DE538631C - Wellenkupplung, insbesondere fuer Walzwerke - Google Patents

Wellenkupplung, insbesondere fuer Walzwerke

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DE538631C
DE538631C DENDAT538631D DE538631DD DE538631C DE 538631 C DE538631 C DE 538631C DE NDAT538631 D DENDAT538631 D DE NDAT538631D DE 538631D D DE538631D D DE 538631DD DE 538631 C DE538631 C DE 538631C
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DE
Germany
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shaft
coupling
rolling mills
exceeded
shaft coupling
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DENDAT538631D
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KAUERMANN GmbH
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KAUERMANN GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D9/00Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member
    • F16D9/06Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member by breaking due to shear stress

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Wellenkupplungen, wie sie insbesondere bei Walzwerken benutzt werden, werden zur Verhütung von Bruchschäden am Walzwerk und an der Antriebsmaschine häufig mit Sicherheitsorganen ausgerüstet, die bei Überschreitung eines bestimmten Drehmomentes in Tätigkeit treten und durch Entkupplung die Übertragung des Drehmomentes unterbrechen. An anderen Wellenkupplungen sind Sicherheitsorgane vorgesehen, die bei Überschreitung eines bestimmten Axialschubes wirksam werden und dadurch, ehe größerer Schaden angerichtet ist, die Drehmomentsübertragung . verhindern.
*5 Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Wellenkupplung, bei der beide Sicherungsarten vereinigt sind. Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß man die auf der angetriebenen Welle sitzende Kupplungshälfte zweiteilig ausführt, wobei der mit der Welle . unmittelbar verbundene Teil, dessen Verbindung mit dem anderen Teil dieser Kupplungshälfte bei Überschreitung eines bestimmten Drehmomentes zerstört wird, gleichzeitig ein Glied der zweiten Sicherheitseinrichtung bildet, die eine Bewegung des mit der Welle verbundenen Teiles und damit der Welle in axialer Richtung bei Überschreitung eines bestimmten Axialschubes gestattet. Da also der eine Teil der zweiteiligen Kupplungshälfte sowohl ein Glied der einen als auch ein Glied der anderen Sicherheitsvorrichtung ist und so die verschiedenartig wirkenden Sicherheitsvorrichtungen in zweckmäßiger Weise an derselben Kupplungshälfte angebracht sind, läßt sich die neue Kupplung in sehr gedrängter und einfacher Form herstellen. Solches ist nicht der -Fall, wenn beide an sich bekannte Sicherheitsvorrichtungen mit allen ihren Einzelheiten je für sich an der Kupplung angebracht wären.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel an Hand einer an sich bekannten elastischen Kupplung veranschaulicht. Mit a' ist die eine der beiden elastisch miteinander verbundenen Kupplungshälften bezeichnet. Die zweite Kupplungshälfte besteht aus den beiden Teilen α und b, die unter sich zwecks Übertragung des Drehmomentes durch die Bolzen f miteinander gekuppelt sind. Der eine Teil b sitzt fest auf der angetriebenen Welle c, während der andere Teil α mit der Kupplungshälfte al verbunden ist. Der Teil b ist mit einer kegelförmig gestalteteni Fläche d versehen, auf die der vorteilhaft zweiteilig ausgebildete Sprengring e aufgezogen ist. Bei Überschreitung eines bestimmten Drehmomentes brechen die Bolzen /, oder es tritt nach Art der Rutschkupplung ein Gleiten ein, und die Übertragung des Drehmomentes ist unterbrochen.
Bei einem etwa auftretenden schrägen Wellenbruch und der dadurch hervorgerufenen axialen Verschiebung der Welle c in Richtung des angegebenen Pfeiles kann der Sprengring e infolge seiner Abstützung gegen die Nabe des Teiles α nicht folgen. Die kegelförmige Fläche d wird demnach den Ring auseinandertreiben und schließlich sprengen, so daß die Welle c mitsamt dem Teil b in Richtung des Pfeiles in den zwischen den beiden Kupplungshälften a' und a, b vorgesehenen Raum hineingeschoben und von- den Bolzen / abgezogen wird, wie die punktiert angedeutete Stellung zu erkennen gibt. Die Kupplung selbst und damit auch die hinter ihr liegenden Maschinenteile werden daher von dem Axialschub der Welle e verschont und gleichzeitig die Übertragung eines Drehmomentes unterbrochen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Wellenkupplung, insbesondere für Walzwerke, gekennzeichnet durch eine solche Vereinigung von zwei Sicherheitseinrichtungen, daß das mit der einen Welle (c) verbundene Kupplungsglied (b), dessen Verbindung mit dem zugehörigen Kupplungsteil (α) bei Überschreitung eines bestimmten Drehmomentes zerstört wird, gleichzeitig ein Glied der zweiten Sicherheitseinrichtung bildet, die eine Bewegung des Kupplungsgliedes (b) und damit der Welle (c) in axialer Richtung bei Überschreitung eines bestimmten Axialschubes gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT538631D Wellenkupplung, insbesondere fuer Walzwerke Expired DE538631C (de)

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DE (1) DE538631C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009014102A1 (de) 2009-03-20 2010-09-23 Sms Siemag Aktiengesellschaft Sicherheitskupplung gegen Überlast, insbesondere für ein Walzgerüst oder eine Schere in einem Walzwerk
DE102009014101A1 (de) 2009-03-20 2010-09-23 Sms Siemag Aktiengesellschaft Sicherheitskupplung gegen Überlast, insbesondere für ein Walzgerüst oder eine Schere in einem Walzwerk

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009014102A1 (de) 2009-03-20 2010-09-23 Sms Siemag Aktiengesellschaft Sicherheitskupplung gegen Überlast, insbesondere für ein Walzgerüst oder eine Schere in einem Walzwerk
DE102009014101A1 (de) 2009-03-20 2010-09-23 Sms Siemag Aktiengesellschaft Sicherheitskupplung gegen Überlast, insbesondere für ein Walzgerüst oder eine Schere in einem Walzwerk

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