechend derjenigen Geschwindigkeit, die eine in gewöhnlicher Weise wirkende Reibungskupplung dieser Welle mitteilen würde.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erzielt, daß der eine Teil der Kupplung auf der Antriebswelle befestigt und der andere Teil derselben auf die getriebene Welle lose aufgeschoben wird; dieser zweite Kupplungsteil ist mit dem ersten Kupplungsteil durch drehbar gelagerte Zwischenglieder verbunden, so daß ersterer immer unter der üblichen Wirkung der Kupplungsfeder verbleibt, die diesen Teil an den auf der Antriebswelle festsitzenden Teil anzudrücken sucht. Die genannten Zwischen- ■ glieder haben den Zweck, die durch Stoßwirkung von dem zweiten Kupplungsteil aufgenommene Antriebskraft auf die getriebene Welle zu übertragen; diese Stoßwirkung ruft eine Gegenkraft hervor, die auf genannten Kupplungsteil entgegengesetzt zur Kupplungsfeder wirkt. Diese Gegenkraft bewirkt die Verminderung bzw. Vernichtung derjenigen Kraft, die durch Reibung von dem ersten auf den zweiten Kupplungsteil übertragen wird, wenn der Widerstand größer als die Antriebskraft ist; umgekehrt aber vermindert sich, wenn diese Antriebskraft überwiegt, die genannte Gegenkraft allmählich, bis sie gleich Null wird; in diesem 'Augenblick wirkt dann die Kupplung wie eine gewöhnliche Reibungskupplung.
Es ist schon vorgeschlagen worden, eine Gegenkraft beim Entkuppeln durch eine Vorrichtung zu erzeugen, die aus der Verbindung zweier Kupplungen — einer gewöhnlichen Hauptkupplung und einer ebenfalls aus einer gewöhnlichen Kupplung bestehenden Nebenkupplung — und einer zweiteiligen Antriebswelle besteht. Bei.dieser Vorrichtung sind aber von den beiden Bestandteilen der Nebehkupplung der eine auf der Widerstand bietenden, also angetriebenen Welle, der andere auf, der
Antriebswelle angeordnet; durch die gegenseitige Verstellung der beiden Teile genannter Welle zueinander kann die beim Entkuppeln auftretende Gegenkraft ihre Wirkung dadurch äußern, daß letztere nur auf die Nebenkupplung wirkt.
Bei der Kupplung nach vorliegender Erfindung hingegen kommt einfach eine gewöhnliche . Antriebswelle zur Verwendung, die nicht aus
ίο zwei gegeneinander beweglichen Teilen besteht, und auf welcher der eine Bestandteil der Kupplung sitzt, deren anderer Bestandteil nicht auf der angetriebenen Welle fest, sondern auf ihr lose sitzt, wobei derselbe der gewöhnlichen Wirkung der Kupplungsfeder untersteht.
Bei der Kupplung nach der Erfindung wird durch das Einlegen von drehbaren, je nach ihrer jeweiligen Schrägstellung auf die angetriebene Welle einen veränderlichen Stoß ausübenden Zwischengliedern oder Knebeln zwischen dem auf die angetriebene Welle aufgesetzten Zwischenteil und dem auf genannter Welle lose sitzenden Teil der Kupplung die Gegenkraft bei der Entkupplung erzeugt und übt ihre Wirkung aus.
Die Kupplung nach der Erfindung kann für die verschiedensten Zwecke Verwendung finden, so z. B. als Wellenkupplung, für Werkzeugmaschinen, Kraftwagen u. dgl.
Die neue Kupplung ermöglicht bei ihrer Verwendung für Kraftwagen ein allmähliches Kuppeln-beider Wellen immer dann, wenn infolge schlechter Wagenführung im Wagen Stöße auf-' treten; sie ermöglicht aber auch ein Einrücken mit dem Fuß, genau wie bei den jetzt gebräuchlichen Wellenkupplungen von Kraftfahrzeugen.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform der Kupplung nach der Erfindung im Längsschnitt,
4.0 Fig. 2 in Draufsicht und teilweisem wagerechten Schnitt und Fig. 3 in Stirnansicht. Diese Kupplung ist nur durch ein Verbindungsglied zwischen dem Teil 3 und der Widerstand entgegensetzenden getriebenen Welle 2 gekennzeichnet, während die Teile 3 und 1 eine beliebige Kupplung bekannter Art bilden. Beispielsweise kann die Kupplung aus kegelförmig ineinandergreifenden1 Scheiben mit Lederbelag bestehen.
