DE606475C - Ein- und ausrueckbare Mitnehmerkupplung mit Stossdaempfung - Google Patents

Ein- und ausrueckbare Mitnehmerkupplung mit Stossdaempfung

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Publication number
DE606475C
DE606475C DEM117842D DEM0117842D DE606475C DE 606475 C DE606475 C DE 606475C DE M117842 D DEM117842 D DE M117842D DE M0117842 D DEM0117842 D DE M0117842D DE 606475 C DE606475 C DE 606475C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
ring
driver
engaging
coupling sleeve
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Expired
Application number
DEM117842D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Hasenclever AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Hasenclever AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Hasenclever AG filed Critical Maschinenfabrik Hasenclever AG
Priority to DEM117842D priority Critical patent/DE606475C/de
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Publication of DE606475C publication Critical patent/DE606475C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/02Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
    • F16D11/06Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with clutching members movable otherwise than only axially, e.g. rotatable keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Tat
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mitnehmerkupplungen, die zum Ein- und Ausrücken hubweise arbeitender Maschinen, wie Exzenterpressen, Schmiedemaschinen o. dgl., dienen. Beim Einrücken derartiger Kupplungen, welche starre Kupplungsglieder, wie Bolzen, Klauen, Drehkeile o. dgl., verwenden, entsteht ein Drehstoß. Während bei langsam laufenden Maschinen.dieser Drehstoß in Kauf genommen werden kann, erfordert er, da die Stoßenergie mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunimmt, bei schnell laufenden Maschinen besondere Puffer, um die eigentlichen Kupplungsglieder auf die Dauer vor Bruch zu schützen.: Diese Puffer nehmen nur den Drehstoß auf und haben eine starre Begrenzung, um beim Pressen nicht überlastet zu werden.
Es gibt nun rein elastische und Reibungsfederpuffer. Obgleich letztere gegenüber den ersteren keinen oder nur sehr geringen Rückstoß verursachen, so haben sie andererseits doch den Nachteil stärkeren Verschleißes.
Die Erfindung betrifft einen elastischen Kupplungspuffer, dessen Rückstoß jedoch durch eine Verriegelung aufgefangen wird. Die besondere konstruktive Vereinfachung bei der Erfindung besteht darin, daß das bei nur nach einer Seite mitnehmenden Bolzen-, Drehkeil- oder ähnlichen Kupplungen vorhandene Gegenkupplungsglied zum Verriegeln herangezogen wird. Das hat den Vorteil, daß .durch die Federkraft des Puffers selbst bei Verschleiß oder Arbeitsungenauigkeit der Kupplungsglieder eine dauernde, kraftschlüssige Verbindung zwischen Kupplungsglieder und Welle hergestellt wird und der Rückschlag des gespannten Maschinenkörpers auf den Antrieb im inneren Totpunkt der Kurbel aufgehoben bzw. gemindert wird.
Diese Beziehungen werden aus folgender Beschreibung klar, welche die Anwendung des Erfindungsgedankens auf Drehkeilkupplungen darstellt. Abb. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Kupplung im ausgerückten Zustande, Abb. 2 einen Längsschnitt und Abb. 3 einen Querschnitt im eingerückten Zustand,
In der Welle 1 sind der Drehkeil 2 und der Gegendrehkeil 3 gelagert. Der Drehkeil 2 besitzt zum Ausrücken einen hebelartigen Fortsatz 4, der gegen den Ausrückriegel 5 schlägt, und zum Einrücken eine Zugfeder 6. Mit dem Gegendrehkeil 3 ist der Drehkeil 2 durch das Daumenhebelpaar 7, 8 verbunden. Die Kraftschlüssigkeit wird durch die Gegendrehkeilfeder 9 erreicht.
Zu den umlaufenden Teilen gehört die Nabe 10 des Antriebsrades, in dem eine Kupplungsbüchse 11 fest verkeilt ist, die innen Aussparungen 12 für das Einkuppeln des Drehkeils 2 und des Gegendrehkeils 3 besitzt. Außerdem enthält die Nabe 10 noch den Kupplungsring 13, der das gleiche Profil wie die Kupplungsbüchse 1 r hat, jedoch gegenüber dieser um einige Grad in Drehrichtung voreilt. Der Kupplungsring 13 ist am Umfange abgefedert. Die Federung be-
steht aus einem oder mehreren tangential angreifenden Federbolzen 14, im vorliegenden Erfindungsbeispiel zwei Federbolzen, mit je einer Druckfeder 15, die durch Stellschrauben 16 eingestellt werden kann. Die Nabe 10 I läuft mit zwei Büchsen 19 auf den mit der Wellei fest verbundenenTragringeni7undi8. Die Wirkungsweise der Kupplung und des Puffers ist nun folgende.
Durch Ausschwenken des Ausrückriegels 5 wird der Hebel 4 des Drehkeils 2 freigegeben. Sobald eine der umlaufenden Kupplungsnuten (Aussparungen) 12 in die Nähe des Drehkeils 2 kommt, dreht die am Hebel 4 befestigte Zugfeder 6 den Drehkeil 2 in die Kupplungsnut 12 hinein. Der Drehkeil 2 trifft zuerst auf den Kupplungsring 13, da dieser der Kupplungsbüchse 11 um einige Grad voreilt. Der Kupplungsring 13 nimmt nach Maßgabe des Widerstandes der Federn 15 die Welle 1 mit, während er seinerseits gegen die Kupplungsbüchse 11 hin zurückweicht. Dk Federn 15 sind so eingestellt, daß sie den Kupplungsstoß gerade auf dem kleinen Ausweichweg des Kupplungsringes 13, das ist das Maß der Voreilung des Kupplungsringes 13 gegenüber der Kupplungsbüchse 11, aufnehmen.
Der Drehkeil 2 trifft nun auf die lange Kupplungsnute 12 der Kupplungsbüchse 11, und damit ist die Kupplung in Drehrichtung vollzogen. Nachdem die Kupplungsnuten des Kupplungsringes 13 mit den Kupplungsnuten der Kupplungsbüchse 11 fluchten (gleichliegen), kann der Gegendrehkeil 3 durch die Feder 9 in die Nute hineingezogen werden. Damit hindert er gleichzeitig den Pufferring 13 daran, unter der Kraft der Federn 15 zurückzuschnellen, d. h. wieder gegenüber der Kupplungsbüchse 11 vorzueilen, wodurch eine dauernde schädliche Schwingung entstehen würde. Dieser Rückschlag wird durch das Verriegeln mittels des Gegendrehkeils 3 verhindert.
Der Druck der Federn 15 auf den Kupplungsring 13 hat weiterhin zur Folge, daß selbst bei Verschleiß der Drehkeilflanken oder der Kupplungsnuten eine dauernde kraftschlüssige Mitnahme der Welle 1 auch gegen Rückschläge, wie sie z. B. bei schweren Arbeiten dicht hinter dent inneren Totpunkt vorkommen, gewährleistet wird, so lange wenigstens, bis der Verschleiß den begrenzten Hub der Federn übersteigt.
Die Konstruktion nach der Erfindung verbindet demnach Einfachheit mit sicherer Verriegelung und ruhigem, stoßfreiem Lauf, also erhebliche Schonung der Kupplungsglieder. Die Verriegelung ist überall da vorteilhaft, wo der Puffer noch eine Rückkraft ausübt, auch bei Reibungsfederpuffern ohne Selbstsperrung.
Ein Beispiel dafür, daß die Erfindung "nicht nur für Drehkeilkupplungen anwendbar ist, zeigt Abb. 4, welche eine Bolzenkupplung in Längs- und Querschnitt und teilweiser Draufsieht wiedergibt.
Mit Welle 1 ist der Bolzen 2 fest verbunden, welcher die Kupplung in Drehrichtung bewirkt. Dem Bolzen 2 gegenüber befindet sich das Gegenkupplungsorgan 3. Der BoI-zen2 trifft beim Kuppeln zuerst auf den Kupplungsring 13, welcher der Kupplungsbüchse 11 voreilt. Es spielen sich nun genau dieselben Vorgänge ab, wie schon bei der Drehkeilkupplung vorstehend beschrieben, und zwar derart, daß der Ring 13 elastisch ausweicht, bis die eigentliche Kupplungsbüchse 11 getroffen wird. Der Gegenbolzen 3 rückt dann ebenfalls ein und stellt die Verriegelung her. Der Gegenbolzen 3 ist mit dem Bolzen 2 durch den gemeinsamen Steuerring (oder Ausrückring) 20 verbunden, der beim Entkuppeln sowohl den Bolzen 2 als auch den Gegenbolzen 3 zwangsläufig herauszieht (Keile 22), und beim Kuppeln beide Bolzen 2 und 3 zum Einrücken freigibt (Feder 21).

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Ein- und ausrückbare Mitnehmerkupplung (Drehkeil-, Bolzen- oder Klauenkupplung) mit nur in einer Drehrichtung wirksamem Kupplungseingriff, insbesondere für Pressen, bei der ein Mitnehmer zunächst mit einem einer Kupplungsbüchse voreilenden Ring in Eingriff kommt, welcher gegen die Kupplungsbüchse elastisch zurückweicht, bis der Mitnehmer in diese wirksam eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte, mit dem Mitnehmer (2) in Abhängigkeit stehende Rückschlagsicherung (3) den zurückgewichenen Ring (13) gegen die Kupplungsbüchse (11) zur Vermeidung des Federrückstoßes verriegelt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEM117842D 1931-12-03 1931-12-03 Ein- und ausrueckbare Mitnehmerkupplung mit Stossdaempfung Expired DE606475C (de)

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DEM117842D DE606475C (de) 1931-12-03 1931-12-03 Ein- und ausrueckbare Mitnehmerkupplung mit Stossdaempfung

Publications (1)

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DE606475C true DE606475C (de) 1934-12-05

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ID=7328891

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DE (1) DE606475C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055362B (de) * 1953-03-09 1959-04-16 Geier Werke G M B H Drehkeilkupplung fuer Pressen od. dgl.
DE975356C (de) * 1953-02-26 1961-11-09 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Schwungrad fuer Exzenterpressen oder fuer andere unter hartem Stoss an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975356C (de) * 1953-02-26 1961-11-09 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Schwungrad fuer Exzenterpressen oder fuer andere unter hartem Stoss an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen
DE1055362B (de) * 1953-03-09 1959-04-16 Geier Werke G M B H Drehkeilkupplung fuer Pressen od. dgl.

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