Der für gewöhnlich auf der getriebenen Welle 2 lose sitzende Kupplungsteil 3 wird durch eine Schraubenfeder 4 beständig in die den antreibenden Teil der Kupplung bildende Kupplungsscheibe 1 hineingedrückt.
Auf dieser getriebenen Welle 2 ist eine Zwischenscheibe 5 mittels Bolzen befestigt, die durch die mit kugelförmigen Enden versehenen Zwischenglieder 6 mit dem Kupplungsteil 3 verbunden ist. Diese Gelenkverbindung muß immer so gestaltet sein, daß · sie beim Nichtausgleich zwischen beiden Wellen den Rückstoß des Kupplungsteiles 3 gegenüber der Scheibe 1 sichert, wodurch eine selbsttätige Entkupplung gewährleistet und. möglich ist.
Äußert sich beispielsweise die Antriebskraft in Richtung des Pfeiles m (Fig. 2), so sucht die Scheibe 1 den Kupplungsteil 3 mitzunehmen, der durch die Zwischenglieder 6 unter Einwirkung auf die Scheibe 5 die getriebene Welle 2 mitzunehmen sucht.
Bei praktischer Ausführung können die Verbindungsglieder 6 nach Art der Fig. 1 und 2 hergestellt werden, d. h. sie können aus schräg stehenden Gelenkstäben bestehen, deren kugelförmige Enden 7 und 8 sich in entsprechenden Vertiefungen in den Scheiben 3 und 5 einlegen.
Die Bedingungen für den Antrieb sind folgende : Zunächst muß die Federkraft sowie die Schrägstellung der Zwischenglieder 6 derartig gewählt sein, daß durch die Kupplung derjenige Teil der Antriebskraft übertragen werden kann, der ohne Lösen der Kupplung übertragen werden soll.
Unter diesen Verhältnissen überträgt sich die Antriebskraft von der Scheibe 1 auf die Scheibe 3, dann auf die Scheibe 5 und von dieser auf die Widerstand leistende getriebene Welle 2. Ist der Widerstand kleiner als die Antriebskraft, so wird die getriebene Welle 2 durch die Verbindungsglieder 6 mitgenommen; wird aber der Widerstand plötzlich so groß, daß die Wirkung der Feder 4 diesen Widerstand unter gegenseitigem Inemgriffbleiben der Scheiben 1 und 3 nicht mehr überwinden kann, so werden die schräg stehenden Zwischenglieder 6 sich aufrichten und der Kegel 3 wird von der Scheibe 1 plötzlich losgekuppelt; infolgedessen kann sich der Motor trotz des plötzlichen Überwiegens des Widerstandes weiter drehen. Nach dem Verschwinden dieses Widerstandes hat die durch die Schraubenfeder 4 verschobene Scheibe 3 das Bestreben, wieder mit der Scheibe 1 selbsttätig in Eingriff zu gelangen, wodurch sie sich allmählich mit letzterer wieder verkuppelt. Diese allmähliche Verkupplung kommt daher, daß jederzeit zwischen dem kleiner werdenden Widerstand und der von den gleitenden Teilen übertragenen Kraft ein Ausgleich stattfindet.
Die beschriebene Kupplung ermöglicht die Herstellung eines Ausgleiches zwischen der treibenden und der getriebenen Welle unbeschadet der Größe der treibenden Kraft und der Widerstandskraft. ■ ·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reibungskupplung mit Federandruck für die beiden reibenden Kupplungsteile, von denen ein Teil in bekannter Weise auf der Antriebswelle festsitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Kupplungsfeder (4)
    beeinflußte und lose auf der angetriebenen Welle (2) sitzende Teil (3) mit dieser Welle. (2) durch knebelartige. Zwischenglieder (6) in Verbindung steht und diese Zwischenglieder (6) einerseits gegen den Kupplungsteil (3) und andererseits gegen eine auf der angetriebenen Welle (2) festsitzende Scheibe
    (5) derart anliegen, daß dadurch eine entgegengesetzt zu der Kuppelfeder (4) auf den anderen Kupplungsteil (1) einwirkende Gegenkraft erzeugt wird, welche bei plötzlich gesteigertem Widerstand die angetriebene Welle (2) von der Antriebsscheibe (1) entkuppelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT227879D 1907-09-23 Active DE227879C (de)

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